Die Erneuerung des Wasserversorgungssystems der Stadt Gersfeld (Rhön) schreitet voran

Spatenstich für den Bau  einer  Wasserleitung von Brembach in  Richtung Obernhausen

 

Die Trink- und Löschwasserversorgung der Stadt Gersfeld (Rhön) muss in den kommenden Jahren grundhaft neu  geordnet  werden.  Vorhandene  Hochbehälter,  Quellen,  Wasserwerke  und  Wasserleitungen  müssen  saniert werden, einge werden wegfallen und andere werden erstmals gebaut werden müssen.
 
Bereits  vor  einigen  Jahren  wurden  erste  Wasserleitungsabschnitte  gebaut,  die  die  Wasserkuppe  und  damit insbesondere  die  dort  befindlichen,  wasserreichen  Tiefbrunnen  und  Hochbehälter  mit  dem  Versorgungssytem Gersfeld  verbinden  sollen.  Die  seinerzeit  verlegten  Leitungen  verlaufen,  über  ein  Pump-  und Druckminderbauwerk in der Gemarkung Obernhausen, derzeit bis in die Nähe der oberen Kohlgrabenhöfe.
 
Nach  diversen  intensiven  und  teilweise  kontroversen  Beratungen  der  städtischen  Gremien  zu  diesem gewichtigen  und  komplexen  Thema  wurde  das,  diesen  Baumaßnahmen  konzeptionell  zugrunde  liegende, Wasserbauprogramm schließlich endgültig zur Umsetzung freigegeben.
 
Wasser ist ein Grundnahrungsmittel und eines unserer wertvollsten Güter! Neben der Sanierung und Erhaltung unserer  Infrastruktur  hat  die  Herstellung  einer  hygienisch  einwandfreien,  versorgungssicheren  und  auch bezahlbaren Trink- und Löschwasserversorgung eine sehr hohe Priorität.
 
So  wurden  in  den  letzten  Monaten  dringend  benötigte  Planungen  angestrengt  und  Vergabeverfahren durchgeführt. Mit dem nun begonnen Weiterbau der Wasserleitung von den Kohlgrabenhöfen  nach Brembach wird  die  Wasserkuppe  mit  dem  Versorgungssytem  Gersfeld-Kernstadt  verbunden  und  die  hygienisch  nicht einwandfreie Quelle im Glaswald wird abgeschlagen werden können. Außerdem wird das Ortsnetz Brembachs erneuert werden. Im Zuge dieser Baumaßnahme werden 3410 m Wasserleitung und parallel hierzu auch einige Meter  Glasfaserkabel  zur  Breitbandinternetversorgung  verlegt.  Die  Maßnahme  hat  ein  Kostenvolumen  von knapp über eine Million Euro.
 
Ich  bin  sehr  froh,  dass  es  nun  weitergeht.  Bald  werden  wir  auch  mit  dem  Bau  einer  neuen  Wasserleitung beginnen,  die  Sandberg  mit  der  Kernstadt  verbindet.  Als  nächstes  stehen  dann  etwa  die  Erneuerung  unseres Wasserwerks  im  Gichenbachtal,  die  Sanierung  einer  Quelle  in  Sandberg,  die  Erneuerung  der  Ortsnetze Sandbergs  und  Rengersfelds  und  die  Sanierung  der  Hochbehälter  in  Gersfeld  und  möglicherweise  auf  der Wasserkuppe an. Die Beratungen und Vorbereitungen hierfür laufen bereits. Das Thema Wasserversorgung wird  uns  in  den  kommenden  Jahren  noch  intensiv  beschäftigen  und  leider  einiges  kosten.
 
Sobald nächste Maßnahmen zur Umsetzung anstehen, werden die Bürgerinnen und Bürger über diese im Detail informiert werden. 

 

Im Bild, v.l.n.r.: Hr. Orhan (Stadt Gersfeld (Rhön)), Ich, Hr. Seban (Planungsbüro Köhl), Hr. Kreuzer (Fa. Ulrich Bau), Klaus Niebling (Stadt Gersfeld (Rhön)

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