Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gersfelderinnen und Gersfelder,

 

untenstehend habe ich beispielhaft einige der vielen Themen und Projekte benannt, mit denen wir uns, ich mich, in den letzten Jahren befasst haben, die umgesetzt oder begonnen wurden.

 

Dies war nie allein mein verdienst. Als Bürgermeister ist man Mannschaftsspieler und auf die Unterstützung vieler Mitstreiter angewiesen, man ist an die Beschlüsse der politischen Gremien sowie an die rechtlichen Vorgaben gebunden.

 

Vor Allem waren die letzten Jahre vom strukturierten Abarbeiten vieler unerledigter Themen, sog. "Altlasten", und einem sehr ausfüllenden "Tagesgeschäft" - oftmals bis in die Nachtstunden hinein - geprägt. Klar ist, dass dies auch in der nächste Wahlperiode noch so sein und viel Zeit und Aufmerksamkeit beanspruchen wird.

 

Trotz widriger Start- und Rahmenbedingungen wurde seit Herbst 2014 Vieles erreicht! Gersfeld steht heute strukturierter und souveräner da, als noch vor sechs Jahren. Wir haben Grund optimistisch in die Zukunft zu schauen, wenn diese Zukunft auch weiterhin arbeitsreich sein und von Allen viele Anstregungen erfordern wird.

 

Die Ausgangslange

Ich habe mein Amt am 10.09.2014 angetreten, nachdem ein Abwahlverfahren gegen meinen Vorgänger - ein außergewöhnlicher Vorgang - eingeleitet wurde, er vorzeitig aus dem Amt geschieden ist und das Amt des Gersfelder Bürgermeisters über mehr als sechs Monate hinweg vakant war. So waren die Rahmenbedingungen bei meinem Amtseintritt im Herbst 2014 denkbar schlecht:

 

Entscheidungsstau:

 

Die Stapel "Unerledigtens" waren hoch. Viele drängende Entscheidungen wurden aufgeschoben. Der Druck durch Aufsichtsbehörden und die Erwartungen vieler Bürgerinnen und Bürger waren groß. So galt es sich mit dem ersten Tag im Amt einen Überblick zu verschaffen, Chef für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung zu sein, Entscheidungen zu treffen und sich schnell in die vielen komplexen Themen einzuarbeiten, diese zu sortieren, zu priorisieren und mit einem strukturierten, stringenten abarbeiten zu beginnen. Und so ist es geschehen!

 

Mein Wissen und Können als Verwaltungsjurist, große Motivation, Fleiß, Disziplin und Durchsetzungsvermögen sowie die Unterstützung von Kollegen/innen, Mandatsträger/innen und Mitarbeiter/innen haben mir dabei geholfen seither jeden Tag mit Leidenschaft, Freude und großem Einsatz für Gersfeld zu arbeiten.

 

Haushalts und Finanzlage:

 

Dominierendes Thema war und ist die schwierige Finanzlage der Stadt Gersfeld (Rhön), denn gestalten kann man letztlich nur mit Geld. Anders als viele Kommunen, etwa jene im "Speckgürtel" Fuldas, hat Gersfeld keine finanziellen Rücklagen aus denen man sich bedienen oder auf denen man sich polstern könnte. Gersfeld plagen eine Schuldenlast und ein strukturelles Finanzierungsproblem . Wir greifen noch immer tief in leere Taschen.

 

Dies bedingt, dass zum Teil sehr zäh um gute Kompromisse zwischen dem konsequenten und nachhaltigen Erledigen unserer Pflichtaufgaben, dem setzen notwendiger Entwicklungsimpulse und einer möglichst geringen Belastung der Bürgerinnen und Bürger durch Steuern, Beiträge und Gebühren gerungen werden muss.

 

Personalsituation:

 

In meiner bisherigen Amtszeit hat es viele, zu viele, Wechsel auf wichtigen Positionen in der Verwaltung gegeben. So habe ich in den vergangenen sechs Jahren etwa mit drei Bauabteilungsleitern und vier Leitern der Tourismus-Information zusammenarbeiten müssen. Zeitweise waren wichtige Stellen vakant oder Abteilungen unterbesetzt bzw. sind es noch.

 

Klar ist, dass die Neubesetzung einer Leiter- oder wichtigen Sachbearbeiterposition zur Folge hat, dass sich die / der neue Stelleninhaber umfangreiche Projekt-, Orts- und Menschenkenntnis aneignen und das Arbeiten in kommunalen Strukturen lernen muss. Bei auch noch so großer Anstrengung ist die Verwaltung vor und nach solchen Personalwechseln nicht so produktiv, wie sie es sein könnte. Dies erforderte viel Flexibilität und die Inkaufnahme von Mehrarbeit der übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (dafür ein ganz herzliches Dankeschön an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) und von mir, da in dieser Zeit viel Zusätzliches auf meinem Schreibtisch erledigt werden musste. 

 

Lange Zeit hat es im Rathaus an einen Chef, an Führung, gefehlt. Dies ist nun anders: Mir ist es wichtig die Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Dienstleistungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern aber diese auch durch klare Ziel-, Zeit und Arbeitsvorgaben anzuleiten.

 

 

Hoch über Gersfeld - Blick vom eingerüsteten Kirchturm auf das Rathaus
Hoch über Gersfeld - Blick vom eingerüsteten Kirchturm auf das Rathaus

Vertrauen und Respekt

Nach den turbulenten politischen Verhältnissen in Gersfeld herrschte wenig Vertrauen zwischen den politischen Gremien, z.T. auch zwischen den politischen Parteien sowie zwischen "der Politik" und "der Stadtverwaltung". Unsicherheit und Skepsis waren groß. In den Gremien herrschte manchmal gar ein so  barscher Umgang miteinander, das ich diesen als unsachlich, respekt- und würdelos empfunden habe.

 

Gersfelds Ruf und das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Stadtpolitik haben in dieser Zeit sehr gelitten. Von nicht Wenigen wurde in Zweifel gezogen, ob Gersfeld noch ein berechenbarer, ernstzunehmender Partner sein könne. Bestehende und gut funktionierende Gemeinschaftsprojekte und interkommunale Zusammenarbeiten, wie jene im Bereich des Standesamts und der Kindergartenverwaltung mit unserer Nachbarkommune Ebersburg, wurden in Frage gestellt.

 

Ich habe von Beginn an großen Wert darauf gelegt und intensiv daran gearbeitet, dass sich dies ändert. Dass Gersfeld wieder als vertrauenswürdiger, berechenbarer Partner auftritt und das ein von Tranzparenz, Sachlichkeit, Würde und Respekt geprägtes Miteinander in die Gersfelder Politik einzieht.

 

Es macht mich sehr zufrieden, dass dies gut gelungen ist! Man arbeitet nun sehr respektvoll und sehr sachlich zusammen. Vertrauen, Respekt, Humor und Freude haben wieder Einzug in die politische Arbeit gehalten. Die Mandatsträger tauschen sich untereinander, mit der Verwaltung und mit mir in den wichtigen Fragen aus und es wird sachbezogen debattiert. Genau so, wie es in einer Demokratie der Fall sein sollte und wie es Gersfeld nötig und verdient hat.

 

Transparenz und Informationen

Bei meiner Arbeit war und ist es mir immer sehr wichtig, neben den ehrenamtlichen Mandatsträgern auch Sie, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, kontinuierlich "auf dem Laufenden" zu halten und Sie darüber zu informieren, womit sich die politischen Gremien, die Verwaltung und womit ich mich als Bürgermeister gerade befasse.

 

So habe ich politische und aktuelle Informationen regelmäßig in meinem Informationsblog auf dieser Homepage veröffentlicht und auf eine aktive Pressearbeit wert gelegt. Es wurden diverse Bürgerversammlungen durchgefüht und ich habe, jeden Donnerstagnachmittag, eine Bürgersprechstunde und eine spezielle Jugendsprechstunde für Sie eingerichtet um ihre Sorgen, Nöte, Wünsche, Fragen, Anregung und Kritik aufzunehmen. Oftmals war ich auch bei Ihnen vor Ort oder Sie haben mich per Telefon, WhatsApp, Facebook oder Instagramm erreicht.

 

Informationen wurden und werden stets direkt und transparent an die politischen Mandatsträger, Ortsvorsteher oder die Beteiligten Bürgerinnen und Bürger weitergeleitet und diese werden in die sie betreffenden Themen und Entscheidungen eng eingebunden. Meine Tür und mein Ohr stehen immer offen!

 

Bitte sprechen Sie mich also auch weiterhin über die genannten Kanäle aktiv an!

 

Organisation und Finanzen

Der städtische Haushalt

Ampel auf Grün - Ein Bericht über die verbesserte Haushaltslage der Stadt Gersfeld (Fuldaer Zeitung vom 10.07.2018)
Ampel auf Grün - Ein Bericht über die verbesserte Haushaltslage der Stadt Gersfeld (Fuldaer Zeitung vom 10.07.2018)

Der aktuelle Haushalt für das Jahr 2020 wird ein deutlich positives Ergebnis erzielen und einen großen Überschuss von 543.500 € ausweisen, wie ihn die Stadt Gersfeld (Rhön) seit Einführung der Doppik noch nie hatte!

 

Auch sieht der Haushalt für das Jahr 2020 so hohe Unterhaltungsmittel, etwa für Straßen (200.000 €) und Wege (50.000 €) vor, wie es noch nie der Fall war!

 

Aber die Stadt Gersfeld plagt noch immer eine große Schuldenlast. Hohen Ausgaben stehen zu geringen Einnahmen gegenüber. Doch auch diese Situation hat sich verbessert. Die Kassenkredite (der "kommunale Dispokredit") konnten durch die Teilnahme am Landesprogramm "Hessenkasse" fast vollständig (ca. 3,8 Mio € !) abgelöst werden.

 

Zur Erinnerung: Der Haushalt für das Jahr 2014 wies noch ein Defizit von über 1,23 Mio € auf. Dieses wurde in den Folgejahren kontinuierlich zurückgefahren. Heute erwirtschaften wir namhafte Überschüsse, die mindestestens so hoch sind, wie die Zinsbelastung und die Tilgung unserer Darlehen.

 

Es ist also Vergangenheit, das alte Schulden mit neuen Schulden abbezahlt werden!

 

Die Grafik unten verdeutlicht die sehr positive Entwicklung der Haushaltsplanansätze der Jahre 2014 bzw. 2020: Von einem Minus von 1.226.620,00 € im Jahr 2014 hat sich der Haushaltsplan zu einem Überschuss von 543.500,00 € für das Jahr 2020 entwickelt. Eine Differenz von 1.770.120 € !

 

Die Haushaltspläne haben sich, von 2014 bis 2020, folgendermaßen entwickelt:

 

2014: - 1.226.620 €

2015: - 795.105 €

2016: - 437.910 €

2017: + 13.365 €

2018: + 125.275 €

2019: + 287.429 €

2020: + 543.500 €

 

Die Finanzaufsichtsbehörde hat der Stadt Gersfeld (Rhön) in den letzten sechs Jahren wiederholt eine gute, strukturierte und nachhaltige Haushaltswirtschaft bescheinigt. Die "Ampel steht wieder auf grün"!

 

Dabei sahen die Haushalte der letzten Jahre keine Erhöhung der Grund- und Gewerbesteuern vor, wurden in Übereinstimmung mit dem Kommunalen Haushaltsrecht und den Finanzplanungserlassen des Landes aufgestellt und ohne Auflagen genehmigt.

 

Meine Haushaltsrede und der Vorbericht zum Haushaltsplan 2020 steht, etwas weiter unten auf dieser Seite, zum Download für Sie bereit.

 

Zur Konsolidierung des Haushalts gehört auch, dass neue Einnahmemöglichkeiten erschlossen wurden und werden. So kümmert sich die Stadt Gersfeld mittlerweile etwa verstärkt um die Kontrolle des ruhenden Verkehrs, insbesondere auf der Wasserkuppe und am Roten Moor, schafft dadurch Sicherheit und es wird, durch die Verwarngelder, eine erhebliche Einnahme zugunsten des Haushaltes generiert.

 

2014: -1.226.620 €, 2015: -795.105,00 €, 2016: -437.910 €, 2017: 13.365 €, 2018: 125.275 €, 2019: 287.429 €
Entwicklung der Haushaltsplanansätze 2014 bis 2020
Download
Meine Haushaltsrede und der Vorbericht zum Haushaltsplan 2020
Vorbericht HH 2020.pdf
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Jahresabschlüsse

Noch vor sechs Jahren "hinkte" die Stadt Gersfeld mit dem Erstellen der Jahresabschlüsse hinterher. Heute ist dies ganz anders. Die unerledigten Jahresabschlüsse wurden aufgearbeitet und die der jeweiligen Vorjahre wurden bzw. werden nun zeitnah erstellt.

 

Die Stadt Gersfeld hat sich auch in dieser Hinsicht von einem hinteren auf einen forderen Platz aller Kommunen in Hessen vorgearbeitet.

 

Damit ist es nun möglich die Finanzwirtschaft der Stadt Gersfeld auf Grundlage aktueller Zahlen zu planen und nachhaltig zu steuern, genau so, wie es das Gesetz auch vorsieht!

 

Erstellung eines Strategischen Zielsystems

"Wer nicht weiß wohin er segeln will, wer seinen Hafen nicht kennt, dem ist kein Wind günstig", hat der römische Philosoph Seneca schon im Jahre 64 v. Chr. festgestellt. Und er hat recht!

 

So war die Erstellung eines strategischen Zielsystem für die Stadt Gersfeld, an der die kommunale Politik auszurichten ist, es eines der ersten Projekte, welches ich im Jahr 2014 initiiert habe!

 

Nach der Ziellosigkeit und den Querelen der Jahre zuvor, war es unbedingt nötig gemeinsam und systematisch zu erarbeiten, wo Gersfelds Stärken liegen - die wir ausbauen können - und wo wir Schwächen haben - die abzustellen waren oder sind - und in welchen Themengebieten wir uns wie entwickeln wollen und sollten!

 

Dies hat auch der Gesetzgeber erkannt indem er fordert, dass die Kommunalpolitik an Zielen und Kennzahlen auszurichten ist. Seinerzeit hatte Gersfeld ein solches Zielsystem nicht. Seit September 2015 liegt es vor!

 

Dieses Zielsystem hilft dabei finanzielle Handlungsspielräume zu schaffen, Maßnahmen zu entwickeln um die erarbeiteten Ziele zu erreichen und politische Entscheidungen können nun dahingehend überprüft werden, ob Sie geeignet sind der Erreichung eines gemeinsam herausgearbeiteten Ziels der Stadt Gersfeld zu dienen. Wenn dies nicht der Fall ist muss explizit begründet werden warum die jeweilige Maßnahme doch ausgeführt werden sollte. Wenn dies nicht gelingt hat sie zu unterbleiben!

 

Dieses Zielsystem wurde in einem sehr kommunikativen und vertrauensbildenden Prozess von Vertretern aus den Reihen der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats, der Stadtverwaltung und von wichtigen gesellschaftlichen Akteuren, etwa aus den Reihen des Vereins "Wir für Gersfeld" oder der Kirchen, erstellt und hat so dabei geholfen geschundenes Vertrauen wieder herzustellen. Die erarbeiteten Ergebnisse werden allgemein akzeptiert, getragen und "gelebt".

 

Die Ergebnisse dieses Prozesses habe ich Ihnen etwas weiter unten zum Download bereitgestellt.

 

Download
Strategisches Zielsystem für Gersfeld
Ergebnisse Zielesystem.pdf
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Nachhaltigkeitssatzung / Nachhaltigkeitsausschuss

Neben der Erstellung eines Zielsystems (s.o.) habe ich den politischen Gremien schon mehrfach den Erlass einer Nachhaltigkeitssatzung bzw. einer kommunalen Schuldenbremse und die Einsetzung eines "Nachhaltigkeitsausschusses" vorgeschlagen.

 

Leider hat dieses noch keine Mehrheit gefunden. Ich halte dieses Instrument, auch wenn dies zeitweise, in schwierigen Zeiten für unseren Haushalt, zur Erhöhung von Abgaben führen könnte, aber für sehr geeignet um den Haushalt weiter positiv zu entwickeln und werde entsprechende Beratungen wieder anstoßen.

 

Fördermittel

In den vergangenen Jahren habe ich mich sehr darum bemüht viele Fördermittel für Gersfeld, für neue Projekte und für Ausgaben, die wir ohnehin zu tätigen hatten, zu aquirieren!

 

Es konnte erreicht werden, dass Gersfeld in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen, von dem auch private Bauherren profitieren, aufgenommen wurde. Aus Dorfentwicklungsmitteln wurde / wird etwa ein

  • Spielplatz am Schlosspark in Gersfeld,
  • die Sanierung des Freibades Dalherda,
  • die Erneuerung von Wanderinfrastruktur,
  • die Planung und Umsetzung einer erneuerten Wasserführung und Wegebau im Schlosspark und im Friedhof,
  • die Sanierung des Bürgerhauses in Rengersfeld und
  • die Planung der und die Umgestaltung unseres schönen Wildparkes

bis zu 90 % (!) finanziert werden. Die Stadt Gersfeld hat außerdem erhebliche Zuschüsse für

  • den Neubau der Kinderkrippe
  • die Sanierung der Mehrzweckhalle in Hettenhausen
  • Straßen- und Wegebaumaßnahmen,
  • für die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und
  • Baumaschinen,
  • die Erneuerung von Heizungsanlagen,
  • die Sanierung und den Betrieb der Freibäder,
  • die Sicherung der medizinischen Versorgung vor Ort,
  • die Digitalisierung der Verwaltung,
  • die Prüfung der Ausweitung der Interkommunalen Zusammenarbeit mit unserer Nachbarkommune Ebersburg,
  • eine neue Interkommunale Zusammenarbeit auf dem Gebiet EDV / IT
  • die Verbesserung der Gewässerqualität / Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie
  • u.v.m.

erhalten.

 

Dadurch wurde der Haushalt und letztlich Sie, als Steuerzahler, sehr entlastet!

Digitalisierung der Verwaltung

Die Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche und so auch der öffentlichen Verwaltung schreitet voran. Längst beschlossen sind etwa das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen und die Einführung einer Elektronischen-Rechnung.

 

Ich habe mich und so auch die Stadtverwaltung bereits frühzeitig und vorausschauend mit diesen Themen, die erhebliche Auswirkungen auf die Abläufe in der Verwalung haben werden, befasst und die Umsetzung dieser Veränderungsprozesse ist vorbereitet oder läuft bereits seit einiger Zeit!

 

Schon seit 2017 werden die Gremiensitzungen der Stadt Gersfeld ausschließlich mit einem Digitalen-Gremieninformations- und Verwaltungssystem bearbeitet. Dieses soll bis zu einem interaktiven Bürgerinformationssystem ausgebaut werden.

 

Eine Software sowie Hardware zur rein elektronischen Rechnungsverarbeitung "E-Rechnung" wurde beschafft und im November 2020 eingeführt.

 

Im Rahmen der Prüfung der Einrichtung eines Gemeindeverwaltungsverbandes mit Ebersburg widmen wir uns auch intensiv unserer EDV-Infrastruktur und suchen nach intelligenten Software-Lösungen um die Arbeit in der Verwaltung noch effektiver und effizienter zu gestalten. In diesem Zusammenhang haben wir etwa ein elektronisches Dokumentenverwaltungssystem "E-Akte / Digitale Akte" bestellt, dass zukünftig ein rein papierloses Arbeiten und damit einen erheblichen Effiziensgewinn ermöglichen wird. Dieses soll im Sommer 2021 in der Verwaltung eingeführt werden.

 

Gemeinsam in einer Arbeitsgruppe mit unseren Nachbarkommunen Eichenzell, Ebersbug und Poppenhausen kümmern wir und schon jetzt um die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes welches bestimmt, dass auch kommunale Verwaltungsleistungen ab dem Jahr 2022 rein digital zur Verfügung gestellt werden müssen. So können Sie schon in naher Zukunft die meisten ihrer Anliegen mit der Verwaltung ganz bequem online, etwa von zu Hause aus erledigen.

 

Ein Bürger-GIS wurde eingerichtet, mit dem Bürgerinnen und Bürger, Eigentümer und Planer komfortabel erste Auskünfte zum jeweils gültigen Bauplanungsrecht erhalten können (dazu nächster Beitrag unten)

 

Auch nimmt Gersfeld an der "meinOrt" App des Linus Wittich Verlages teil. Sie haben So die Möglichkeit den Rhönboten digital auf ihrem Tablett oder Smartphone zu lesen und sich neue Nachrichten direkt per Push-Funktion auf ihrem Gerät anzeigen zu lassen.

 

Seit Kurzem kooperiert die Stadt Gersfeld mit der Gemeinde Ebersburg im Rahmen einer Interkommunalen Zusammenarbeit auf diesem Gebiet. Ziel ist es eine einheitliche EDV- bzw. IT-Umgebung zu schaffen und diese gemeinsam zu nutzen. Durch diese "IKZ" kann ein Effiziensgewinn bzw. eine Kostenersparnis von bis zu 30 % erreicht werden. Damit wird es den Haushalt der Stadt weiter entlasten. Außerdem wird auch dieses Projekt  mit 50.000 € durch das Land Hessen gefördert.

 

Auch breite ich Projekte wie die Teilnahme am Programm Digitales Dorf vor, um die unweigerlich bevorstehende Digitalisierung nicht als Last, sondern als Chance für den ländlichen Raum wahrnehmen zu können, für Sie nutzbar zu machen und um auch Menschen in schwierigen Lebenslagen einen echten Mehrweit hierdurch zu bieten.

 

Wie in vielen anderen Bereichen auch agiere ich hier frühzeitig, um nicht gezwungenermaßen reagieren zu müssen!

 

Digitalisierung der Verwaltung - Bürger - GIS

 

Die Digitalisierung der Verwaltung schreitet mit großen Schritten voran. Dies betrifft auch die Bauverwaltung der Stadt Gersfeld. In Zukunft werden Bauakten digital geführt und Bauanträge elektronisch verarbeitet werden. Auch der Kontakt mit den zu beteiligenden Fachbehörden wird im Wesentlichen über digitale Kanäle stattfinden. 

 

Neben modernen internen Arbeitsmitteln, wie Fachsoftware-Programmen oder einem Geoinformationssystemen wird auch der Bürgerservice digitalisiert und damit erheblich verbessert bzw. komfortabler.

 

Die Stadt Gersfeld hat so seit einiger Zeit auch ein Bürger-GIS eingerichtet, über welches alle Bebauungspläne digital grafisch eingesehen werden können. Flächeneigentümer, Planer und insbesondere Bauwillige können so direkt, per Klick vom heimischen Sofa aus, grundlegende Informationen vom jeweils gültigen Bauplanungsrecht erhalten, also den Flächennutzungsplan und Bebauungspläne einsehen.

 

Natürlich halten wir aber auch den „analogen“ Bürgerservice wie gewohnt hoch. Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit mit ihren Fragen an die jeweilige Fachabteilung oder an mich wenden.

 

Das Bürger-GIS ist über die Homepage der Stadt Gersfeld https://www.gersfeld.de/bauen-wohnen.html erreichbar. Der Direktlink lautet: https://www.isp-gmbh.eu/geoportal/mapper.html?gui=lkr_fulda&site=gersfeld

 

 

Organisation der Verwaltung und Interkommunale Zusammenarbeit

Im Lande Hessen findet derzeit eine sanfte, schleichende Gebietreform statt!

 

Dies kommt etwa dadurch zum Ausdruck, das Kommunen bzw. Verwaltungsorganisationen ab einer Einwohnerzahl von 7500 Menschen im System des kommunalen Finanzausgleiches besonders gefördert werden. Es existieren wissenschaftliche Studien und Analysen des Landesrechnungshofes, nach denen kommunale Verwaltungen unter einer Einwohnerzahl von 10.000 € bei Weitem nicht so effizient und wirtschaftlich zu verwalten sind, als dies bei größeren Einheiten der Fall sein kann.

 

Der derzeit in der Überarbeitung befindliche Landesentwicklungsplan - die übergeordnete Raumordnung - sieht für Kommunen wie Gersfeld nicht mehr den Status eines eigenständigen Grundzentrums vor, sondern fasst mehrere räumlich zusammenliegende Kommunen zu Einheiten zusammen.

 

Auf die vielen gesetzlichen Änderungen / Verschärfungen und diversen Auflagen können größere System souveräner reagieren als dies kleineren Verwaltungen möglich ist und in der derzeitigen Arbeitsmarktlage ist es nötig Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern flexible Arbeitszeitmodelle, tragfähige Vertretungsregelungen und Qualifikations- und Aufstiegsmöglichkeiten zu bieten um qualifiziertes und  motiviertes Personal zu finden und zu halten, was in größeren Einheiten eher der Fall ist als in Kleineren.

 

Gleichzeitig fördert das Land Hessen die Interkommunale Zusammenarbeit massiv und bringt so sein Bestreben nach mehr kommunaler Kooperationen zum Ausdurck. Hierbei hängt Hessen im Vergleich mit anderen Ländern nach. Verwaltungsverbände, Gesamtgemeinden, Samtgemeinden und ähnliche Begriffe, die alle das Gleiche, nämlich auf dauer angelegte Verwaltungskooperationen zur Bündelung von Ressourcen für ein effizenteres, wirtschaftliches Arbeiten bezeichnen, sind in anderen Bundesländern längst etabliert und funktionieren gut.

 

So wird der Durck auf kleinere Kommunen stetig zunehmen und diese werden Schwierigkeiten bekommen die an Sie gestellten, komplexer werdenen, Aufgaben wirtschaftlich, rechtsicher, zeitnah, in guter Qualität oder gar überhaupt zu erledigen. Jetzt können wir noch handeln und gestalten, später werden die Kommunen getrieben werden.

 

Auch bei diesem so zentralen Thema heißt es also agieren, statt reagieren! Und auch hier sind wir schon dabei die Zukunft aktiv zu gestalten!

 

Gemeinsam mit meiner Kollegin Kram aus Ebersburg, mit Unterstützung und Beteiligung aller Fraktionen, habe ich die Prüfung der Ausweitung der Interkommunalen Zusammenarbeit mit Ebersburg, evtl. durch Gründung eines Gemeindeverwaltungsverbandes, initiiert. Dieses Projekt wird durch das Land Hessen mit min. 350.000 € gefördert!

 

Bislang wurden Organisations- und Arbeitsplatzanalysen in den Verwaltungen erstellt und, unter intensiver Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, beraten, ob und wie die Kernverwaltungen beider Kommunen gemeinsam organisiert werden können.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, politische Vertreter in einer Steuerungsgruppe und die beiden Bürgermeister analysieren und formen derzeit gemeinsam eine Aufbauorgansisation eines solchen Gemeindeverwaltungsverbandes aus.

 

Ziel muss es sein künftig flexibler, spezialisierter und effizienter arbeiten zu können, denn die Aufgaben und Erwartungen an eine Kommune werden, wie beschrieben, immer komplexer, sowohl tatsächlich als auch rechtlich und die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger ändern sich.

 

Die Verwaltung, die sich Dienstleister der Bürgerinnen und Bürger zu verstehen hat, muss sich sich frühzeitig, vorbeugend hieran anpassen und sich, vor dem Hintergrund sich ändernder Lebenswirklichkeiten und gesetzlicher Vorgaben, modern und effizient aufstellen!

 

Abgabengerechtigkeit und erfolgreiche Beendigung div. Rechtsstreitigkeiten

Die Gleichbehandlung aller Bürgerinnen und Bürger ist ein hohes Gut im öffentlichen Recht. Dies gilt auch für das Thema Abgabengerechtigkeit. So hat unsere Finanzverwaltung in den letzten Jahren diverse Altfälle aufgearbeitet und Forderungen der Stadt, wo nötig zwangsweise, beigetrieben.

 

Auch konnten in den letzten Jahren mein Juristisches Wissen u.a. dadurch fruchtbar machen, dass einige "Altfälle", wie etwa der Rechtsstreit um das schadhafte Marktplatzpflaster, zu Gunsten der Stadt Gersfeld beendet werden konnten.

 

Bauen und Wohnen / Wasser und Abwasser / Straßen- und Wegeunterhaltung

Ausweisung neuer Wohnbauflächen

Umsetzung des Wasserbauprogramms - Spatenstich für den Leistungsbau Gersfeld - Obernhausen
Umsetzung des Wasserbauprogramms - Spatenstich für den Leistungsbau Gersfeld - Obernhausen

Es ist eine tolle Sache, wenn Bauwillige bei einer Kommune nach Bauland anfragen. So war es auch in Gersfeld in der letzten Zeit häufig.

 

Als Bürgermeister freut man sich sehr über solche Anfragen, zeigen diese doch, dass die Kommune, unsere Stadt Gersfeld, als attraktiver Wohnort angesehen wird und die Perspektive für eine Entwicklung durch Ansiedlung neuer Einwohner gut ist.

 

In Gersfeld schlägt diese Freude oft in Frust um, denn die Stadt Gersfeld (Rhön) hat selbst keine Bauplätze mehr, die sie vermarkten und verkaufen könnte. Gleichsam wurden die vielen attraktiven Bauplätze, die es in Gersfeld sehr wohl noch gibt, die aber in Privateigentum liegen, bislang nicht verkauft. Dies ist sehr schade und hindert die Kommune an ihrer Entwicklung.

 

Die Nachfrage nach Wohnbauland und Gewerbeflächen muss durch ein adäquates Angebot gedeckt werden, damit Gersfeld Bauwillige, insbes. Familien, nicht an andere Kommunen verliert!

 

So habe ich den Gremien schon vor einiger Zeit und mehrfach vorgeschlagen, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) ihre Siedlungsentwicklung aktiver gestalten muss. Konkret dass die Ausweisung eines oder mehrerer Wohnbaugebiete vorbereitet und dann durchgeführt wird.

 

Im Dezember 2019 wurden sodann, zu meiner Freude, durch die Stadtverordnetenversammlung  Aufstellungsbeschlüsse für Wohnbaugebiete gefasst. In den Blick genommen werden Flächen am Komberg, auf der Wacht, zwischen Gersfeld und Brembach und auch in Obernhausen wird ein Wohnbaugebiet entwickelt werden. Außedem habe ich vorgeschlagen den Bebauungsplan Rengersfeld um eine sehr attraktive Fläche zu erweitern, um auch hier neue Bauplätze entstehen zu lassen.

 

Neue Wohn- und Arbeitsformen. Das "Zukunftsdorf Sonnerden" - Entwicklung der Liegenschaft der ehem. Rhön-Academie Schwarzerden

Wohnen und Arbeiten an einem naturnahen, ruhigen und idyllischen Ort an dem andere Urlaub machen? Für viele ein Traum, der auf dem Gelände der ehem. Rhön-Academie Schwarzerden Wirklichkeit werden wird.

 

Nachdem ein Insolvenzverfahren über die Rhön-Academie Schwarzerden eröffnet werden musste, haben wir mit Hochdruck nach einem neuen Eigentumer und einer guten Entwicklungsperspektive für diese außergewöhnlche, schöne und gut gelegene Immobile gesucht und diesen gefunden!

 

Eine Gruppe junger, hervorragend ausgebilderter Menschen (ein Arzt, Ingeneure, Therapheuten, Erzieher, Agrarwissenschaftler, Wirtschaftswissenschaftler und Kaufleute u.a.) werden sich, ihre Familiem und einige Unternehmen an diesem schönen Platz ansiedeln und dort leben und arbeiten. 

 

Weitere Informationen unter www.sonnerden.de

 

Ein echter Gewinn für Gersfeld und ein wunderbares Projekt, auf dessen weitere Bearbeitung, Unterstützung und Umsetzung ich mich sehr freue!

 

Ausweisung eines Gewerbegebietes an der B 279 in der Kernstadt

Nach meinem Vorschlag haben der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung die Aufstellung eines Gewerbegebietes an der B 279 in Gersfeld, zwischen dem REWE - Markt und der Gewehrschaftsfabrik, beschlossen. So kann sich Gersfeld auch mit einem attraktiven, zentralen Standort im gewerblichen Bereich entwickeln.

 

Neue Gewerbeflächen (interkommunales Gewerbegebiet?)

Die Stadt Gersfeld (Rhön) hat leider (noch) nicht die Voraussetzungen sich als Gewerbestandort weiter zu entwickeln. Es fehlt uns an attraktiven Gewerbeflächen, denn mit dem Biosphärenreservat, vielen Landschafts-, Gewässer- und Vogelschutzgebieten gibt es auf den in Betracht kommenden Grundstücken erhebliche Raumwiderstände, die einer Gewerbeansiedlung unüberwindbar entgegenstehen.

 

Verbleibende Flächen sind sehr hängig und daher nur äußerst aufwendig und teuer baureif zu machen. Derzeit werden Verfahren betrieben, um die wenigien in Frage kommenden Flächen in den Gemarkungen Gersfeld und Hettenhausen zu Gewerbeflächen zu entwickeln, insbesondere um Gersfelder Betrieben eine Weiterentwicklung zu ermöglichen. Auch erste Gedanken zur Ausweisung eines interkommunalen Gewerbegebietes mit unserer Nachbarkommune Ebersburg sind schon gefasst.

 

Hierbei wird uns helfen, dass erreicht werden konnte, dass das Gewerbeflächenkonzept des Landkreises Fulda, welches auch durch die Raumplanungs- und Siedlungsentwicklungsbehörden berücksichtigt werden wird, das Gebiet der Kommunen Gersfeld und Ebersburg, insbes. entlang der Ost-West-Achse B279, als Impulszentrum für die gewerbliche Entwicklung im Landkreis, außerhalb des Stadtraums Fulda, vorsieht.

 

Neuer (Miet-) Wohnraum

Auch am Gersfelder Wohnungsmarkt tut sich einiges: Im ehemaligen Seniorenhaus am Brembacher Weg werden 32 Wohnungen entstehen und die Arbeiten an über 20 Wohnungen im ehem. Kneippkurheim „Ludwigstift“ schreiten voran und sollen im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein.

 

Die Firma Baxter Sachwert GmbH & Co. KG hatte die Immobilie am Brembacher Weg im Jahr 2013 erworben und wollte sie als Seniorenheim entwickeln. Dies ist gescheitert, denn Baxter musste im Jahr 2016 Insolvenz anmelden.

 

Nachdem diverse Kontaktaufnahmeversuche mit der Geschäftsführung gescheitert sind, wurden intensive Verhandlungen mit der Insolvenzverwaltung geführt, um das Gebäude anbieten zu können. Nachdem sich auch dieses als sehr zäh und ergebnislos erwies, kam erst durch eine Initiative der Stadt Gersfeld Bewegung in die Sache: Die Stadt Gersfeld ein Zwangsversteigerungsverfahren initiiert, indem die neue Eigentümerin, die BMV – Betriebliches-Altersversorgungs-Institut aus Karlsruhe, die Immobilie erworben hat.

 

Das Gebäude wird grundsaniert. Lediglich die Hülle bleibt bestehen. Alles andere wird erneuert. Es werden rund 6,5 Millionen Euro investiert und 32 Eigentumswohnungen von 38 bis 104 Quadratmetern im gehobenen Standard entstehen. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2021 beginnen und die Arbeiten im Frühjahr 2022 abgeschlossen sein. Falls die Immobilien gut angenommen werden – uns liegen bereits einige Anfragen vor - plant die BMV auf der benachbarten Fläche weitere Wohnungen zu bauen.

 

Es freut mich sehr zu sehen, wie meine Bemühungen, Investoren zu finden bzw. Wohnraum in Gersfeld entstehen zu lassen, diese Erfolge vorbringen, denn wir haben immer wieder Anfragen nach Bauland – deswegen entwickeln wir gerade neue Wohngebiete – und Wohnungen. Die Menschen schätzen Gersfeld aufgrund seiner tollen Lage, mitten in Deutschland und reizvoller Natur und der hervorragenden Infrastruktur mit Freizeitangeboten, Senioren- und Kinderbetreuung, Schulen, Lebensmittelmärkten, einer gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und ein hervorragendes medizinisches Angebot.

 

Schnelles Internet - Breitbandausbau

Im Jahr 2018 wurde, durch eine Kooperation zwischen dem Landkreis Fulda, den Kommunen und der Deutschen Telekom, auch die Stadt Gersfeld flächendeckend mit Breitbandinternet, bis zu 100 MBist/s, versorgt.

 

Die nächste Ausbaustufe wird schon vorbereitet: Dis Stadt Gersfeld nimm an der Zukunftsinitative "Gigabtgesellschaft" teil!

 

Ziel ist es flächendeckend Glasfaser bis in jedes Haus zu verlegen um mit 1000 MBit/s und darüber hinaus surfen zu können.

 

 

 

Vertragsverhältnisse mit der hessischen Landgesellschaft (HLG)

Schon vor einigen Jahren hat die Stadt Gersfeld, wie viele andere Kommunen auch, Bodenbevorratungsverträge mit der Hessischen Landgesellschaft (HLG) geschlossen. Durch die HLG wurden Flächen in Hettenhausen und in Altenfeld gekauft, beplant und als Wohnbaugebiete ausgewiesen. In Gersfeld, Am Pfort, wurden durch die HLG ebenfalls Flächen erworben, beplant und sollten als Gewerbeflächen angeboten werden.

 

Das Kooperieren mit der HLG hat sich im Nachhinein als sehr negativ für die Stadt Gersfeld erwiesen. Die Stadt Gersfeld ist nicht und war nie Eigentümerin dieser Flächen. Die HLG hat die Verpflichtung übernommen, die von ihr erworbenen Flächen im Interesse der Stadt Gersfeld und für diese zur vermarkten. Dabei bestimmt sie allein über den Preis. Dieser ist viel zu hoch und steigt, durch von der HLG verlangte Gebühren und Zinsen, ständig weiter.

 

Vermarktungsaktivitäten waren, bis auf wenige Ausnahmen, nicht zu verzeichnen bzw. nicht erfolgreich. Die wenigen Bauwilligen, die ich für die Flächen finden konnte, schrecken vor der utopischen Preisvorstellung der HLG zurück. Eine katastrophe Situation für die Stadt Gersfeld, die Gewerbeflächen dringend benötigt.

 

Nach entsprechendem Beschluss des Magistrates wurde ein Rechtsgutachten erstellt, welches zu dem Ergebnis gelangt ist, dass diese Bodenbevorratungsverträge nichtig sind. Nach diesem Ergebnis wird nun gehandelt. Insbesondere werden nun keine, den Haushalt belastende, Rückstellungen für einen evtl. nötigen Ankauf der nicht vermarkteten Flächen mehr gebildet.

 

Allerdings sind wir leider noch immer nicht Eigentümer der Flächen und können nicht über diese verfügen, sie etwa an Bauwillige verkaufen. Ich stehe in Kontakt mit Abgeordneten und Bürgermeisterkollegen um diese Misere endlich aufzulösen.

 

Das Wasserbauprogramm - Modernisierung der Trink- und Löschwasserversorgung

Die Wasserversorgungsanlagen der Stadt Gersfeld (Rhön) sind zum Teil alt und entsprechen nicht den anerkannten Regeln der Technik. Unser Wasserversorgungssystem basiert auf "Insellösungen" und ist damit störanfällig und nicht redundant.

 

Eine einwandfreie Hygiene des Trinkwasser kann noch nicht unter allen Umständen gewährleistet werden und in einigen Stadtteilen gibt es Defizite in der Löschwasserversorgung.

 

Um diese Unzulänglichkeiten abzustellen hat die Stadt Gersfeld ein Wasserbauprogramm aufgelegt und dieses mehrfach überarbeitet.

 

Bei meinem Amtsantritt wurde sich intensiv hierrüber gestritten und es war unklar, ob dieses Wasserbauprogramm nun beschlossen sei und umgesetzt werden könne oder zwar grundsätzlich beschlossen sei aber noch überarbeitet werden sollte oder noch gar nicht beschlossen war. Die Politik drehte sich im Kreis. Die Situation war festgefahren. Die Unsicherheit war groß. Dies hat die Verwaltung gelähmt.

 

Die Aufsichtsbehörden, insbes. das Gesundheitsamt, haben der Stadt Gersfeld mit teuren Zwangsmaßnahmen gedoht, wenn nicht bald gehandelt würde und dieser Zeitverzug hat das Wasserbauprogramm letztlich auch verteuert.

 

So war eines meiner ersten und wichtigsten Vorhaben, endlich mit der überfälligen konsequenten Umsetzung des Wasserbauprogramms zu beginnen!

 

Dies geschieht seither: Bislang wurde etwa die Wasserkuppe, insbesondere der dort befindliche, ergiebige Brunnen über Obernhausen, die Dreierhöfe und Brembach durch neue Rohrleitung und Pump- wie Druckunterbrecherspeichereinrichtungen mit dem Versogungsgebiet Gersfeld verbunden. Das Ortsnetz Rengersfelds wurde komplett erneuert. Die Anbindung Sandbergs an die Versorgungszone Gersfeld wurde durch einen Leitungsbau vorbereitet, die Sanierung von Wasserwerken und Hochbehältern, etwa in Gersfeld, Rommers und auf der Wasserkuppe, wird derzeit geplant und wird sehr zeitnah umgesetzt werden.

 

Auch bei diesem Thema habe ich großen Wert auf eine umfangreiche Information und Transparenz gelegt. Umfangreiche Informationen zum Wasserbauprogramm, insbes. meinen Infobrief an alle Haushalte, finden Sie auf der Homepage der Stadt Gersfeld.

 

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Mein Bürgerinfobrief zum Wasserbauprogramm
Infobrief Wasserbauprogramm.pdf
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Sanierung der Kläranlage in den Schopfwiesen

Die Kläranlage Schopfwiesen ist alt und muss saniert werden. Die sehr einfache Reinigungstechnik - eine sog. "Scheibentauchtropfkörperanlage" - arbeitet zwar noch zuverlässig, ist aber nicht zukunftsfähig. Ersatzteile sind kaum noch zu bekommen und mit dieser Anlage kann auf sich weiter verschärfende Grenzwerte nur sehr begrenzt reagiert werden.

 

So wurde eine Machbarkeitsstudie eingeholt, die Empfehlungen dazu ausgesprochen hat, wie die Kläranlage technisch und wirtschaftlich bestmöglich zu sanieren ist. Dem Ergebnis dieser Studie folgend wurden Planungsaufträge vergeben um die Kläranlage grundsätzlich zu erneuern. Wir werden ein sog. Biocos-System bauen, das modern aber mehrfach erprobt ist und wirtschaftlich, zuverlässig und effizient arbeitet.

 

Derzeit beschäftigen wir uns insbesondere mit den Fragen der zukünftigen Entsorgung des Klärschlammes. Da dies eine Aufgabe ist, die alle Kläranlagenbeitreiber zu lösen haben, wird hier eine interkommunale Lösung, etwa mit einer unserer Nachbarkommunen oder oder im gesamten Landkreis Fulda angestrebt.

 

Gewerbliche Entwicklung - Erweiterung des EDEKA und Neubau der REWE und des NORMA-Märkte

Durch intensiven Einsatz und durch Schaffung des nötigen Planungsrechtes konnte eine Genehmigung der Erweiterung des EDEKA-Marktes erreicht werden.

 

Desweiteren werden derzeit die Neubauten von modernen und attraktiven REWE- und NORMA-Märkten auf dem Gelände der Gewehrschaftsfabrik Günther geplant.

 

 

 

Straßen-, Wege- und Gräbenbau; Sanierung und Erhalt unserer Verkehrsinfrastruktur

Im knapp 90 km² großen Gebiet der Stadt Gersfeld gibt es nahezu 200 km Straßen und Wege, die zwischen 450 und 950 m.ü.n.N. gelegen sind. Teilweise ist unsere Stadt sehr zersiedelt. Dies stellt an unsere Infrastruktur und an deren Unterhaltung enorme Herausforderungen.

 

Mir war und ist es besonders wichtig unserer Bauabteilung für den Infrastrukturerhalt die nötigen Arbeitsmittel und so viel Geld wie möglich zur Verfügung zu stellen. Bei allem Konsolidierungsdruck dürfen wir uns nicht "kaputt sparen" und Geld- durch "Asphaltschulden" ersetzen, also Unterhaltungen und Erneuerungen auf Kosten zukünftiger Generationen verschieben!

 

Vorhandene Schäden werden mit der Zeit größer, neue Treten hinzu und machen die Sanierung nur noch aufwändiger.

 

Das Offenhalten von Gräben und Durchlässen dient in besonderem Maße dem Erhalt unserer Wege und dem vorbeugenden Hochwasserschutz. Hierauf habe ich in den letzten Jahren besonders Wert gelegt.

 

Auch neue Maschinen wurden angeschaft um den Bauhof schlagkräftig aufzustellen: Ein alter Baggerlader wurde durch einen modernen Radbagger samit diverser Anbaugeräte und durch einen Radlader ersetzt, ein moderner Unimog und ein LKW sowie ein Kleintraktor und Anhänger wurden beschafft.

 

Weitere Beschaffungen und damit eine Stärkung unseres Bauhofs stehen an: So wird der Feldwegeverband "Hohe Rhön" eine Forstmulchgerät anschaffen um zugewachsene Wege und Gräben besser freischneiden zu können und die Stadt Gersfeld wird für ihren Bagger in einen Baumstumpfhobel investieren, mit dem die, beim Grabenräumen störenden, Baumstümpfe und Wurzeln leicht entfernt werden können.

 

Selbstverständlich ist, dass die Ortsbeiräte / Ortsvorsteher bei Maßnahmen in "ihrem Stadtteil" eng eingebunden werden und dass auf ihre Wünsche und Anregungen Rücksicht genommen wird, soweit dies dem Bauhof möglich ist.

 

Die Stadt Gersfeld arbeitet auf diesem Gebiet der Feldwege und Grabenutnterhaltung eng mit dem Feldwege- und Grabenunterhaltungsverband Hohe Rhön zusammen, dessen Vorstandsmitglied ich bin. Auch der Feldwegeverband hat in den letzten Jahren einige Veränderungen erfahren. Drei Kommunen (Poppenhausen, Eichenzell und Hofbieber) sind aus dem Verband ausgetreten, der Maschinenpark wurde erneuert und Mitarbeiter wurden eingestellt. Heute ist der Feldwegeverband sehr souverän aufgestellt. Die Auftragsbücher sind voll und die Finanzen sind in Ordnung.

 

Wegebau, Wasserführung und Bepflanzung (Baumbestand) im Schlosspark

Der Schlosspark ist Gersfelds kur- und touristisches Kleinod. Auch der angrenzende Friedhof ist, unter Wahrung der Pietät, ein Park.

Der Zustand der Wege, die Wasserfühung (Be- und Entwässerung) sind verbesserungswürdig und auch die Bepflanzung, insbes. der Baumbestand, verdient unsere Aufmerksamkeit. Bei Allem sind die Belange des Denkmalschutzes zu beachten.

Ich habe Förderanträge gestellt und Angebote von Landschaftsarchitekten eingeholt, mit dem Ziel ein gesamtkonzept zur Verbesserung des Zustandes Schlosspar / Friedhof zu erstellen, damit wir dieses in den nächsten Jahren umsetzen können und der Schlosspark attraktiv bleibt und noch attraktiver wird. Wir können für dieses Projekt eine Förderung von 90 Prozent aus Mitteln des Dorfentwicklungsprogramms erwarten.

Fusion mit dem Abwasserverband Oberes Fuldatal

Noch geprüft wird derzeit, ob es sinnvoll wäre den Betriebszweig "Abwasserbeseitigung" der Stadtwerke Gersfeld mit dem Abwasserverband Oberes Fuldatal zu fusionieren. Hiedurch würden zwei kleine in einem größeren Entsorger aufgehen. Dieser könnte effizienterer und damit wirtschaftlicherer Arbeiten als dies getrennt der Fall wäre.

 

Die gesetzlichen Vorgaben könnten so souveräner umgesetzt und die Gebühren- und Beitragsbelastung geringer ausfallen als ohne diese Fusion.

 

Aufgrund der Bürgermeisterwahl in Eichenzell ruhten die Gespräche bis vor Kurzem, sollen aber zeitnah wieder aufgenommen und zu einem Abschluss geführt werden.

 

Gesundheit und medizinische Versorgung

Sicherung der gynäkologischen Versorgung - den Frauenarztsitz verteidigt

Gemeinsam mit meinen Kollegen Heiko Stolz, Florian Hölzer, Peter Malolepszy und dem Ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt (v.r.n.l.) vor dem Gebäude der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen
Gemeinsam mit meinen Kollegen Heiko Stolz, Florian Hölzer, Peter Malolepszy und dem Ersten Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt (v.r.n.l.) vor dem Gebäude der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen

Neben Landwitschaft und Handwerk, Mittelstand und Handel ist die Gesundheitsbranche eine sehr wichtige für unsere Rhönstadt!

 

Es war und ist mir wichtig gute Beziehungen zu den Gesundheitsschaffenden in Gersfeld, etwa zu den niedergelassenen Ärzten und Vertretern der Kliniken, und in der Umgebung und einen engen Kontakt zu pflegen und diese weiter auszubauen.

 

Ach das Offenhalten, die Nicht-Bebauung, der Fläche oberhalb des Schlossparkes, wofür ich mich sehr eingesetzt habe, da Einige auf dieser Fläche eine Kinderkrippe errichtet wissen wollten, war eine strategisch wichtige Entscheidung zugunsten der Entwicklung der Gesundheitsbranche in Gersfeld: Diese Fläche liegt in direkter Nachbarschaft des Klinikums Gersfeld mit angegliederter Zweigstelle des MVZ Osthessen und in der Nähe der Acura-Rhönklinik, sodass sie für eine Klinikerweiterung, die beide Häuser anstreben, prädestiniert ist.

 

Durch viele Gespräche, Schreiben und intensiven Einsatz konnte so etwa verhindert werden, dass der ehem. Inhaber des gynäkologischen Sitzes in Gersfeld diesen nach Neuhof verlegt. Gemeinsam mit dem MVZ Osthessen wurde erreicht, dass nun wieder, in modernen Räumlichkeiten, ein renomierter Frauenarzt in Gersfeld praktiziert. Weitere Informatioen gibt es Hier, Hier, Hier

und Hier

 

Ansiedlung einer fachinternistischen / onkologischen Sprechstunde

Mit Hr. Dr. Dickhut hat, neben einem Frauenarzt,  auch ein am Klinikum Fulda praktizierender Onkologe in Gersfeld eine Sprechstunde eingerichtet.

 

Dies ermöglicht Krebspatienten aus Gersfeld und der Rhön eine hochwertig Facharztbehandlung direkt vor der Haustür.

 

Ein enormer Gewinn für die "Gesundheitsstadt Gersfeld" Klick

 

GWO Gesundheitsstandort Gersfeld

Die Stadt Gersfeld wurde, in Kooperation durch das Gesundheitsnetzwerk GWO, zum Gesundheitsstandort anerkannt. Dies wird ermöglichen die Stadt Gersfeld weiter in der Gesundheitsbranche zu vernetzen und Fördermittel für Gersfeld zu aquirieren woran wir kontinuierlich arbeiten.

 

Gesundheitstourismus - Heilklimatischer Kurort

Ein ganzes Jahr wurden nach den Richtlinien des Deutschen Heilbäderverbandes und des Deutschen Tourismusverbandes an verschiedenen Standorten in Gersfeld die Luftqualität und die klimatischen Bedingungen gemessen. Anschließend haben uns zwei  Gutachten des Deutschen Wetterdienstes, ein Luftqualitätsgutachten und eine erweiterte Klimaanalyse, eine besonders gute Lufthygiene und ein therapheutisches Heilklima bescheinigt und damit unsere "gute Luft" erneut amtlich bestätigt!
 
Unser Klima ist ideal um im freien Sport zu treiben, sich von Luftbelastungen, insbes. der großer Städte, zu erholen, um sich zu entspannen und natürlich um sehr gut darin zu leben.
Gemeinsam mit Vermietern und Medizinern in Gersfeld wurden Angebote und Alleinstellungsmerkmale in diesem Bereich, etwa Heilklimawege und eine (bundesweit einzigartige) Heilklimaloipe erarbeitet und Heilklimatherapheuten geschult. 
 

Reikihauptstadt Gersfeld

Die sehr regelmäßig in Gersfeld tagenden Reiki-Vereine und Vereinigungen fühlen sich in unseren Räumlichkeiten in der Stadthalle, durch die Betreuung unserer Tourismus-Information und gernerell in Gersfeld so wohl, dass Gersfeld zur internationalen Reikihauptstadt erklärt wurde.

 

Damit wird die Bekanntheit Gersfelds in diesen Kreisen weiter gesteigert und neue Besucher werden für unsere schöne Stadt gewonnen.

Lärmschutz - Geschwindigkeitsreduzierung auf der B279

Nach vielen Gesprächen, Anträgen und Schreiben konnte erreicht werden, dass auf der B 279, in den Ortstlagen Gersfeld und Altenfeld, eine Geschwindigkeitsreduzierung für LKW in den Nachtstunden angeordnet wurde.

 

Der Verkährslärm wird hierdurch deutlich reduziert!

 

Ziel muss es sein, dass sich diese Entwicklung fortsetzt und weiter Maßnahmen, etwa auch im Stadtteil Hettenhausen, ergriffen werden können.

Sicherheit und Ordnung, Feuer- und Gefahrenabwehr

Weitere Förderung und Stärkung unserer sehr guten Feuerwehr

Bei der Übergabe des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges an die FFW Gersfeld - Mosbach
Bei der Übergabe des neuen Tragkraftspritzenfahrzeuges an die FFW Gersfeld - Mosbach

Immer wieder kann ich mich davon überzeugen, dass die Feuerwehr der Stadt Gersfeld (Rhön) spitze ist:

 

Gut ausgebildet, gut ausgestattet, motiviert und kameradschaftlich.

 

Neben den Einsatzabteilungen haben wir Alters- und Ehrenabteilungen, eine Frauengruppe, Jugend- und sogar Kinderfeuerwehren und gut aufgestellte Feuerwehrvereine.

 

Viele Funktionäre, vom "01", dem Stadtbrandinspektor, über Wehrführer, Gerätewarte, Jugendwarte und viele andere mehr, die jedes Jahr unzählige ehrenamtliche Stunden leisten und sich mit großem Engagement ihrer Aufgabe widmen. Für unsere Sicherheit. Bei jedem Wetter. Auch Sonn- und Feiertags. Manchmal sogar unter Gefahr für Leib und Leben.

 

Ganz herzlichen Dank dafür liebe Kameradinnen und Kameraden!

 

Mir war, ist und bleibt die Anerkennung der Leistung und der Respekt gegenüber den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr, wie auch des DRK und der Bergwacht, stets sehr wichtig!

 

Ich habe mich dementsprechend immer dafür eingesetzt - und werde es immer weiter so tun - dass an der Ausstattung und der Ausbildung unserer Feuerwehrkameradinnen und Kameraden nicht gespart wird!

 

So arbeitet unserer Freiwillige Feuerwehr auf einem Niveau, das etwa im Landkreis Fulda seines Gleichen sucht. 

 

In den vergangenen Jahren wurde, nach vielen Sitzungen und Beratungen, ein neuer Bedarfs- und Entwicklungsplan im Feuerwehrwesen erstellt und, anders als in füheren Zeiten, wurde auch mit dessen konsequenter Umsetzung begonnen: Es wurden neue Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände beschafft, Feuerwehrhäuser wurden ertüchtigt u.dgl.m. Weitere Maßnahmen in diesem Bereich sind, etwa im aktuellen Haushalt, vorgesehen.

 

Stärkung des Ordnungsamtes; Vandalismusprävention und Überwachung des ruhenden und des fließenden Verkehrs

Das Ordnungsamt wurde durch einen Teilzeitbeschäftigten und einige geringfügig beschäftigte Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter verstärkt.

 

Mit diesen kann die Stadt Gersfeld ihren hoheitlichen Verpflichtungen nun ordnungsgemäß nachkommen, etwa um Vandalismusschäden im Schlosspark oder auf Spielplätzen aufzuklären und um diese zu verhüten. Insbesondere aber um den Verkehr in der Stadt oder aber auf der Wasserkuppe am Roten Moor zu überwachen, Sicherheit, etwa durch das Offenhalten von Flucht und Rettungswegen herzustellen und um durch die Vereinnahmung von Verwarn- und Bußgeldern einen Beitrag zum Haushalt zu leisten.

 

Außerdem wurden im Stadtgebiet Hundekotbeutelspänder und neue Müllgefäße aufgestellt, damit Gersfeld auch in dieser Hinsicht "sauber bleibt".

 

Soziales und Familien, Jugend und Senioren

Bau einer neuen Kinderkrippe in Gersfeld

Die Geburtenraten in Gersfeld ist konstant hoch, in einigen Stadtteilen steigt diese sogar an.

 

Viele Eltern, insbesondere alleinerziehende Mütter und Väter, sind auf einen Betreuungsplatz angewiesen und haben einen rechtlichen Anspruch auf diesen.

 

Leider wurde auf diese Entwicklung in der Vergangenheit nicht vorausschauend reagiert. Der Stadt Gersfeld fehlen heute Kinderkrippen- und Kindergartenplätze. Bestehende Einrichtungen, etwa die Kita im ev. Gemeindehaus "Haus der Begegnung" am Marktplatz, verfügt nur über eine befristete Betriebserlaubnis.

 

Nachdem in der Stadtverordnetenversammlung und ihren Ausschüssen zum Teil zähe Beratungen zur Festlegung des Standorts und der Ausstattung einer zu errichtenden Kinderkrippe, etwa wie deren Küche beschaffen sein sollte, endlich zu Beschlüssen geführt haben, konnte schließlich auf diesen Missstand reagiert werden. Es wurde durch die Stadt Gersfeld ein Grundstück zwischen der Danziger und der Königsberger Straße in Gersfeld gekauft und ein ein Prozess zur Planung einer viergruppigen Krippe in Gang gesetzt.

 

Dieser wird seither konsequent vorangetrieben. Das Projekt "Kinderkrippenbau" genießt, neben der Umsetzung des Wasserbauprogrammes, die höchste Priorität.

 

Der Planungsprozess wurde stringent voran getrieben ein Vergabeverfahren wurde durchgeführt und die Bauarbeiten haben im Herbst 2020 begonnen. Sie liegen vor dem Zeitplan und sollen Zügig, bis Dezember 2021 abgeschlossen sein, sodass in naher Zukunft eine mehr als ausreichende Anzahl von Betreuungsplätzen, in einem modernen und hochwertigen Gebäude, zur Verfügung stehen wird!

 

Ich habe mich sehr dafür eingesetzt, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) eine hohe Förderung für dieses, so wichtige aber auch sehr teure, Projekt erhält. Nach derzeitigem Stand kann der Bau der Kinderkrippe mit über 2 Mio. € aus Mitteln des Bundes, des Landes und des Landkreises gefördert werden.

 

Anbau an den und Sanierung des Kindergartens in Gersfeld

Aufgrund der erfreulichen Geburtenentwicklung (s.o.) und des Zuzugs von Familien mit Kindern, auch Geflüchtete, nach Gersfeld, fehlen uns nicht nur Kinderkrippenplätze (U3) sondern auch Kindergartenplätze (Ü3).

 

Das Kindergartengebäude in der Danziger Straße weist einige bauliche Einschränkungen auf und ist etwa in Sachen Schallschutz unzureichend und aufgrund entsprechender Auflagen nur eingeschränkt nutzbar.

 

Eine Architektenplanung für einen Anbau an das und die Teilsanierung des Kindergartengebäudes wurde im Oktober 2020 beauftragt und wird derzeit erstellt. Ein Grundstück zur erweiterung des Gebäudes und Spielplatzes wurde gekauft und weitere Grundstücksfragen werden geklärt.

 

Nach den bisherigen Überlegungen ist vorgesehen, dass Gebäude ebenerdig um einen Gruppen-, einen Turn- und Schlafraum zu erweitern, bauliche Mängel abzustellen und die Kochsituation zu verbessern.

 

Auch die Verkehrsführung / Verkehrsberuhigung (Schweller, Einbahnstraße u.a.) rund um den Kindergarten und die auf dem gegenüberliegenden Grundstück zu errichtende Krippe werden derzeit in den Blick genommen.

 

Bau eines (Mehrgenerationen-) Spielplatzes in Gersfeld

Außer am Brembacher Weg gibt es in der Kernstadt Gersfeld derzeit leider keinen vernünftigen Spielplatz.

 

Es war höchste Zeit diesen Mangel abzustellen. Mit reger Unterstützung einiger Gersfelder Mütter und vielen Spendern (vielen Dank für das Engagement) wurde ein (Mehrgenerationen-) Spielplatz entworfen, der in zwei Bauabschnitten, ca. ab April dieses Jahres, errichtet werden wird.

 

Dieser Spielplatz wird am Seiteneingang der Stadthalle, auf den Flächen ober- und unterhalb des Kneipp-Tretbeckens entstehen und liegt direkt am schönen Schlosspark. Parkplätze, der Marktplatz und Gastronomien sind in unmittelbarer Nähe.

 

Dieser Spielplatz, für dessen Planung und Umsetzung, eine Förderung von 75 Prozent aus den Mitteln des Dorfentwicklungsprogrammes bewilligt wurde, wird Gersfeld sehr bereichern!

 

Gründung der Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg

Gründung der Zukunftsstiftung Gersfeld - Ebersburg
Gründung der Zukunftsstiftung Gersfeld - Ebersburg

Nach einer Initiative meiner Kollegin Brigitte Kram aus Ebersburg und mir, hat die Stadtverordnetenversammlung, so wie auch die Gemeindevertretung Ebersburg, im Jahre 2018 beschlossen, dass ein Antrag auf Gewährung von EU / LEADER-Fördermitteln für den Aufbau eines  Netzwerks zur Bekämpfung des Strukturwandels in Gersfeld und Ebersburg gestellt werden soll.

 

Ein solcher Antrag wurde gestellt. Fördermittel wurden gewährt. Eine Arbeitnehmerin wurde befristet eingestellt und ist seither für die Kommunen Ebersburg und Gersfeld in diesem Zusammenhang sehr aktiv.

 

Dieses LEADER-Vorhaben trägt Früchte: Nach intensiver Vorbereitung wurde am 06.06.2019 die "Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg" gegründet!

 

Im Rahmen dieser Gründungsversammlung wurde aus den Reihen der anwesenden Vertreter der Unternehmerschaft, der Politik und der gesellschaftlichen Akteure der Vorstand des Vereines bestimmt und der Förderausschuss besetzt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Jan Garlepp, Geschäftsführer und ärztlicher Leiter des Klinikums Gersfeld gewählt.

 

Ziel der Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg ist es aus der Gesellschaft Spenden und Fördergelder zu aquirieren, und diese für die Gesellschaft, nämlich zur Unterstützung von Projekten, vornehmlich im sozialen Bereich, zu verausgaben und damit den Auswirkungen des sog. demografischen Wandels aktiv und nachhaltig entgegenzuwirken. Das Wohnen, Leben und Arbeiten in Gersfeld und Ebersburg soll in allen Lebensphasen attraktiv gehalten bzw. attraktiv gemacht werden, um den Strukturwandel positiv und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu begleiten.

 

Ein, wie ich finde, großartiges Projekt, das zeigt, das der Gesellschaftliche Zusammenhalt bei uns gut ist, ehrenamtliches Engagement funktioniert und weitere Förderung verdient hat.

 

Ich bin sehr dankbar für die intensive Unterstützung und große Mitwirkungsbereichschaft, die das Projekt bislang erfahren hat und hoffe auf ein nachhaltiges Engagement zugunsten des sozialen Lebens und Zusammenhalts in Gersfeld und Ebersburg, auf viele schöne Projekte und eine große Spendenbereitshaft. Jeder ist eingeladen mitzmachen und sich zu engagieren!

 

Mehr zur Zukunftsstiftung unter: https://www.zukunftsstiftung-gersfeld-ebersburg.de/

 

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Das Leitbild der Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg
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Eröffnung der Guten Stube

Ganz besonders freue ich mich, dass es gelungen ist das Projekt "Gute Stube" ins Leben zu rufen und in kürzester Zeit fest in Gersfeld zu etablieren.

 

Die „Gute Stube“ ist ein soziales Projekt der Stadt Gersfeld, das sich als Bürger- und Familienzentrum an alle Bürgerinnen und Bürger in Gersfeld aber auch im Sozialraum Gersfeld, Ebersburg und Poppenhausen richtet.

 

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte "Alte Post" in der Rommerser Str. 2 sind seit November 2018 so eingerichtet, das Begegnungen aller Art und ein vielseitiges Miteinander möglich werden: Vom Seniorentanz bis zur Krabbelgruppe, vom Selbsthilfeangebot über ein Repair-Café bis zum Schachturnier, vom Sprachunterricht über die Strickstube bis zur Kleinkonferenz bietet  die „Gute Stube“ alle nur vorstellbaren Möglichkeiten zur Begegnung von Jung bis Alt, von Groß und Klein.

 

Der ehemalige Gastraum wird dabei den jeweiligen Bedürfnissen angepasst. Die vorherige Küche wird mit Kochmöglichkeit und Sitzecke zum gemütlichen Treff für alle Altersklassen. Das ehemalige Fernsehzimmer ist jetzt ein multifunktionales Büro für verschiedene Disziplinen im sozialen Netzwerk und dient unterschiedlichen Beratungsstellen, die eigentlich nur in der Kreisstadt Fulda ansässig sind, als Anlaufstelle. So finden beispielsweise junge Familien, Schwangere, Ehrenamtliche, Menschen mit Handicap oder Geflüchtete hier Beratung für ihre Lebensfragen.

 

Im Bildungsbereich bietet die „Gute Stube“ den Fachstellen des Landkreises, dem Verein Miteinander-Füreinander, dem Biosphärenreservat Rhön, den Verbraucherzentralen oder allen anderen Interessenten Raum für ihre Angebote rund um Themenkreise wie Gesundheit, Neue Medien oder Umweltschutz.

 

Mit diesem viel beachteten Leuchtrurmprojekt und seinen unterschiedlichsten Angeboten unterstützt die Stadt Gersfeld Akteure im sozialen Bereich wie Familien, Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen. So wird ein lebendiges Miteinander gestärket und der Zusammenhalt der Generationen gefördert!

 

Die „Gute Stube“ ist,

 

  • Treffpunkt für Menschen, die sich informieren und austauschen, gemeinsam planen oder etwas unternehmen wollen,
  • Sammelpunkt für alle, die tolle neue Vorschläge für das allgemeine Miteinander haben,
  • Knotenpunkt für alle Mitwirkenden im Sozialen Netzwerk, die ihre Angebote und Aktionen mit anderen teilen möchten, und
  • Ausgangspunkt für die Umsetzung neuer Ideen und Initiativen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Angeboten teilzunehmen, neue Ideen einzubringen und so die „Gute Stube“ und ihre Initiativen mit zu gestalten!

 

Kontakt "Gute Stube":

06654 – 9184968

gutestube@gersfeld.de

 

Familienförderung und Willkommenspakete für Neugeborene

Familien mit Kindern sollen sich in Gersfeld wohl und willkommen fühlen!

 

So wurden und werden Neubürger und Neugeborene durch einen freundlichen Gruß durch die Stadt Gersfeld, von mir, bei uns willkommen geheißen!

 

Alle "frisch gebackenen" Eltern werden von mir angeschrieben und in das Rathaus eingeladen, wo sie ein Willkommens-Paket überreicht bekommen.

 

Neben einigem Infomaterial umfasst dieses auch ein kleines Sachgeschenk und, was ganz besonders geschätzt wird, eine Familieneintrittskarte für ein Jahr in unseren schönen Wildpark!

 

Außerdem halte ich engen Kontakt, einen "kurzen Draht", zu unseren Kindergärten, den Kirchen als deren Träger und den Kindergartenleitungen, um sicherzustellen, dass in der Stadt Gersfeld eine einheitliche und qualitativ sehr hochwertige Kinderbetreuung angeboten wird.

 

Familienzentrum Gersfeld

Die Familie ist die Keimzelle unserer Gesellschaft und der wichtigste soziale Bereich des Lebens! Für Kinder ist sie der Ort, an dem sie erste, wichtige Erfahrungen machen, Neues Lernen und Sicherheit bekommen. Eltern wünschen sich, dass ihre Kinder gut aufwachsen und glücklich sind.

 

Um Familien bei Bedarf zu fördern und zu unterstützen, wurde vor einiger Zeit ein Familienzentrum in Gersfeld, in der "Guten Stube", eingerichtet, welches eng mit dem Familienzentrum Ebersburg kooperiert.

 

Familienzentren sind Knotenpunkte, Anlaufstelle, Netzwerk und Informationsbörsen. Alle Familien erhalten im Familienzentrum frühzeitlich, ganzheitlich, niedrigschwellig und wohnortnah bei der Gestaltung des Familienalltags Unterstützung. Hier sind Menschen aller Generationen und Kulturen willkommen und finden Möglichkeiten zum Austausch, für neue Kontakte, Bildung, Beratung und vieles mehr.

 

Neben einem großen Angebot an Aktivitäten Werden Eltern, jugendliche uns Senioren auch in schwierigen Fragen und Lebenslagen unterstützt.  

 

Teilnahme am Projekt "Kita-Einstieg"

Gemeinsam mit unserer Nachbarkommune Ebersburg nimmt Gersfeld am Bundesprogramm "Kita-Einstieg" teil um die frühkindliche Bildung ganz besonders zu fördern.

 

Gerade Kindern aus bildungsfernen und sozial und witschaftlich schwächeren Familien soll so die Teilnahme an verschiedensten Angeboten ermöglicht und erleichtert werden.

 

Eltern sollen dabei unterstützt werden, gute Fördermöglichkeiten für ihre Kinder zu finden.

 

Die im Projekt Kita-Einstieg tätige Fachkraft, Fr. Sabine Massel, hat die Aufgabe Bedingungen zu schaffen, die es Eltern erleichtern, ihre Kinder an bestehenden Angeboten – und somit an unserer Gemeinschaft – teilhaben zu lassen. Auch können, in Ergänzung zu bestehenden, niedrigschwellige Angebote geschaffen werden.

 

Unterstützung des Vereins Miteinander-Füreinander

Der Verein Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal ist ein wichtiger Akteur im Sozialen und Gesellschaftlichen Bereich in Gersfeld (sowie in Ebersburg und Ehrenberg). Er bietet vielfältige Angebote, insbesondere für Senioren, um das Leben in unserem ländlichen Raum so lange wie möglich selbstbestimmt und lebenswert besteiten zu können. Hier kommen Mensch zusammen und erfahren Gemeinschaft, Unterstützung und Beratung.

 

Sowohl die Stadt Gersfeld auch auch ich selbst sind Mitglieder des Vereins Miteinander-Füreinander und unterstützen den Verein bei seinen so wichtigen Aktivitäten. Vielen Dank an Alle, die sich hier engagieren!

 

Beiteiligung von Jugendlichen; Jugendforen und Jugendsprechstunde

Für sehr wichtig erachte ich es auch die Jugend am politischen Prozess zu beteiligen und Kinder und Jugendliche zu informieren und anzuhören, wenn es um Entscheidungen geht, die sie betreffen (könnten).

 

Nicht zuletzt ist dies ein wichtiger "Demokratie- bzw. Staatsbürgerlicher Unterricht" und hilft Kinder und Jugendliche zu mündigen Staatsbürgern zu erziehen.

 

Meine Idee, einen Jugendbeirat, einen Jugendausschuss oder gar ein Jugendparlament zu gründen und fest einzurichten, hat sich mangels Interesse und nachhaltigem Engagement der Jugendlichen leider nicht realiseren lassen. Aber ich will hier einen zweiten Anlauf versuchen!

 

In Zusammenarbeit mit dem Biosphärenreservat und der Rhön-Schule haben wir aber Jugendforen durchgeführt, bei denen die Schüler ihre Fragen, Wünsche und Anregungen äußern und direkt mit mir diskutieren konnten: Über den Wunsch nach einem McDonalds in Gersfeld, nach freiem W-LAN oder mehr Busverbindungen kamen hierbei viele interessante Fragen und Anregungen zur Sprache.

 

Außerdem biete ich kontinuierlich eine spezielle Jugendsprechstunde im Rathaus an und empfange Schulklassen und Kindergruppen zu Gesprächen und Fragestunden.

 

Seniorenbetreuung und Pflege

In Gersfeld-Kernstadt haben wir zwei sehr gute, und sehr gut belegte, Alten- und Pflegeheime, eine Seniorentagespflege in Hettenhausen und einige Pflegedienste, die ihre Leistungen anbieten und Initiaiven wie den Verein Miteinander-Füreinander.

 

Ganz anders als in vielen anderen Kommunen im ländlichen Raum funktioniert in Gersfeld auch die Betreuung und Pflege älterer Menschen sehr vorbildlich!

 

Neben einer funktionierenden Kinderbetreuung und Angeboten für Jugendliche und Familien, ist auch eine gute Altenbetreuung vor Ort ein enorm wichtiger Standortfaktor, der Familien dabei hilft ihr Leben mit pflegebedürftigen Angehörigen vor Ort mit möglichst wenigen Einschränkungen zu organisieren und gibt oft den Ausschlag sich in Gersfeld niederzulassen oder hier zu bleiben.

 

Die Unterstützung dieser Betriebe, so nötig und möglich, war und ist daher selbstverständlich.

 

Beispielhafte Bewältigung der Herausforderung Asyl und Flucht

Die Flüchtlingswelle der Jahre 2015 und 2016 hat auch Gersfeld mit großer Wucht getroffen. In einer Gemeinschaftseinrichtung und einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes waren zeitweise über 300 Personen in Gersfeld untergebracht. Dies hat unsere Verwaltung vor erhebliche Herausforderungen gestellt.

 

Gemeinsam mit den vielen ehrenamtlichen Helfern, insbesondere des "Helferkreises Asyl", der sich spontan formiert hat, haben wir diese außergewöhnliche Situation sehr souverän bewältigt und waren, gerade die ehrenamtliche Unterstützung und das große Engagement aus der Bevölkerung betreffend, Vorbild für viele andere Kommunen.

 

Dieses ehrenamtliche Engagement hat nicht nachgelassen, noch immer leben ca. 130 Geflüchtete in Gersfeld, die bei Bedarf durch die Stadtverwaltung und viele ehrenamtliche Helfer unterstützt werden.

 

Landwirtschaft und Umweltschutz, Gewerbe, Handwerk, Mittelstand

Wertschätzung der (bäuerlichen) Landwirtschaft

Unsere schöne Rhön war und ist eine durch Weidewirtschaft geformte und durch Land- und Forstwirtschaft geprägt  Kulturlandschaft.

 

Durch das Beweiden der Flächen wird die Verbuschung zurückgedrängt und gewährleistet, dass insbesondere die Magerwiesen der Hochlagen Refugien für viele seltene Pflanzen und Tieren sein können. Gleichzeitig entstehen hier hochwertige und nachhaltig produztierte Lebensmittel und Produkte.

 

Auch in touristischer Hinsicht sind gesunde Landwirtschaftsbetriebe ein wichtiges Pfund. Auf den Koppeln rund um Gersfeld kann der städtische Gast noch Kühe- und Kälber, Schafe und Ziegen in Weidehaltung erleben. Bei uns schaut er, anders als in anderen Regionen, nicht nur auf riesige Offenställe und "industrielle" Höfe.

 

Mir ist es ein besonders Anliegen, dass die bäuerliche Landwitschaft unserer Region erhalten bleibt und gute Bedingungen zum Wirtschaften vorfindet. Nur durch diese können wir die Rhön, so wie wir sie schätzen, dauerhaft erhalten!

 

Ich selbst bin auf einem bäuerlichen Hof (ca. 30 Ha. Ackerbau, ein paar Rinder, Schweine und Hühner im Nebenerwerb) aufgewachsen und habe Landwirte und einen Imker in der Familie. Ich weiß um die Sorgen und Nöte der Landwirte und habe immer ein offenes Ohr für diese: Der niedrige Milchpreis und niedrige Erzeugerpreise im Allgemeinen, Dürren und Extremwetterlage, bürokratische Auflagen, Bodenspekulation, der rückkehrende Wolf, Wildschäden usw. erschweren den wenigen noch verbliebenen Landwirten und Kleinerzeugern das Wirtschaften!

 

Eine Kommne kann hier zwar kaum direkt wirken. Der Bürgermeister muss aber Ohr und Stimme der Landwirte vor Ort sein und deren Sorgen, Nöte und Wünsche weiter tragen und sich für diese einsetzen!

 

Ich habe darauf geachtet, dass die Stadt Gersfeld Pachtverträge und Grundstückskaufverträge über landwirtschaftlich nutzbare Flächen in aller Regel nur mit Landwirten (Vollerwerb- vor Nebenerwerb) aus Gersfeld geschlossen hat bzw. schließt und versucht Flächen zu vermitteln, um der bäuerlichen Landwirtschaft die dringend benötigten Produktionsflächen zu erhalten.

 

Außerdem vermittelt die Stadt Gersfeld Förderangebote und Beratung, etwa zum Vertragsnaturschutz (LIFE, HALM usw.), an interessierte Landwirte.

 

Mir selbst gehören ein paar Hektar Wald, die ich eigenständig bewirtschafte, wir halten Pferde und mein Schwiegervater betreibt in unserem gemeinsamen Wohnhaus eine Imkerei.

 

Nachhaltigkeit, Umwelt- und Artenschutz

Schon zu Beginn meiner Amtszeit hat die Stadt Gersfeld ein Klimaschutzkonzept erarbeiten lassen. Dieses nimmt insbesondere die städtischen Gebäude (Bauhof, Stadthalle, Bürgerhäuser usw.) in den Blick und zeigt Maßnahmen auf, mit denen zur Verbesserung des Klimaschutzes beigetragen werden kann und die, etwa durch Einsparungen von Strom- und Heizkosten, einen wirtschaftlicheren Unterhalt der Liegenschaften ermöglichen. Hierbei handelt es sich etwa der Austausch von Heizungsanlagen gegen effizientere, die Installation von Photovoltaikanlagen, die Dämmung von Dächern und Fassaden und dergleichen mehr.

 

Im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel werden diese Maßnahmen umgesetzt. So wurden etwa Heizungsanlagen oder alte Pumpen, auch im Freibad, gegen neue, wesentlich effizientere getauscht.

 

Alte Straßenlaternen werden sukzessive durch moderne, energiesparende und insektenfreundliche LED-Leuchtmittel ersetzt. So sparen wir Energie und vermeiden, vor dem Hintergrund dass die Stadt Gersfeld im Sternenpark Rhön liegt, unnötige Lichtverschmutzung.

 

Der Einsatz von Glyphosat und anderen Unkrautvernichtungsmitteln ist bei der Stadt Gersfeld schon lange kein Thema mehr. Als eine der ersten Entscheidungen im Amt habe ich den Einsatz chemischer Spritzmittel verboten!

 

Unser Bauhof bekämpft Unkräuter aussschließlich mechanisch oder mittels Einsatz eines modernen, umweltschonenenden Heißwassersystems (durch das Besprühen mit heißem Wasser platzen die Zellen der Pflanze auf und sie geht ein).

 

Motorgeräte des Bauhofs (Rasenmäher, Heckenschere, Motorsäge, Motorsense, Blasgeräte, Laubsauger) werden, wo möglich und sinnvoll, durch leise und sparsame Akkugeräte ersetzt.

 

Auch die Biodiversität ist mir wichtig. So belässt unser Bauhof an Böschungen, Banketten und Beeträndern Blühstreifen und säht gezielt heimische Wildkräuter, etwa auch auf größeren Flächen wie dem oberen Schlosspark an, die Bienen und anderen Insekten als Weide dienen.

 

In den Pachtverträgen, die die Stadt Gersfeld schließt, wird regelmäßig die Auflage gemacht, Randstreifen, Uferbereiche u.Ä. nicht oder nur extensiv zu bewirtschaften und diese zur Unterstützung von Bienen und Insekten ausblühen zu lassen.

 

Außerdem nimmt die Stadt Gersfeld am LIFE-Projekt Hessische Rhön Berggrünland, Hutungen und ihre Vögel

teil und wird hier etwa Flächen in der Gemarkung Mosbach oder am Simmelsberg einbringen und unter einen besonderen Schutz stellen.

 

Erweiterung des EDEKA- und Neubeu des REWE-Marktes

Neben dem Discounter Norma werden in Gersfeld zwei Lebensmittelmärkte betrieben. Diese sind ein ganz wichtiger Teil unserer Infrastruktur und dienen der Versogrung der einheimischen Bevölkerung und unserer Gäste. Der Betreiber des EDEKA-Marktes hat, der Betreiber des REWE-Marktes wird noch, viel Geld investieren um die jeweiligen Märkte zu modernisieren und für die Zukunft zu sichern.

 

Beide Entwicklungen hat, oder wird, die Stadt Gersfeld mit maximaler Unterstützung und planerisch begleiten!

 

Insbesondere die Erweiterung des EDEKA-Marktes, bei der erhebliche Schwierigkeiten, etwa denkmalschutzrechtlicher oder straßenverkehrsrechtlicher Art, gelöst werden mussten, hat viele Beratungen, Gespräche und Schriftverkehr erfordert um sie letztlich, trotz erheblicher Widerstände, zu ermöglichen.

 

Entwicklung des Bahnhof-Areals

Lange Zeit war das Bahnhofsgebäude und das Gelände um dieses dem Verfall preigegeben. Das Gebäude und das Gelände waren alt und verkommen. Für viele Zugreisende aber war dieser Anblick das Erste, was sie von Gersfeld sehen mussten. Es war alles Andere als eine Visitenkarte.

 

Nach zähem Ringen, etwa mit den Denkmalschutzbehörde, konnte erreicht werden, dass vorhandene Gebäude zurückgebaut werden durften und Platz für zeitgemäße Neubauten entstehen konnten.

 

Fahrplanausweitung der Rhön-Bahn

Viele Anträge und Gespräche waren nötig um zu erreichen, dass die Rhön-Bahn ihren Fahrplan ausweitet und seit 2018 auch spätere Verbindungen, insbesondere Freitags und an den Wochenenden, anbietet.

 

Bislang, mit dem letzten Zug der kurz nach 21:00 Uhr aus Fulda zurück nach Gersfeld fuhr, war es nicht möglich Abendsveranstaltungen in Fulda zu besuchen und anschließend mit dem Zug zurück nach Gersfeld zu fahren.

 

Ende des Jahres 2018 wurd, wie von mir mehrfach gefordert, eine zusätziche Verbindung zwischen Fulda und Gersfeld um 23:20 Uhr eingerichtet, die es Jugendlichen und anderen Gersfelderinnen und Gersfeldern ohne PKW ermöglicht den Abend in Fulda zu verbringen, etwa ins Kino zu gehen, und anschließend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln die Heimreise anzutreten.

 

Ansiedlung von Unternehmen / Home Office Light

Aufgrund vieler Raumwiederstände, Umweltschutzauflagen und seiner Topografie, hat Gersfeld leider nicht die Voraussetzungen sich im gewerblichen Bereich gut zu entwickeln. Daher bemühen wir uns, bemühe ich mich, sehr vorhandene Firmen zu halten und so gut es geht zu unterstützen.

 

Selbstverständlich aber habe und werde ich es nicht unversucht (ge) lassen, auch Firmen außerhalb Gersfelds für eine Ansiedlung in unserer schönen Stadt, etwa in Bestandsimmmobilien, zu begeistern. 

 

Ein Musterbeispiel, bei dem dies sehr gut gelungen ist, ist die Fa. FFT Produktionssysteme mit Sitz in Fulda, die Büros in Gersfeld eingerichtet hat und ihren Mitarbeitern aus der Rhön und dem nordbayrischen Raum damit die Möglichkeit bietet ihren Arbeitsweg deutlich zu verkürzen und Freizeit zu gewinnen. Weitere Infos hier.

 

Tourismus, Kultur, Sport und Gesundheit

Eröffnung der Skirollerbahn
Eröffnung der Skirollerbahn

Der (sanfte) Tourismus, der Fremdenverkehr ist eine der wichtigsten Branchen der Stadt Gersfeld und der Rhön allgemein!

 

Tourismusförderung ist Wirtschaftsförderung! Eine prosperierende Tourismusbranche wirkt sich positiv auf den regionalen Handel und das Handwerk aus und Hilft uns unsere vielen Freizeit und Erholungseinrichtungen und enstprechende Infrastrukturen zu erhalten und auszubauen.

 

Gersfeld ist die Tourismushauptstadt der Rhön! Wir haben die meisten Übernachtungen aller Kommunen in der Rhön und excellente Vorzeigebetriebe, die dem Gast einen angenehmen Aufenthalt bereiten können.

 

Ich arbeite sehr daran, dass die Stadt Gersfeld den Tourismusschaffenden Beratung und Hilfestellung gibt wo sie kann, Fördermittel für diese zu generieren und Impulse zur Weiterentwicklung des Tourismusstandortes Gersfeld zu geben. Hierzu bin ich sehr oft mit Tourismusschaffenden im Gespräch und bemühe mich um ein gut-gedeihliches Miteinander und um eine enge Vernetzung, was nicht immer einfach ist!

 

Einfach insbesondere deshalb nicht, da ich in den vergangenen fünfeinhalb Jahren mit vier Leiter der Tourismus-Information der Stadt Gersfeld zusammenarbeiten musste und die Stelle zeitweise auch, wie derzeit, unbesetzt war. Von Kontinuität und Schlagkraft konnte bedauerlicherweise also leider keine Rede sein.

 

Derzeit findet, unter Einbeziehung der Tourismus-Wirtschaft, ein intensiver Prozess statt um der Tourismus-Information der Stadt Gersfeld einen modernen, effizienten Aufgabenzuschnitt und eine ebensolche Organisationsform zu geben und um einen engen Schulterschluss aller "Tourismusschaffenden" zu ermöglichen.

 

Wasserkuppe / Besucherleitsystem Wasserkuppe

Die Wasserkuppe ist Hessens, Fuldas (LK) und Gersfelds höchster Berg, als Wiege des Flugsports der Berg der Flieger und mit bis zu 1 Mio. Besuchern ein Tourismus-Magnet. Der Begriff "Wasserkuppe" wird bei Google häufiger gesucht als der Begriff "Rhön".

 

Die Vermarktung der Wasserkuppe und Gersfelds mit der Wasserkuppe war und ist ganz besonders wichtig!

 

Gemeinsam mit dem Landkreis Fulda und vielen privaten Leistungsträgern wird der "Masterplan Wasserkuppe" sukzessive umgesetzt und soll die Wasserkuppe weiter entwickelt werden! Etwa durch den Bau einer modernen Parkplatz- und Wegeinfrastruktur unter der Ordnungshoheit der Stadt Gersfeld und durch die Erstellung eines Besucherleit- bzw. Beschilderungssystem durch die Stadt Gersfeld.

 

Es wurde eine Homepage erstellt, die sich mit der Bewerbung der Wasserkuppe und der Umliegenden Angebote befasst. http://www.meine-wasserkuppe.de/ und ein neues, ansprechendes Logo wurde entwickelt, s.u.

 

Auch ist die Wasserkuppe der "Gipfel der Liebe", das Radom auf der Wasserkuppe wurde als Hessens, Gersfelds, höchstes Trauzimmer gewidmet. Hochzeiten im Radom erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Auch hierdurch wird die Bekanntheit der Wasserkuppe und damit Gersfelds im ganzen Land weiter gesteigert. Mehr unter: https://www.gipfel-der-liebe.de/

 

Momentan kümmere ich mich intensiv darum, dass sich das Land Hessen, als Eigentümerin, mit der Entwicklung des Groenhoff-Areals befasst (s.u.) und erste Gedanken zur Umgestaltung des ehem. Tower-Gebäudes werden gefasst.

 

Entwicklung des Groenhoff-Areals auf der Wasserkuppe

Es ist traurig und deprimierend zu sehen, wie das denkmalgeschützte Groenhoff-Areal auf der Wasserkuppe immer weiter verfällt und die Entwicklung der Wasserkuppe insofern weit hinter ihren Möglichkeiten zurück bleibt.

 

Es handelt sich beim Groenhoff-Areal um einen historisch wichtigen Gebäudekomplex (einst Reichssegelflugschule des NS-Fliegerkorps und Kaserne der US Air Force und der Deutschen Luftwaffe) und das nicht auf "irgendeinem Küppel", sondern auf Hessens höchstem Berg.

 

Die Wasserkuppe ist die Wiege des Segelflugs und hatte eine enorme (militärische) Bedeutung im Rahmen der deutschen Teilung und ist einer der größten Tourismus-Magneten in Hessen und der Rhön. Mithin sollte die Wasserkuppe und auch das Groenhoff-Areal, mehr als vieles Andere, die volle Aufmerksamkeit des Landes verdient haben!

Denn Eigentümer des Areals ist das Land Hessen. Dieses muss sich bekennen und dringend Pläne dazu entwickeln, was mit dem sehr maroden Gebäudekomplex geschehen, wie er entwickelt werden soll. Aufgrund der Eigentumsverhältnisse und des vielen Geldes, welches eine adäquate Entwicklung der Liegernschaft kosten wird, können dies der Landkreis Fulda und / oder die Stadt Gersfeld (Rhön) alleine nicht leisten. Beide haben aber ein enormes Interesse daran, dass hier etwas geschieht und wollen sich an einer solchen Entwicklung auch unterstützend, gar federführend, beteiligen. Ideen und konkrete Vorstellungen haben wir!

 

In den letzten Jahren wurden diesbezüglich mehrere Gespräche geführt, Briefe geschrieben und Bitten an das Land formuliert. Bislang leider ohne greifbare Ergebnisse. Dies ist ärgerlich und deprimierend.

 

Pläne liegen in der Schublade: Unter Federführung des Landkreises Fulda, mit meiner Beteiligung, wurde durch ein renomiertes Architekturbüro bereits vor einiger Zeit eine Machbarkeitsstudie zu dem Groenhoff-Areal erstellt, die unter anderem die Einrichtung einer modernen Jugendherberge, von Büroräumlichkeiten und eines Biosphärenreservats-Informationszentrum (eines das seinen Namen auch verdient) vorsieht. Auch Förderanträge zur Finanzierung weiterer Planungsleistungen und zur Umsetzung erster Maßnahmen wurden geschrieben. Diese Studie könnte, sollte, das Land aufnehmen, weiterentwickeln und sukzessive umsetzen!

 

Das Land Hessen hat den Vertrag mit der UNESCO über das Biosphärenreservat Rhön unterzeichnet. Hierzu gehört auch, dass Umweltbildung angeboten wird und damit, dass Anlaufstellen eingerichtet sind, an denen diese vermittelt werden kann. Ein solches Besucher- und Umweltbildungszentrum, das auf die Wasserkuppe gehört, könnte ideal mit dem Gersfelder Wildpark  zusammenarbeiten, dazu noch unten.

 

Das Land sollte sich unbedingt aktiver um die Entwicklung des Biosphärenreservates Rhön kümmern, insbesondere bevor es ein zweites Biosphärenreservat in der Rheinaue ausweist.

 

Die Zukunft Gersfelds hängt auch an der Entwicklung des Biosphärenreservats. Gersfeld ist und wird nie ein Industrie- und Gewerbestandort sein. Wir brauchen dringend Impulse in diesem Bereich, etwa um uns touristisch weiterentwickeln zu können!

 

Besonders frustrierend ist, dass uns die Bayern, nur wenige Kilometer weiter, vormachen wie es sein könnte: Tolle Einrichtung in Oberbach oder Oberelsbach, ein Biodiversitätszentrum mit Forschungs- und Bildungsauftrag das in Bischofsheim entstehen wird und Einiges mehr, machen neidisch. Leider fehlen solche Anlaufstellen und die mit Ihnen verbundene Wertschöpfung in der hessichen Rhön.

 

Ich werde, gemeinsam mit dem Landrat und seinen Mitarbeiter/-innen, weiter daran Arbeiten, dass die Wasserkuppe und das Groenhoff-Areal die Entwicklung nehmen, die sie verdient haben!

 

Weiterentwicklung des Wildparks

Unseren schönen und weit über die Grenzen Gersfelds bekannten und beliebten Wildpark im Ehrengrund gibt es seit 1972. Seither ist sein Konzept nahezu unverändert.

 

Der Wildpark steht gut da, er erwitschaftet einen Überschuss und wir haben tolle Mitarbeiter die den Park mit überschaubaren Mitteln immer wieder weiterentwickeln und attraktiver gestalten (z.B. durch die Ansiedlung von Fischottern und Wildkatzen, dem Bau von Wegen, Gehgen und Spielgeräten usw.).

 

Durch meine Initative wurde ein Prozess begonnen um den Wildpark zu einem hochwertigen "Biosphären-Park" zu etwickeln.

 

Ein erste Förderung über einen Betrag von 100.000 € wurde uns gewährt, mit der weitere Planungsleistungen durchgeführt werden.

 

Es sollen Bildungsangebote zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt eingerichtet werden und der Park und seine Tiere und Attraktionen soll für jung und alt viel intensiver erlebbarer gemacht werden.

 

In einem Besucher- und Bildungszentrum auf der Wasserkuppe sollten Kultur, Geschichte, Geologie, Wetter oder der Sternenpark und die Dachmarke Rhön eine Rolle spielen. Dort sollte auf den Wildpark in Gersfeld verwiesen und dazu angeregt werden, die Fauna und die Flora der Rhön in Gersfeld "live" zu erleben. Dazu gehören etwa auch eine medial gut aufbereitet Ausstellung, eine hochwertige Gastronomie, die regionale Produkte verarbeitet und anbietet, und Übernachtungsmöglichkeiten im Wildpark.

 

In einem ersten Schritt werden wir im Jahr 2021 die Deiche / Teiche erneuern und diese durch eine Unterwassereinsicht erweitern. Es soll, etwa im Bereich des jetzigen Streichelzoos, ein neuer Wirtschaftshof und dort, wo sich derzeit der Witschaftshof befindet, der Eingangsbereich durch einen nachgebildeten Rhöner Bauernhof mit Gastronomie samt Außenterasse, Kiosk, Übernachtungsmöglichkeiten und einer Ausstellung von alten Rhöner Nutztierrassen u.v.m. eingerichtet werden. Der Parkplatz / Außenbereich ist zu erweitern und neu zu gestalten und das jetzige Eingangsgebäude soll eine "Biosphären-Schule" werden. Es sollen neue Tierrassen, etwas Luchs und Wolf, angesiedelt werden.

 

Seit einiger Zeit wird nun auch durch ein touristisches Hinweisschild an der A7 bei Fulda für den Wildpark geworben.

Sanierung / Modernisierung des Freibades Gersfeld

Im Jahr 2016 wurde, gleich nach Beendigung des Badebetriebes, mit der überfälligen Sanierung des Mehrzweckbeckens des Gersfelder Freibades begonnen und diese Maßnahme wurde schnell und hervorragend umgesetzt. Vielen Dank an dieser Stelle an die vielen und fleißigen ehrenamtlichen Mithelfer!

 

Die Verringerung des Wasservolumens durch das Betonieren einer neuen Sohle, die Erneuerung des Durchströmungssystems, der Beckenüberlaufrinne und der Austausch alter Pumpen nebst der Chlorungsanlage gegen neue, effizientere Geräte und die Abdichtung des Beckens durch eine robuste Folie, werden das Bad für die nächsten Jahre ertüchtigen und die Betriebskosten senken.

 

Das Gersfelder Freibad ist eines der schönsten Bäder des Landkreises Fulda und weit über unsere Grenzen hinaus beliebt!

 

In einem nächsten Schritt werden wir Teile der Heizungsanlage austauschen, die Umkleide / Duschbereiche renovieren und die Behindertengerechtigkeit verbessern. Einen entsprechender Förderantrag habe ich bereits gestellt.

 

Außerdem wurde breits im Jahre 2015, auch auf meine Anregung, nach dem Vorbild des Fördervereins des Schwimmbades Dalherda, ein Verein zur Förderung der Gersfelder Schwimmbäder gegründet, der die Mitarbeiter unserer Bäderabteilung fleißig unterstützt.

 

Auch in der Corona-Pandemie haben wir, anders als viele anderen Kommunen, das Schwimmbad mit einem guten Hygienekonzept nicht geschlossen sondern Ihnen das Schwimmen ermöglicht!

 

Sanierung / Modernisierung des Freibades Dalherda

Hessens höchstes Schwimmbad liegt in Gersfeld, in Dalherda!

 

Dieses wunderschöne Bad ist einer der wichtigsten soziale Treffpunkte in Dalherda und wird in in Vorbildlicherweise durch den Verein zur Förderung des Freibades in Dalherda betrieben. Dafür mein ganz herzlicher Dank!

 

Mittlerweile weist aber auch dieses Bad bauliche Mängel auf. Insbesondere am Becken und Beckenkopf.

 

So wurde bereits beschlossen und es wird derzeit vorbereitet, dass das Bad - ähnlich wie das Freibad in Gersfeld - saniert wird. Hierfür werden wir 90 % Fördermittel aus dem Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen (IKEK) erhalten.

 

Derzeit befindet sich das Projekt in der Planungsphase, die durch die Mitwirkung der Mitglieder des Fördervereins aber erheblich beschleunigt werden konnte. Vielen Dank dafür!

 

Bei der Übergabe des neuen Betriebsführungsvertrags an den Verein zur Förderung des Schwimmbads Dalherda
Bei der Übergabe des neuen Betriebsführungsvertrags an den Verein zur Förderung des Schwimmbads Dalherda

Zusammenarbeit mit der TAG "Die Rhöner" und der Rhön-GmbH

 

Die allermeisten unserer Gäste kommen in "die Rhön". Vielen ist es gleich, ob sie in Gersfeld, Hilders oder Poppenhausen untergebracht sind. Unsere Gäste, die zum überwiegenden Anteil mit dem PKW anreisen, sind mobil und besuchen Ziele in der gesamten Rhön, etwa den Wildpark Gersfeld, die Wasserkuppe, das Museumsdorf in Tann usw. Mithin ist es sinnvoll und nötig dem Gast die Rhön ganzheitlich, aus einem Guss zu präsentieren und diese ebenso zu vermarkten.

 

Das (überregionale) Marketing der Rhön und ihrer "Highlights" sowie die Koordinierung und Bewerbung der touristischen Aktionen "der Rhön", die sich über drei Bundesländer, fünf Landkreis und unzählige Kommunen erstreckt, ist Aufgabe und Ziel der Rhön GmbH. Diese Betreibt auch die Webseite www.rhön.de

 

In der Rhön GmbH sind die Tourismus- und Wirtschaftsfördeurngsgesellschaften der fünf Landkreise aufgegangen. Nach dem etablieren arbeitsfähiger Strukturen hat die Rhön GmbH nun erheblich an Schlagkraft gewonnen und baut ihr Engagement weiter aus.

 

Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass auch die Stadt Gersfeld und die TAG die Rhöner bei ihren touristischen Aktivitäten und Aktionen eng mit der Rhön GmbH zusammenarbeiten und sich koordinieren. "Touristisches Kirchturmdenken" bringt uns nicht weiter. Wir - die Rhön - muss nach außen ganzheitlich auftreten, wenngleich jede Kommune, jeder Betrieb unter dem Dach der Rhön (GmbH) selbstbewusst auftreten und sich und seine touristischen Qualitäten herausstellen muss. So gehen wir für die Stadt Gersfeld vor.

 

Die Stadt Gersfeld (Rhön) ist außerdem ein Mitglied in der touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) "Die Rhöner". Diese besteht neben Gersfeld aus den Kommunen Ehrenberg, Hilders, Tann, Hofbieber und Poppenhausen. Ziel ist es die touristischen Ressourcen dieser sechs Kommunen der hessischen Rhön unter dem Dach der Rhön GmbH zu bündeln und die Qualitäten der wunderschöne hessische Rhön besonders zu betonen und gemeinsam zu fördern. Auch in der TAG wird Koordinierungsarbiet geleistet und auf ein ganzheitliches, einheitliches Auftreten und eine ebensolche vermarktung der hessichen Rhön, sprich der genannten Kommunen und ihrer touristischen Leistungsträger, geachtet.

 

Die TAG organisiert etwa Messebesuche, betreibt das Internetportal www.die-rhoener.com, gestaltet und publiziert vier Mal im Jahr ein hochwertiges Tourismus-Magazin, ein gemeinsames Gastgeberverzeichnis und unterstützt und schult unsere Betriebe. Derzeit etwa bei so essentiellen Themen wie dem Online-Marketing und der Online Buchbarkeit.

 

Marketing und Messebesuche

Die Mitarbeiterinnen unserer Tourismus-Information fahren, gemeinsam mit den Kolleginnen aus der touristischen Arbeitsgemeinschaft "Die Rhöner" und der Rhön-GmbH, regelmäßig auf nationale und internationale Tourismus Messen (im Bild auf der Vakantiebeurs in Utrecht (Niederlande))  und werben mit einem tollen Messestand um viele weitere Besucher für unsere schöne Rhön

Veranstaltungen und Events (Milch & Honigmarkt, Mittelaltermarkt, Weihnachtsmarkt, Konzerte, Radwegefest u.v.m.)

In den vergangenen sechs Jahren wurde unser Veranstaltungskalender sehr bereichert, indem viele schöne Veranstaltungen und Events stattfanden, die Einheimische und Gäste sehr erfreut haben.

 

So haben wir im Jahre 2016 mit dem Milch und Honigmarkt erstmals einen ganz besonderen Regionalvermarktermarkt organisiert und durchgeführt, der auch in seiner zweiten Ausrichtung im Jahr 2018 bestens besucht war. In diesem Jahr, im Frühsommer, wird es wieder einen Milch- und Honigmarkt geben.

 

Es wurde die HR 4 Radeltour ausgerichtet, das Radwegfest "ein Radweg lacht" gefeiert, Konzerte in der Stadthallte, Marktplatzkonzerte und der zweitägige Weihnachtsmarkt organisiert und erfolgreich durchgeführt.

 

Im Jahr 2020 wird es mit der erstmaligen Ausrichtung eines Mittelaltermarktes ein weiteres Highlight im Gersfelder Veranstalungskalender geben. Ich freue mich darauf!

 

Deutsches Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe

Eine weitere, weltweit einzigartige, Einrichtung in Gersfeld ist das Deutsche Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe.

 

Gemeinsam mit unserem Landrat, Bernd Woide, bin ich Mitglied des  Kuratoriums des Museumsträgers, der "Stiftung Deutsches Segelflugmuseum mit Modellflug"

 

Unser Anliegen war und ist es, die Attraktivität, museale Qualität und (weltweite) Bekanntheit des Museums zu steigern und das Segelflugmuseum als wichtigen Baustein der Attraktionen auf dem Berg der Flieger, der Wasserkuppe, zu steigern. So wurde etwa durch den Landkreis Fulda ein Fachplanerbüro eingeschaltet, Kontakte zur Deutschen Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt wurden hergestellt und vieles Mehr und derzeit wird an einer neuen Konzeption bzw. Attraktivierung des Museums gearbeitet.

 

Patenschaft mit der Bundeswehr

Etwa ein Drittel des ca. 7000 Hektar großen Truppenübungsplatz Wildflecken liegen auf hessischem, auf Gersfelder, Gebiet.

 

Die Gemarkungen der Gersfelder Stadtteile Rodenbach, Rengersfeld, Rommers, Gichenbach und Dalhdera grenzen direkt an den Truppenübungsplatzes an.

 

Damit spielte und spielt dieser und die Bundeswehr, die den Übungsplatz nach dem Abzug der US-Streitkräfte betreibt, eine nicht unerhebliche Rolle in der Geschichte Gersfelds und im Leben der Gersfelderinnen und Gersfelder. Etwa die Vergangenheit des Dorfes Dalherda wurde ganz massiv von den Streitkräften und dem Truppenübungsplatz geprägt. Außerdem ist er ein nicht unerheblicher wirtschaftlicher Faktor für die Region und Gersfeld.

 

Einst pflegte die Stadt Gersfeld (Rhön) eine Patenschaft mit der 3. Batterie des Panzerartilleriebataillons 355 mit Sitz in der Rhönkaserne im benachbarten Wildflecken. Neben schönen Barbarafeiern (die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Artilleristen) wurden gemeinsam Veranstaltungen, Feste und Zusammenkünfte organisiert, durch die viele wertvolle menschliche Begegnungen und Kontakte zwischen Soldaten der Bundeswehr und Gersfelder Bürgerinnen und Bürgern entstanden. Mit der Auflösung der 3./355 wurde mit dieser Tradition gebrochen. Die Kontakte der Stadt Gersfeld (Rhön) zur Bundeswehr sind zwar nie abgerissen, aber doch sehr zurückgegangen.

 

Da ich der Meinung war und bin, dass dies nicht so bleiben sollte, habe ich Kontakte zum Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr mit Sitz in Hammelburg und Wildflecken aufgenommen und den politischen Gremien der Stadt Gersfeld vorgeschlagen, wieder eine Patenschaft bzw. Partnerschaft zwischen der Stadt Gersfeld und der Bundeswehr, konkret mit der II. Inspektion des Vereinte Nationen Ausbildungszentrums der Bundeswehr mit Sitz in Wildflecken, zu begründen. Der entscheidende Beschluss für eine solche wurde nun, in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13.03.2019, mit großer Mehrheit gefasst.

 

Hierrüber freue ich mich sehr, denn ich meine, dass eine solche Patenschaft sowohl ein Ausdruck der Wertschätzung für den Dienst unserer Soldatinnen und Soldaten für unser Land, seine Menschen und für unsere, nicht selbstverständliche, freiheitlich-demokratische Grundordnung sein kann. Insbesondere aber können hierdurch viele schöne und wertvolle Menschliche Begegnungen entstehen und Gersfeld kann weiter, im Kreise der Soldaten und ihrer Familien, als attraktiver Wohn- und Ausflugsort bekannt werden. Schon jetzt sprechen wir darüber etwa eine weitere Musikveranstaltung, ein Fußballturnier mit Beteiligung der Bundeswehr und Gersfelder Mannschaften / Vereinen oder andere gemeinsame Veranstaltungen dieser Art zu organisieren.

 

Viele Informationen über das Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr, etwa zu seinem Auftrag, gibt es auf den Seiten der Bundeswehr: KLICK

 

Wer sich in diesem Zusammenhang einbringen möchte, kann sich jederzeit und gerne an mich wenden.

 

Sportförderung - Bau einer Skirollerbahn

Das Wintersportangebot und Winterwanderangebot im Nordic-Aktiv-Zentrum am Roten Moor (www.nordic-aktiv.com) und darüber hinaus wird  weiter ausgebaut und erfreut sich bei vielen Einheimischen und Gästen großer, wachsender Beliebtheit. Durch das Zertifizieren von ausgewiesenen Heilklimaloipen sollen der nordische Skisport mit medizinisch-gesundheitlichen Aspekten kombiniert werden um so ein weiteres Alleinstellungs- und Attraktivitätsmerkmal für Gersfeld zu schaffen.

 

Der nordische Skisport hat eine lange Tradition in Gersfeld. Sportler der SKG Gersfeld haben in diesem Bereich unzählige Titel und Erfolge erzielt und tragen den Namen Gersfelds als Botschafter in die ganze Welt.

Die Rhönschule Gersfeld ist einer der wichtigsten Leistungsstützpunkte für den nordischen Skisport im Hessischen Skiverband. Zwei Lehrer-Trainer trainieren die Schülerinnen und Schüler zu Spitzenleistungen.

 

Damit dies möglich ist braucht es adäquate Trainingsmöglichkeiten. Der erfolgreiche Skilangläufer wird im Sommer geformt. Neben Konditionstraining ist ein spezielles Techniktraining wichtig. Hierfür sind Skiroller, mit denen die Bewegung auf dem Langlaufski im Sommer sehr gut nachempfunden werden kann, prädestiniert. Bislang trainierten die Kinder und Jügendlichen im öffentlichen Straßenverkehr, was sehr gefährlich war oder mussten 100 km einfache Strecke bis nach Oberhof auf sich nehmen um auf der dortigen Skirollerbahn zu trainieren. 

 

Dies ist nun Geschichte. Durch eine massive Förderung des Landes Hessen und des Landkreises Fulda (insgesamt wurden ca. 600.000 € Fördermittel gegeben) konnte in Gersfeld, im Ehrengrund, eine Skirollerbahn errichtet werden, die in Hessen und unserer Region einzigartig ist.

 

Die Stadt Gersfeld (Rhön) hat aus dem Bau dieser Sportstätte keine finanzielle Belastung. Es wurde durch die Stadtverordnetenversmamlung beschlossen einen Betrag von max. 40.000 € zur Verfügung zu stellen, der angesichts der hohen Förderzusagen von Land und Kreis noch nicht benötigt wurde. Die Stadt bekommt so aber eine überregional wirkende Sportstätte mit touristischem Effekt und bekommen über zwei Kilometer Wege hochwertig ausgebaut und außerdem werden die anliegenden Beriche des Ehrengrundes am Bachlauf der Stecheller biologisch aufgewertet. Beides wäre ohne dieses Projekt nie geworden und wenn, für ein hohes Vielfaches dieses Betrages.

 

Nun haben die Sportler der SKG ideale Trainingsmöglichkeiten direkt vor Ort und Trainingsgruppen kommen zu uns nach Gersfeld, was den Übernachtungsbetrieben und der Gastronomie Mehrerträge beschert!

 

Spatenstich zum Bau der Skirollerbahn
Spatenstich zum Bau der Skirollerbahn

Sportförderung - Zuschüsse für Gersfelder Vereine und Einrichtung eines Basketballplatzes, eines Hockeyplatzes, einer Schlittschuhbahn, einer neuen Skateranlage u.a.

Aus Anlass der Bauarbeiten zur Errichtung der Skirollerbahn wurde auch der dritte, auf der gegenüberliegenden Seite der Stecheller gelegene, Tennisplatz von der Stadt Gersfeld zurück übernommen. Dieser Platz wurde asphalitiert und mit Bodenhülsen ausgerüstet, mit denen Basketballkörbe installiert werden können. Außerdem kann diese Fläche als Hocheyplatz und, im Winter, als Eisbahn hergerichtet werden.

 

Am Bahnhof wurde die Skateranlage erneuert und die Stadt Gersfeld hat in den vergangenen Jahren, trotz der angespannten Finanzlage, einige Zuschüsse an Gersfelder Vereine für Investitionsmaßnahmen u.a. gegeben.

 

Einrichtung eines Wohnmobil-Stellplatzes in Gersfeld

Nach einem entsprechenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung wurde die innenstadtnahe Einrichtung eines Wohnmobilstellplatzes in Gersfeld, etwa im Bereich des Ehrengrundes (Parkplatz Freibad, am Schützenplatz oder am Dammel) geprüft.

 

Zwar existiert ein attraktiver Wohnmobilstellplatz in Schachen, unsere Tourismus-Information und in einigen Gastwirtschaften wird aber immer wieder nach innenstadtnahen Abstellmöglichkeiten für Wohnmobile gefragt.

 

Urlaube und Kurztripps mit Wohnwagen oder Wohnmobil erfreuen sich wachstender Beliebtheit. Ich weiß, dass der Wohnmobilplatz in unserer Nachbarkommune Poppenhausen sehr gut angenommen wird, bereits vergrößert wurde und sich auch finanziell selbst trägt.

 

Die Umsetzung des Projektes konnte aufgrund knapper finanzieller Mittel bislang leider noch nicht erfolgen. Es sollte aber baldmöglichst umgesetzt werden, damit Gersfeld auch für Wohnmobilisten noch attraktiver wird und mit diesen Wertschöpfung und Übernachtungszahlen für unsere Stadt bzw. die Gastronimie und Tourismuswirtschaft generiert!

 

Errichtung von E-Bike-Ladeboxen

In den Haushalt für das Jahr 2020 habe ich Mittel zur Einrichtung von E-Bike-Ladestationen für den Marktplatz und den Schlossplatz einplanen lassen, damit Gersfeld der wachsenden Zahl der Radtouristen, von denen immer mehr E-Biker sind, eine moderne Ladeinfrastruktur anbieten kann und insofern attraktiver wird.

Einrichtung eins Themenwanderwegs "Segelflug"

Bereits konzeptionell und inhaltlich vorbereitet ist die Einrichtung eines Themenwanderweges Segelfliegerei von Gersfeld über das Flieferdorf Obernhausen zum Deutschen Segelflugmuseum auf der Wasserkuppe und, über das Fliegerdenkmal und die "Groenhoff-Absturzstelle" hinab nach Poppenhausen. Der Weg kann ebenso in Umgekehrter Richtung bewandert werden.

 

Leider konnte dieses Projekt aufgrund des Weggangs des Leiters der Tourismus-Information aber, anders als die Tour auf Poppenhäuser Seite, noch nicht realisiert werden. Dies wird aber erfolgen, sobald entsprechende Kapazitäten wieder vorhanden sind!

 

Mehr unter http://www.segelfliegerweg-wasserkuppe.de/

 

Erhalt und Ausbau der Wander- und Radinfrastruktur

Die Rhön ist das Land der offenen Fernen und Wandergebiet Nr. 1. Neben dem allgemeinen Wege- und Grabenunterhalt ist auch die Pflege unserer Wanderinfrastruktur besonders wichtig.

 

Gemeinsam mit dem Naturpark Hessische Rhön und dem Rhönklub achten unsere Tourismus-Information und der Bauhof sehr darauf, dass unsere Wanderwege einem qualitativ hochwertigen Standart genügen, dass die Wege sauber und in Ordnung gehalten werden, dass attraktives Mobiliar (Ruhebänke u.a.) zur Verfügung steht und dass die Wege gut sichtbar gekennzeichnet sind.

 

Wir setzen verstärkt auf Klasse, statt auf Masse. Wenig attraktive und nur selten begangene Wege werden eingezogen bzw. nicht mehr beworben. Die sehr attraktiven, wie etwa der Weg durch die Kaskadenschlucht zum Roten Moor, hingegen werden in einem sehr guten Zustand gehalten und kontinuierlich attraktiviert.

 

Auch die Ausweisung neuer Premiumwege, etwa eines Zubringerweges, einer Extratour, von Gersfeld über den Simmelsberg und Himmeldunkberg zum Fernwanderweg "Hochrhöner" ist in Vorbereitung. Mit der Eröffnung einer solchen Extratour nimmt man automatisch an einer überregionalen hochwertigen Vermarktungskampagne teil und wird weiter bekannt.

 

Eine der Panorama-Tafeln des Rhönklubs Gersfeld dam Fuße der Eube
Eine der Panorama-Tafeln des Rhönklubs Gersfeld dam Fuße der Eube

Kurbeitrag / Tourismusbeitrag / Bettensteuer; Gersfelder Gästekarte

Gersfelder Gästekarte
Gersfelder Gästekarte

Der Kurbeitrag (Kurtaxe) ist war in den vergangenen Jahren immer wieder Thema in den Sitzungen der politischen Gremien und unter den Inhabern der Beherbergungsbetrieben. Zu Beginn meiner Amtszeit galt in der Kernstadt und in Obernhausen noch eine Regelung, nach der der Gast für die erste Übernachtung einen Betrag von drei Euro, für alle folgenden Nächte einen Betrag von einem Euro zu zahlen hatte. Diese Regelung wurde allgemein als ungünstig empfunden und war bei Gästen und Vermietern wenig beliebt und in ihrer Handhabung sehr unpraktikabel.

 

So wurde die Kurbeitragssatzung der Stadt Gersfeld dahingehend geändert, dass einheitlich ein Betrag von 1,70 € pro Übernachtung zu zahlen war. Eine Regelung die, nach einer Zeit der Eingewöhnung, allseitig akzeptiert wurde. Außerdem wurde mit der "Gersfelder Gästekarte" ein Rabattierungssystem installiert, welches dem kurbeitragszahlenden Gast attraktive Vergünstigungen in gastronimischen- und Einzelhandelsbetrieben sowie in Freizeiteinrichtungen in Gersfeld und unseren Nachbarkommunen bietet.

 

Ein massiver Kritikpunkt war schon immer, dass zwar in der Kernstadt und im Fliegerdorf Obernhausen eine Abgabe auf touristische Übernachtungen gezahlt werden musste, nicht aber in den übrigen Stadtteilen Gersfelds. Auch die Politik forderte, diese Ungleichbehandlung abzustellen. So ist es geschehen!

 

Zunächst wurde geprüft, ob in den Stadtteilen, in denen ein Kurbeitrag aus rechtlichen Gründen nicht gehoben werden kann, da es an einer hierfür notwendigen Prädikatisierung fehlt, ein sog. Tourismusbeitrag nach § 13 KAG eingeführt werden könne. Wie bei einem Kurbeitrag wäre hier der Gast, nicht der Betrieb, der Abgabenschuldner gewesen. Dies war seinerzeit nicht möglich.

 

Mit dieser Erkenntnis haben sich die Bürgermeister der sechs, in der touristischen Arbeitsgemeinschaft (TAG) die Rhöner organisierten, Kommunen (Gersfeld, Ehrenberg, Hilders, Tann, Hofbieber, Poppenhausen) darauf verständigt die rechtlich einzig verbleibende Möglichkeit zu wählen und eine Tourismusabgabe in Form einer Steuer einzuführen, die letztlich der Betrieb schuldet, die aber auf den Übernachtungspreis umgelegt werden kann. Diese Tourismusabgabe von einem Euro wird nun in allen Stadtteilen bis auf die Kernstadt und Obernhausen, erhoben. In diesen beiden Stadtteilen sind weiterhin unsere Gäste kurtaxpflichtig.

 

Der überraschende gemeinsame Antrag aller Fraktionen um Haushalt 2019 und der entsprechende Beschluss der Stadtverordnetenversammlung auf diesen, der zwar dazu beigetragen hat eine Erhöhung der Grundsteuer B zu vermieden, hat den Kurbeitrag auf 2,40 € pro Übernachtung festgesetzt. Dies hat zu einigem Aufruhr in Teilen der Vermieterschaft geführt, der sich in Einzelfällen bis heute noch nicht gelegt hat.

 

Da es zwischenzeitlich eine Änderung der Rechtslage gegeben hat, ist es nun, wie einst angestrebt, doch möglich, einen Tourismisbeitrag vom übernachtenden Gast, nicht vom beherbergenden Betrieb, zu erheben.

 

Wir haben ein hierfür notwenidges Verfahren zur Prädikatisierung aller Stadtteile Gersfelds zum "Tourismusort" bereits eingeleitet. Angestrebt wird in allen Stadtteilen Gersfelds eine gleichhohe Abgabe vom Gast zu erheben. In einer Mischkalkulation könnte diese Abgabe, als Kur- oder Tourismusbeitrag, zwischen einem und zwei € festgesetzt werden, was angestrebt werden sollte!

 

Auch muss die Gästekarte weiterentwickelt werden und zu einem sehr attraktiven Rabattsystem ausgebaut werden!

 

Ferienhäuser Wasserkuppe

Ein tolles Projekt, welches die Stadt Gersfeld, ich planerisch, etwa durch ein komplexes Bebauungsplanverfahren, begleitet hat, ist die Errichtung des Feriendorfes Wasserkuppe.

 

Nach dem Wegbrechen der Jugendherberge auf der Wasserkuppe und dem bedauerlichen Schließen einiger Übernachtungsbetriebe in Gersfeld, ist dies die erste größere Investition in hochwertige Übernachtungskapazitäten in unserer schönen Kommune seit vielen Jahre.

 

Es hilft uns, viele weitere Gäste in Gersfeld zu empfangen und ihnen eine gute Zeit in der Rhön zu bereiten.

Ehrenamt

Würdigung des ehrenamtlichen Engagements - Übergabe von Ehrenamtskarten an die Mitglieder des DRK und der Bergwacht
Würdigung des ehrenamtlichen Engagements - Übergabe von Ehrenamtskarten an die Mitglieder des DRK und der Bergwacht

 

Ein Staat, eine Kommune ist nur so stark wie seine Menschen und funktioniert dann gut, wenn es Menschen gibt, die sich einbringen, Zeit opfern und sich ehrenamtlich engagieren. Gleich ob in der Politik, in Rettungsorgansiationen oder in Vereinen. Jeder und jeder Beitrag ist wichtig, zu schätzen und zu honorieren!

 

Ich selbst war und bin seit meiner Kindheit in vielen Vereinen, teils auch im Vorstand oder als Vorsitzender, aktiv, bin als Reservist der Bundeswehr ehrenamtlich auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr und -prävention aktiv, und bringe mich immer gern ein. Ich weiß sehr gut was es heißt Vereinsarbeit zu machen, welchen Frust und Aufwand diese mit sich bringen kann, wie schwer es manchmal ist andere zu motivieren und mit diesen zu organisieren.

 

Die Wertschätzung und Förderung ehrenamtlichen Engagements in all seinen Formen war und ist mir besonders wichtig!

 

Dies bringe ich durch Präsenz bei den Vereinen und ihren Menschen, durch meine aktive Mitwirkung und Unterstützung in Rat und Tat und dadurch zum Ausdruck, dass sich die Stadt Gersfeld mit ihren geringen finanziellen Möglichkeiten sehr bemüht Vereine und das Engagement ihrer Mitglieder bestmöglich zu fördern.

Sei dies durch Zuschüsse beim Erwerb von Sportgeräten, zu Investitionen, etwas baulicher Art oder durch das zur Verfügung stellen von Räumen, Personal oder durch andere Unterstützungsleistungen.

 

Ein besonderes anliegen ist es mir den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes und der Bergwacht für ihren besonderen und wichtigen Dienst am Nächsten zu danken!

 

Als Zeichen der Anerkennung überreicht die Stadt Gersfeld denen, die sich in den "Blaulichtorgansisationen" für andere Einsetzen, sich manchmal sogar für diese in Gefahr begeben, eine Ehrenamtskarte mit der freie Eintritte in die Gersfelder Schwimmbäder und den Wildpark gewährt werden.

 

Nicht minder wichtig und unterstützenswürdig ist aber auch ehrenamtliches Engagement in anderen Bereichen, ob im Sozialen Bereich, im Sport- oder Karnevalsverein. Nur durch ehrenamtliches Engagement, durch einen Einsatz für andere, wird unser gemeinwesen Lebenswert und kann gut funktionieren! Vielen Dank an Alle, die sich in dieser Weise in unsere Gesellschaft einbringen. Bitte nicht nachlassen!

 

Als "Burger-King" mit einer launigen Bütt auf der Fremdensitzung der Karnevalsgesellschaft Gersfeld
Als "Burger-King" mit einer launigen Bütt auf der Fremdensitzung der Karnevalsgesellschaft Gersfeld