Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gersfelderinnen und Gersfelder,

 

ich werde Ihnen an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen darüber berichten, was meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Magistrat, das Parlament und mich beschäftigt und bewegt.

 

Aktuelle Mitteilungen und Kurzbeiträge über Gersfelder Themen und meine Arbeit finden Sie aber insbesondere auf meinen Facebook Seiten:

 

Steffen Korell - Bürgermeister

 

oder

 

Steffen Korell - privat (login bei Facebook erforderlich)

 

Offizielle Mitteilungen und Informationen aus dem Rathaus, rund um die Verwaltung oder über die städtischen Leistungen, Einrichtungen und Termine erhalten Sie auch auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) oder auf der Facebook Seite unserer Tourist-Information.

 

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen scheuen Sie sich bitte nicht meine Mitarbeiter oder mich auch persönlich, etwa per E-Mail, zu kontaktieren. Wenn auch nicht jede Eingabe umgehend beantwortet oder umgesetzt werden kann, so kann ich Ihnen doch versichern, dass diese jedenfalls bedacht und diskutiert werden wird.

 


Das Freibad öffnet am 14.06.2021

613.768 € Bundesmittel für den Bau der Krippe

Erneut erhält die Stadt Gersfeld (Rhön) eine hohe Förderung, einen Betrag von 613.768 €, für den Neubau der Kinderkrippe in der Danziger Straße. Bei den Fördergeldern handelt es sich um Mittel aus einem Förderprorgamm des Bundes. Aus diesem und aus einem Programm des Landes, welches die Entwicklung von Kinderbetreuungsplätzen fördert, hat die Stadt Gersfeld einen Betrag von insgesamt ca. 1,2 Mio. € beantragt, sodass weitere Fördermittel zu erwarten sind. Bereits bewilligt wurde auch eine Förderung in Höhe eines Betrages von 800.600 € aus den Mitteln des Landkreises, dem Kreisausgleichsstock.

 

Ich bemühe mich bei all unseren Vorhaben um eine Förderung durch Kreis-, Land-, Bund und die Union für die Stadt Gersfeld, denn nur so können wir die vielen und großvolumigen Investitionen, die für uns noch anstehen, halbwegs erträglich finanzieren.

 

In der Stadthalle wird ein Corona-Testzentrum eingerichtet

Eine tolle Sache: Die Stadt Gersfeld erhählt ein Corona-Testzentrum. Gestern war ich u.a. mit Hr. Burkhard Bingel - Vorstand Administration des Klinkkums Fulda und Hr. Christoph Schwab - Geschäftsführer des DRK-Fulda in Gersfeld unterwegs um eine Liegenschaft auszuwählen und die Einrichtung eines Corona-Testzentrums festzulegen.

 

Ein solches Testzentrum wird kurzfristig an zentraler Stelle, nämlich im Kur- und Bürgerzentrum im Bereich vor den Garderoben, entstehen. Ab dem 22. soll das Testzentrum eingerichtet werden und wird sodann kostenlose Corona-Schnelltest anbieten.

 

Dies ist ein großer Schritt raus aus der Pandemie, hin zu mehr Normalität und ein echter Mehrwert für Gersfeld, unsere Bürgerinnen und Bürger aber auch Gastronomen und Geschäftsinhaber. Gersfelderinnen und Gersfelder und Menschen aus der Umgebung müssen also nicht weit fahren, etwa nach Fulda, um sich Testen zu lassen und wieder vermehrt am "normalen" Alltag teilnehmen zu können.

 

Nach Registrierung und Durchführung des Tests wird das Ergebnis in ca. 20 Minuten vorliegen. Der Nachweis des negativen Tests ist 24 Stunden gültig und mit diesem sollen dann etwa Besuche der Gastronomie wieder möglich sein.

 

Der Wildpark kann öffnen

Nach den letzten Corona-Beschlüssen werden wir, vorbehaltlich einschränkender Regelungen der neusten Verordnung, die uns noch nicht vorliegt und wenn die Inzidenz nicht über 100 steigt, den www.wildpark-gersfeld.de kommende Woche öffnen können.
Bei einer Inzidenz von über 50 bis 100 wird dies nach vorheriger Anmeldung erfolgen.Vor dem Eintritt in den Wildpark werdet ihr ein Formular auszufüllen haben, auf dem eure Namen, Adressen und die Besuchszeiten vermerkt sind. Dieses Formular werden wir vor Ort und auf den Homepages der Stadt bereitstellen.
Alle Jahreskarten, die nach dem 17.03.2020 ausgestellt und aufgrund des Lockdowns zeitweise nicht genutzt werden konnten, werden ohne Aufpreis um sechs Monate verlängert!
Im Wildpark wird, wie schon gewohnt, in Teilbereichen eine Maskenpflicht bestehen und auf Abstand und Hygiene ist besonders zu achten. Bleibt vorsichtig und rücksichtsvoll und gesund!

Erlass der Kindergartenbeiträge während der Pandemie; Förderung der Kinderbetreuungseinrichtungen und Umsetzung des „Gute-Kita-Gesetzes“ in Gersfeld

Erlass der Kindergartenbeiträge:

 

Aufgrund einer dringenden Empfehlung der Landesregierung an die Eltern, während der Corona-Pandemie die Kindergärten und Krippen möglichst nicht zu besuchen und die Kinder nur bei absoluter Notwendigkeit in die Einrichtungen zu geben um Kontakte zu reduzieren, haben viele Eltern die Betreuung ihrer Kinder anderweitig organisiert und diese nicht in die Betreuungseinrichtungen gebracht. Die Stadt Gersfeld hat vor kurzem beschlossen, dass für die Kinder, die während der letzten Wochen die Betreuungseinrichtungen nicht besucht haben, für diese Zeit keine Kindergartenbeiträge erhoben werden und dass Eltern, deren Kinder unter 50 Prozent der vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten in der Einrichtung anwesend waren, nur den halben Beitrag zahlen.

 

Landesfördermittel für die Kinderbetreuungseinrichtungen: 

 

Außerdem erhält die Stadt Gersfeld eine Förderung von 46.337 € vom Land Hessen, mit der die Arbeits- und insbesondere die hygienischen Bedingungen in den Kinderbetreuungseinrichtungen verbessert werden können. Neben persönlicher Schutzausstattung wie Masken, Desinfektionsmittel u.dgl., können mit diesen Mitteln auch kleinere Baumaßnahmen durchgeführt oder Geräte wie Spül-, Waschmaschinen, Notebooks und Tablets beschafft werden.

 

Umsetzung des "Gute-Kita-Gesetzes:

 

In seiner nächsten Sitzung  wird der Magistrat auch über die Umsetzung des „Gute-Kita-Gesetzes“ in den Betreuungseinrichtungen der Stadt Gersfeld beraten. Mit diesem Gesetz werden den Kinderbetreuungseinrichtungen insbesondere weitere Personalkapazitäten wie zusätzliche Stunden für die Leitungs- und Verwaltungstätigkeiten, zugesprochen, sodass Leitungstätigkeiten nicht mehr, wie z.T. bislang, auf Kosten der pädagogischen Arbeit gehen.

 

„Ich freue mich, dass das Land Hessen auch an die Kinderbetreuungseinrichtungen gedacht hat. Ich stehe stets in engem Kontakt mit den kirchlichen Trägern, den Leitungen der Kinderbetreuungseinrichtungen und den Elternvertretungen um die Qualität unserer Kinderbetreuung weiter zu verbessern. Dies gelingt uns sehr gut und diese willkommene Förderung wird uns weiter dabei helfen. Die Umsetzung des Gute-Kita-Gesetzes wird zwar die schon sehr hohen Kosten der Kinderbetreuungseinrichtungen und damit den Zuschussbedarf für die Stadt Gersfeld weiter erhöhen, den Betrieb in den Kindergärten aber erneut verbessern,“ erklärt Bürgermeister Dr. Korell.

 

309.000 € bzw. 90 Prozent Förderung für die Sanierung des Freibades Dalherda und 7149 € für die weitere Planung des Neubaus des Bürgerhauses Rengersfeld

Hessens höchstes Freibad, unser schönes und nicht nur für den Ort sehr wichtiges, Freibad in Dalherda wird sainert und so für die Zukunft fit gemacht. Die Stadt Gersfeld erhält hierfür einen Zuschuss von 90 Prozent aus dem Dorfentwickliungsprogramm des Landes Hessen. Einen Betrag von 309.000 € !

 

Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren. So wie schon im Jahre 2016 im Freibad Gersfeld geschehen, wird das Freibad mit einer speziellen Folie ausgekleidet, ein neues Durchströmungssystem  und ein neuer Beckenkopf werden hergestellt und die Barrierefreiheit wird verbessert werden. Ggf. können die Arbeiten im Herbst dieses Jahres, nach der Badesaison (hoffentlich lässt Corona eine Badesaison zu!), beginnen.

 

Daneben soll das Bürgerhaus Rengersfeld zurück- und neu gebaut werden. Auch für dieses Projekt liegen erste Planungsergebnisse vor. Die weiteren Planungsleistungen werden uns ebenfalls mit 90 Prozent, einem Betrag von 7149 € aus den Mitteln des Dorfentwicklungsprogramms gefördert.

 

Foto: Marktkorb - Kreisseiten vom 20.02.2021

370.000 € Fördermittel für Umweltschutz, Biodiversität, den Erhalt und die Verbesserung hochwertiger, naturnaher Gewässerlebensräume in Gersfeld.

 Die Stadt Gersfeld erhält 370.000 € Fördermittel für Umweltschutz und die Förderung der Biodiversität durch den Erhalt und die Verbesserung hochwertiger, naturnaher Gewässerlebensräume.

 

 

Die Stadt Gersfeld Erhält vom Land Hessen eine Förderung von 100 Prozent bzw. einen Betrag von 370.000,00 € für die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Form von Maßnahmen, die dem Schutz und der Verbesserung des Zustandes aquatischer Ökosysteme dienen.

 

 

„Wasser ist keine übliche Handelsware, sondern ein ererbtes Gut, das geschützt, verteidigt und entsprechend behandelt werden muss“, heißt es in den Erwägungsgründen zur WRRL.

 

 

Vor diesem Hintergrund sollen in Gersfeld, insbesondere im Bereich der Oberen und Mittleren Fuldaaue und der Hochrhön, in den nächsten beiden Jahren Projekte umgesetzt werden, die etwa der Erhaltung der Gewässerqualität und einer natürlichen Fließdynamik der Gewässer dienen, die Durchgängigkeit der Fließgewässer für Gewässerorganismen erhalten oder verbessern und die auentypische Kontaktlebensräume und Gewässerhabitate in gutem ökologischen und chemischen Zustand erhalten oder verbessern. Sie dienen damit auch dem Hochwasserschutz.

 

 

„Die Bewahrung der Schöpfung und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist ein zentrales Thema und geht uns alle an. Es war und ist mir wichtig, dass sich Stadt Gersfeld schon in den letzten Jahren klar hierzu positioniert und sich als „Naturstadt“ definiert hat. Neben dem Erhalt oder dem Anlegen von Blühstreifen, dem vollständigen Verzicht auf chemische Unkrautvernichtungsmittel oder der extensiven Bewirtschaftung sensibler Lebensräume etwa im Bereich der Hochwiesen, spielen auch unsere Gewässer und Quellen, ihre Flora und Fauna, eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt auch als Trink- und Grundwasseresserven. Ich freue mich über die hundertprozentige Förderung durch das Land Hessen. Wir haben bereits ein Planungsbüro beauftragt und mit diesem 29 konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität entwickelt, die wir in Zusammenarbeit mit den Fachbehörden umsetzen wollen“ betont Bürgermeister, Dr. Steffen Korell

 

 

 

Im ehemaligen Seniorenhaus am Brembacher Weg entstehen 32 Wohnungen

Auch am Gersfelder Wohnungsmarkt tut sich einiges: Im ehemaligen Seniorenhaus am Brembacher Weg werden 32 Wohnungen entstehen und die Arbeiten an über 20 Wohnungen im ehem. Kneippkurheim „Ludwigstift“ schreiten voran und sollen im Sommer dieses Jahres abgeschlossen sein.

 

Die Firma Baxter Sachwert GmbH & Co. KG hatte die Immobilie im Jahr 2013 erworben und wollte sie als Seniorenheim entwickeln. Dies ist gescheitert, denn Baxter musste im Jahr 2016 Insolvenz anmelden.

 

„Nachdem diverse Kontaktaufnahmeversuche mit der Geschäftsführung gescheitert sind, wurden intensive Verhandlungen mit der Insolvenzverwaltung geführt, um das Gebäude anderen Investoren anbieten zu können. Nachdem sich auch dieses als sehr zäh und ergebnislos erwies, hat die Stadt Gersfeld ein Zwangsversteigerungsverfahren initiiert, indem die neue Eigentümerin, die BMV – Betriebliches-Altersversorgungs-Institut aus Karlsruhe, die Immobilie erworben hat,“ schildert Bürgermeister Dr. Korell.

 

„Das Gebäude wird grundsaniert. Lediglich die Hülle bleibt bestehen. Alles andere wird erneuert. Es werden rund 6,5 Millionen Euro investiert und 32 Eigentumswohnungen von 38 bis 104 Quadratmetern im gehobenen Standard entstehen. Wir planen in zwei bis drei Monaten mit den Bauarbeiten zu beginnen und die Arbeiten im Frühjahr 2022 abzuschließen. Falls die Immobilien gut angenommen werden – uns liegen bereits einige Anfragen vor - planen wir auch auf der benachbarten Fläche weitere Wohnungen zu bauen, “ erklärt Johann Porta, Geschäftsführer der BMV.

 

"Es freut mich sehr zu sehen, wie unsere Bemühungen, Investoren zu finden bzw. Wohnraum in Gersfeld entstehen zu lassen, diese Erfolge vorbringen, denn wir haben immer wieder Anfragen nach Bauland – deswegen entwickeln wir gerade neue Wohngebiete – und Wohnungen. Die Menschen schätzen Gersfeld aufgrund seiner tollen Lage, mitten in Deutschland und reizvoller Natur und der hervorragenden Infrastruktur mit Freizeitangeboten, Senioren- und Kinderbetreuung, Schulen, Lebensmittelmärkten, einer gute Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und ein hervorragendes medizinisches Angebot,“ erklärt Bürgermeister Dr. Korell.

 

Auf dem Bild, v.l.n.r.:

Johann Porta, Geschäftsführer BMV

Bürgermeister Dr. Steffen korell

Markus Mück, BMV

 

Corona - Als Gemeinschaft sind wir stark - Dank an die Bürgerinnen und Bürger

  „Als Gemeinschaft sind wir stark“

 

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Städte und Gemeinden des Landkreises richten sich gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, Landrat Bernd Woide und Erstem Kreisbeigeordneten Frederik Schmitt an die Bürgerinnen und Bürger:

 

„Seit einem Jahr lebt die Welt mit Corona. Seit einem Jahr befinden sich die Menschen in einem Ausnahmezustand, den niemand für möglich gehalten hätte. Die Pandemie hat alle Lebensbereiche erfasst, aber trotz aller persönlichen und gesellschaftlichen Krisen und Konflikte zu einem spürbaren Zusammenhalt geführt. Dieses Miteinander und Engagement erleben wir auch in unserer Region. Wir kennen in jeder unserer Gemeinden unzählige Beispiele dafür, wie sich Bürgerinnen und Bürger untereinander helfen, wie sie Älteren beistehen, Familien behilflich sind, als Impflotsen bereitstehen, geschlossene Geschäfte mit Gutscheinkäufen unterstützen, Gaststätten und Restaurants durch Außer-Haus-Bestellungen stärken – oder einfach einsamen Mitbürgern Zeit widmen. Dass diese Bindungen bestehen und funktionieren, ist ein großes Glück und das Fundament einer stabilen Gemeinschaft. Für dieses Miteinander, das viele Bürgerinnen und Bürger so selbstverständlich leben, danken wir ganz herzlich. Große Dankbarkeit gilt darüber hinaus auch den vielen Menschen, die sich in dieser Zeit voller schwieriger Aufgaben mit aller Kraft in Praxen und Krankenhäusern, in Senioreneinrichtungen, in Hospizen und auf Palliativstationen, in mobilen Diensten, im häuslichen Einsatz, in Rettungsdienstorganisationen, in Testzentren, im Gesundheitsamt, in den Gemeindeverwaltungen, Kindertagesstätten und Schulen, in Beratungsstellen oder im Impfzentrum einsetzen. Wir danken allen Ehrenamtlichen und den vielen Freiwilligen, die ihren Ruhestand unterbrochen haben, ihre Erfahrung einbringen und zupacken, wo es nötig ist. Und wir danken den Eltern und Großeltern, die sich mit großem Engagement neben den täglichen Herausforderungen dem Homeschooling widmen.   

 

Dankbar sind wir allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich schon bislang aktiv daran beteiligen, dass wir alle diese schwierige Phase so gut es geht bewältigen. Bitte tun Sie das auch weiterhin, denn die Herausforderungen sind immer noch groß: Tragen Sie weiterhin Schutzmasken, halten Sie Abstand, beherzigen Sie die Kontaktbeschränkungen und die Hygieneregeln. Dieses Jahr hat uns gezeigt: Allein kann niemand diese Pandemie bewältigen. Aber jeder Einzelne ist entscheidend dafür, wie stark wir als Gemeinschaft sind.“

  

Bernd Woide (Landrat)

 

Frederik Schmitt (Erster Kreisbeigeordneter)

 

Dr. Heiko Wingenfeld (Oberbürgermeister, Stadt Fulda)

 

Matthias Kübel (Bad Salzschlirf)

 

Simon Sauerbier (Burghaun)

 

Klaus-Dieter Vogler (Dipperz)

 

Brigitte Kram (Ebersburg)

 

Peter Kirchner (Ehrenberg)

 

Johannes Rothmund (Eichenzell)

 

Hermann-Josef Scheich (Eiterfeld)

 

Christian Henkel (Flieden)

 

Dag Wehner (Fulda)

 

Dr. Steffen Korell (Gersfeld)

 

Werner Dietrich (Großenlüder)

 

Hubert Blum (Hilders)

 

Markus Röder (Hofbieber)

 

Peter Malolepszy (Hosenfeld)

 

Benjamin Tschesnok (Hünfeld)

 

Mark Bagus (Kalbach)

 

Timo Zentgraf (Künzell)

 

Heiko Stolz (Neuhof)

 

Marion Frohnapfel (Nüsttal)

 

Carsten Froß (Petersberg)

 

Manfred Helfrich (Poppenhausen)

 

Jürgen Hahn (Rasdorf)

 

Mario Dänner (Tann)

 

Neubau REWE- und NORMA-Markt in Gersfeld

Auf dem Gelände der Gewehrschaftfabrik Paul Günther an der B B279 in Gersfeld, Berliner Straße, sollen moderne Neubauten für einen REWE- und einen NORMA-Markt entstehen.

 

Nachdem das Projektentwicklungsbüro Trio Bau GmbH aus Dortmund das Gelände der derzeitigen Gewehrschaftfabrik Paul Günther nach langen Verhandlungen Ende 2020 erworben hat, wurde mit den Planungen, Vermessungsarbeiten und der Abstimmung mit dem Bürgermeister und den zu beteiligenden Behörden begonnen. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) wird voraussichtlich im März einen Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan fassen.

 

„Nachdem wir, trotz erheblicher denkmalschutzrechtlicher und bauplanungsrechtlicher Schwierigkeiten, vor einiger Zeit bereits dem EDEKA-Markt den Weg für seine Erweiterung geebnet haben, ist dies eine weitere großartige Entwicklung für Gersfeld. Beide Märkte, REWE und NORMA, werden so für die Zukunft in Gersfeld gesichert und für die Kundinnen und Kunden erheblich attraktiver werden und bleiben als Arbeitgeber erhalten. Besonderen Wert werden wir auch auf ein nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen, auf niedrige Energieverbräuche („green building“) und eine, dem Sternenpark gerechte, Beleuchtung legen. Die Bemühungen um diese Neubauten gehen schon lange zurück. So freue ich mich sehr, dass dieses für Gersfeld sehr wichtige Vorhaben nun endlich konkret wird. Mit diesen Neubauten werden auch die derzeit durch den REWE-Markt, den REWE-Getränkemarkt und den NORMA-Markt genutzten Gebäude frei werden, sodass dies die Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe ermöglichen wird“, freut sich Gersfelds Bürgermeister, Dr. Steffen Korell

 

„Die Gebäude der derzeitigen Gewehrschaftfabrik Paul Günther werden, bis auf das Wohnhaus, Nebengebäude und Garagen, abgerissen und durch attraktive Neubauten für die beiden Märkte sowie Parkplatz- und Verkehrsflächen ersetzt. Das derzeitige REWE-Gebäude ist viel zu klein, um das komplette Warensortiment der REWE dort anbieten und um den Ansprüchen der Kunden gerecht werden zu können. Neben einer wesentlich größeren Obst- und Gemüseabteilung soll etwa auch ein größerer Drogeriebereich und der, derzeit ausgelagerte, Getränkemarkt in den Markt integriert werden. Für den NORMA-Markt ist eine Verkaufsfläche von ca. 1000 m², für das Gebäude des REWE-Marktes von ca. 1650 m² zzgl. Nebenflächen von 550 m² und einer Bäckereifiliale von ca. 150 m² vorgesehen. Die Vorbereitungen schreiten gut voran. Vorbehaltlich der finalen Zustimmung der Betreiber sowie der zu beteiligenden Gremien und Genehmigungsbehörden wollen wir zeitnah einen Bauantrag stellen und zügig mit dem Bau beginnen und danken für die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Stadt Gersfeld (Rhön) und insbesondere dem Bürgermeister“,  erklärt Jens Struck, Geschäftsführer der Trio-Bau.

 

Erneut Stärkung der medizinischen Versorgung in Gersfeld - Zuschuss in Millionenhöhe für das Klinikum Gersfeld

Erneut Stärkung der medizinischen Versorgung in Gersfeld

 

Zuschuss in Millionenhöhe für die Erweiterung des Klinikums Gersfeld durch den Landkreis Fulda

 

Bei einem Besuch im Klinikum Gersfeld haben sich Landrat Bernd Woide, Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt, Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Bürgermeister Dr. Steffen Korell über die baulichen und strukturellen Gegebenheiten vor Ort informiert. Die Geschäftsführung des Gersfelder Klinikums hat dabei – nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Belastungen durch die Corona-Pandemie – um finanzielle Unterstützung für die Erweiterung des Bettenhauses und die Auflösung des Erbbaurechtsvertrags am Ärztehaus gebeten.

 

Die Klinikum Gersfeld gGmbH betreibt in Gersfeld sowohl ein Belegarztzentrum mit teilstationärer und vollstationärer Klinikeinrichtung als auch eine vollstationäre Außenstelle des Klinikums Fulda und ein ambulantes Operations- und Behandlungszentrum.

 

Bei dem Besuch haben die Geschäftsführer des Klinikums, Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel und Jan Garlepp, die geplanten Erweiterungen präsentiert. Da die derzeitige Corona-Pandemie auch die Klinikum Gersfeld gGmbH, die eine hundertprozentige Tochter der Klinikum Fulda gAG ist, finanziell stark belastet, haben die Geschäftsführer den Landkreis Fulda um finanzielle Hilfe gebeten und einen Förderantrag beim Landkreis Fulda gestellt.

 

„Neben den niedergelassenen Medizinern, unseren guten Haus- wie Fachärzten, sind auch die in Gersfeld ansässigen Kliniken ein sehr wichtiger Faktor für die medizinische Versorgung der Bevölkerung in unserer Gesundheitsstadt und darüber hinaus. Nicht zuletzt sind sie auch ein wichtiger Arbeitgeber. Für die Stadt Gersfeld und deren Bürgerinnen und Bürger ist diese Unterstützung des Kreises daher ein immens wichtiges Signal, für das ich sehr dankbar bin. Und ich bin glücklich, dass die stetigen Bemühungen, den Gesundheitsstandort Gersfeld zu stärken, weitere Früchte tragen und des Klinikum für die Zukunft gestärkt wird“, so Bürgermeister Dr. Steffen Korell.

 

„Um die stationäre medizinische Versorgung in der ländlichen Region um Gersfeld nachhaltig zu sichern, wollen wir uns dafür stark machen, das Klinikum Gersfeld bei der Erweiterung des Bettenhauses und der Auflösung des Erbbaurechtsvertrags am Ärztehaus zu unterstützen und zu fördern“, erklärt Landrat Bernd Woide und fügt hinzu, dass der Kreisausschuss in den Entwurf des Haushalts 2021 entsprechende Fördermittel aufgenommen hat. Die endgültige Entscheidung hierzu trifft der Kreistag. „Damit möchten wir dazu beitragen, dass die medizinische Versorgung weiterhin aufrechterhalten wird, die ein wichtiger Baustein zur Förderung und Stärkung des ländlichen Raums in der Rhön ist“, fügt Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt hinzu.

 

Vor allem für die Bürgerinnen und Bürger aus der Rhön ist der medizinische Standort in Gersfeld nicht mehr wegzudenken und von großer Bedeutung. „Die Investition ist ein klares Bekenntnis zum Standort Gersfeld. Die Bevölkerung muss keine langen Wegstrecken nach Fulda und Bad Neustadt zurücklegen, um medizinisch versorgt zu werden. Die Arbeitsplätze werden gesichert. Das ist ein echter Vorteil“, betont Geschäftsführer Dr. Thomas Menzel. Da das Klinikum in den vergangenen Jahren sein ambulantes und stationäres Angebot kontinuierlich ausgebaut hat, soll das Bettenhaus erweitert werden. Dabei sollen der OP-Bereich, die Lagerflächen im OP sowie die angrenzenden Funktionsräume erweitert, die vorhandene Bettenstation um vier weitere Betten ergänzt und zusätzliche Therapieflächen für die Erweiterung der ambulanten onkologischen Versorgung geschaffen werden.

 

Von der Fördersumme des Kreises soll außerdem der Erbbaurechtsvertrag am Ärztehaus abgelöst werden. Das Ärztehaus gehört zum Klinikum Gersfeld. Mit der Ablösung hat das Klinikum dann auch dauerhaft Zugriff auf das Ärztehaus.

 

„Die Erweiterung und die Ablösung des Erbbaurechtsvertrags wird die Kapazitäten am Standort Gersfeld deutlich erhöhen und die Versorgungssituation erheblich verbessern“, so Geschäftsführer Jan Garlepp.

 

Die Versorgungssituation spielt auch für die Stadt Gersfeld selbst eine große Rolle.

 

Um diesen Standort auch weiterhin zu sichern, wollen sich Landrat Bernd Woide und Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt bei den Kreisgremien für eine finanzielle Unterstützung des Klinikums stark machen. 

 

Auf dem Bild sind zu sehen:

 

Bürgermeister Dr. Steffen Korell, Landrat Bernd Woide, die Klinikums-Geschäftsführer Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel und Jan Garlepp, Erster Kreisbeigeordneter Frederik Schmitt, Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Burkhard Bingel, Vorstand Administration des Klinikums Fulda.

 

Neujahrsgruß und Jahresrückblick 2020

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

liebe Gersfelderinnen und Gersfelder,

 

nun liegt es hinter uns. Endlich, werden viele sagen, ist das Jahr 2020 Vergangenheit. Corona, Trump, Brexit: 2020 war ein besonderes Jahr. Eines, an das wir uns wohl noch lange erinnern werden.

 

Insbesondere die Corona-Pandemie hat uns alle, auch hier in der beschaulichen Rhön, mehr oder weniger bewegt. Jede und Jeder musste diese besondere Situation für sich und ihre / seine Lieben meistern und zum Teil gesundheitliche und wirtschaftliche Herausforderungen überstehen.

 

So schwierig diese Situation auch war und ist, so meine ich, dass wir glücklich sein können auch in dieser schwierigen Situation in einer privilegierten Lage zu sein. Natürlich, auch für uns ist die Situation schwer zu bewältigen und oft frustrierend und es gibt einige besonders harte Schicksaale. Denke man nur an die, die an, oder mit, Corona verstorben oder erkrankt sind und deren Angehörige oder die vielen durch die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen stark beeinträchtigten Betriebe, insbesondere die kleineren, Gastronomien oder touristische und andere Dienstleiter. Aber anders als „die Städter“ haben wir Platz. Wir können unsere schöne Natur genießen und unsere Kinder in dieser spielen lassen. Wir haben viele gesunde und resiliente Betriebe, die ihren Mitarbeitern auch jetzt und weiterhin Arbeit und ein Auskommen geben können.

 

Bedauerlicherweise ist die Pandemie mit dem Jahreswechsel aber noch nicht Vergangenheit. Auch im Jahr 2021 werden wir, im Frühjahr 2021 wohl sogar mehr denn je, noch mit den medizinischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie umzugehen haben. Dabei wünsche ich Ihnen viel Kraft und Durchhaltevermögen. Bleiben Sie vorsichtig, besonnen, standhaft und zuversichtlich.

 

Es wurde schon so vieles gemeistert und auch Corona werden wir hinter uns lassen. Mit den nun auch bei uns anlaufenden Impfungen gibt es die Perspektive, dass wir in absehbarer Zeit zur Normalität zurückkehren können. Dies, und dass wir alle gesund bleiben, ist einer meiner großen Wünsche für Sie und Ihre Familien!

 

Bei genauem Hinsehen gibt es über das Jahr 2020 in der Stadt Gersfeld (Rhön) auch sehr viel Gutes und Positives zu berichten. Vieles, was angesichts der omnipräsenten Pandemie leicht übersehen zu werden droht:

 

Wir haben gemeinsam Vieles geleistet und erreicht. Insbesondere der menschliche Zusammenhalt, das Miteinander und die Hilfsbereitschaft wurden durch die Corona-Pandemie erheblich gestärkt. Menschen achteten aufeinander, halfen und unterstützten sich und die lokalen Betriebe. Manchmal in rührender und beachtlicher Art und Weise.

 

Mich freut es sehr, dass nach dem tragischen Tod von Hr. Pfarrer Müller und dem Ruhestandseintritt von Hr. Pfarrer Dauner beide Pfarrstelle rasch wieder besetzt wurden und wir in Gersfeld eine ausgeprägte und sehr gut funktionierende Ökumene hatten und haben, auf die wir stolz sein können. Vorbildliche gemeinsame Aktionen, wie das Verteilen von Aufmerksamkeiten für alleinstehende Seniorinnen und Senioren, zeugen von dieser. Für diese gute Ökumene danke ich den Kirchenvertretern herzlich und bitte darum, diese Errungenschaft unbedingt weiter zu pflegen und auszubauen.

 

Die Stadt Gersfeld hat Familien, Kinder und Hilfsbedürftige auch im Jahr 2020 wieder stark unterstützt. Beispielhaft sei die Ausgabe von Willkommenspaketen für Neugeborene (inkl. einer Jahreskarte für unseren Wildpark) und Zugezogene, die Beschäftigung eines Sozialarbeiters / Stadtjugendpflegers, die Ausrichtung der Ferienspiele in allen Schulferien, die Einrichtung eines Basketball-Platzes im Ehrengrund, einer Mountainbike-Strecke am Dammel und insbesondere das Sozialprojekt „Gute Stube“ in der Rommerser Straße, mit all seinen Beratungs- und Teilhabeangeboten wie dem Familienzentrum und dem Projekt „Kita-Einstieg“, genannt. Die „Gute Stube“ hat sich im Jahre 2020 weiter etabliert und wir haben ihre Zukunft, finanziell und organisatorisch, gesichert.

 

In einem „Runden-Tisch“ für Soziales koordinieren wir die Arbeit unserer Jugendpflege, der „Guten Stube“, der Schulen, Kindergärten und Betreuungseinrichtungen. Ich habe immer wieder Schulklassen bei mir zu Gast und biete eine Bürgermeistersprechstunde eigens für Jugendliche an und tausche mich mit diesen über die Sozialen Medien, insbes. Facebook, Instagram und WhatsApp, aus, über die ich auch für Sie jederzeit erreichbar bin!

 

Auch während der Pandemiezeit wurde, in gewohnt enger Abstimmung und sehr guter Zusammenarbeit mit den Kindergärten und Krippen, das Betreuungsangebot aufrecht erhalten und den nicht betreuten Kindern wurden die Kindergartenbeiträge erlassen.

 

Einem guten Pandemie-Konzept und besonnenem Handeln war es zu verdanken, dass wir unser Freibad in der Kernstadt, zu einer Zeit als die meisten anderen Bäder im Landkreis geschlossen hatten, für den Besucherverkehr öffnen konnten, was auf große Zustimmung gestoßen ist. Auch in diesem Jahr wollen wir es wieder, so es die Pandemie zulässt, für den Besucherverkehr öffnen.

 

Nachdem das Becken des Freibades Gersfeld im Jahre 2016 saniert wurde, soll und muss nun auch in unser schönes Freibad in Dalherda investiert werden, damit dieses auch während der nächsten Jahrzehnte genutzt werden kann. Wir haben Planungsleistungen für die Sanierung des Beckens, insbesondere des Beckenkopfes, die Erneuerung des Durchströmungssystems und eine Folienauskleidung des Beckens beauftragt, die erste Ergebnisse geliefert haben und im Jahre 2021 fortgeführt werden. Für die Sanierung des Freibades Dalherda wird die Stadt Gersfeld eine Förderung von 90 Prozent erhalten. Bewilligungsbescheide aus den Mitteln des Dorfentwicklungsprogrammes liegen uns bereits vor.

 

Ebenfalls aus den Mitteln der Dorfentwicklung mit 90 Prozent gefördert, wird der Ersatzneubau des Bürgerhauses in Rengersfeld, für den sich die Stadtverordnetenversammlung ausgesprochen hat. Auch hier wurden in 2020 erste Planungsergebnisse erarbeitet und beraten. Auch dieses Projekt soll im Jahre 2021 weiter fortgeführt werden.

 

Mit meiner Kollegin aus Ebersburg habe ich ein Projekt zur Förderung des Strukturwandels in unserer Region entwickelt. Aus unserer Idee, dass sich lokale Unternehmen und Privatpersonen tatkräftig und finanziell engagieren und damit Projekte vor Ort unterstützen und deren Weiterführung sichern, ist die https://www.zukunftsstiftung-gersfeld-ebersburg.de/ hervorgegangen. Diese hilft dabei, das Leben hier in unserem ländlichen Raum, insbesondere in der Jugend und im Alter, noch lebenswerter zu machen. Die Zukunftsstiftung und ihre engagierten Mitglieder aus Wirtschaft, Kirchen und Gesellschaft, haben im Jahre 2020 mit viel Elan ihre Arbeit aufgenommen und Spenden für örtliche Projekte akquiriert und verteilt. Leider hat die Pandemie auch in diesem Bereich Weiteres zunächst unmöglich gemacht.

 

Unser Wildpark erfreute sich auch im Jahr 2020 weiter wachsender Beliebtheit. Trotz der Pandemie hatten wir in neun Monaten des Jahres 2020 höhere Besucherzahlen – und damit auch höhere Erlöse – als in den Vorjahren. Wir haben, etwa mit den Tarpan-Wildpferden, neue und sehr beliebe Tiere im Wildpark eingesetzt und, nachdem ich mich lange und intensiv hierum bemüht habe, vom Land Hessen eine Förderung in sechsstelliger Höhe zur Finanzierung weiterer Planungsleitungen für eine Umgestaltung des Wildparkes, erhalten. Meine Vorstellung ist es, den Wildpark zu einem attraktiven, interaktiven „Biosphärenpark“ zu entwickeln. Die vorhandenen Gebäude sollen zurückgebaut oder umgebaut werden. Neue sollen entstehen, inklusive besserer Möglichkeiten für die Gastronomie, Umweltbildung, Übernachtungsmöglichkeiten und vieles mehr. Die Gatter, Volieren und Gehege sollen erlebbarer werden, neue Tierarten wie der Luchs „einziehen“. Das Parkplatzangebot und die Zuwegung möchte ich verbessert wissen. Die Stadt Gersfeld allein wird dies nicht finanzieren können, aber der Landkreis Fulda und das Land Hessen stehen, nach intensiven Bemühungen hierum, voll hinter diesem Projekt und werden es bis zu 100 Prozent fördern.

 

Auch die Qualität der Stadt Gersfeld als Urlaubs- und Tourismusort insgesamt und ihrer Dienstleiter wurde durch das Land Hessen erneut bewertet und im Ergebnis wurde die Stadt Gersfeld, mit all ihren Stadtteilen, als „Tourismusort“, ein besonderes Prädikat des Landes, ausgezeichnet. Dieses wird uns helfen, die Finanzierung der Tourismusförderung weiter zu verbessern

. 

 

Ein Tourismusbeirat wurde eingesetzt, der als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Tourismuswirtschaft dienen soll.

 

Wenn auch weiterhin gespart werden musste und muss, unterstützte die Stadt Gersfeld auch im Jahre 2020 unsere Vereine finanziell und organisatorisch. Es wurden Zuschüsse für Bauvorhaben und Investitionen oder die Jugendarbeit gewährt oder Förderungen durch Dritte, insbesondere durch den Landkreis oder das Land, an unsere Vereine vermittelt. Dies wird uns auch weiterhin sehr wichtig sein.

 

Ebenfalls sehr erfreulich ist es, dass unsere Bemühungen um eine Festigung des gastronomischen Angebots in der Stadt Gersfeld erfolgreich waren. Das schöne Restaurant Schlossbräu konnte im März als „Kaufmanns am Schlosspark“ seine Wiedereröffnung feiern und bereichert unser gastronomisches Angebot seither enorm. Mit der Verpachtung des Restaurants im Kur- und Bürgerzentrum sind wir nun auch endlich wieder in der Lage mit dem Pächter, denn auf diesen kommt es hier ganz wesentlich an, die Stadthalle besser zu vermarkten und Veranstaltungen adäquat zu bewirten. Derzeit sind alle Gastronomien in Gersfeld verpachtet und betrieben – von coronabedingten Einschränkungen natürlich abgesehen. Dies ist enorm wichtiger Faktor für Gersfeld als Tourismusort und auch für die Lebensqualität der einheimischen Bevölkerung.

 

Wenn auch Skilifte nicht betrieben werden durften und dürfen, hat die Stadt Gersfeld ihr Wintersportangebot weiter ausgebaut und durch neue Winterwanderwege, etwa im Bereich des Schwedenwalls ergänzt. Dank der der guten Schneelage ist es in diesem Winter erfreulicherweise auch wieder möglich im Tal Winterwanderwege und Loipen, etwa in der „Scheibelbach“ oder zwischen Maiersbach und Schachen, anzulegen. Unsere Heilklimatischen Wanderwege halten wir auch im Winter barrierefrei begehbar und fördern so die Bewegung in unser prädikatisiert guten, heilklimatischen Luft und herrlichen winterlichen Natur.

 

Wie schon in den vergangenen Jahren drängen wir gegenüber dem Landkreis Fulda, insbes. dem Naturpark, weiter vehement darauf, dass dieser sein Engagement in diesem Bereich, insbesondere der Loipenpflege, intensiviert. Dies ist dringend nötig, etwa um die Beschilderung der Loipen zu erneuern, Wanderer und Besucher in der Hohen Rhön, in der sensiblen Kernzone des Biosphärenreservates, länderübergreifend und ganzheitlich zu lenken und eine Neuanschaffung des Loipenspurgerätes in den Blick zu nehmen.

 

Eines der wichtigsten Großvorhaben war und ist sicher der weitere konsequente Ausbau der Kinderbetreuungsplätze. Nach dem stringenten Durchlaufen eines Planungsprozesses, der hervorragend verlief und durch beste Zusammenarbeit aller Beteiligten geprägt war, wurde im Herbst mit dem Bau der Kinderkrippe in der Danziger Straße begonnen. Die Bodenplatte, Hausanschlüsse und erste Mauern wurden bereits hergestellt. Derzeit ruht die Arbeit aufgrund der Witterung. Das Projekt liegt aber vier bis sechs Wochen vor seinem Zeitplan und im Kostenrahmen. Auch für dieses Vorhaben werden wir eine Förderung in Millionenhöhe erhalten. Am Ende dieses Jahres werden wir dann eine in allen Belangen moderne und attraktive Kinderkrippe in Betrieb nehmen können, die die ev. Kirchengemeinde Gersfeld betreiben wird.

 

Neben dem Bau der Kinderkrippe haben wir und schon im Jahr 2020 um die Erweiterung und Teilsanierung des Kindergartens in der Danziger Straße bemüht. Ein angrenzendes Grundstück wurde erworben und ein Architekturbüro hat die Arbeit aufgenommen. Der Kindergarten wird ebenerdig, nach Westen, um einen – oder zwei – Gruppenräume mit Turnmöglichkeit erweitert werden.

 

Auch am Gebäude des Kindergartens in Hettenhausen stehen einige Arbeiten an: Eine neue Beschattung für den Turn- und Schlafraum, der Anstrich der historischen Fassade, der Austausch von Spielgeräten und andere Unterhaltungsmaßnahmen wurden vorbereitet und sind im Haushalt für das Jahr 2021 veranschlagt.

 

Die Kinderbetreuung wird in Gersfeld also schon bald sehr vorbildlich gelöst sein und Betreuungsplatzprobleme werden der Vergangenheit angehören!

 

Nach dem Durchlaufen eines, insbesondere aufgrund denkmalschutzrechtlicher Hürden, zähen Planungs-, Fördermittelantrags- und Ausschreibungsverfahrens haben wir im Jahr 2020 auch den Aufträge zum Bau eines (Mehrgenerationen-) Spielplatzes am Seiteneingang der Stadthalle an eine Gersfelder Firma vergeben. Auch dieses Projekt wird durch das Land Hessen mit 75 Prozent gefördert. Die Arbeiten werden nach der Frostperiode beginnen und dann zügig abgeschlossen sein, sodass die Kernstadt im Frühjahr um einen neuen, zentral gelegenen, Spielplatz bereichert sein wird.

 

Und auch in Hettenhausen soll ein neuer Spielplatz entstehen. Gemeinsam mit dem Ortsbeirat habe ich mögliche Standorte in den Blick genommen. Es wurde die Genehmigungsfähigkeit eines solchen Vorhabens festgestellt, ein Angebot eingeholt und Geld für dieses Projekt, das mit bis zu 90 Prozent gefördert werden kann, im Entwurf des Haushaltsplanes für das Jahr 2022 vorgesehen.

 

In Hettenhausen wurde im Jahre 2020 auch die Mehrzweckhalle planerisch betrachtet, denn sie soll und muss, nachdem der Umkleide- und der Schulungsraum der Feuerwehr bereits erneuert wurde, grundlegend saniert werden: Der Brandschutz, die Elektroinstallation und der energetische Zustand des Gebäudes (Dämmung des Daches) sind zu verbessern und der zum Teil defekte Sportboden sowie Teile der Heizungsanlage sollen ausgetauscht werden.

 

Im Jahr 2020 lag auch der Schlosspark, Gersfelds touristisches Kleinod mitten in der Stadt, in unserem besonderen Interesse: Erste Wegebaumaßnahmen im oberen Teil des Parks wurden durchgeführt und Blühwiesen zur Förderung der Biodiversität im Schlosspark, wie auch in ganz Gersfeld, angelegt. Es wurde vorbereitet den Schlosspark, gemeinsam mit dem Friedhof, planerisch zu betrachten um den Wegebau, die Be- und Entwässerung sowie die Bepflanzung und den Baumbestand nachhaltig zu verbessern.

 

Das Thema Natur- und Umweltschutz ist mir / uns, für unsere schöne Rhönstadt ebenfalls besonders wichtig. Wir leben in und von der intakten, artenreichen Natur um uns herum, im Biosphärenreservat Rhön. Eine der ersten Maßnahmen meiner Amtszeit war etwa anzuordnen, dass die Stadt Gersfeld, lange bevor diese Debatte breit in den Medien geführt wurde, auf den Einsatz chemischer Unkrautvernichtungsmittel verzichtet. Seither arbeiten wir erfolgreich mit einem thermischen Unkrautbeseitigungsverfahren. Auch Bankette und Wegebegleitstreifen wurden und werden, soweit möglich, erst nach der Blühphase gemäht, um Bienenweiden zu erhalten. Im Jahr 2020 haben wir, unter dem Titel „Naturstadt“, beschlossen, dass die Stadt Gersfeld ihre Bemühungen um den Umwelt und Naturschutz, etwa die Förderung der Biodiversität, noch intensiviert und hierfür verstärkt Finanzmittel einsetzt.

 

Ganz besonders freut es mich, dass auf meine Initiative hin im Jahr 2020 durch den Magistrat, bzw. zum Teil schon durch Beschlüsse zur Aufstellung von Bebauungsplänen durch die Stadtverordnetenversammlung, für die Entwicklung unserer schönen Stadt enorm wichtige Entscheidungen für die Entwicklung von drei neuen Wohnbaugebiete in Gersfeld und Rengersfeld und einem Gewerbegebiet getroffen wurden. Hier hat Gersfeld Nachholbedarf, sodass dies Projekte sein werden, die wir im Jahre 2021 mit hohem Nachdruck bearbeiten werden um alsbald Neuansiedlungen, etwa junger Familien, ermöglichen zu können.

 

Auch der Mietwohnungsmarkt – Gersfeld wird von Wohnungssuchenden weiterhin stark nachgefragt – wird sich in absehbarer Zeit erheblich entspannen. In den letzten Monaten wurde durch die neuen Eigentümer sowohl Pläne zur Entwicklung von Mietwohnungen im ehemaligen Seniorenheim am Brembacher Weg erstellt und auch die Arbeiten im ehem. „Ludwigstift“ in der Günther-Groenhoff-Straße schreiten weiter voran und sollen im Juni 2021 abgeschlossen sein. Die Stadt Gersfeld (Rhön) hat für beide Entwicklungen den Weg bereitet und die Planungen begleitet.

 

Zur Umsetzung unseres Wasserbauprogramms mit dem Ziel der Schaffung einer effizienten Trink- und Löschwasserinfrastruktur wurden im Jahre 2020 erhebliche Anstrengungen vollzogen, damit Defizite aus der Vergangenheit alsbald der Vergangenheit angehören: Neben Leitungsbaumaßnahmen wurde im zurückliegenden Jahr mit der grundlegenden Sanierung bzw. dem Neubau der Hochbehälter auf der Wasserkuppe und in Gersfeld – Hochstraße sowie das Wasserwerks im Rommerser Grund begonnen. Diese Maßnahmen dauern noch an und sind die wesentlichen Leistungen im Rahmen unseres Wasserbauprogrammes! Nach deren Abschluss werden wir die modernste und effizienteste Wasseraufbereitungstechnik, die auf dem Markt verfügbar ist, betreiben, werden Quellwässer bedenkenlos nutzen und zu Trinkwasser aufbereiten und auf eine chemische Desinfektion (Chlor) komplett verzichten können.

 

Vor dem Hintergrund, dass die Kläranlage in den Schopfwiesen an ihr Lebensende gekommen ist und mit unserer Anlage das Einhalten von Grenzwerten in Zukunft nicht mehr sichergestellt werden kann, rückte neben dem Bereich Wasserversorgung im Jahre 2020 auch das Thema Abwasserbeseitigung verstärkt in den Fokus: Nachdem im Jahre 2016 eine Machbarkeitsstudie beauftragt wurde, die den Zweck hatte verschiedene Abwasserreinigungstechniken gegenüberzustellen und für unsere Verhältnisse zu bewerten, wurde ein Planungsauftrag für die Sanierung der Kläranlage, insbesondere für die Erneuerung der Reinigungstechnik, vergeben und die ersten Leistungsphasen wurden durchlaufen. Geplant wird eine moderne und effiziente Biocos-Anlage. Derzeit werden verschiedene Methoden zur Verwertung / Entsorgung des Klärschlammes gegenübergestellt und die Möglichkeit Fördermittel zu erhalten geprüft, um die Planungen in diesem Jahr weiterzuführen.

 

Sicherheit und Ordnung und so auch unsere Feuerwehr sind für mich sehr zentrale und grundlegend wichtige Themen. Trotz der Corona-Pandemie habe ich, wie immer, auch im Jahre 2020 einen engen Kontakt zu unserer Feuerwehr gepflegt. Wir haben Ehrenamtskarten an die Mitglieder der Hilfsorganisationen (FFW, DRK, Bergwacht) ausgegeben und die Feuerwehr durch die Ersatzbeschaffung zweier Feuerwehrfahrzeuge für die Wehren Kernstadt und Hettenhausen weiter gestärkt und, wie in unserem Bedarfs- und Entwicklungsplan vorgesehen, es wurden diverse Unterhaltungsarbeiten an Feuerwehrhäusern vorgenommen und die Erweiterung des Feuerwehrhauses in Schachen planerisch vorbereitet  sowie ein Förderantrag für dieses Vorhaben gestellt. Dieses Thema wird uns auch im Jahre 2021 weiter begleiten und seine Wichtigkeit behalten.

 

Um auch in diesem Bereich zu agieren und nicht zu reagieren, habe ich im Jahre 2020 einen umfangreichen und intensiven Prozess zur Digitalisierung der Verwaltung initiiert: Gemeinsam mit unserer Nachbarkommune Ebersburg wurden im Rahmen einer durch das Land Hessen geförderten interkommunalen Zusammenarbeit Softwarelösungen zur digitalen Aktenführung, ein digitales Dokumentenmanagement und zur Verarbeitung elektronischer Rechnungen beschafft und zum Teil bereits in der Verwaltung eingeführt. Schon länger arbeiten wir mit einem digitalen Sitzungsdienst- und Gremien bzw. Bürgerinformationsprogramm. Derzeit wird, ebenfalls in interkommunaler Zusammenarbeit mit unseren Nachbarkommunen, daran gearbeitet Verwaltungsleistungen digital anbieten zu können. In Zukunft wird es also möglich sein, dass Sie bequem von zuhause aus, mit PC, Tablet oder Smartphone, ihre Verwaltungsgeschäfte erledigen. Diese Initiative wird sehr dabei helfen die Verwaltung effektiver und effizienter zu organisieren sowie den Service und Komfort für Sie weiter zu verbessern.

 

Außerdem beteiligt sich Gersfeld an der „meinOrt“-App des Linus-Wittich Verlages (Rhönbote), die Sie in ihrem App-Store finden und die es Ihnen ermöglicht den Rhönboten und aktuelle Nachrichten aus dem Rathaus und von Vereinen in Echtzeit auf ihrem Smartphone wahrnehmen zu können.

 

Auch an der Prüfung einer zukünftigen engeren interkommunalen Zusammenarbeit in einem Gemeindeverwaltungsverband mit unserer Nachbarkommune Ebersburg wurde im Jahr 2020 intensiv gearbeitet. Dieser erste Teil des Prüfprozesses endete mit einem klaren Votum beider Parlamente für eine solche Kooperation, sodass dieses Thema in 2021 weiter eine große Wichtigkeit haben und ggf. in diesem Jahr mit dem Beschluss zur Gründung eines Gemeindeverwaltungsverbandes zum Abschluss gebracht werden wird.

 

Wie in den letzten Jahren war natürlich auch im Jahr 2020 die Konsolidierung unseres Haushaltes das übergeordnete Thema. In den vergangenen Jahren konnten wir, dank einer vorausschauenden, klugen Steuerung, einem effizienten Mitteleinsatz, Ausgabendisziplin und einer guten Konjunktur mit hohen Steuereinnahmen, erreichen, den Haushaltsplan von einem Defizit von über 1,2 Mio. € im Jahr 2014 auf einen Überschuss von 543.500 € im Jahr 2020 zu verbessern.

 

Jahresabschlüsse liegen nun aktuell vor und erhebliche Summen an Fördermitteln, insbesondere durch Land und Landkreis, sind in den vergangenen Jahren nach Gersfeld geflossen. Zuletzt etwa Millionenbeträge für den Neubau der Krippe, die Sanierung der MZH Hettenhausen, die Planungen zur Sanierung des Freibades Dalherda, des Bürgerhauses Rengersfeld und den Wildpark, die Verbesserung der Gewässerqualität, die Anschaffung von Feuerwehrfahrzeugen oder die Ausstattung unserer Kindergärten. Ich prüfe vor jeder Investition und Ausgabe, ob es möglich und sinnvoll ist Fördermittel für diese zu beantragen, was jedoch nicht immer der Fall ist und vorausschauend abgewogen werden muss. Aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind unsere Einnahmeerwartungen für das Jahr 2021 nun leider erheblich eingebrochen. Es konnte jedoch auch im Rahmen der Planung für das Haushaltsjahr 2021 gelingen, unsere Aufwendungen und Ausgaben weiter zu verringern.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, ich habe diese Rückschau auf kommunale Themen und Projekte auch deshalb etwas ausführlicher formuliert, da es aufgrund der Pandemie nicht möglich war eine Bürgerversammlung zu ihrer Information ausrichten. Die obenstehenden Informationen sind aber bei Weitem nicht abschließend. Wenn Sie Fragen und insbesondere auch Anregungen haben oder Sie meinen, dass meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder ich Ihnen helfen können, scheuen Sie sich bitte nicht, sich jederzeit zu melden.

 

Neben diesen kommunalen Themen, werden wir alle unsere ganz persönlichen Erinnerungen an gute und erfreuliche Ereignisse im Jahr 2020 haben. Bei mir war es zweifelsohne die Geburt meines zweiten Kindes, unseres Sohnes Veit, der sich, wie seine Schwester Freya bestens entwickelt und sich, wie der Rest unserer Familie, allerbester Gesundheit erfreut. Hierfür bin ich unendlich dankbar und erinnere mich vor diesem Hintergrund mit Freude an das Jahr 2020 und viele schöne Momente.

 

Ich hoffe auch Sie finden ähnliche Ereignisse für sich und ich wünsche Ihnen und uns, dass das Jahr 2021 in Gesamtschau ein Gutes wird. Dass wir gesund, zuversichtlich und dankbar bleiben und nächstes Jahr um diese Zeit gerne auf das Jahr 2021 zurückblicken werden.

 

Geben Sie auf sich und andere Acht!

 

Ihr / Euer

 

Dr. Steffen Korell, Bürgermeister

 

Impfung zur Prävention der Corona-Viruserkrankung Covid-19 / Impflotsin in der Stadt Gersfeld (Rhön)

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gersfelderinnen und Gersfelder,

 

in diesen Tagen beginnen auch im Impfzentrum Fulda die Impfungen zur Prävention von Covid 19 - dies ist unser Weg heraus aus der Pandemie!

 

Nach dem Prioritätenplan des Bundes werden zunächst insbesondere Seniorinnen und Senioren über 80 Jahre einen Termin zur Impfung erhalten.


Hierzu werde ich Sie, meine Damen und Herren über 80, in den nächsten Tagen noch persönlich anschreiben und weitere Informationen mitteilen.

 

Die Stadt Gersfeld (Rhön) hält in Kooperation mit dem Verein Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal auch eine Impflotsin für Sie bereit, die für all ihre Fragen rund um das Thema Impfen ein offenes Ohr und Antworten für Sie haben wird oder vermitteln kann. Auch Transporte in das Impfzentrum nach Fulda werden wir bei Bedarf für Sie organisieren!

 

Die Funktion der Impflotsin wird durch Fr. Elena Popova für Sie bekleidet.

 

Sie erreichen Fr. Popova auf folgenden Wegen:

  • Dienstags und Donnerstags zwischen 09:00 und 12:00 Uhr im Büro des Vereins Miteinander-Füreinander Oberes
  • Fuldatal in Gersfeld unter der Nr. 06654-9175090,
  • Mittwochs zwischen 09:00 und 12:00 Uhr im Vereinsbüro „Alte Post“ in Weyhers unter der Nr. 06656-439722,
  •  Mobil, auch WhatsApp, unter der Nr. 0151-4737624,

Erste Informationen zur Impfung und einen virtuellen Rundgang durch das Impfzentrum Fulda erhalten Sie auch durch das unten verlinkte Video des Landkreises Fulda.

 

Bei Fragen stehe auch ich jederzeit und gerne zur Verfügung.

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

 

Besucheransturm in der Rhön - Polizei verstärkt Präsenz

Endlich. Die Polizei verstärkt ihre Präsenz und wird am heutigen Dreikönigstag und am kommenden Wochenende mit 15 weiteren Beamten auf und um die Wasserkuppe im Einsatz sein.

 

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43558/4805145

Besucheransturm in der Rhön - Videobericht von der Wasserkuppe

Besucheransturm in der Rhön - Bleibt daheim!

Viele fragen mich derzeit, ob die Wasserkuppe angesichts des Besucheransturms nicht "komplett abgeriegelt" werden sollte bzw. warum man nicht "endlich handele".
Wir / ich bin in stetiger, enger Abstimmung mit der Polizei, unserem Ordnungsamt und der Kreisspitze. Seit den Weihnachtstagen steht mein Telefon quasi nicht still. Lagemeldungen werden ausgetauscht und wir wägen ständig ab, was am Besten zu tun sei. Ich bin in andauerndem Austausch mit dem Landrat, der Polizei und meinen Kollegen aus Ehrenberg, Poppenhausen und Bischofsheim. Die Situation ist uns, in all ihren Facetten, sehr bewusst und unsere Ordnungskräfte und die Polizei handeln jeden Tag besonnen und konsequent!
 
Wir haben uns gegen eine kategorische Sperrung der Wasserkuppe entschieden, denn die Konsequenz wären Verdrängungseffekte in andere Teile der Rhön. Wilde Rodelpisten und Menschenmengen an Orten, die noch weniger zu kontrollieren wären.
 
Die Wasserkuppe war / ist aber jeden Tag gesperrt, nachdem die Parkplätze voll sind. Oftmals schon ab dem frühen Vormittag. Es werden erst dann wieder PKW auf den Berg gelassen, wenn andere abgefahren sind. So können wir hier wenigstens geordnet ein wenig "Druck aus dem Kessel" lassen. Die Wasserkuppe ist groß und es kann sich dort gut "verlaufen".
 
Wir haben ein Verkehrsproblem durch die ungeheure Masse an Menschen die hier bei uns in der Rhön sind...Kennzeichen aus allen Teilen Deutschlands. Düsseldorf, Karlsruhe, Bamberg, Heidelberg, Kassel, Frankfurt. Irre! Ich mag den Schnee auch und habe eine vierjährige Tochter die ständig raus will aber ich kann nur appellieren: Bleibt daheim! Besucht unsere schöne Rhön jederzeit und gerne, wenn sich die Situation entspannter darstellt!
 
Wenn man die Zufahrten noch früher oder komplett sperren würde, würden noch stärkere Verdrängungseffekte entstehen: Zuckerfeld, Abtsroda, Grabenhöfchen, Rotes Moor, Kümmelhof, Schwedenwall, Schwedenschanze usw. Dies macht uns die größten Sorgen. Es wird kreuz und quer auch auf Wirtschaftswege gefahren, sich festgefahren und Verkehrschaos verursacht. In fast jedem Feldweg stehen Autos. Rettungswege sind versperrt, Privateigentum wird beschädigt. Das Problem beschränkt sich nicht auf Gersfeld, am Kreuzberg ist es ähnlich. Man müsste die Rhön ab 450 hm wohl komplett sperren, wenn man das verhindern wöllte --> geht nicht.
 
Die Situation ist mit der im Vogelsberg auch kaum vergleichbar, dort gibt es mit dem Hoherodskopf im Wesentlichen nur einen verschneiten, wintersportlich erschlossenen und überörtlich bekannten Berg mit zwei Zufahrten. Bei uns unzählige mehr, die nicht alle gesperrt oder überwacht werden können. Wir werden derzeit "überrannt".
Wir fordern schon seit vielen Jahren eine ganzheitliche Besucherlenkung für die Rhön, vll. führt diese Situation die Notwendigkeit hierfür vor Augen und es bewegt sich mal was. Ich hoffe es!
Alle verfügbaren Kräfte von Polizei und Ordnungsamt sind im Einsatz und tun ihr Allerbestes. Es wird derzeit nichts anderes getan als den Verkehr zu regeln, Verkehrsverstöße zu ahnden und ihnen vorzubeugen. Rettungswege haben selbstverständlich besondere Priorität.  Es bleiben aber zu wenige Kräfte um weiträumiger abzuriegeln. Die Lage lässt sich, ob der schieren Masse an Menschen, PKW und zu überwachenden Orten, aber kaum steuern. Wir und alle Besucher sind gefordert: Bleibt besonnen und achtet auf Euch und Andere. Bleibt zuversichtlich und gelassen. Es geht vorbei!
 
Euch Allen noch ein frohes und vor allem gesundes neues Jahr und schöne Grüße 😀

Auf das Wesentliche besinnen!

Im aktuellen Marktkorb: Mein Grußwort zur Serie "Wir in Gersfeld"
Wenn man der "Corona-Zeit" etwas Gutes abzugewinnen versucht, ist es sicher auch, dass sie uns die Gelegenheit gibt, uns auf das Wesentliche zu besinnen - auf liebe Menschen und auf die Zeit miteinander. Dankbar zu sein, für das viele Gute, dass einem wiederfährt.
In diesem Sinne, einen schönen vierten Advent und eine gute Zeit miteinander 😀

Erneut eine Höhe Förderung für Gersfeld - Fast 1. Mio. € aus dem Kreisausgleichstock

Juhu, das ist eine tolle Nachricht: Die Stadt Gersfeld erhält eine Förderung von fast 1. Mio € aus dem Kreisausgleichstock. Sowohl der höchste Gesamtbetrag als auch die höchste Einzelförderung gehen nach Gersfeld! 😀💪🏻

Auf die von mir gestellten Anträge wurde der Stadt Gersfeld (Rhön) eine Förderung für den Neubau der Kinderkrippe in Höhe eines Betrages von 800.600 €, für die Sanierung der Mehrzweckhalle Hettenhausen in Höhe von 66.900 € und für die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs in Höhe von 73.500 € bewilligt.

 

Seit Langem investiere ich sehr viel Arbeitskraft und die Stadt Gersfeld (Rhön) sehr viel Geld in die Entwicklung grundlegender und wichtiger Infrastrukturen wie der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung, der Kinderbetreuungseinrichtungen, von neuen Wohnbau- und einem Gewerbegebiet und der Feuerwehr. Weitere wichtige Projekte und erhebliche Investitionen stehen an: So laufen etwa bereits Planungsprozesse für die Sanierung des Schwimmbades in Dalherda, den Neubau des Bürgerhauses in Rengersfeld und die Weiterentwicklung unseres Wildparkes. Im nächsten Jahr werden wir auch damit beginnen den Schlosspark – und gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde auch den Friedhof - planerisch zu betrachten und wollen insbesondere den Wegebau, die Bewässerung, die Entwässerung, die Bepflanzung, den Baumbestand und die Biodiversität verbessern. Die für all dies benötigten Finanzmittel kann die Stadt Gersfeld (Rhön) allein aus eigener Kraft aufbringen. Es bedarf Förderungen durch den Bund, das Land und, - wie dieser - durch den Landkreis, um dieses zu möglich zu machen. Daher danke ich dem Landkreis Fulda und seinen Gremien sehr für diese Förderung, die wir sehr gut gebrauchen können und vernünftig einsetzen werden.


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Baubeginn Kinderkrippe - Spatenstich

Es ist soweit. Ein freudiges Ereignis für die Stadt und die ev. Kirchengemeinde Gersfeld und alle (werdenden) Eltern: Am gestrigen Dienstag fand der Spatenstich für den Bau unserer neuen, viergruppigen Kinderkrippe statt. Auf der Baustelle habe ich politische Vertreter der Stadt Gersfeld (Rhön), den Leiter unserer Bauabteilung, Hr. Andreas Boll, Vertreter der ev. Kirchengemeinde und der Kindergärten, unsere Architekten, Fr. Diel und Hr. Neumann, und den Bauleiter sowie den Geschäftsführer der von uns als Generalunternehmer beauftragen Baufirma Jökel, Hr. Peter Jökel, begrüßen dürfen.

 

In meinem Grußwort bin ich insbesondere auf die Historie des Projekts und die intensiv geführte Debatte über den Standort der neuen Krippe, den einwandfreien, schnellen und harmonisch verlaufenen Planungsprozesses und die Wichtigkeit dieses Projektes für die Stadt Gersfeld (Rhön) eingegangen. Es wurden viele richtige und wichtige Entscheidungen getroffen und Hand-in-Hand geplant und gearbeitet.

 

Ich freue mich, dass es nun auch sichtbar "losgeht" und der Bau konsequent vorangetrieben werden wird. Noch in diesem Jahr werden die Bodenplatte und Hausanschlüsse hergestellt. Der Rohbau soll bis April 2021 und das Gebäude insgesamt bis Dezember 2021 fertig gestellt sein.

 

Mit dem Bau dieser Kinderkrippe wird die angespannte Betreuungsplatzsituation bald ein Ende haben, was mir für die Stadt Gersfeld ganz besonders wichtig ist.

 

Im Anschluss an meine Ansprache und Grußworte des Architekten und des Bauunternehmers, die ebenfalls die gute Zusammenarbeit und ihre Freude an diesem Projekt betonten, wurde gemeinsam ein Spatenstich durchgeführt und anschließend mit den Erdarbeiten begonnen.

 

Digitalisierung der Verwaltung - Elektronische Akte, Onlinezugangsgesetz, Gersfeld-App "meinOrt"

In seiner letzten Sitzung hat der Magistrat weitreichende Beschlüsse zur Digitalisierung der Verwaltung gefasst: Beschlossen wurde etwa die Beschaffung eines elektronischen Dokumentenverwaltungssystems und bereits bestellt ist ein Programm zur elektronischen Rechnungsverarbeitung. Die Stadt Gersfeld (Rhön) beteiligt sich an einer Arbeitsgruppe mit unseren Nachbarkommunen Poppenhausen, Ebersburg und Eichenzell zur Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes und an der App "meinOrt". Bereits seit einigen Jahren genutzt wird ein Gremieninformationssystem, dass ein papierloses organisieren der Gremiensitzungen ermöglicht.

 

Onlinezugangsgesetz

 

Die Interaktion zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen mit der Verwaltung soll in Zukunft deutlich schneller, effizienter und nutzerfreundlicher werden. Daher hat der Bund das Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen (Onlinezugangsgesetz - OZG) erlassen. Dieses Gesetz verpflichtet den  Bund, die Länder und die Kommunen ihre Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 über Verwaltungsportale auch digital anzubieten.In Zukunft können viele Verwaltungsleistungen also bequem von zu Hause aus, per PC, Tablet oder Smartphone beansprucht werden. Dies setzt voraus, dass Arbeitsprozesse der Verwaltung neu organisiert und digitalisiert werden, dass entsprechende Softwarelösungen beschafft und die Verwaltung entsprechend der Erfordernisse der Digitalisierung umgebaut wird, um ein rein digitales Arbeiten neben den weiterhin nötigen analogen Prozessen ermöglichen zu können.

 

Die Kommunen im Landkreis Fulda haben Sich zu Arbeitsgruppen zusammen geschlossen und erarbeiten gemeinsam die Umsetzung des Online-Zugangsgesetzes. Die Stadt Gersfeld (Rhön) beteiligt sich an einer Arbeitsgruppe mit unseren Nachbargemeinden Eichenzell, Ebersburg und Poppenhausen.

 

Elektronisches Dokumentenverwaltungssystem "Digitale Akte"

 

Auch die Zukunft der öffentlichen Verwaltung liegt in der Digitalisierung. Die Stadt Gersfeld (Rhön) will sich mit diesem fundamentalen Wandel frühzeitig befassen und die Chancen und Potentiale der Digitalisierung nutzen. Daher wurde beschlossen ein elektronisches Dokumentenverwaltungssystem zu beschaffen, welches die Verwaltung in die Lage versetzen wird digitalen Akten sicher und effizent zu führen. Das Ende der Pierakten ist damit eingeleitet. So sollen etwa der Bürgerservice verbessert, Arbeitsprozesse beschleunigt und die Bearbeitungszeit verkürzt sowie Ressourcen (z.B. Papier und Arbeitszeit) geschont werden. Die Gemeinde Ebersburg wird dasselbe Programm beschaffen, sodass im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit, etwa einem Gemeindeverwaltungsverband dessen Gründung wir derzeit vorbereiten, mit einer einheitlichen Software gearbeitet werden könnte.

 

Gersfeld App "meinOrt"

 

Die Stadt Gersfeld (Rhön) beteiligt sich an der App "meinOrt" des Verlages Linus Wittich (Rhönbote). Damit ist es nun möglich den wesentlichen Inhalt des Rhönboten digital, auf dem Tablet oder Smartphone, kostenfrei zur Kenntnis zu nehmen und etwa über Nachrichten und Termine aus Gersfeld direkt per "Push-Nachricht" informiert zu werden. Nachrichten und Informationen, z.B. aus dem Rathaus, den Kirchengemeinden, von Vereinen oder Verbänden, sind in der App unmittelbar, schon bevor die Print-Ausgabe erscheint, verfügbar. Auch das Einstellen von Nachrichten, etwa durch Vereine, soll wesentlich erleichtert werden. Die Print-Ausgaben des Rhönboten wird es selbstverständlich auch weiterhin geben. Auch die Vollauflagen. Die App läuft derzeit im Testbetrieb, ist aber in den Appstores bereits verfügbar. Sie soll kontinuierlich verbessert und um weitere Funktionen ergänzt werden.

 

 

Feuerwehrfahrzeuge und Ehrenamtskarten übergeben

Der Bauernmarkt am 20.09.2020 auf dem Marktplatz wurde durch einen ganz besonderen Festakt eröffnet: Bürgermeister Dr. Steffen Korell übergab den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gersfeld, der Rettungswache des Roten Kreuzes in Gersfeld und der Bergwacht Wasserkuppe die Ehrenamtskarte der Stadt Gersfeld (Rhön). Im Anschluss wurden zwei neue Feuerwehrfahrzeuge in den Dienst gestellt und die Mannschaften gesegnet.

 

Ehrenamtskarte

 

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurde den Mitgliedern der "Blaulichtorganisationen" - der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Gersfeld (Rhön), vertreten durch den stellvertretenden Stadtbrandinspektor Sven Romeis, dem Roten Kreuz, vertreten durch den Vereinsvorsitzenden Dr. Florian Kircher und den Bereitschaftsleiter Andreas Maraczek sowie der Bereitschaft der Bergwacht auf der Wasserkuppe, vertreten durch Florian Griff und Madita Böhm - zum Dank und zur Würdigung ihres besonderen Engagements die Ehrenamtskarte der Stadt Gersfeld (Rhön) übergeben. Die Ehrenamtskarte berechtigt zum mehrmaligen freien Eintritt in die Gersfelder Schwimmbäder und in den Wildpark.

 

"Der Stadt Gersfeld (Rhön), mir, ist das Ehrenamt und die Förderung ehrenamtlichen Engagements ganz besonders wichtig. Dies gilt in Vereinen und Vereinigungen, etwa im Rahmen der Jugendarbeit, und in ganz besonderem Maße auch für die freiwillige Mitarbeit in den Rettungs- und Hilfsorganisationen. Ich danke allen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes und der Bergwacht, die für viele Übungs- und Einsatzstunden ihre Freizeit opfern, bei Einsätzen die Gefahr für Leben und körperliche Unversehrtheit nicht scheuen und uns allen im Notfall schnell und hoch professionell zur Seite stehen. Diese Bereitschaft ist nicht hoch genug einzuschätzen, sehr zu würdigen und verdient unsere Anerkennung" betont Bürgermeister Dr. Korell.

 

Übergabe des Gerätewagens-Logistik und des Tragkraftspritzenfahrzeuges an die Freiwillige Feuerwehr

 

Die Stadt Gersfeld (Rhön) muss ihre Finanzen im Blick behalten. In keinem Falle gespart wird aber an der Grundversorgung und an der Sicherheit der Bevölkerung. Hierzu gehören aktuell etwa Themen wie der Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen, die Erneuerung des Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungssystems und auch die Förderung und die Verbesserung des Brandschutzes. "Wir haben einen Bedarfs- und Entwicklungsplan für das Feuerwehrwesen erstellt und setzen diesen konsequent um. Wir leisten uns keinen unnötigen Luxus, lassen unseren Feuerwehrmännern und Frauen aber eine sehr hochwertige, einsatznahe Ausbildung zukommen und stellen diesen eine moderne und bedarfsgerechte Ausrüstung zur Verfügung. Unsere ehrenamtliche Feuerwehr ist mir ganz besonders wichtig. Sie ist sehr professionell und arbeitet auf hohem Niveau" betont Bürgermeister Dr. Korell.

 

Kreisbrandmeister Matthias Müller, der den Landkreis Fulda vertrat, dankte Bürgermeister Dr. Korell und allen Beteiligten und betonte in seinem Grußwort, dass die Feuerwehr auf eine gute Ausrüstung angewiesen sei, um die vielfältigen an Sie gestellten und immer fordernder werdenden Aufgaben erfüllen zu können. Dies gelte nicht nur für Großeinsätze, sondern im besondere Maße auch für die viel öfter vorkommenden, weniger öffentlichkeitswirksamen Einsätze, bei der die Feuerwehr frühzeitig zur Stelle ist und zum Glück Schlimmeres verhindern kann. Er betonte auch, dass es gerade die durch freiwillige Mitarbeit getragenen Hilfsorganisationen waren und sind, die der Gesellschaft in besonderen Notzeiten wie der derzeitigen Corona-Pandemie große Dienste geleistet haben und dankte diesen hierfür.

 

Stefan Hüttner, der Wehrführer der Wehr Gersfeld-Kernstadt, unterstrich, dass es sich bei dem neuen Gerätewagen-Logistik (GW-L1), mit dem ein fast 39 Jahre alter Schlauchwagen ersetzt wird, um ein ganz besonderes und flexibles Fahrzeug handelt, dass durch seine variable Beladung mittels Rollcontainern bei ganz unterschiedlichen Schadenslagen eingesetzt werden kann. Er bedankte sich insbesondere bei dem stellvertretenden Stadtbrandinspektor Sven Romeis, der die Beschaffung des neuen Fahrzeuges ganz wesentlich organisiert und konstruktiv begleitet hat.

 

Sascha Frohnapfel, der stellvertretende Wehrführer der Wehr Gersfeld-Hettenhausen, führte zu den Eigenschaften des neuen wasserführenden Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF-W) aus und unterstrich, dass die Feuerwehr Gersfeld-Hettenhausen damit weiter aufgewertet werde.

 

Im Anschluss an die Grußworte des Kreisbrandmeisters und der Wehrführungen hielten Pfarrer Reinhart Wachter (Ev.-luth. Kirchengemeinde) und Manfred Weinig, der die katholische Kirchengemeinde vertrat, eine Andacht und beendeten diese mit einem Segen der Feuerwehrkameradinnen und Kameraden.

 

Bürgermeister Dr. Korell entließ nach der Schlüsselübergabe die Mitglieder der Feuerwehr mit dem Wunsch einer stets unfallfreien Fahrt und wohlbehaltenen Rückkehr von vielen lehrreichen Übungen und hoffentlich wenigen Einsätzen. Er rief dazu auf, die Feuerwehr und andere Rettungsorganisationen zu unterstützen: "Freiwillige Hilfeleistung kann nur funktionieren, wenn es genügend Menschen gibt, die sich in oder für eine Rettungsorganisation engagieren. Tun Sie dies, werden Sie aktives Mitglied in einer Einsatzabteilung oder unterstützen sie diese durch Mitgliedschaftsförderung der Feuerwehrvereine."

 

Untermalt wurde der Festakt durch musikalische Darbietungen des Posaunenchors.

 

Mitarbeiter in der Bauverwaltung gesucht!

Gersfeld erhält das Prädikat "Tourismusort"

Neben dem Prädikat "Heilklimatischer Kurort", welches nur im Stadteil Kernstadt gilt, wurde die Stadt Gersfeld (Rhön) nun, als gesamte Kommune, zum Tourismusort prädikatisiert. Damit ist Gersfeld ab dem 01.09.2020 nicht nur Heilklimatischer Kurort, sondern auch einer von nur elf Tourismusorten in Hessen und der Einzige in der Rhön.

 

Schon zu Beginn des Jahres habe ich durch einen entsprechenden Antrag den Prädikatisierungsprozess initiiert. Dieser Antrag wurde durch den Fachausschuss für Kur-, Erholungs- und Tourismusorte beim Regierungspräsidium Kassel geprüft. Die Entscheidung über die Verleihung des Prädikates lag beim Hessischen Wirtschaftsministerium.

 

Nachdem die Prüfkommission Gersfeld im Frühjahr besucht und einen begeisterten Eindruck gewonnen hat, wurde mir die Anerkennungsurkunde und ein entsprechender Bescheid am Dienstag, 01.09.2020, durch Herrn Horst Wenzel, den für Prädikatisierungsverfahren und Tourismus zuständigen Mitarbieter des RP Kassel, in unserem schönen Schlosspark übergeben.

 

Tourismusorte müssen mehr als doppelt so viele Übernachtungsgäste wie Einwohner aufweisen. Ferner müssen sie sich durch ihre landschaftliche Lage oder durch bedeutende kulturelle Einrichtungen wie Museen und Theater, internationalen Veranstaltungen oder sonstigen bedeutenden Freizeiteinrichtungen von überörtlicher Bedeutung, oder durch geeignete Angebote für Naherholung, von anderen Orten abheben.

 

Anerkannte Tourismusorte haben das Recht, einen zweckgebundenen Tourismusbeitrag zur Pflege ihrer touristischen Infrastruktur zu erheben. Die Details müssen die Kommunen in einer Satzung regeln. Beratungen hierrüber werden in den nächsten Monaten mit den Beherbergungsbetrieben und in den politischen Gremien geführt werden. Mein Ziel ist Gleichbehandlung. Deshalb meine ich, dass die als "Notlösung" eingeführte Tourismusabgabe in Form einer Bettensteuer wieder zurückgenommen und eine einheitliche Abgaben in Form eines Beitrages in allen Gersfelder Stadtteilen eingeführt werden sollte.

 

"Touristische Infrastruktur zu erhalten und auszubauen, nutzt langfristig allen Beteiligten", sagt auch Wirtschaftsminister Al-Wazir. "Zufriedene Gäste kommen wieder, Unternehmen können mit intakter touristischer Infrastruktur und guten Freizeitangeboten werben, und auch für die Einwohner selbst ist ein attraktives Umfeld ein Gewinn. Tourismus hat für die Entwicklung ländlicher Regionen hohe Bedeutung. In Hessen sichert er – in Vollzeitstellen umgerechnet – rund 230.000 Arbeitsplätze. 2019 verbuchte Hessen mit über 35 Mio. Übernachtungen den zehnten Besucherrekord in Folge."

 

Im Besonderen danke ich unseren tollen Betrieben, die mit viel Hingabe und Einsatz eine hohe Zahl an Tages- und Übernachtungsgäste zufrieden stellen. Ich hoffe, dass der derzeit hohe Besucheranstrom anhält und die Übernachtungszahlen und damit die touristische Wertschöpfung in Gersfeld und der Rhön noch weiter steigen.

 

Hier die Pressemitteilung des Landes Hessen

 

Information der Stadtwerke Gersfeld zur Sanierung des Hochbehälters Gersfeld - Hochzone

Sie haben einen Chlorgeruch bei der Nutzung des Trinkwassers festgestellt? Wir informieren Sie über den Hintergrund:

 

Das Wasserwerk „Gersfeld-Hochzone“ wird derzeit grundlegend saniert. Aus Anlass dieser Arbeiten musste auch die UV-Desinfektionsanlage, mit der das Rohwasser entkeimt wird, abgeschaltet werden. Diese wird durch eine neue, moderne, Anlage ersetzt. Zusätzlich wird eine Ultrafiltrationsanlage installiert werden.

 

Um die Keimfreiheit des Trinkwassers auch während der Bauarbeiten gewährleisten zu können, musste die Chlorkonzentration im Trinkwasser leicht, innerhalb der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung, angehoben werden. Dies ist gesundheitlich unbedenklich und betrifft das Versorgungsgebiet Gersfeld-Kernstadt sowie die mit diesem verbundenen Stadtteile Maiersbach, Rengersfeld, Rommers, Mosbach und Rodenbach (Bereich Sparbrod).

 

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten und der Neuerrichtung der Wasseraufbereitungstechnik wird auf die Chlorung des Trinkwassers verzichtet werden können.

 

Die Bauarbeiten schreiten planmäßig voran. Die bauliche Sanierung des Wasserwerks „Gersfeld – Hochzone“ wird voraussichtlich Ende des Jahres 2020 abgeschlossen sein. Die technische Ausrüstung (Ultrafiltrationsanlage, UV-Desinfektionsanlage, Verrohrung, Steuerungs- und Fernwirktechnik) soll bis Juni 2021 installiert werden.

 

Derzeit sind die beiden Wasserkammern teilweise freigelegt. Abdichtungs- und Dämmarbeiten werden durchgeführt. Das Technikgebäude erhält ein neues Dach. Im Innenbereich des Hochbehälters wird eine der Wasserkammern für die alsbald folgenden Sandstrahl- und Beschichtungsarbeiten vorbereitet. Rohrleitungen zur Anbindung der Wasserkammern sowie der Wasseraufbereitungstechnik wurden verändert.

 

Für die Sanierungen des Wasserwerkes „Gersfeld Hochzone“ sind Kosten in Höhe eines Betrages von ca. 1,2 Mio. € zu erwarten.

 

Neben dieser Maßnahme werden derzeit auch der Hochbehälter Wasserkuppe sowie das Wasserwerk „AGHD“ im Rommerser Grund saniert. Dies sind die wesentlichen Maßnahmen des Wasserbauprogramms und für die Versorgungssicherheit von zentraler Bedeutung.

 

Alle diese Maßnahmen sind dringend erforderlich, mit dem Gesundheitsamt Fulda abgestimmt, liegen im Zeitplan und im Kostenrahmen.

 

gez. Dr. Steffen Korell

Bürgermeister und Vorsitzender der Betriebskommission der Stadtwerke Gersfeld (Rhön)

 

Sachstand Kinderkrippenbau in der Danziger Straße

Die Planung und der Bau der Kinderkrippe liegen voll im Zeitplan. Die Planungen waren kompliziert, liefen aber reibungslos und sind seit einger Zeit abgeschlossen. Heute findet die Submission statt, sodass wir alsbald Aufträge vergeben können. Die ersten Arbeiten (Erdbau, Bodenplatte etc.) sollen im Herbst beginnen.

 

Foto: Fuldaer Zeitung vom 22.07.2020

Das Freibad Gersfeld öffnet am 22.06.2020

Die Stadt Gersfeld (Rhön) freut sich mitteilen zu können, dass das Freibad Gersfeld am 22.06.2020 wieder eröffnen wird. Das Schwimmen in unserem schönen Freibad wird damit schon sehr bald wieder möglich sein. Das Freibad in Dalherda bleibt, insbesondere auch aufgrund technischer Probleme - eines Rohbruchs in der Zuleitung und wegen anstehender Sanierungsarbeiten - in Absprache mit dem Verein zur Förderung des Schwimmbades Dalherda in der Saison 2020 geschlossen. 

 

Aufgrund der noch nicht überwundenen Gefährdungslage durch das SARS-CoV-2-Virus wird auf Reinigung, Desinfektion, Hygiene und Infektionsprävention ein besonderer Wert gelegt werden. Es wurde ein Hygienekonzept erstellt, welches dem Badebetrieb zugrunde liegen wird. Dies sieht einige notwendige Einschränkungen des „normalen“ Badebetriebes vor, u.a.:

  • Es dürfen sich maximal 200 Personen gleichzeitig im Bad aufhalten,
  • es dürfen sich maximal 60 Personen gleichzeitig im Schwimmbecken aufhalten,
  • das Schwimmbecken wird durch Leinen in drei Bereiche unterteilt werden, die für das Schwimmen genutzt werden können,
  • die Liegewiese wird nur zum Teil geöffnet werden,
  • die Sprunganlagen, die Rutschbahn und das Kinder- / Planschbecken bleibt geschlossen,
  • der Warmumkleidebereich und die Duschen bleiben geschlossen. Eine Körperreinigung vor und nach dem Schwimmen ist mittels der Kaltbrause im Außenbereich durchzuführen,
  • das Bad wird von 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr und von 14:30 Uhr bis 19:30 Uhr geöffnet sein. In der Zeit von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr haben alle Badegäste das Bad zu verlassen, damit notwendige Desinfektions- und Reinigungsarbeiten durchgeführt werden können,
  • an der Kasse werden Namen und Kontaktdaten der Badegäste aufgenommen, um im Bedarfsfall Infektionswege nachvollziehen und melden zu können,
  • Es gelten die allgemeinen Hygieneempfehlungen, insbesondere das Abstands- und (Hand-) Hygienegebot.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

Um das Infektionsrisiko gering zu halten, werden alle Badegäste dringend gebeten sich rücksichtsvoll und umsichtig zu verhalten, auf Abstände zueinander, Hygiene, Aushänge vor Ort zu achten und diese, wie auch die Anweisungen der Aufsichtspersonen, zu befolgen.

 

Die oben beschriebenen Einschränkungen gelten bis auf Weiteres und werden bei einer Veränderung der Gefährdungslage angepasst oder aufgehoben werden.

Aus der Rhön-Academie Schwarzerden wird das Mehrgenerationenprojekt Zukunftsdorf Sonnerden

Aus der Rhön-Akademie Schwarzerden wird das Mehrgenerationenprojekt "Zukunftsdorf Sonnerden". Ein tolles Projekt - Gemeinsam Leben und Arbeiten in der Rhön - für Gersfeld und die Rhön, welches ich gerne interessiert und intensiv begleite / begleitet habe. Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg.

 

Informationen gibt es hier:

 

https://www.sonnerden.de/

 

https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/sonnerden-plant-bullerbue-in-der-rhoen-mehrgenerationenprojekt-90003732.html

 

https://osthessen-news.de/n11634576/medischulen-ziehen-nach-fulda-sonnerden-wird-mehrgenerationen-dorf.html

Vandalismus am Kleinfußballfeld am Dammel

Das Kleinfußballfeld am Schulzentrum Gersfeld, am Dammel, wird sowohl von den Schulen als auch von der SKG Gersfeld genutzt und steht zudem allen Bürgerinnen und Bürgern als Spiel- und Freizeitfläche zur Verfügung. Leider kommt es immer wieder zu mutwillig verursachten Schäden an der Anlage. So wurden etwa die Tornetze schon mehrfach zerschnitten oder auch entfernt. Die Stadt Gersfeld, die SKG Gersfeld und die Anne-Frank-Schule müssen so immer wieder notwendige Pflege- und Reparaturarbeiten übernehmen.

 

Nun hat es erneut einen unfassbaren Vorfall von Vandalismus großen Ausmaßes an der Anlage gegeben: In den Tagen vor dem 04. Juni 2020 wurde der Belag an beiden Torbereichen zerschnitten und z.T. auch entfernt.

 

Die Anlage ist so nicht mehr nutzbar und muss aufwendig und teuer repariert werden. Schülerinnen und Schüler, Fußballerinnen und Fußballer und alle Bürgerinnen und Bürger, die die Anlage oft und gerne genutzen, müssen nun durch das idiotische Verhalten Einzelner leiden!

 

Strafanzeige wurde erstattet. Nach den Tätern wird gesucht. Um sachdienliche Hinweise an die Polizei, die Stadt Gersfeld (Rhön), die SKG Gersfeld oder die Anne-Frank-Schule wird gebeten!

 

Außerdem suchen wir nach Lösungen, wie das Kleinfußballfeld weiterhin für jedermann zugänglich gehalten und öffentlich genutzt werden kann. Wer Ideen hat, mag sich ebenfalls gerne melden.

 

Neue Mitbewohner im Wildpark Gersfeld - Tarpan-Pferde

Heute sind im Wildpark Gersfeld neue Mitbewohner eingezogen: Tarpan-Pferde!

 

Tarpane sind europäische Wildpferde. Die Rasse wurde im 17. und 18. Jhdt. ausgerottet und seit einiger Zeit rückgezüchtet.

 

Jetzt ist sind diese wilden Ur-Pferdchen (einjährige Studfohlen) auch in unserem Wildpark zu sehen, der damit wieder um eine Attraktion reicher geworden ist 😀🐴🐎😍

Sanierung des Hochbehälters Wasserkuppe

Die Stadt Gersfeld investiert kontinuierlich in die Qualität und Versorgungssicherheit der Trink- und Löschwasserversorgung. Derzeit läuft unter anderem die Sanierung des höchsten Hochbehälters im Lande Hessen, direkt neben dem Radom auf der Wasserkuppe.

Auswirkungen der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen auf die Finanzen der Stadt Gersfeld (Rhön)

In der heutigen (12.05.2020) Ausgabe berichtet die Fuldaer Zeitung über die Auswirkungen der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen auf die Finanzen der Stadt Gersfeld (Rhön), die im Rahmen der letzten Stadtverordnetenversammlung am 07.05.2020 skizziert habe.

 

Es kann derzeit und wohl auch in der nächsten Zeit noch niemand sicher sagen, wie sich die Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Lage der Unternehmen, der Privathaushalte und damit auch auf die Einnahmen des Staates und der Kommunen auswirken wird. Hier kann man derzeit nur schätzen und nicht mit der nötigen Genauigkeit planen. 

 

Wir gehen derzeit davon aus, dass der Stadt Gersfeld in 2020 Einnahmen von zwei bis drei Mio. Euro fehlen werden, wenn Land oder Bund uns finanziell nicht unterstützen.

Wichtig ist aber vor allem, dass "die öffentliche Hand" die Wirtschaft effektiv unterstützt, Impulse gibt und hilft wo sie kann und darf, denn der Staat und die Kommunen sind in ihrer Existenz nicht gefährdet. Die Unternehmen, Unternehmensinhaber und deren Beschäftigte sind es.

Auch unsere Verwaltung machte und macht derzeit nicht viel anderes als sich hiermit zu befassen. So wurden und werden auch diverse Erleichterungen durchgesetzt, Kindergartenbeiträge ausgesetzt, Abgabenzahlungen gestunden u.dgl.m.

 

Foto: Fuldaer Zeitung, 12.05.2020

Bürgermeisterwahl auf März 2021 verschoben

Am 24.05.2020 sollte in Gersfeld die Bürgermeisterwahl, meine Wiederwahl, stattfinden. Aufgrund eines gesetzlichen Verbotes des Landes Hessen durften während der Corona-Krise keine Wahlen und so auch die Bürgermeisterwahl in Gersfeld nicht stattfinden. Die Stadtverordnetenversammlung hatte den Wahltermin aufzuheben und einen neuen zu bestimmen. Dies ist am vergangenen Donnerstag geschehen:

 

Der neue Wahltermin wurde auf den Tag der nächsten Kommunalwahl in Hessen, die im März 2021 stattfinden werden, verschoben. Wahrscheinlich wird dies der 14.03.2021 sein.

 

Nach dem regulären Ende meiner ersten, sechsjährigen, Amtszeit am 10.09.2020, werde ich die Amtsgeschäftige bis zur Wahl im März 2021 gem. § 41 der Hessischen Gemeindeordnung weiterführen.

 

Bitte den Termin schon jetzt vormerken, zur Wahl gehen, das Kreuzchen bei "Ja" machen und Freunde, Familienmitglieder und Bekannte motivieren dies auch zu tun :-)

 

Bester Haushalt seit Einführung seit 2009 beschlossen

Am vergangenen Donnerstag hat die Stadtverordnetenversammlung den besten Haushalt seit Einführung des doppischen Haushaltsrechts, seit 2009, beschlossen. Fast noch mehr freut es mich, dass es auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, dass sich alle fünf Fraktionen, unter Einbeziehung der Verwaltung und mir, auf einen gemeinsamen Antrag zu diesem Haushalt geeinigt haben. Das war in der Gersfelder Politik früher mal sehr anders und es lag / liegt mir sehr am Herzen, dass sich dies veränderte und so bleibt.

 

Der Haushalt sollte bereits im März beschlossen werden, was aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht getan wurde und bedauerlicherweise ist dieser Haushalt nicht viel wert: Die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen werden sich auch massiv auf die Finanzen der Kommunen auswirken. Einnahmen werden in erheblichem Maße wegbrechen, sodass wir auch die Ausgaben auf das Nötigste reduzieren und den Gürtel - und dies wohl auch noch in den nächsten Jahren - noch enger schnallen müssen. Ein Nachtragshaushalt wird kommen.

 

Es kann derzeit und wohl auch in der nächsten Zeit noch niemand sicher sagen, wie sich die Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Lage der Unternehmen, der Privathaushalte und damit auch auf die Einnahmen des Staates und der Kommunen auswirken wird. Hier kann man derzeit nur schätzen und nicht mit der nötigen Genauigkeit planen. 

 

Wir gehen davon aus, dass der Stadt Gersfeld in 2020 Einnahmen von zwei bis drei Mio. Euro fehlen werden, wenn Land oder Bund nicht unterstützen.

Wichtig ist, dass "die öffentliche Hand" die Wirtschaft effektiv unterstützt, Impulse gibt und hilft wo sie kann und darf, denn die Kommunen sind in ihrer Existenz nicht gefährdet. Die Unternehmen, Unternehmensinhaber und deren Beschäftigte sind es.

Auch unsere Verwaltung machte und macht derzeit nicht viel anderes als sich hiermit zu befassen. So wurden und werden auch diverse Erleichterungen durchgesetzt, Kindergartenbeiträge ausgesetzt, Abgabenzahlungen gestunden u.dgl.m.

Nächste Lockerungen: Wiedereröffnung des Wildparkes, der Spielplätze und der Bücherei

Mit der jüngsten Verodnungslage konnten heute, am 04. Mai, weitere städtische Einrichtungen wie die Spielplätze und unser Wildpark wieder eröffnen. Die Allgemeinen Ge- und Verbote bzw. die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Institutes, insbesondere das Abstands- und Händewaschgebot gelten aber weiterhin und ganz besonderes auch hier.

 

Im Bereich des Wildparkeingangs kann es, da auch in der Warteschlange Abstände gewahrt werden müssen, zu Wartezeiten kommen. Auf Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen wird besonderen Wert gelegt. Die Fütterungen von Tieren ist noch nicht möglich, da noch nicht klar ist, ob / wie sich das Virus auch auf Tiere übertragen kann.

Die Wildparkgaststätte darf nur Speisen und Getränke nach Bestellung herausgeben, die nicht im Bereich der Gaststätte verzehrt werden dürfen.

 

Auch unsere schöne Bücherei wird am 08. Mai unter Auflagen wieder eröffnen (siehe Bild).

 

Bleibt gesund!

Wiedereröffnung des Wertstoffhofes unter Auflagen

Am nächsten Mittwoch, 29.04. 2020, können wir den Wertstoffhof in der Schachener Straße unter Auflagen wieder eröffnen.

 

Ich bitte sehr um Rücksicht und Nachsicht, falls es zu Wartezeiten kommt und um die Einhaltung des Abstandsgebotes!

Ab 27.04.2020 Maskenpflicht in Hessen

Ab kommenden Montag, 27.04.2020, gilt in Hessen, an manchen Orten, eine Maskenpflicht.

 

In Gersfeld gibt es (selbstgenähte) Masken über den Verein Miteinander-Füreinander, im Büro am Marktplatz und in der Guten Stube.

 

Die Apotheke Marbaise bietet FFP2-Masken und Mund-Nasen-Schutzmasken zum Kauf an.

 

Beibt gesund!

Interview im Deutschlandfunk zur Verschiebung der Wahlen und den finanziellen Folgen der Corona-Krise

Der Deutschlandfunk hat mich zur Verschiebung der Bürgermeisterwahlen und zu den finanziellen Folgen der Corona-Krise für die Kommunen interviewt. Hier der Link zur Mediathek zum nachhören. Beitrag "Deutschland Heute" vom 07.04., 14:22 Uhr

Bürgerbrief zur Corona-Krise

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

es sind besondere Zeiten, die wir gerade erleben. Das Corona-Virus hat uns alle „im Griff“. Es beschäftigt uns fast rund um die Uhr und viele von uns, auch unsere Verwaltung und mich, zu 100 Prozent. Unser Alltag, unser Leben hat sich seit einigen Tagen sehr verändert: Durch die Bundes- und die Landesregierungen wurden Maßnahmen angeordnet, die noch vor kurzer Zeit in unserem Land kaum denkbar erschienen. Maßnahmen, die wesentliche Grundrechte und damit unseren Alltag massiv einschränken, und die in unserer pluralistischen, freiheitlichen Gesellschaftsordnung aus gutem Grund auf ganz besondere Krisen beschränkt sein müssen.

 

Aber, meine sehr geehrten Damen und Herren, leider haben wir derzeit eine solche Situation und es ist zu befürchten, dass wir uns erst am Anfang einer Epidemie befinden, dass die Zahl der mit dem Corona-Virus Infizierten weiter exponentiell steigen wird und dass damit auch die Anzahl der schweren Verläufe und mit diesen auch die Todeszahlen weiter zunehmen werden.

 

Es ist Zeit zu handeln! Es spielt nun keine Rolle wie man zu „der Politik“, „der Regierung“ oder „der Kanzlerin“ steht. Die Botschaften, die diese und alle Entscheider gerade senden und die Maßnahmen, die zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen wurden oder durch das Robert-Koch-Institut als Empfehlung ausgesprochen werden, sind wichtig und gehen uns alle an!

 

Jeder von uns muss diese Situation als seine Herausforderung und Aufgabe verstehen, sich an diese halten und das ihm / ihr Mögliche tun, um sich und andere zu schützen. Es kommt derzeit auf eine sehr deutsche Tugend an: Disziplin. Nur so, nur dann werden wir die Auswirkungen des Corona-Virus halbwegs geordnet meistern können!

 

Zwar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein gesunder, fitter junger Mensch nur ein „Halskratzen“ verspürt oder Erkältungssymptome zeigen wird und eine Corona-Infektion schadlos überstehen kann. Aber auch bei jungen, fitten Menschen sind schon schwerere Krankheitsverläufe bekannt geworden. Ganz besonders sind es aber ältere und vorerkrankte Menschen, bei denen eine Corona-Infektion massive Probleme und lebensbedrohliche Verläufe hervorrufen kann. Ein Medikament oder einen Impfstoff gibt es, anders als etwa bei der Grippe, gegen das Corona-Virus (noch) nicht.

 

Diese Menschen sind, um zu überleben, auf eine intensive medizinische Versorgung, insbesondere eine künstliche Beatmung, angewiesen. Wenn diese nicht oder nicht mehr, etwa weil die Kapazitäten des Gesundheitswesens überlastet sind, zur Verfügung gestellt werden kann, schwinden die Überlebenschancen erheblich. So ist es etwa in Italien und Spanien, wo an einzelnen Tagen mehrere hundert, gar bis zu tausend, Tote zu verzeichnen waren. Erschreckende Zahlen!

 

Ein wenig beruhigen mag zwar, dass die Bundesrepublik Deutschland über eines der besten, wenn nicht das beste, Gesundheitswesen der Welt verfügt. Dies gilt sowohl für die Qualität als auch für die Quantität der medizinischen Versorgung. So stehen in unserem Land ca. 28.000 Intensivbetten und ca. 20.000 Beatmungsgeräte zur Verfügung. Deutlich mehr, als in Italien, dass nur über ca. 5200 Intensivbetten verfügt, und auch mehr als in der bevölkerungsreichen Volksrepublik China und in den meisten anderen Staaten der Erde. Im Landkreis Fulda gibt es 80 Intensivbetten bzw. solche, die eine Beatmung ermöglichen. Eine hohe Zahl. Trotzdem, auch unsere Kapazitäten sind endlich!

 

Insbesondere, da nicht alle diese Betten für Corona-Patienten verfügbar sind. Gehen Sie von einer Belegung von bis zu 80 Prozent durch Intensivpatienten ohne Corona-Infektion aus. Verunfallte, Schlaganfälle, Herzinfarkte usw., die es auch weiterhin gibt und die dringend und intensiv behandelt werden müssen. Derzeit werden alle nicht dringenden Operationen verschoben, sodass wohl bis zu 50 Prozent dieser Betten freigemacht werden können.

 

Wenn man nun von einer Quote von fünf Prozent der Infizierten ausgeht, die beatmungspflichtig werden, lässt sich leicht errechnen, wie viele Neuinfizierte unser Gesundheitssystem maximal aushalten kann. Es wären ca. 40.000 pro Tag. Ohne Gegenmaßnahmen wäre von einem täglichen Anstieg der Neuinfektionen von 25 bis 33 Prozent auszugehen, sodass diese Zahl binnen weniger Tage erreicht wäre!

 

Führt man sich diese Zahlen vor Augen, so wird klar, wie schnell ein Kollaps unseres Gesundheitswesens eintreten kann und dass Verhältnisse wie derzeit in Italien auch für uns kein unrealistisches Szenario sind.

 

So kann Vielen auch das beste Gesundheitssystem nicht mehr helfen, wenn sich die Bevölkerung nicht aktiv an der Bekämpfung des Corona-Virus beteiligt. Tun Sie dies!

 

Denn wenn es zu einem exponentiellen Anstieg der Fälle, insbesondere der Schweren, kommt und diese in großer Anzahl auf endliche Behandlungskapazitäten treffen, müssen medizinische Hilfeleistungen priorisiert werden. Ärzte sind gezwungen zu entscheiden, wer eine überlebensnotwenidge Behandlung erhält und wer nicht. Dies kann dazu führen, dass vielen Bedürftigen keine adäquate Behandlung, wie eine überlebensnotwendige Beatmung, mehr zugeführt werden kann. Ein schreckliches Szenario und eine der bittersten Pflichten für jeden Arzt!

 

Darum ist es so ungemein wichtig die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren. Der Wissenschaft ist Zeit zu gewinnen und die medizinischen Kapazitäten in den Krankenhäusern sind zu schonen. Ein Massenanfall von Infizierten und schwer Erkrankten muss verhindert werden. Nur so können so viele wie möglich behandelt und vor dem Tode bewahrt werden!

 

Ich fordere Sie daher auf und bitte Sie im Interesse ihrer und unser aller Gesundheit inständig: Befolgen Sie die Maßnahmen und Ratschläge der Verantwortlichen und Wissenschaftler! Reduzieren Sie die Kontakte zu ihren Mitmenschen erheblich, halten Sie großzügig Abstand zueinander, befolgen Sie die Hygieneempfehlungen, bleiben Sie wenn möglich zu Hause und informieren Sie sich aus seriösen Quellen.

 

Übrigens: Vorbereitet sein und eine gewisse Vorratshaltung sind sinnvoll! So war es schon immer. Auch in meinem Haushalt gibt es eine „Notfallkiste“. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt zu diesen Themen regelmäßig Publikationen wie Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen heraus und hält auch auf seiner Homepage Informationen hierzu bereit (https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/VorsorgefuerdenKat-fall_node.html ). Diese sind für jeden von uns wichtig und sollten beherzigt werden. „Hamsterkäufe“ und übertriebenes Horten, etwa von Toilettenpapier, oder Lebensmitteln sind aber nicht nur unnötig - unsere Versorgung ist gesichert - sondern egoistisch und nehmen denen, die tatsächlich bedürftig sind, im Zweifel wichtige Ressourcen weg.

 

Aktuelle Informationen aus erster Hand erhalten Sie auf den Seiten des

 

- Robert-Koch-Institutes (https://www.rki.de/),

- der Bundesregierung (https://www.bundesregierung.de/),

- der hessischen Landesregierung (https://www.hessen.de/),

- des Landkreises Fulda (https://www.landkreis-fulda.de/),

- der Stadt Gersfeld (https://www.gersfeld.de/)

- und auf meiner Homepage (https://www.steffen-korell.de/)

 

Hochwertige Informationen per Push-Nachricht erhalten sie über Apps des Landes Hessen „hessenWARN“ und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz „NINA“ auf ihr Smartphone.

 

Meine Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, jeder von uns hat derzeit große Sorgen und es stellen sich viele Fragen. Wir alle müssen mir der Unsicherheit dieser dynamischen Lage und mit Ängsten umgehen und werden vor große Herausforderungen gestellt. Wenn es auch manchmal schwer fällt: Angst, Panik, Emotion und Meinung sind schlechte Berater und dürfen nicht die Leitlinien des Handelns sein!

 

Gerade in Zeiten wie diesen gilt es sich auf das Wesentliche zu besinnen, zusammen zu stehen, besonnen und rational zu bleiben, auf die Wissenschaft und die Entscheider zu vertrauen und in seinem Wirkungs- und Verantwortungsbereich umsichtig und verantwortungsvoll zu handeln.

 

Natürlich frage auch ich mich jeden Tag aufs Neue, was werden wird: Wird es meiner hochschwangeren Frau, meiner Tochter, meinen Eltern und Schwiegereltern gut ergehen? Kann ich die baldige Geburt meines zweiten Kindes im Kreissaal miterleben oder muss ich aus Sicherheitsgründen „draußen bleiben“? Was muss und kann ich zum Schutz meiner Familie, der mir unterstehenden ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr und meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Bevölkerung generell noch tun? Wann und wie kann die eigentlich für den 24. Mai vorgesehenen Bürgermeisterwahl stattfinden? Was bedeutet diese Krise für unser Gemeinwesen, für die Wirtschaft und das Zusammenleben in unserer Stadt? Für die Stadtverwaltung und ihre Finanzausstattung?

 

Neben den gesundheitlichen Auswirkungen sind auch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie bzw. der Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung erheblich. Unsere Wirtschaft steigt aus voller Fahrt auf die Bremse und schaltet in den Rückwärtsgang. Eine harte Zeit für die vielen gesunden Betriebe, deren fleißige und rechtschaffende Inhaber und die Selbstständigen, denen derzeit die Einnahmen wegbrechen und die um ihre Existenz bangen. Ich bin froh, dass der Staat umfassende Hilfen angekündigt hat und diese unbürokratisch und schnell zur Verfügung stellen will. Ich bange mit Ihnen, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Krise, für die Betriebe und deren Mitarbeiter,

verkraftbar bleiben. Lassen Sie sich, liebe Geschäfts- und Gewerbetreibende, nicht entmutigen, bleiben Sie standhaft, tatkräftig und hoffnungsvoll!

 

Trotz der umfassenden Beschränkungen können wir Einiges tun. Etwa bei Letzterem: Wenn es Ihnen möglich ist, unterstützen Sie sich gegenseitig. Helfen Sie sich und unseren heimischen Betrieben. Kaufen Sie lokal. Nutzen Sie Abhol- und Lieferangebote wo sie noch möglich sind oder kaufen Sie Gutscheine!

 

Viele Haupt- und Ehrenamtlich setzen sich für uns ein. Sie arbeiten hart und professionell an der Bewältigung der Krise. Medizinisches Personal, die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehren, Erzieherinnen und Lehrkörper in Notbetreuungseinrichtungen, alle, die in kritischen Infrastrukturen und systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, die auch mir, als örtlich zuständige Ordnungsbehörde, helfen, diese außergewöhnliche Situation zu bewältigen.

 

Als beorderter Reservist der Bundeswehr, der als „Spezialist für Zivil-Militärische-Zusammenarbeit“ eingesetzt und so auch für den Katastrophenschutz zuständig ist, sei mir der Hinweis gestattet, dass auch die Bundeswehr eine nicht unerhebliche Rolle in Lagen wie dieser spielt: Sie beteiligt sich, im Rahmen der Amtshilfe, hinter den Kulissen bereits jetzt sehr aktiv: Die Bundeswehrkrankenhäuser leisten ihren Beitrag (übrigens behandeln diese auch in "normalen" Zeiten fast 60 Prozent rein "zivil"), die Sanität ist umfassend eingebunden, Beatmungsgeräte und anderes medizinisches Material aus den Auslandseinsätzen wurde nach Deutschland gezogen, medizinische

Schutzausrüstung, Feldbetten usw. werden zur Verfügung gestellt, Logistikkapazitäten stehen bereit und unzählige Reservisten mit medizinischem Hintergrund sind mobilisiert.

 

Vielen vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer und an alle, die in Situationen wie dieser, im Großen wie im Kleinen, für andere handeln und Verantwortung übernehmen!

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Situationen wie diese erinnern uns daran, was im Leben wirklich wichtig ist. Dinge die gestern noch dringend erledigt werden mussten, die uns gestresst haben, sind in den Hintergrund getreten. Die Prioritäten haben sich verschoben. Familien stehen enger zusammen und ich freue mich über die unzähligen Hilfsangebote, die mich erreichen und die ich jeden Tag wahrnehme, etwa die diversen Angebote für andere, etwa Ältere und Quarantänisierte, einzukaufen.

 

Ich bin mir absolut sicher, dass wir auch diese einmalige Situation bestehen werden und dass wir als Gesellschaft gestärkt aus ihr hervorgehen können. Gemeinsam, sehr geehrte Damen und Herren, werden wir diese Situation bestehen!

 

Sehr geehrte Damen und Herren, wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben oder wenn Sie meinen, dass wir Ihnen behilflich sein können, dass ich Ihnen behilflich sein kann, scheunen Sie sich bitte nicht, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder mich (auch mobil und per WhatsApp unter der 0172 / 9656542) zu kontaktieren.

 

Stehen Sie zusammen, bleiben Sie gesund und hoffnungsvoll!

 

Ihr / Euer

 

Dr. Steffen Korell,

Bürgermeister

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Mein zweiter Bürgerbrief zur Corona-Krise
Bürgerbrief Corona 20200325.pdf
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Bekämpfung des Corona-Virus - Sachstandsmitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

zur Eindämmung der Coronakrise gibt es weitere Beschlüsse des Bundes und der Länder. Vor allem der Kontakt zu Mitmenschen wird eingeschränkt, nicht mehr als eine Person. Bitte halten Sie bei jedem Kontakt einen Abstand von min. 1,5 Metern ein.

 

Ich bitte Sie und Euch DRINGEND, sich an diese Maßnahmen zu halten. Polizei und Ordnungsbehörden werden kontrollieren.

 

Dies ist keine Ausgangssperre, die aber bei Nichteinhaltung unvermeidlich wird.

 

Die letzte Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte vom 22.03.2020 finden Sie unten zum Download.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, wir werden diese Krise gemeinsam meistern! Aber wir alle sind gefordert. Jeder muss diese außergewöhnliche Situation als seine Aufgabe verstehen und, durch das Einhalten der Ver- und Gebote und der der empfohlenen Schutzmaßnahmen, daran mitwirken die Infektionsketten zu unterbrechen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr / Euer


Dr. Steffen Korell

Bürgermeister

 

 

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verordnung_zur_beschraenkung_sozialer_ko
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Bekämpfung des Corona-Virus - Sachstandsmitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

am gestrigen Abend hat die Hessische Landesregierung weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen. Insbesondere:

 

- Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten

- Vollständige Schließung der gastronomischen Betriebe ab dem 21.03.2020 um 12:00 Uhr

- Anpassung der Berufsgruppen mit Anspruch auf Kinderbetreuung trotz Schließung der Kitas

 

Die Änderungsverordnung vom 20.03.2020 finden Sie unten zum Download.

 

Ich bitte Sie und fordere Sie auf diese Ge- und Verbote im Sinne ihrer und unser aller Gesundheit einzuhalten. Unser Ordnungsamt und die Polizei wird dieses kontrollieren.

 

Die derzeitige Lage ist für uns alle sehr schwer, auch für die heimische Wirtschaft und Gastronomie. Unterstützen Sie diese. Kaufen Sie regional und nutzen Sie nach Möglichkeit die (Liefer-) Angebote unserer Geschäfte und gastronomischen Betriebe.

 

Bei Fragen oder Anmerkungen stehen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder stehe ich (0172 / 9656542 - auch WhatsApp) Ihnen gerne wie gewohnt zur Verfügung!

 

Achten Sie auf sich und ihre Lieben. Bleiben Sie gesund!

 

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Anpassungsverordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 20.03.2020
anpassungsverordnung_20.3.pdf
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Bekämpfung des Corona-Virus - Sachstandsmitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 folgende
Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart. Die entsprechende Verordnung findet sich unten zum Download. Diese, auf Grundlage des § 32 IfSG erlassene, Verordnung ist unmittelbar geltendes Recht. Für die Einrichtungen der Stadt Gersfeld (Rhön) bedeutet dies die  Schließung der Bürgerhäuser, des Wildparkes, der Bücherei und des Jugendtreffs sowie die Sperrung der Spielplätze. Außerdem wurde der Publikumsverkehr im Rathaus und den Außenstellen der Verwaltung eingeschränkt.

 

I. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt
werden.


Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.


Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen
geöffnet.

 

II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind
- Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
- Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
- Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
- Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
- der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern,
Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
- alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
- Spielplätze.


III. Zu verbieten sind
- Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
- Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer
Glaubensgemeinschaften.

 

IV. Zu erlassen sind
- Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (zB Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
- in den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
- Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und -hinweise
- Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu
touristischen Zwecken genutzt werden können,
- Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.

 

 

Download
Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus
2020-03-17_vierte_vo_bekaempfung_corona_
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Bürgerinformation zum Coronavirus

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

bitte die unten zum Download verfügbare Bürgerinformation zum Coronavirus beachten!

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr

Dr. Steffen Korell,

Bürgermeister

 

 

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Bürgerinformation zum Coronavirus, 14.03.2020
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Naturschutz und Förderung der Biodiversität in der Stadt Gersfeld (Rhön)

Schon gewusst? Die Stadt Gersfeld (Rhön) bemüht sich aktiv um den Naturschutz und die Förderung der Biodiversität.

 

So nimmt die Stadt etwa an dem LIFE-Projekt „Hessische Rhön – Berggrünland, Hutungen und ihre Vögel" (https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/natur/projekte-im-bereich-natur/life-projekt/) teil. Die Rhön ist berühmt für ihre artenreichen Bergwiesen. Insbesondere die botanische Ausstattung ist für deutsche Mittelgebirge außergewöhnlich. Die Rhön verfügt über die größten Borstgrasrasen-Biotope außerhalb der Alpen. Im Bereich der Rhön treffen wärmeliebende südliche Pflanzengesellschaften auf nordische Arten. Diesen außergewöhnlichen botanischen Schatz, der Lebensraum für viele seltene Tiere ist, gilt es zu schützen. So hat sich die Stadt Gersfeld (Rhön) verpflichtet, in ihrem Eigentum befindliche Flächen, etwa in der Gemarkung Mosbach oder am Simmelsberg, einem besonderen Pflegekonzept zu unterwerfen, welches dem Erhalt dieser biologischen Vielfalt dient und diese Verpflichtung im Falle der Verpachtung an die Pächter weiter zu geben.

 

Generell ist es so, dass die Pachtverträge, die die Stadt Gersfeld (Rhön), vorrangig mit einheimischen Landwirten, schließt, Auflagen über eine naturschützende Bewirtschaftung enthalten, etwa mit Ziel sensible Uferbereiche besonders zu schützen oder Blühstreifen zu belassen, die als „Bienenweide“ und damit dem Schutz von Insekten dienen.

 

Öffentlichen Flächen, etwa Straßenbanketten oder auch der obere Teil des Schlossparks, werden mit Wildkrautsamen angesäht und diese werden, für Bienen und Insekten, erst nach der Blüte gemäht.

 

Die Stadt Gersfeld ist diesbzegüglich auch in anderen Bereichen innovativ und Vorreiter:

 

So war eine der ersten Weisungen, die ich 2014 gegenüber unserem Bauhof erteilt habe, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) auf den Einsatz von chemischen Substanzen zur Unkrautbekämpfung, etwa Glyphosat, komplett verzichtet!

 

Der Bauhof der Stadt Gersfeld bekämpft Unkräuter schon seit vielen Jahren rein mechanisch oder thermisch, etwa mittels eines inovativen Heißwassersystems (die Unkräuter werden mittels eines Dampfstrahlers mit heißem, reinen, Wasser besprüht; dadurch platzen ihre Zellen auf und sie gehen ein).

Auch chemische Pflanzenschutzmittel setzen wir nicht ein, sondern verwenden natürliche Produkte. Etwa ein Mittel auf Lehmbasis gegen Pilzbefall an Bäumen.

 

Auch die Motorwerkzeuge des Bauhofs, wie Rasenmäher, Laubbläser, Sägen, werden nach und nach gegen, auch leisere, Akkugeräte ersetzt.

 

Acura Rhön-Klinik stellt neuen Chefarzt und neue Fachabteilung "VOR" vor

Aus der Pressemitteilung aus Anlass der Vorstellung des neuen Chefarztes der Acura Rhön-Klinik und der Vorstellung der neuen Fachabteilung "VOR":

 

Die ACURA Rhön-Klinik Gersfeld am Campus „Fritz-Stamer-Straße“ in Gersfeld, betrieben von der AccuMeda Gruppe, ist eine Fachklinik für medizinische Rehabilitation im Bereich Orthopädie und VOR-Orthopädie mit 105 Betten sowie 12 Begleitbetten. Die Fachklinik ist nach § 30 der Gewerbeordnung konzessioniert und beihilfefähig und ist mit einem Belegungsvertrag mit der Deutschen Rentenversicherung Bund, der DRV Hessen und weiterer Rentenversicherungen sowie mit einem Versorgungsvertrag nach § 111 SGB V für alle gesetzlichen Krankenkassen ausgestattet. Im Jahr werden rund 2.000 stationäre und ambulante Patienten unter Beachtung der der neusten medizinischen Erkenntnisse fachspezifisch behandelt. Die Acura Rhön-Klinik ist nach dem aktuellen QMS-Reha-Verfahren zertifiziert.

 

Neuer Chefarzt Herr Dr. med. Bernhard Schwarz

 

Herr Dr. Schwarz hat die medizinische Leitung der ACURA Rhön-Klinik zum 01.01.2020 übernommen. Er ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für orthopädische Rheumatologie und verfügt über die Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin, Chirotherapie, physikalische Medizin und Sportmedizin. Herr Dr. Schwarz verfügt über jahrelange Erfahrungen als niedergelassener Arzt und als leitender Arzt bzw. Chefarzt in Rehakliniken.

 

Neue Fachabteilung für verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation VOR-Orthopädie

 

Zusätzlich zu der Fachabteilung Orthopädie, die die Bereiche Anschlußheilbehandlung AHB, die klassische Rehabilitation HV (Heilverfahren) und die medizinisch beruflich orientierte Rehabilitation MBOR umfasst, ist seit Dezember letzten Jahres die Abteilung VOR-Orthopädie hinzugekommen. Die Verantwortung für diese neue Fachabteilung liegt in den Händen von Herrn Doctor-medic A.-M. Buja und Frau Dipl.-Pschologin und Psychologische Psychotherapeutin N. Tews.

 

Es ist schon lange bekannt, dass zum Beispiel chronische Schmerzen (u.a. Rücken- und Kopfschmerzen) durch soziale und psychische Belastungen begünstigt werden. Genau hier setzt das Konzept der verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation VOR an und hat sich mittlerweile für viele Betroffene als sinnvolle Möglichkeit erwiesen, ein ganzheitlich-orientiertes Verständnis für ihre eigenen Beschwerden zu entwickeln und damit umso mehr von den angebotenen Behandlungen zu profitieren.

 

Bei der verhaltensmedizinisch orientierten Rehabilitation handelt es sich um ein Konzept der Deutschen Rentenversicherung Bund, bei dem Patienten, die neben einer orthopädischen Erkrankung zusätzlich durch Stress, chronische Schmerzen oder Problemen in Beruf und Familie belastet sind, besonders nachhaltig geholfen werden kann.

 

Die VOR zeichnet sich durch geschlossene Behandlungsgruppen von maximal 12 Personen mit den Schwerpunkten Bewegungstherapie und Psychologie/Psychotherapie sowie einer Dauer von 4 Wochen aus.

 

Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes Stadt Gersfeld

 

Mit einer hervorragenden medizinischen Infrastruktur – viele niedergelassene Haus- und Fachärtze, den gynäkologischen und onkologischen Facharztsitzen im „Ärztehaus“ am Klinikum, diversen Therapheuten, der Apotheke, natur- bzw. alternativmedizinischen Angeboten, dem Klinikum Gersfeld und der Acura Rhön-Klinik Gersfeld - ist der Heilklimatische Kurort ein bedeutender Gesundheitsstandort in der Region. „Ich freue mich sehr, dass die Acura Rhön-Klink ihr Angebot in Gersfeld weiter ausbaut und mit Herrn Dr. Schwarz einen neuen Chefarzt finden konnte. Ich wünsche der Acura Rhön-Klink, all ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere Herrn Dr. Schwarz und ihren Patienten für die Zukunft alles Gute und kann meine Unterstützung jederzeit zusichern“ erklärt Bürgermeister Dr. Steffen Korell.

 

Digitalisierung: 50.000 € Förderung für Interkommunale Zusammenarbeit

Gestern hat uns, meiner Kollegin Kram aus Ebersburg und mir, der Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber einen Förderbescheid über 50.000 Euro für eine interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der IT bzw. Digitalisierung übergeben.

 

„Wenn zwei Gemeinden den Weg der Digitalisierung ihrer Verwaltung gemeinsam gehen“, sagte Klüber, „dann ist die Unterstützung des Landes eine richtig gute Zukunftsinvestition.“

 

Mit dem Geld fördert das Land die Schaffung einer gemeinsamen EDV-Umgebung für die weitere interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen des geplanten Gemeindeverwaltungsverbandes. Gersfeld und Ebersburg haben eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zum Aufbau einer gemeinsamen EDV-Umgebung unterzeichnet. Die erforderlichen IT-Komponenten können damit gebündelt und gemeinsam genutzt werden. So senken sie die Kosten für die zunehmende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Es wurden Einsparmöglichkeiten von circa 32.000 Euro jährlich berechnet. Das entspricht einem Effizienzgewinn von 26 Prozent.

 

Loipen in der Scheibelbach und zwischen Maiersbach und Schachern präpariert

Loipen in der Scheibelbach und zwischen Maiersbach und Schachen präpariert. Geräumte Winterwanderwege laden zur Bewegung ein!
Aufgrund der auch im Tal anhaltend guten Schneelage besteht in diesem Winter erfreulicherweise wieder die Möglichkeit, neben dem hervorragenden Loipen- und Winterwanderwegeangebot im Loipenzentrum am Roten Moor, auch stadtnahe Loipen anlegen zu können.
Zwischen Maiersbach und Schachen und insbes. in der Scheibelbach (Einstieg im Bereich Schützenplatz möglich) warten auf alle Gersfelderinnen und Gersfelder, die dem Betrieb am Roten Moor / Schwedenwall entgehen wollen, Loipen mit allerbesten Bedingungen.
Übrigens halten wir auch im Winter unsere Heilklimawanderwege in der Scheibelbach, am Komberg und ab Sandberg - Obernhausen - Schneewald barrierefrei begehbar, denn gerade im Winter stärkt Bewegung in unserer staatlich-anerkannt und prädikatisierten guten Luft das Immunsystem und die Abwehrkräfte.
Auf geht's. Auf die Bretter oder Wanderschuhe an!
Weitere Informationen, Tipps und Anregungen gerne über die Tourist-Information unter der 06654 / 1780 oder über tourist-info@gersfeld.de

Aus der Gesellschaft, für die Gesellschaft! - Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg

Aus der Gesellschaft, für die Gesellschaft!
 
Schon gewusst? Auf Initiative meiner Kollegin Kram aus Ebersburg und mir wurde, unterstützt durch LEADER-Fördermittel, die Zukunftsstifung Gersfeld-Ebersburg gegründet.
 
Dieser Verein ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen, gesellschaftlichen Einrichtungen (wie z.B. Familienzentren, Kindergärten, Fördervereinen von Schulen, Kirchlichen Einrichtungen), Bürgerinnen und Bürgern, sowie den politischen Vertretern im Oberen Fuldatal, also Ebersburg und Gersfeld.
 
Das Wohnen, Leben und Arbeiten in unserer Stadt soll in allen Lebensphasen möglich und attraktiv bleiben. Der sog. Strukturwandel soll positiv und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gestaltet werden. Auch unter veränderten Alltagsbedingungen soll unsere Region ein Lebensraum mit sehr hoher Lebensqualität für Jung und Alt sein!
 
Mit Hilfe der Zukunftsstiftung sollen Projekte und wichtige Maßnahmen der lokaler Vereine und Einrichtungen nach Auslaufen öffentlicher Fördergelder weiterfinanziert und Servicelücken geschlossen werden.
 
Auf der Homepage der Zukunftsstiftung finden sich auch die neuste Nachrichten, öffentliche Bekanntmachungen und Veranstaltungshinweise aus Gersfeld und Ebersburg.
 

Das Groenhoff-Areal auf der Wasserkuppe

Es ist traurig und deprimierend zu sehen, wie das Groenhoff-Areal auf der Wasserkuppe immer weiter verfällt und die Entwicklung der Wasserkuppe weit hinter ihren Möglichkeiten zurück bleibt. 

Es handelt sich beim Groenhoff-Areal um einen historisch wichtigen Gebäudekomplex und das nicht auf irgendeinem Küppel, sondern auf Hessens höchstem Berg. Die Wasserkuppe ist die Wiege des Segelflugs und hatte eine enorme (militärische) Bedeutung im Rahmen der deutschen Teilung und ist einer der größten Tourismus-Magneten in Hessen und der Rhön. Mithin sollte die Wasserkuppe und auch das Groenhoff-Areal, mehr als vieles Andere, die volle Aufmerksamkeit des Landes verdient haben!

Denn Eigentümer des Areals ist das Land Hessen. Dieses muss sich bekennen und dringend Pläne dazu entwickeln, was mit dem sehr maroden Gebäudekomplex geschehen, wie er entwickelt werden soll. Aufgrund der Eigentumsverhältnisse und des vielen Geldes, welches eine adäquate Entwicklung der Liegernschaft kosten wird, können dies der Landkreis Fulda und / oder die Stadt Gersfeld (Rhön) alleine nicht leisten. Beide haben aber ein enormes Interesse daran, dass hier etwas geschieht und wollen sich an einer solchen Entwicklung auch unterstützend, gar federführend, beteiligen. Ideen und konkrete Vorstellungen haben wir!

 

In den letzten Jahren wurden diesbezüglich mehrere Gespräche geführt, Briefe geschrieben und Bitten an das Land formuliert. Bislang leider ohne greifbare Ergebnisse. Dies ist ärgerlich und deprimierend.

 

Nun zieht der Landkreis Fulda, aufgrund des schlechten baulichen und energetischen Zustands des Groenhoff-Hauses, auch die Biosphärenreservatsverwaltung (ein Amt des Landkreises, dass derzeit im Groenhoff-Haus untergebracht ist) von der Wasserkuppe ab. Eine, aus Sicht des Landkreises, nachvollziehbare Entscheidung, aber eine traurige und für das Biosphärenreservat Rhön, für die Rhön, für Gersfeld und die Wasserkuppe ungünstige Entwicklung.

 

Damit wird es - meines Wissens - zukünftig keine Einrichtung mehr geben, in der Gäste und Interessierte am Wochenende Umweltbildung erfahren und Informationen über das Biosphärenreservat und die Rhön aufnehmen können. In Bayern ist dies anders (dazu noch unten).

Pläne liegen in der Schublade: Unter Federführung des Landkreises Fulda, mit meiner Beteiligung, wurde durch ein renomiertes Architekturbüro bereits vor einiger Zeit eine Machbarkeitsstudie zu dem Groenhoff-Areal erstellt, die unter anderem die Einrichtung einer modernen Jugendherberge, von Büroräumlichkeiten und eines Biosphärenreservats-Informationszentrum (eines das seinen Namen auch verdient) vorsieht. Auch Förderanträge zur Finanzierung weiterer Planungsleistungen und zur Umsetzung erster Maßnahmen wurden geschrieben. Diese Studie könnte, sollte, das Land aufnehmen, weiterentwickeln und sukzessive umsetzen!

 

Das Land Hessen hat den Vertrag mit der UNESCO über das Biosphärenreservat Rhön unterzeichnet. Hierzu gehört auch, dass Umweltbildung angeboten wird und damit, dass Anlaufstellen eingerichtet sind, an denen diese vermittelt werden kann. 

Ein solches Besucher- und Umweltbildungszentrum, das auf die Wasserkuppe gehört, könnte ideal mit dem Gersfelder Wildpark  zusammenarbeiten:

 

Meine Vorstellung ist es, den Wildpark zu einem Biosphären-Park zu etwickeln, dort Bildungsangebote über die heimische Tier- und Pflanzenwelt einzurichten und diese für jung und alt erlebbar zu machen. In einem Besucher- und Bildungszentrum auf der Wasserkuppe sollten Kultur, Geschichte, Geologie, Wetter oder der Sternenpark und die Dachmarke Rhön eine Rolle spielen. Dort sollte auf den Wildpark in Gersfeld verwiesen und dazu angeregt werden, die Fauna und die Flora der Rhön in Gersfeld "live" zu erleben. Dazu gehören etwa auch eine medial gut aufbereitet Ausstellung, eine hochwertige Gastronomie, die regionale Produkte verarbeitet und anbietet, und Übernachtungsmöglichkeiten im Wildpark.

 

Das Land sollte sich unbedingt aktiver um die Entwicklung des Biosphärenreservates Rhön kümmern, insbesondere bevor es ein zweites Biosphärenreservat in der Rheinaue ausweist. Die Zukunft Gersfelds hängt auch an der Entwicklung des Biosphärenreservats. Gersfeld ist und wird nie ein Industrie- und Gewerbestandort sein. Wir brauchen dringend Impulse in diesem Bereich, etwa um uns touristisch weiterentwickeln zu können.

 

Besonders frustrierend ist, dass uns die Bayern, nur wenige Kilometer weiter, vormachen wie es sein könnte: Tolle Einrichtung in Oberbach oder Oberelsbach, ein Biodiversitätszentrum mit Forschungs- und Bildungsauftrag das in Bischofsheim entstehen wird und Einiges mehr, machen neidisch. Leider fehlen solche Anlaufstellen und die mit Ihnen verbundene Wertschöpfung in der hessichen Rhön.

 

Ich werde, gemeinsam mit dem Landrat und seinen Mitarbeiter/-innen, weiter daran Arbeiten, dass die Wasserkuppe und das Groenhoff-Areal die Entwicklung nehmen, die sie verdient haben!

 

Bild: Fuldaer Zeitung vom 04.01.2020

Beschlüsse für drei Wohn(-bau-)gebiete gefasst!

Es ist eine tolle Sache, wenn Bauwillige bei einer Kommune nach Bauland anfragen. So war es auch in Gersfeld in der letzten Zeit häufig. Als Bürgermeister freut man sich sehr über solche Anfragen, zeigen diese doch, dass die Kommune, unsere Stadt Gersfeld, als attraktiver Wohnort angesehen wird und die Perspektive für eine Entwicklung durch Ansiedlung neuer Einwohner gut ist.

 

In Gersfeld schlägt diese Freude oft in Frust um, denn die Stadt Gersfeld (Rhön) hat selbst keine Bauplätze mehr, die sie vermarkten und verkaufen könnte. Gleichsam wurden die vielen attraktiven Bauplätze, die es in Gersfeld sehr wohl noch gibt, die aber in Privateigentum liegen, bislang nicht verkauft. Dies ist sehr schade und hindert die Kommune an ihrer Entwicklung. Diese Nachfrage muss durch ein Angebot gedeckt werden, damit Gersfeld Bauwillige, insbes. Familien, nicht an andere Kommunen verliert.

 

So habe ich den Gremien schon vor einiger Zeit und mehrfach vorgeschlagen, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) ihre Siedlungsentwicklung aktiver gestalten muss. Konkret indem die Ausweisung eines oder mehrerer Wohnbaugebiete vorbereitet und dann durchgeführt wird.

 

Ich freue mich, dass die Stadtverordnetenversammlung, in ihrer letzten Sitzung am 12.12.2019, nun drei Aufstellungsbeschlüsse für Wohnbaugebiete nach den Vorgaben des § 13b BauGB gefasst hat. In den Blick genommen werden Flächen am Komberg, auf der Wacht und zwischen Gersfeld und Brembach. Diese können nun in den nächsten zwei Jahren noch im sog. vereinfachten Verfahren zu Wohnbaugebieten entwickelt werden.

 

Es werden weitere Beratungen und Gespräche mit den Eigentümern der Flächen folgen. Alsdann wird durch die Stadtverordnetenversammlung zu entscheiden sein, welche/r dieser Aufstellungsbeschlüsse tatsächlich in eine Bebauungsplanung münden soll und schließlich sind Gelder für die Planung, evtl. den Eigentumserwerb und die Erschließung in den Haushalt einzustellen.

Bild: Fuldaer Zeitung vom 03.01.2020

 

 

 

Tiefbautechniker/-in und Auszubildende/-r gesucht

Die Stadt Gersfeld (Rhön) sucht einen Tiefbautechniker / eine Tiefbautechnikerin als Verstärkung für die Bauabteilung und einen Auszubilden / eine Auszubildende. Interessenten können sich gerne bei mir melden.

1. Geburtstag der "Guten Stube"

Unsere "Gute Stube" hat Geburtstag!

Schon seit einem Jahr gibt es dieses ganz besondere und hervorragende Projekt in der ehemaligen Gastwirtschaft "Alte Post" in der Rommerser Straße 2, durch das Gersfeld überörtlich positiv wahrgenommen und beachtet wird.

Heute, 15.11.2019 hat die Fuldaer Zeitung ein schönes Portrait der "Guten Stube" veröffentlicht.

Vorbildliche Sozial- und Jugendarbeit in Gersfeld!

Am 07.11.2019 in der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht aus der Bürgerversammlung vom 04.11.2019 bei der auch die vorbildliche Sozial- und Jugendarbeit in Gersfeld vorgestellt wurde.

Pressebericht Sachstand Kinderkrippenbau und Finanzen der Stadt Gersfeld

Am 06.11.2019 in der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht über die Bürgerversammlung am 04.11.2019, bei der auch über den Planungsstand der Kinderkrippe und die Finanzlage der Stadt Gersfeld (Rhön) berichtet wurde.

Bürgermeisterwahl am 24.05.2020 - ich werde wieder antreten!

Am vergangenen Donnerstag, 31.10.2019, hat die Stadtverordnetenversammlung den Termin für die nächste Bürgermeisterwahl auf den 24.05.2020 festgelegt. Ich trete wieder an!

 

Schon vor der Wahl im Jahre 2014 war für mich klar, dass ich mich für mehr als eine Amtszeit engagieren würde. Ich freue mich auf sechs weitere Jahre in diesem schönen Amt und darauf, in und für Gersfeld, nah an den Menschen, zu arbeiten.

 

Ich bin mittlerweile sehr in Gersfeld verwurzelt und freue mich mit meiner Familie in der schönen Rhön, in Gersfeld, leben und für meine Heimatkommune arbeiten zu dürfen. Dies erfüllt mich sehr!

 

Gersfeld steht noch immer vor großen Herausforderungen, braucht Kontinuität und eine sachliche, vernünftige, konsequente, transparente und nachaltige Politik und Politiker, die die Menschen in den Mittelpunkt stellt/en, denn um diese geht es bei allem politischen Tun.

Dies gilt nach wie vor und ich meine, dass dies ist in den vergangenen Jahren, trotz der teilweise sehr ungünstigen Start- und Rahmenbedingungen, gut gelungen ist. Trotzdem sich vieles manchmal nur langsam und mit großem Einsatz entwickeln kann, bin ich sehr zufrieden. Gersfeld blickt heute in vielerlei Hinsicht besser, strukturierter und zukunftsfähiger nach vorne als früher.

 

Vieles wurde erledigt, erreicht oder begonnen. Insbesondere wird in den politischen Gremien - und dies freut mich sehr - anders als dies noch vor wenigen Jahren zum Teil der Fall war, mit gegenseitigem Respekt, sachlich und sehr überparteilich gearbeitet. Hierum habe ich mich gleich von Beginn an intensiv bemüht und habe sehr transparent, eng und offen mit allen Mandatsträgern zusammengearbeitet. Gerade vor dem Hintergrund der vielen Herausforderungen, ist dies Grundlage für ein sinniges politisches Arbeiten und ich bin sehr zufrieden darüber, dass dies nun in Gersfeld so ist. Die (meisten) Sitzungen machen Spaß. So stelle ich mir Kommunalpolitik vor!

 

Sehr vieles ist noch zu tun. Vor allem einige Großprojekte und strukturelle Veränderungen wurden angestoßen oder stehen an und bedürfen Übersicht, Umsicht, Durchhaltevermögen und Weitblick.

 

Ich bin nach wie vor sehr motiviert, habe viele Ideen und freue mich das Amt innehaben zu dürfen. Ein mittlerweile großes und fruchtbares Netzwerk und neben fundiertem Wissen und Können nun auch einige praktische Erfahrung helfen mir dabei.

 

Ich gehe, trotzdem es manchmal äußerst fordernd ist, jeden Tag sehr gerne in's Rathaus und ganz besondere in direkten Kontakt mit den Menschen unserer schönen Stadt.

 

Zusätzlich motiviert mich, dass mir bereits drei Fraktionen bzw. Parteien (die CDU, die FDP und Bündnis 90 / die Grünen (Der Artikel unten enthält einen Fehler, es muss FDP statt SPD heißen) und auch andere Mandatsträger ihre Unterstützung meiner Kandidatur zugesichert haben. Das zeigt mir, dass meine Arbeit offensichtlich wertgeschätzt und anerkannt wird und gibt zusätzlichen "Rückenwind" für die nächsten Jahre.

 

Hier geht's zum entsprechenden Artikel auf Osthessen News

 

Bild unten: Fuldaer Zeitung vom 04.11.2019

Einladung zur Bürgerversammlung

Neue Pächter in der Krone Post und im Schlossbräu

Heute, 29.10. in der FZ: Gute Nachrichten für die Gastronomie in Gersfeld :-)
Heute, 29.10. in der FZ: Gute Nachrichten für die Gastronomie in Gersfeld :-)
Heute, 29.10. in der FZ - Gute Nachrichten für die Gastronomie in Gersfeld die "Krone Post" und das "Schlossbräu" haben einen neuen Pächter.

Bürger-GIS über die Homepage der Stadt Gersfeld erreichbar

Der Bürgerservice wird kontinuierlich verbessert!

Vor kurzem wurde auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) ein Bürger-Geoinformationssystem (GIS) verlinkt, mit dem sich jedermann die in der Stadt Gersfeld (Rhön) gültigen Bebauungspläne und den Flächennutzungsplan anzeigen lassen kann. Dies ist insbesondere für Bauherren wichtig und interessant, um frühzeitig über die Bauplanungsrechtlichen Vorgaben für ihr Vorhaben informiert zu sein.

 

Außerdem werden auf der Seite https://www.gersfeld.de/bauen-wohnen.html die Bebauungspläne der Stadt Gersfeld (Rhön) zum Download zur Verfügung gestellt.

 

Übrigens Stellt das Land Hessen ein digitales Informationssystem zur Verfügung, mittels dem man sich über Bodenrichtwerte Informieren kann: Bodenrichtwertinformationssystem (BORIS)

 

Hier der direkte Link zum Bürger-GIS

 

 

Spielplatz am Schlosspark - Ausführungsplanung 1. BA

Am gestrigen Abend wurde dem Bauauschuss die finale Ausführungsplanung für den ersten Bauabschnitt des neuen (Mehrgenerationen-) Spielplatzes am Schlosspark vorgestellt. Die Bauarbeiten, die durch Firmen getätigt werden müssen, werden demnächst ausgeschrieben. Einen erheblichen Teil der Arbeiten wird unser Bauhof selbst erledigen. Ab März sollen die Arbeiten dann endlich losgehen und hoffentlich bis Ostern / Mai 2020 abgeschlossen sein. Ich freue mich darauf!

 

Bei dem ersten Bauabschnitt handelt es sich um den Bereich unterhalb des Kneipp-Tretbeckens am Seiteneingang der Stadthalle. Dieser Bereich wird überwiegend mit Spielgeräten für Kleinkinder ausgestattet werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann, auf der Fläche oberhalb des Tretbeckens, ein Spielbereich für etwas ältere Kinder geschaffen werden.

 

Vielen Dank auch an die fleißigen Mütter, die sich so intensiv in die Planung eingebracht und fleißig um Spenden geworben haben!

Skirollerbahn eröffnet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 13.10.2019 konnten wir die neue Skirollerbahn im Ehrengrund in Gersfeld eröffnen und ihrer bestimmung übergeben. Es wurde schneller und günstiger als vorgesehen gebaut und das Ergebnis ist hervorragen. Ein einzigartiges Sportförderprojekt für Gersfeld und die Region.

 

Hier geht es zu den Presseberichten:

 

Fuldaer Zeitung

 

Osthessen News

 

 

Bild: Osthessen News

Erstes Fest mit unserer Pateneinheit der Bundeswehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag, 12.10.2019 fand auf dem Schützenplatz in Gersfeld das erste Fest zur Feier der Patenschaft zwischen der Stadt Gersfeld (Rhön) und der Inspektion Ausbildung Streikräftebasis des Vereinte Nationen Ausbildungszentrums der Bundeswehr aus Wildflecken statt.

Unsere Pateneinheit war mit acht Militärfahrzeugen, Material und über 50 Soldatinnen und Soldaten vertreten. Auch Fahrzeuge und Material der Gersfelder Feuerwehr und des Roten Kreuzes konnten besichtigt werden. Ein wirklich gelungenes Fest mit super Stimmung und vielen guten Gesprächen.

 

Hier ein Pressebericht

 

 

Bild: Osthessen Zeitung

Jetzt auch Onkologie in Gersfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder eine tolle Nachricht für das "Gesundheitsstädtchen" Gersfeld!
Der enge Kontakt zum und die gute Zusammenarbeit mit dem Klinikum Fulda zahlen sich aus: Das MVZ Osthessen intensiviert sein Engagement in Gersfeld und bietet, nach der Einrichtung eines gynäkologischen Angebots, durch Herrn Dr. Dickhut ab dem 01.11. nun auch onkologische Sprechstunden an. Damit bekommen wir hier, im ländlichen Raum, jemanden der, genau wie im Klinikum Fulda, Krebsdiagnose und -therapien auf höchstem Niveau anbietet. Ein enormer Gewinn für die Stadt Gersfeld und vor allem die Rhöner Patienten!

 

Hier einige Presseberichte:

 

Fuldaer Zeitung

Osthessen Zeitung

Osthessen News

 

Bild: Fuldaer Zeitung

Neu - Onkologie in Gersfeld

Wieder eine tolle Nachricht für das "Gesundheitsstädtchen" Gersfeld!


Der enge Kontakt zum und die gute Zusammenarbeit mit dem Klinikum Fulda zahlen sich aus: Das MVZ Osthessen intensiviert sein Engagement in Gersfeld und bietet, nach der Einrichtung eines gynäkologischen Angebots, durch Herrn Dr. Dickhut ab dem 01.11. nun auch onkologische Sprechstunden an.


Damit bekommen wir hier, im ländlichen Raum, jemanden der, genau wie im Klinikum Fulda, Krebsdiagnose und -therapien auf höchstem Niveau anbietet. Ein enormer Gewinn für die Stadt Gersfeld und vor allem die Rhöner Patienten.

 

Hier geht's zu den Presseberichten:

 

https://osthessen-news.de/n11626443/dr-andreas-dickhut-uebernimmt-onkologiesprechstunde-in-der-rhoen.html

 

https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/oktober/krebsversorgung-in-gersfeld-sichergestellt-andreas-dickhut-uebernimmt.html?fbclid=IwAR0leF4DBJ251x2XDv77hEvEcOUNo2lTsnJV2Nm9ICr4hV_7vxiHmVVhiH0

 

 

Nach Wandalismus - Neue Liege im Schlosspark aufgestellt

Im Gersfelder Schlosspark steht jetzt eine neue, größere und schwerere Liege. Nachdem die alte leider demoliert wurde, hoffe ich dass diese pfleglicher behandelt wird und länger hält.

Patenschaft Stadt Gersfeld - Bundeswehr; Patenschaftsfest am 11.10.2019 am Schützenplatz

Die Stadt Gersfeld hat vor Kurzem eine Patenschaft mit der 2. Inspektion des Vereinte Nationen Ausbildungszentrums aus der Rhön-Kaserne in Wildflecken begründet.
 
Am 11.10. ab 16:00 Uhr werden wir im Rahmen eines ersten Patenschaftsfestes am Schützenplatz in Gersfeld die Patenschaftsurkunden übergeben und diese Verbindung gemeinsam feiern. Es wird u.a. auch eine Ausstellung von Fahrzeugen und Ausrüstung der Bundeswehr und der Feuerwehr, Spiele, Stockbrot am Lagerfeuer u.a. geben. Hierzu lade ich schon jetzt alle Interessierten sehr herzlich ein. (Darf gern weitergesagt und geteilt werden!)
 
Auch Bundespräsident Steinmeier befürwortet Patenschaften zwischen Kommunen und Einheiten der Bundeswehr.
Hier der Link zum entsprechenden Artikel

"Fachkräftesicherung für heute und morgen - Mitarbeiter finden und binden" Unternehmerabend der Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg

Die Stadt Gersfeld (Rhön) und die Gemeinde Ebersburg beschäftigen sich aktiv und präventiv mit der Bewältigung der Herausforderungen des Strukturwandels in der Gesellschaft, insbesondere auch der Arbeitswelt in unserer Region. So wurde am Abend des 10.09.2019 ein gut besuchter Unternehmerabend zum Thema "Fachkräftesicherung für heute und morgen - Mitarbeiter finden und binden" organisiert. Viele gut gelaunte Menschen und interessante Gespräche

 

Hier der Bericht auf Osthessen-News

 

Bild: Osthessen News, 11.09.2019

 

Ortsdurchfahrten Gersfeld und Altenfeld - Geschwindkigeitsbeschränkung für LKW angeordnet

Die Verkehrsbehörde beim Landkreis Fulda hat eine Geschwindigkeitsreduzierung für Fahrzeuge über 3,5 t für die Durchfahrten der B 279 durch die Kernstadt Gersfelds und Altenfeld zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr angeordnet. Eine entsprechende Beschilderung wird demnächst angebracht werden.

 

Gersfeld ist Heilklimatischer Kurort. Der (sanfte) Tourismus spielt hier eine erhebliche Rolle und einige Anlieger der Bundesstraße 279 werden durch den von dieser Straße ausgehenden Verkehrslärm sehr stark beeinträchtigt.

 

So bemühe ich mich seit vielen Jahren um eine Geschwindigkeitsreduzierung, zumindest für LKW, im Bereich der Ortsdurchfahrten der B 279 durch Gersfelder Stadtteile. Mein letzter diesbezüglicher Antrag stammt aus dem Jahre 2015.

 

Seither haben viele Gespräche, Sitzungen und Immissionsberechnungen stattgefunden, mit dem Ergebnis, dass die zulässigen Schallimmissionswerte für einige Bereiche der Kernstadt Gersfeld und Altenfelds (nicht in Hettenhausen) überschritten wurden, sodass nun endlich reagiert und zumindest eine nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung für diese Bereiche angeordnet wurde.

Bild: Fuldaerzeitung vom 02.09.2019

Wasserentnahme aus Gewässern des Landkreises ab sofort verboten!

Verfügung der unteren Wasserbehörde

 

Wasserentnahme aus Gewässern des Landkreises ab sofort verboten!

LANDKREIS FULDA. Ab sofort ist die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern im Landkreis Fulda verboten beziehungsweise nur noch stark eingeschränkt möglich. Dies hat der Landkreis Fulda als Untere Wasserbehörde angeordnet. Durch die Hitze der vergangenen Wochen und den wenigen Regen führen die Flüsse, Bäche und Seen nur noch sehr wenig Wasser. Die normalerweise zugelassene Wasserentnahme im Rahmen des sogenannten Gemein- und Anliegergebrauchs ist deshalb ab sofort weitgehend verboten.

Auf Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) ist ab sofort bis auf weiteres untersagt, aus Flüssen, Bächen und Seen ohne Erlaubnis Wasser zu entnehmen. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die im Einzelfall mit einem Bußgeld bis zu 100 000 Euro geahndet wird. Lediglich das Tränken von Vieh und das Schöpfen per Hand sind bis auf weiteres zugelassen. Zudem gilt das Entnahmeverbot nicht für zugelassene Benutzungen im Rahmen erteilter Erlaubnisse, Bewilligungen und alter Rechte. Jedoch kann es sein, dass auch diese Erlaubnisse eingeschränkt werden, wenn sich die Pegelstände weiterhin verschlechtern.

Das heiße Sommerwetter hat in den Gewässern des Kreises zu niedrigen Wasserständen geführt. Auch nach den Niederschlägen hat sich die Situation nicht entspannt. Im Gegenteil: Die Pegelstände nehmen weiter ab. Durch die anhaltende Trockenheit entstehen für die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern kritische Zustände. Die Allgemeinverfügung soll dazu dienen, vorsorglich die Lebensgrundlage Wasser, wasserökologische Belange sowie das Wohl der Allgemeinheit zu schützen und zu erhalten.

Der Landkreis Fulda appelliert an die Bürgerinen und Bürger, sorgsam mit der Ressource Wasser unzugehen und sich verantwortugnsbewusst zu verhalten.

 

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut:

 

Allgemeinverfügung zum Ausschluss des Gemeingebrauchs sowie des Eigentümer- und Anliegergebrauchs im Hinblick auf die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern im Landkreis Fulda

 

Auf Grundlage des § 100 Abs. 1 des Gesetzes über die Ordnung des Wasserhaushaltes (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) erlässt der Kreisausschuss des Landkreises Fulda als zuständige untere Wasserbehörde folgende Allgemeinverfügung:

1. Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Flüsse, Seen) im Landkreis Fulda wird bis auf Weiteres untersagt. Hiervon ausgenommen sind das Tränken von Vieh sowie das Schöpfen mit Handgefäßen.

2. Die Untersagung gilt auch für die Entnahme durch die Eigentümer der an oberirdische Gewässer angrenzenden Grundstücke und die zur Nutzung dieser Grundstücke Berechtigten (Anlieger).

3. Die sofortige Vollziehung wird angeordnet.

4. Die untere Wasserbehörde kann auf Antrag eine widerrufliche Ausnahme erteilen, wenn überwiegende Gründe des Wohls der Allgemeinheit dies erfordern oder das Verbot im Einzelfall zu einer unbilligen Härte führt.

 

II. Begründung

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der seit Wochen bzw. Monaten fehlenden Niederschläge haben sich in den Gewässern sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Eine Änderung dieser Situation ist derzeit nicht absehbar. Die bisher gefallenen Niederschlagsmengen liegen weit unter dem Durchschnitt. Es besteht die Gefahr, dass der Naturhaushalt nachhaltig gestört wird. Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern verstärkt diese Gefahr erheblich.

Rechtsgrundlage für die in Ziff. 1 und 2 getroffenen Anordnungen ist § 100 Abs. 1 WHG i.V.m. § 65 Abs.1 Hessisches Wassergesetz (HWG) sowie den §§ 33, 25, 26 WHG und 19 Abs. 3, 21 Abs. 1 HWG.

Danach können der Gemeingebrauch und der Eigentümer- und Anliegergebrauch durch die zuständige Behörde nach pflichtgemäßem Ermessen zum Wohl der Allgemeinheit, insbesondere zum Schutz des Naturhaushalts, beschränkt oder ausgeschlossen werden. Die für ein oberirdisches Gewässer erforderliche Mindestwasserführung (§ 33 WHG) ist auch dann zu beachten und einzuhalten, wenn die Wasserentnahme keinem Genehmigungserfordernis unterliegt und somit keiner Zulassung durch die zuständige Behörde bedarf. Widerspricht die Benutzung den Anforderungen der Mindestwasserführung, so können Maßnahmen angeordnet werden, die zur Durchsetzung dieser Anforderungen notwendig sind.

Die angeordnete Untersagung des Gemeingebrauchs und des Eigentümer- und Anliegergebrauchs ist geeignet, die Gewässer vor weiteren Störungen durch eine Verringerung der Wasserführung zu schützen und eine Verschlechterung der durch die langanhaltende extreme Trockenheit kritischen Gewässerzustände zu vermeiden und damit die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern vor Schaden zu bewahren. Die Untersagung bezweckt ferner, vorsorglich die Lebensgrundlage Wasser, wasserökologische Belange sowie das Wohl der Allgemeinheit zu schützen und zu erhalten. Sie ist ein geeignetes Mittel zur Absicherung der ökologischen, wassermengen- und wassergütewirtschaftlichen Anforderungen.

Die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung wird gemäß § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) angeordnet. Sie liegt im besonderen öffentlichen Interesse (§ 80 Abs. 3 VwGO), weil es nicht vertretbar ist, Wasserentnahmen durch Einlegung von Rechtsmitteln fortzusetzen und dadurch die Ordnung des Wasserhaushalts weiter zu beeinträchtigen. Durch weitere Entnahmen wäre der zur Aufrechterhaltung der wasserbiologischen Vorgänge zu erhaltende Mindestabfluss nicht mehr gewährleistet.

 

III. Hinweise

Das Entnahmeverbot gilt nicht für zugelassene Benutzungen (Erlaubnisse, Bewilligungen, alte Rechte). Sofern die Einschränkung von Befugnissen und Rechten erforderlich wird, ergeht eine gesonderte Anordnung durch die zuständige Behörde.

Die Einhaltung des Entnahmeverbots wird überwacht. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1 Nr. 1 HWG wird hingewiesen. Bei einer Zuwiderhandlung gegen diese Allgemeinverfügung können nach § 73 Abs. 2 HWG Bußgelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro verhängt werden.

Die vorstehende Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 41 Abs. 4 Satz 4 Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz).

 

IV. Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist bei dem Kreisausschuss des Landkreises Fulda, Wörthstraße 15, 36037 Fulda,  einzulegen.

 

Fulda, 16.Juli 2019                                                               

Landkreis Fulda

Der Kreisausschuss

Frederik Schmitt

Erster Kreisbeigeordneter

Klinikum Gersfeld erhält künftig 400.000 € jährlich

Eine super Nachricht für Gersfeld. Das Klinikum Gersfeld erhält ab 2020 eine jährliche Pauschalfördeurng des Bundes von 400.000,00 €

 

Hier die Pressemitteilung des Büros unseres MdBs Michael Brand:

 

Klinikum Gersfeld und Eichhof Lauterbach erhalten künftig 400.000 Euro jährlich - Minister Spahn informiert MdB Brand über Förderzusage

 

MdB Michael Brand: „Top-Nachricht für Patienten wie Beschäftigte der beiden Kliniken und für die gesamte Region“

Das Klinikum in Gersfeld und das Medizinische Zentrum Eichhof in Lauterbach werden ab dem Jahr 2020 mit pauschal zusätzlichen 400.000 Euro jährlich gefördert. Diese Zusage hat der in den Landkreisen Fulda und Vogelsberg direktgewählte Bundestagsabgeordnete, Michael Brand, heute von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erhalten.

 

„Das ist eine Top-Nachricht für Patienten wie Beschäftigte der beiden Kliniken und für die gesamte Region. Die dauerhafte Bundesförderung ist auch ein Beweis, dass die stärkere Unterstützung gerade für die ländliche Region angepackt und umgesetzt wird“, so Brand. „Das Ziel ist klar: Kurze Wege, schnelle Erreichbarkeit, eine hochwertige wie flächendeckende medizinische Versorgung.“

 

Bundestag und Bundesregierung haben mit dem Pflegepersonalstärkungsgesetz die Stärkung der Krankenhäuser in ländlichen Regionen in den Blick genommen. Dazu zählt nach aktueller Einigung zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung sowie dem Verband der Privaten Krankenversicherung auch das Klinikum Gersfeld und das Medizinische Zentrum Eichhof in der Region.

Die Krankenhäuser müssen die Voraussetzungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für einen Sicherstellungszuschlag erfüllen (unter anderem Bevölkerungsdichte unter 100 Einwohner) sowie eine Fachabteilung für Innere Medizin, Chirurgie oder Geburtshilfe vorhalten. Um die zusätzliche Förderung zu erhalten, müssen die Krankenhäuser, anders als beim Sicherstellungszuschlag, kein Defizit nachweisen.

 

Hintergrund

 

Zuschlag für bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum: Mit dem am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) wurde die Finanzierung von Krankenhäusern neu aufgestellt. Ab dem Jahr 2020 erfolgt die Finanzierung der Kosten des einzelnen Krankenhauses für die Pflege am Bett durch ein eigenes Pflegebudget. Damit wird sichergestellt, dass die in den Krankenhäusern anfallenden Pflegepersonalkosten vollständig von den Kostenträgern finanziert werden. Da bislang die Mittel für Pflegepersonalkosten von den Krankenhäusern teilweise auch für andere Personalkosten genutzt wurden, werden ab 2020 rund 200 Millionen Euro in die Landesbasisfallwerte überführt. Mit weiteren 50 Millionen Euro werden Krankenhäuser in ländlichen Regionen gefördert. Damit wird eine bessere Versorgung im ländlichen Raum ermöglicht.

 

Weg zum Freibad vorrübergehend gesperrt

Achtung: Wegen anstehender Asphaltierungsarbeiten (Erneuerung der Deckschicht) im Bereich des Freibades Gersfeld wird der rückwärtige Bereich der Tannenstraße, im Bereich des Freibades, vom 08.07.2019 bis vss. 12.07.2019 voll gesperrt.


Das Freibad wird in dieser Zeit über eine Zuwegung zwischen den Tennisplätzen erreichbar sein. Die Umleitungsstrecken und Parkmöglichkeiten können dem anliegenden Plan entnommen werden. Das Bauunternehmen und die Bauabteilung der Stadt Gersfeld (Rhön) sind bemüht die Baumaßnahme zügig abzuwickeln und die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Für Anmerkungen oder bei Fragen steht die Bauabteilung der Stadt Gersfeld (Rhön) unter der Nr. 06654 / 1770 gerne zur Verfügung.

Bundesverdienstkreuz an Erwin Müller aus Hettenhausen verliehen

Ich bin froh und geehrt, dass ich am vergangenen Sonntag, im Zuge der Eröffnung des 25. Johannismarktes in Hettenhausen, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ("Bundesverdienstkreuz") an Herrn Erwin Müller übergeben durfte.

 

Nachdem ich Erwin Müller bereits Anfang des Jahres 2016 für diese Auszeichnung vorgeschlagen habe, wurde sie ihm nun, nach über dreijährigem Prüfverfahren, verliehen. Damit gehört Erwin Müller zu dem elitären Kreis von nur etwas mehr über 1000 Personen, an die das Bundesverdienstkreuz für besondere Verdienste an Volk und Staat jährlich verliehen wird.

 

Erwin Müller hat es wahrlich verdient: Er ist seit über 40 Jahre im Ortsbeirat Hettenhausen tätig, davon war er 39 Jahre als Ortsvorsteher engagiert. Er war viele Jahre Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) und in deren Ausschüssen, auch als Vorsitzender, aktiv. Er war und ist Mitglied und führendes Mitglied in vielen Gersfelder, insbes. Hettenhäuser, Vereinen. Er hat sich bei den Jungsozialisten und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, als freigestellter Betriebsrat und in Gewerkschaften viele Jahrzehnte rege engagiert. Außerdem war viele Jahre ehrenamtlicher Richter und ist Träger diverser Auszeichnungen.

 

Lieber Erwin, du bist ein Vorbild. Ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser großen Ehre!

 

Bildquelle: FZ vom 24.06.2019

Neues Tragkraftspritzenfahrzeug an die FFW Gersfeld - Mosbach übergeben

Aus Anlass des Kommersabends zur Feuer des 90-jährigen bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Gersfeld - Mosbach durfte ich den Kameradinnen und Kameraden der FFW Mosbach ein neues wasserführendes Tragkraftspritzenfahrzeug übergeben. Die Freiwillige Feuerwehr Mosbach ist, wie die FFW Gersfeld insgesamt, eine Starke Truppe. Gut ausgebildet, motiviert mit funktionierender Kameradschaft. Mit dem neuen Fahrzeug, welches ein altes TSF auf Basis eines VW LT ersetzt, stimmt nun auch die Ausrüstung der Wehr.

 

An dieser Stelle darf ich bereits ganz herzlich zum Feuerwehrfest der FFW Gersfeld - Mosbach einladen, welches die Wehr Ende August, gemeinsam mit dem Stadtfeuerwehrtag aus Anlass des 90. Jubiläums, ausrichten wird.

 

Viel Spaß und Erfolg mit dem neuen Fahrzeug und ganz herzlichen Dank für euren Dienst liebe Kameradinnen und Kameraden der FFW Gersfeld. Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!

 

Bild: Fuldar Zeitung vom 19.06.2019

Patenschaft der Stadt Gersfeld (Rhön) mit der II. Inspektion des VN-Ausbildungszentrums der Bundeswehr in Wildflecken

Etwa ein Drittel des ca. 7000 Hektar großen Truppenübungsplatz Wildflecken liegen auf hessischem, auf Gersfelder, Gebiet. Die Gemarkungen der Gersfelder Stadtteile Rodenbach, Rengersfeld, Rommers, Gichenbach und Dalhdera grenzen direkt an den Truppenübungsplatzes an. Damit spielte und spielt dieser und die Bundeswehr, die den Übungsplatz nach dem Abzug der US-Streitkräfte betreibt, eine nicht unerhebliche Rolle in der Geschichte Gersfelds und im Leben der Gersfelderinnen und Gersfelder. Etwa die Vergangenheit des Dorfes Dalherda wurde ganz massiv von den Streitkräften und dem Truppenübungsplatz geprägt. Außerdem ist er ein nicht unerheblicher wirtschaftlicher Faktor für die Region und Gersfeld.

 

Einst pflegte die Stadt Gersfeld (Rhön) eine Patenschaft mit der 3. Batterie des Panzerartilleriebataillons 355 mit Sitz in der Rhönkaserne im benachbarten Wildflecken. Neben schönen Barbarafeiern (die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Artilleristen) wurden gemeinsam Veranstaltungen, Feste und Zusammenkünfte organisiert, durch die viele wertvolle menschliche Begegnungen und Kontakte zwischen Soldaten der Bundeswehr und Gersfelder Bürgerinnen und Bürgern entstanden. Mit der Auflösung der 3./355 wurde mit dieser Tradition gebrochen. Die Kontakte der Stadt Gersfeld (Rhön) zur Bundeswehr sind zwar nie abgerissen, aber doch sehr zurückgegangen.

 

Da ich der Meinung war und bin, dass dies nicht so bleiben sollte, habe ich Kontakte zum Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr mit Sitz in Hammelburg und Wildflecken aufgenommen und den politischen Gremien der Stadt Gersfeld vorgeschlagen, wieder eine Patenschaft bzw. Partnerschaft zwischen der Stadt Gersfeld und der Bundeswehr, konkret mit der II. Inspektion des Vereinte Nationen Ausbildungszentrums der Bundeswehr mit Sitz in Wildflecken, zu begründen. Der entscheidende Beschluss für eine solche wurde nun, in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13.03.2019, mit großer Mehrheit gefasst.

 

Hierrüber freue ich mich sehr, denn ich meine, dass eine solche Patenschaft sowohl ein Ausdruck der Wertschätzung für den Dienst unserer Soldatinnen und Soldaten für unser Land, seine Menschen und für unsere, nicht selbstverständliche, freiheitlich-demokratische Grundordnung sein kann. Insbesondere aber können hierdurch viele schöne und wertvolle Menschliche Begegnungen entstehen und Gersfeld kann weiter, im Kreise der Soldaten und ihrer Familien, als attraktiver Wohn- und Ausflugsort bekannt werden. Schon jetzt sprechen wir darüber etwa eine weitere Musikveranstaltung, ein Fußballturnier mit Beteiligung der Bundeswehr und Gersfelder Mannschaften / Vereinen oder andere gemeinsame Veranstaltungen dieser Art zu organisieren.

 

Viele Informationen über das Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr, etwa zu seinem Auftrag, gibt es auf den Seiten der Bundeswehr: KLICK

 

Wer sich in diesem Zusammenhang einbringen möchte, kann sich jederzeit und gerne an mich wenden.

 

Skirollerbahn in Gersfeld - Spatenstich

Die Bauarbeiten für die Skirollerbahn in Gersfeld, im Bereich des Ehrengrundes, haben begonnen. Nach Eingang der Förderbescheide von Land und Landkreis und nach dem Durchlaufen der Vergabeverfahren wurden die Aufträge zum Bau der Skirollerbahn in Gersfeld erteilt. Vor etwa einer Woche hat die durch die Stadt Gersfeld (Rhön) beauftragte Bauunternehmung Küllmer aus Fulda mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Am vergangenen Freitag haben wir dies durch einen "Spatenstich", gemeinsam mit Kindern der Trainingsgruppen der SKG Gersfeld, dokumentiert. 

 

Die Skirollerbahn wird Ski- und Skilangläufern aus der Skisportstadt Gersfeld aber auch aus der weiteren Umgebung als ideale Sommertrainingsstätte dienen. Durch Trainierende aus fern und nah hoffen wir auf eine weitere touristische Belegung unserer schönen Stadt. Im Winter ist auf den asphaltierten Wegen etwa das Einrichten von präparierten Winterwanderwegen möglich. Es wird feste Nutzungszeiten geben, zu denen die Skirollerbahn als Trainingsstätte genutzt werden kann. Außerhalb dieser Zeiten stehen die Wege, wie bisher, jedermann, etwa für Spaziergänge im schönen Ehrengrund, zur Verfügung. Für die Stadt Gersfeld Rhön entstehen, außer einer überschaubaren Investition von 40.000 € keine Folgekosten. Die Pflege und der Unterhalt der Sportstätte wird der SKG Gersfeld obliegen.

 

Auf den Bildern u.a. zu sehen:

 

Horst Gutermuth, 1. Vorsitzender der SKG Gersfeld (ganz links)

Elmar Hergert, Planungsbüro Hergert (dritter von links)

Dr. Steffen Korell (Mitte)

Veit Küllmer, Bauunternehmung Küllmer (zweiter von rechts)

Andreas Boll, Bauabteilungsleiter der Stadt Gersfeld (Rhön) (ganz rechts)

Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg gegründet

Nach einer Initiative meiner Kollegin Brigitte Kram, Bürgermeisterin der Gemeinde Ebersburg, und mir, hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön), so wie auch die Gemeindevertretung Ebersburg, im Jahre 2018 beschlossen, dass ein Antrag auf Gewährung von EU / LEADER-Fördermitteln für den Aufbau eines Lokalen Netzwerks zur Bekämpfung des Strukturwandels in Gersfeld und Ebersburg gestellt werden soll. Ein solcher Antrag wurde gestellt. Die Fördermittel wurden gewährt. Eine Arbeitnehmerin, Fr. Lisa Knur, wurde befristet eingestellt und ist seither für die Kommunen Ebersburg und Gersfeld in diesem Zusammenhang tätig.

 

Dieses LEADER-Vorhaben trägt nun Früchte: Nach intensiver Vorbereitung wurde am vergangenen Donnerstag, 06.06.2019, im Bürgersaal des Kur- und Bürgerzentrums in Gersfeld die "Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg" als einzutragender Verein gegründet. Im Rahmen dieser Gründungsversammlung wurde aus den Reihen der anwesenden Vertreter der Unternehmerschaft, der Politik und der gesellschaftlichen Akteure der Vorstand des Vereines bestimmt und der Förderausschuss besetzt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Jan Garlepp, Geschäftsführer und ärztlicher Leiter des Klinikums Gersfeld gewählt.

 

Ziel der Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg ist es aus der Gesellschaft Spenden und Fördergelder zu aquirieren, und diese für die Gesellschaft, nämlich zur Unterstützung von Projekten, vornehmlich im sozialen Bereich, zu verausgaben und damit den Auswirkungen des sog. demografischen Wandels aktiv und nachhaltig entgegenzuwirken. Das Wohnen, Leben und Arbeiten in Gersfeld und Ebersburg soll in allen Lebensphasen attraktiv gehalten bzw. attraktiv gemacht werden, um den Strukturwandel positiv und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu begleiten.

  

Aus dem Leitbild der Zukunftsstiftung:

 

"Die Zukunftsstifung wirbt Mittel ein und vergibt diese an lokale Akteure, um eine nachhaltige Wirkung von Projekten  vor allem in folgenden Bereichen entsprechend des Leitbildes zu Fördern:

  • Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • Unterstützung von Seniorinnen und Senioren bei der Bewältigung des Alltags und Entlastung der Familienangehörigen,
  • Unterstützung von Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentfaltung und Berufsfindung,
  • Ermutigung zur Übernahme gesellschaftlicher Mitverantwortung,
  • Aktives Entgegenwirken drohender Isolation & Vereinsamung,
  • Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit,
  • Gestaltung von Integration, Inklusion, sowie Abbau sozialer Barrieren,
  • Etablierung einer Wertschätzungskultur für ehrenamtliche Arbeit und professionelle Betreuung und Koordination von Ehrenamtlichen.

In der Gremienarbeit der Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg e.V. kommen gesellschaftliche Einrichtungen (z.B. Initiativen der Daseinsvorsorge, Vereine, Familienzentren, Kirche), Unternehmen und die politisch gewählten Vertreterinnen und Vertreter miteinander ins Gespräch. Auf diese Weise werden die Lücken zwischen staatlich und marktwirtschaftlich möglichem Handeln aufgedeckt und innovative Lösungen möglich. Die Zukunftsstiftung wirbt aktiv um das Vertrauen und die finanzielle Unterstützung durch die in der Region aktiven Unternehmen, gesellschaftlichen Einrichtungen und die Bürgerinnen und Bürger. Die Prioritäten setzen die Gremien der Zukunftsstiftung unabhängig von Einzelinteressen oder politischen Zielvorgaben mithilfe transparenter Förderkriterien und paritätischem Stimmrecht. Die Zukunftsstiftung setzt sich das Ziel, lokale Akteure bei der Antragstellung sowie dem Monitoring und der Evaluierung der von der Zukunftsstiftung geförderten Maßnahmen zu unterstützen. Mit der "Bürgerseite für Gersfeld & Ebersburg" schafft die Zukunftsstiftung eine zentrale Internetplattform für ein Mehr an Miteinander im Oberen Fuldatal.

 

Die Zukunftsstiftung steht für die Achtung der Menschenwürde, Solidarität und Zukunftsfähigkeit. Sie toleriert weder menschenfeindliches Ansinnen noch jegliche Form der Diskriminierung. Ihre besondere Wertschätzung gilt allen ehrenamtlich Tätgen, die schon heute unser Leben in Gersfeld und Ebersburg durch ihr Engagement bereichern!"

 

Ein, wie ich finde, großartiges Projekt. Ich bin sehr dankbar für die intensive Unterstützung und große Mitwirkungsbereichschaft, die das Projekt bislang erfahren hat und hoffe auf ein nachhaltiges Engagement zugunsten des sozialen Lebens und Zusammenhalts in Gersfeld und Ebersburg, auf viele schöne Projekte und eine große Spendenbereitshaft. Jeder ist eingeladen mitzmachen und sich zu engagieren!

 

Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim in Gersfeld - Spenden an das Soldatenhilfswerk und die "Gute Stube" übergeben

Die Einnahmen aus dem Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim wurden an die „Gute Stube“ und das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr gespendet.

 

Am 18.12.2018 fand ein Benefitzkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöcheim in der Stadthalle in Gersfeld statt. Die Initiatoren des Konzertes, Bürgermeister (und Oberstleutnant der Reserve) Dr. Steffen Korell und Oberstleutnant Roman Jähnel, Kommandeur des Bereichs Truppenübungsplatzkommandatur Süd, freuten sich, dass viele Gersfelderinnen und Gersfelder, aber auch einige auswärtige Gäste, eine erstklassigen Darbietung - unter anderem eine musikalischen Reise um die Welt, Militärmärsche und adventliche Musik - der professionellen Militärmusiker aus Franken genießen konnten.

 

Die Einnahmen des Konzertes kommen gänzlich gemeinnützigen Zwecken zu Gute. BGM Dr. Korell und OTL Jähnel verständigten sich darauf, dass die Einnahmen von insgesamt 2.314,10 € geteilt und hälftig an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr (www.soldatenhilfswerk.org) und an das soziale Projekt „Gute Stube“ in Gersfeld gespendet werden.

 

Kürzlich wurde nun der Spendenscheck über einen Betrag von 1.157,05 € durch Bürgermeister Dr. Steffen Korell an den Sozialarbeiter der Stadt Gersfeld (Rhön), Harald Vonderau, der auch wesentlicher Organisator der „Guten Stube“ ist, übergeben.

 

Die „Gute Stube“

 

Die „Gute Stube“ ist ein soziales Projekt der Stadt Gersfeld (Rhön), das sich als Bürger- und Familienzentrum an alle Bürgerinnen und Bürger im Sozialraum Gersfeld, Ebersburg und Poppenhausen richtet.

 

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte "Alte Post" in der Rommerser Str. 2 sind seit November 2018 so eingerichtet, das Begegnungen aller Art und ein vielseitiges Miteinander möglich werden. Vom Seniorentanz bis zur Krabbelgruppe, vom Selbsthilfeangebot bis zum Schachturnier, vom Sprachunterricht über die Strickstube bis zur Kleinkonferenz garantiert die „Gute Stube“ alle nur vorstellbaren Möglichkeiten zur Begegnung von Jung bis Alt, von Groß und Klein.

Der ehemalige Gastraum wird dabei je nach Angebot den jeweiligen Bedürfnissen angepasst. Die vorherige Küche wird mit Kochmöglichkeit und Sitzecke zum gemütlichen Treff für alle Altersklassen. Das ehemalige Fernsehzimmer ist jetzt ein multifunktionales Büro für verschiedene Disziplinen im sozialen Netzwerk und dient unterschiedlichen Beratungsstellen, die eigentlich nur in der Kreisstadt Fulda ansässig sind, als Anlaufstelle. So finden beispielsweise junge Familien, Schwangere, Ehrenamtliche, Menschen mit Handicap oder Geflüchtete hier Beratung für ihre Lebensfragen.

 

Im Bildungsbereich bietet die „Gute Stube“ den Fachstellen des Landkreises, dem Verein Miteinander-Füreinander, dem Biosphärenreservat Rhön, den Verbraucherzentralen oder allen anderen Interessenten Raum für ihre Angebote rund um Themenkreise wie Gesundheit, Neue Medien oder Umweltschutz.

 

Mit diesem Fächer an unterschiedlichsten Angeboten will die Stadt Gersfeld über ihre Akteure im sozialen Bereich, Familien, Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen unterstützen, die Idee eines lebendigen Miteinanders stärken und den Zusammenhalt der Generationen fördern.

 

Die „Gute Stube“ ist,

 

  • Treffpunkt für Menschen, die sich informieren und austauschen, gemeinsam planen oder etwas unternehmen wollen,
  • Sammelpunkt für alle, die tolle neue Vorschläge für das allgemeine Miteinander haben,
  • Knotenpunkt für alle Mitwirkenden im Sozialen Netzwerk, die ihre Angebote und Aktionen mit anderen teilen möchten, und
  • Ausgangspunkt für die Umsetzung neuer Ideen und Initiativen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Angeboten teilzunehmen, neue Ideen einzubringen und so die „Gute Stube“ und ihre Initiativen mit zu gestalten.

 

Kontakt "Gute Stube":

06654 – 9184968

gutestube@gersfeld.de

 

Pfingstkonzert der Stadtkapelle - Eintritt frei

 

Die Stadtkapelle Gersfeld zusammen mit Stadt und Tourist-Information Gersfeld laden Gäste und Bürger mit ihren Familien zu einem bunten Frühlingsstrauß der Musik ein!

Moderation: Wolfgang Weinig

Unter Leitung von Stadtkapellmeister Yannik Helm wird Ihnen ein buntes Programm für die ganze Familie, Jung und Alt, einen abwechslungsreichen Abend bereiten. Aktuelle Poptitel, Musical- und Filmmelodien bilden neben Tradition und Klassik die Bandbreite der Musik ab und präsentieren Ihnen die unterschiedlichsten Genres.

Eintritt frei. Spenden kommen der Jugendarbeit zugute!

Ehemaliges Seniorenhaus am Brembacher Weg verkauft

Endlich, das ehemalige Seniorenhaus am Brembacher Weg in Gersfeld hat eine neue Eigentümerin!


Nachdem über das Vermögen der bisherigen Eigentümerin ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde, ist lange Zeit nichts passiert. Auf meine Initiative hat dann letztlich die Stadt Gersfeld ein Zwangsversteigerungsverfahren betrieben. Nun wurde die Immobilie am vergangenen Donnerstag versteigert. 


Ich hoffe, dass nun sehr bald eine sinnvolle Nutzung in das Gebäude einzieht, etwa Wohnungen gebaut werden. 


In der nächsten Woche werde ich versuchen einen ersten Kontakt zur neuen Eigentümerin herzustellen, um näheres zu erfahren bzw. zu besprechen.

Packt die Badehose ein! - Das Freibad öffnet

Unser schönes Freibad in Gersfeld öffnet am am kommenden Sonntag, 19.05.2019 um 9:30 Uhr seine Türen.
 
Mit saniertem Becken, neuer Filteranlage und neuem Schwimmeister steht einer tollen Freibad-Saison nichts mehr im Wege. Hoffen wir auf viele schöne Sonnentage :-)
 
Schon jetzt einen ganz herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die in der Saisonvorbereitung so rege geholfen haben und während der Saison und danach wieder fleißig helfen werden!

Neubau der Kinderkrippe - Es geht voran, Raumplanung beschlossen

Die Planung des Neubaus der Kinderkrippe (U3-Betreuung) in der Kernstadt, auf dem Grundstück zwischen der Danziger- und der Königsberger Straße, läuft auf vollen Touren.

In den Sitzungen des Bau- und Sozial-/Familienausschusses am vergangenen Dienstag und Mittwoch wurde die Raumplanung vorgestellt und beschlossen. In einem nächsten Schritt werden nun die Kindergartenaufsichtsbehörde, der Fachdienst Jugend und Soziales beim Landkreis Fulda und Fachplaner, etwa für Statik, Heizung, Lüftung, Sanitär u.a. einbezogen.

Wir werden im August 2019 einen Bau- und Förderantrag stellen. Wie nun klar ist werden eine wesentlich höhere Förderung bekommen als zunächst gedacht.

Im Herbst soll dann ein Vergabeverfahren für die Bauleistungen beginnen, sodass ab dem Frühjahr 2020 gebaut werden kann.

Angliederung Gersfelds nach Bayern - April April !

Die Presse hat doch schon Wind von der Sache bekommen: Derzeit bereiten wir einen Antrag auf Eingliederung Gersfelds nach Bayern vor. Hintergrund ist insbesondere, dass die Kommunen jenseits der Landesgrenze durch den Freistaat finanziell wesentlich besser ausgestattet werden. So wie dies derzeit (in Hessen) geschieht, kommen wir auf keinen grünen Zweig. So darf und kann es nicht weitergehen!
Es wird sicherlich ein langes und zähes Verfahren werden, aber ich stehe hierzu schon länger mit der bayrischen Staatsregierung und der Regierung von Unterfranken in Kontakt. Die bayrische Seite ist durchaus offen für einen solchen Übertritt, der auch historisch gerechtfertigt werden kann. Bevor Gersfeld 1866 durch Preußen annektiert wurde, waren wir bayrisch.

 

Bild: FZ vom 01.04.2019

Klinikum Gersfeld - Gute Entwicklung in den letzten Jahren!

Gestern, 16.02.2019 in der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht über das Klinikum Gersfeld und seine gute Entwicklung in den vergangenen Jahren.

 

Es ist sehr gut, dass wir mit dem Klinikum Fulda, dem Klinik Gersfeld, eine so gut funktionierende und von Ärzten, Patienten und Besuchern geschätzte medizinische Einrichtung in Gersfeld haben. Dem Klinikum Fulda und dem Landkreis Fulda sei gedankt, dass die Klinik Gersfeld seinerzeit übernommen und so positiv entwickelt wurde.

 

Sehr freut es mich zu vernehmen, dass das Klinikum Fulda an seinen Erweiterungsgedanken in Gersfeld festhält. Ich werde weiterhin stetig und mit großer Priorität daran arbeiten, dass dies so geschieht. Erst kürzlich hat im, an die Klinik angeschlossenen, Ärztehaus ein neuer Frauenarzt seine Tätigkeit aufgenommen und den Standort gestärkt.

 

Ich freue mich auf eine weiterhin sehr gute und enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Klinik und wünsche der Einrichtung auch in Zukunft alles Gute und eine weitere positive Entwicklung.

 

Bilder: Fuldaer Zeitung vom 16.02.2019

Neuer Frauenarzt in Gersfeld

Ich freue mich sehr, dass die intensiven Bemühungen den halben Frauenarztsitz in Gersfeld zu behalten erfolgreich waren, das Klinikum Fulda - MVZ Osthessen den Sitz übernommen hat und mit Dr. Zimmermann ab sofort wieder ein sympathischer und erfahrener Gynäkologe in Gersfeld, in attraktiven Räumlichkeiten, praktiziert. Liebe Damen, nutzt dieses Angebot, denn nur so wird es auch dauerhaft erhalten bleiben und ggf. ausgeweitet werden können!
Hier die Presseberichte:
 
 
 
 

Stadtverordnetenversammlung am 07.02.2019 - Haushaltsbeschluss

Am Donnerstag, 07.02.2019, fand die 22. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) in dieser Legislatur statt. Anders, als man nach dem Lesen der Tageszeitung meinen könnte, war es eine sehr konstruktive und harmonische Sitzung. Auch im Vorfeld der Sitzung und jetzt, danach, herrscht ein konstruktives und vertrauensvolles Klima des überparteilichen Miteinanders!

 

Die Sitzung war inbesondere von der Beratung und vom Beschluss des Wirtschaftsplans der Stadtwerke Gersfeld und des Haushaltsplanes der Stadt Gersfeld (Rhön) geprägt. Hier kam es zu etwas Historischem: Erstmals war es so, dass sich alle Fraktionen im Vorfeld der Sitzung zusammengefunden und einen gemeinsamen Antrag zum Haushalt ausgearbeitet haben, der sodann auch einstimmig angenommen wurde. Dies ist für mich ein deutliches Zeichen einer, im Vergleich zu früheren, wesentlich turbulenteren, Zeiten, ganz anderen politischen Kultur des konstruktiven, überparteilichen, faireren und respektvolleren Miteinanders, die ich lange beworben habe und die mir überaus sehr gefällt.

 

Die Auswirkungen dieses gemeinsamen Antrages bzw. des Haushaltsbeschlusses sind allerdings sehr kritisch zu sehen: Zwar konnten die Stadtverordneten das sich selbst gesetzte Ziel erreichen und eine Steuererhöhung vermeiden, doch wird diese m.M.n. sehr sehr teuer "erkauft". Denn um dieses zu erreichen, wurden viele Ausgabenpositionen, insbesondere im Bereich der Vereins- und Ehrenamtsförderung, der Repräsentation, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit, der Grün- und Ortsbildpflege und besonders der Unterhaltung (von Gebäuden, Straßen, Wegen, Brücken usw.) zum teil drastisch gekürzt. Etwa im Bereich der Straßenunterhaltung soll die Verwaltung - übertragbare Mittel aus 2018 unberücksichtigt - im nächsten und voraussichtlich auch in den Folgejahren nur 35.000 € ausgeben dürfen. Angesichts des zum Teil sehr schlechten Zustandes unserer Infrastruktur ein verschwindend geringer Betrag! Die Verwaltung wird in einigen Bereichen daher nur sehr eingeschränkt handlungsfähig sein, wird streng priorisieren und abwägen müssen, was leistbar sein wird und worauf verzichtet werden muss.

 

Auch wurde der Kurbeitrag in der Kernstadt Gersfelds und im Stadtteil Obernhausen auf einen Betrag von 2,40 € pro Übernachtung erhöht. Ich kann die Intention der Stadtverordneten, Urlaubsgäste an unseren Konsolidierungsbemühungen teilhaben zu lassen, gut nachvollziehen, sehe hier aber kritische Aspekte und hoffe, dass dies keine negativen Auswirkungen auf die touristische Entwicklung Gersfelds haben wird.

 

Zu diesem gemeinsamen Antrag habe ich mich mit einer Stellungnahme geäußert, die unten zum Download zur Verfügung steht.

 

Außerdem wurde in dieser Sitzung der Wirtschaftsplan der Stadtwerke Gersfeld wie eingebracht beschlossen und die Stadtverordneten haben über einen Vertrag zur Bewirtschaftung der Parkplätze am Roten Moor, am Schwedenwall und an der Fuldaquelle entschieden. Diese Parkplätze werden nun wieder durch den Eigenbetrieb des Landkreis Fulda bewirtschaftet, der den Winterdienst, Grünschnitt usw. organisieren muss. Die Stadt Gersfeld (Rhön) stellt weiterhin ihre Ordnungskräfte zur Kontrolle des Verkehres ab. Letzter Tagesordnungspunkt war die Entscheidung über den Ankauf einer Fläche in der Danziger Straße in Gersfeld, ggü. des ev. Kindergartens, die mit einer Kinderkrippe (U3-Betreuung) bebaut werden wird. Dies wurde ebenfalls einstimmig beschlossen, die Planung läuft derzeit. Wir gehen davon aus, in den Sommermonaten einen Bauantrag einreichen zu können.

 

Bei Fragen stehe ich, wie gewohnt, gerne zur Verfügung.

 

Download
Stellungnahme interfraktioneller Haushal
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Erweiterungsbauten der autismusgerechten Wohneinrichtung "Lebensbrücke" in Gersfeld feierlich eröffnet

Am gestrigen Dienstag wurde der Erweiterungsbau "Lebensbrücke" der autismusgerichten Wohneinrichtung der Tanner Diakone in Gersfeld eingeweit. Ein tolles Projekt in und für Gersfeld, mit dem die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tanner Diakone noch weiteren an Autismus erkrankten Menschen zugute kommen wird.

 

Hier ein Bericht bei Osthessen-Zeitung:

 

https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/februar/autismuszentrum-lebensbruecke-eingeweiht-grenzen-ueberwinden.html?fbclid=IwAR09sLFRGMZCCAid5aTHnt04mKHXXtAWDgfnE8-UZz-NjcC5Xoz8IL1nAXg

 

Bilder: Fuldaer Zeitung, Osthessen Zeitung

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Der Rhönbote kommt zukünftig einmal monatlich kostenlos in alle Haushalte

Was lange währt.....der "Gersfelder Rhönbote" kommt zukünftig einmal im Monat kostenlos in alle Gersfelder Haushalte.

 

Schon länger ist angestrebt die Attraktivität des "Gersfelder Rhönboten", unserer Wochenzeitung mit amtlichen Bekanntmachungen, zu steigern. Derzeit haben "nur" ca. 30 Prozent aller Gersfelder Haushalte den Rhönbote aboniert, der "Rhönbote" erreicht also bei weitem nicht alle Gersfelderinnen Gersfelder.

 

Vor Kurzem wurden erneut Gespräche mit dem Verlag geführt. Ich freue mich, dass es erreicht werden konnte, dass der "Rhönbote", wohl beginnend mit dem zweiten Halbjahr 2019, einmal im Monat als kostenlose Vollauflage an alle Gersfelder Haushalte verteilt wird. Der Rhönbote wird aber weiterhin wöchentlich erscheinen und den Abonennten ins Haus geliefert werden. So werden auch wir / ich in Zukunft viel intensiver als zuvor Informationen aus dem Rathaus und den politischen Gremien, ähnlich wie durch diesen Blog, in Printform in alle Haushalte bringen und die Bürgerinnen und Bürger besser informieren können.

 

Außerdem wird derzeit, gemeinsam mit unserer Nachbarkommune Ebersburg, eine neue Homepage erstellt. Diese soll DIE zentrale Seite für Informationen und Termine aus Gesellschaft, Vereinen und dem politischen Geschehen werden.

Wasserbauprogramm - Infobrief an alle Grundstückseigentümer

Mit den nächsten Abgabenbescheiden wird allen, an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossenen, Grundstückseigentümern auch ein Informationsschreiben über das Wasserbauprogramm, insbesondere über die anstehende Erhebung der nächsten Vorausleistungsbeiträge auf den von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Ergänzungsbeitrag, versandt werden. Dieses Schreiben (und weitere Informationen über das Wasserbauprogramm) kann auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) und über den Link unter diesem Text heruntergeladen werden.

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Infobrief Wasserbauprogramm
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Neuer Bauamtsleiter eingestellt

Der derzeitige Leiter unserer Bauabteilung, Hr. Orhan, wird die Stadt Gersfeld (Rhön) mit dem 31.03.2019 verlassen. Ich bin sehr froh, dass wir sehr schnell einen geeigneten Nachfolger gefunden haben. Hr. Andreas Boll aus dem Gersfelder Stadtteil Schachen wird am 01.02.2019 in den Dienst der Stadt Gersfeld treten und Herrn Orhan ab dem 01.04.2019 im Amt nachfolgen.

Bildquelle; FZ vom 17.01.2019

Videobeitrag des Rhönmagazins über Gersfeld

Das Rhönmagazin - TV Mainfranken hat uns besucht und einen Bericht über die schöne Stadt Gersfeld gemacht :-)


Hier der Link zum Beitrag:


https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/rhoenmagazin-gersfeld-im-januar-2019/

Haushalt für das Jahr 2019 eingebracht - Haushaltsrede zum Download

Im Zuge der gestrigen Sitzung der Stadtverordentenversammlung habe ich unter anderem den Entwurf des Haushaltsplanes der Stadt Gersfeld (Rhön) und des Witschaftsplanes der Stadtwerke Gersfeld (Rhön) für das Jahr 2019 zur Beratung in die Stadtverordenetenversammlung eingebracht.

 

Bedauerlicherweise hat uns das Land (Hessen) für das Jahr 2019 Zuweisungen von über 310.000,00 € gekürzt, die voraussichtlich zum Teil durch eine Erhöhung der Grundsteuer B kompensiert werden müssen. Es obliegt nun der Stadtverodenetenversammlung den Haushalt zu beraten und letztverbindlich über diesen zu entscheiden. Dies ist für die nächste Sitzung der Stadtverordenetenversammlung am 07.02.2019 vorgesehen.

 

Meine Rede vom 13.12.2018 aus Anlass der Einbringung des Haushaltes und des Wirtschaftsplanes gibt es hier zum Download:

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Meine Haushaltsrede vom 13.12.2018
Haushaltsrede 2019.pdf
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Keime im Trinkwasser - Abkochempfehlung

Viele Bürgerinnen und Bürger bewegt derzeit, verstänlicherweise, die Keimbelastung des Trinkwassers und die aus diesem Grunde durch unsere Betriebsführerin, die Fa. Remondis, herausgegebene Abkochempfehlung.

 

Was ist passiert / was ist der Hintergrund der Abkochempfehlung?

 

Die Fa. Remondis entnimmt für die Stadtwerke Gersfeld (Rhön) an verschiedenen Stellen im gesamten Trinkwassernetz regelmäßig Wasserproben und lässt diese auf ihre chemische und mikrobilologische Reinheit untersuchen. Die letzte dieser regelmäßigen Proben wurde vor ca. zwei Wochen genommen und war, wie dies regelmäßig der Fall ist, unbelastet.

 

Unabhängig von der Regelbeprobung durch die Stadtwerke Gersfeld (Rhön) bzw. durch die Fa. Remondis, nehmen auch einige Einrichtungen in Gersfeld, etwa das Klinikum oder die Seniorenwohneinrichtungen, Wasserproben aus ihrem Hausnetz. So ist dies auch in der vergangenen Woche geschehen.

Bei diesen Proben wurden sog. "coliforme Keime" festgestellt. Diese sind bis zu einer gewissen Konzentration nicht bedenklich und kommen hin und wieder vor. Besagte Einrichtungen haben sodann die Stadtwerke Gersfeld (Rhön) bzw. die Fa. Remondis von dem Ergebnis ihrer Wasserproben informiert. Diese Information wurde zum Anlass genommen sofort eine außerordentliche Probe aus dem öffentlichen Trinkwassersystem zu nehmen. Auch bei dieser Probe wurden sodann "coliforme Keime" und ein (!) Enterokokkenbakterium festgestellt.

 

Was bedeutet "verkeimt" / ist dies gefährlich / bedenklich?

 

Jein. Wenn von einem Bakterium geschrieben wird, hat dies den folgenden Hintergrund: Im Zuge der mikrobiologischen Anlayse einer Wasserprobe wird eine gewisse Menge Wasser auf eine Perieschale mit Nährlösung gegeben. Diese wird über einen definierten Zeitraum "gebrütet". Sodann wird geprüft, ob sich Bakterien auf der Nährlösung vermehrt haben und falls ja, wieviele. In unserem Fall war es ein Enterokokkenbakterieum. Der Grenzwert liegt bei null. Global gesehen ist eine solche Sache keine Seltenheit und nicht sonderlich bedrohlich, aber der Grenzwert ist überschritten, sodass gehandelt werden muss.

 

Die festgestellten Keime / Bakterien sind für einen gesunden Menschen regelmäßig unbedenklich und kommen im tierischen und menschlichen Körper, im Verdauungsystem, in hoher Konzentration vor. Manche Arten dieses Bakterienstammes werden sogar in probiotischen Lebensmitteln zur Förderung der Darmflora eingesetzt. Bei Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem kann ein solches Bakterium, wie vieles andere aber auch, eine Infektion auslösen.

 

Ein ganz persönlicher Kommentar am Rande: Ich möchte der Angelegenheit nicht ihren Ernst, wohl aber die von Einigen an den Tag gelegte Aufregung und Dramatik nehmen: Ich bin hier möglicherweise kein Beispiel und jeder muss für sich selbst beurteilen, wie er mit einer solchen Empfehlung umgeht, aber ich selbst folge der Abkochempfehlung nicht. Wir nehmen das Wasser auch weiterhin wie gewohnt z.B. zum Zähneputen, für unsere Kaffeemaschine oder zur Zubereitung der Speisen für uns und unsere zweijährige Tochter. Diese hilft meiner Frau auch beim ausmisten ihres Pferdes und kommt viel mit Landwirtschaft und Tieren in Kontakt und steckt, wie Kinder so sind, ab und an danach auch gerne mal ihre Finger in den Mund. Ich behaupte, dass Freya auch deshalb so gesund und fidel ist, wie sie es ist, weil sie naturnah und auch mit vielen Berührungspunkten zur Landwirtschaft und zu Tieren aufwächst. Was ich sagen will: Im Alltag sind wir ständig mit solchen Keimen konfrontiert: Haustiere, der Druck einer nach einem Toilettengang nicht gründlich gewaschenen Hand, nicht gründlich gereinigtes Obst und Gemüse, in (insbes. in rohen) Fleisch- und Wurstwaren usw. Dafür haben wir ein Immunsystem. Magenbeschwerden und Durchfälle kommen bei jedem von uns hin und wieder vor, die genaue Ursache kann meist nicht ausgemacht werden. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Grenzwertüberschreitung hingenommen würde. Im Gegenteil, derzeit wird mit Priorität daran gearbeitet, dass die Abkochempfehlung aufgehoben werden kann und dies ist, wie geschrieben, kein Aufruf diese Abkochempfehlung zu ignorieren, wohl aber die Sache sachlich und reflektiert aufzunehmen.

 

Was wurde veranlasst / wie wurde / wird gehandelt?

 

Das Ergebnis dieser außerordentlichen Wasserprobe wurde, wie dies regelmäßig geschieht, dem Gesundheitsamt mitgeteilt. Da die Ursache für den festgestellten Bakterieneintrag noch nicht sicher festgelegt werden konnte (dazu noch unten) wurde durch den technischen Leiter unseres Eigenbetriebes, unseren Wassermeister und das Gesundheitsamt gemeinsam entschieden, sicher zu gehen und das Wassernetz prophylaktisch zu desinfizieren und, bis dies geschehen ist, dies ebenfalls als Vorsichtsmaßnahme, eine Abkochempfehlung auszusprechen.

 

Ich selbst habe am Nachmittag des 05.12.2018 von dieser Angelegenheit erfahren und die zuständigen Mitarbeiter angewiesen, in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, sofort alles Nötige und eine Information der Bevölkerung zu veranlassen. Es wurde ad hoc eine (Presse-) Mitteilung hierrüber verfasst. Wenige Minuten später konnte man hiervon in den regionalen und überregionalen Online-Nachrichtenportalen (Osthessen News, Fuldainfo, Osthessen Zeitung u.a.), auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) und in den sozialen Medien lesen, es im Radio hören, abends in der „Hessenschau“ davon sehen, am Donnerstag in der Fuldaer Zeitung davon lesen und am Freitag auch im „Rhönbote“ wahrnehmen. Auf eine Flugblattaktion und Lautsprecherdurchsagen wurde verzichtet. Das Gesundheitsamt hat eine Information der Bevölkerung über Rundfunk und Presse präferiert. So wurde durch Remondis gehandelt. Schon bevor diese Nachricht veröffentlicht wurde, hat der Wassermeister (Hr. Grösch), wie er mir berichtet hat, die Seniorenwohneinrichtungen, die Kliniken und Kinderbetreuungseinrichtungen informiert, die also noch früher informiert waren.

 

Es wurden Pumpen an das Netz angeschlossen, die ein Desinfektionsmittel (Chlor) in niedriger, gesundheitlich unbedenklicher Konzentration in das Leitungsnetz verbringen. Wenn das Desinfektionsmittel auch in den außenliegensten Leitungssträngen in ausreichender Konzentration nachgewiesen wurde, gilt die Leitung als desinfiziert. Sodann kann die Chlorung wieder eingestellt und die Abkochempfehlung aufgehoben werden. Dies dauert, aufgrund unseres großen und verzweigten Leitungsnetzes, eine gewisse Zeit.

 

Die von einigen Medien gewählte Überschrift "Gersfelder Wasser weiterhin mit Keimen belastet" ist vor diesem Hintergrund jedenfalls zu undiffierenziert. Es kann derzeit nicht sicher festgestellt werden, ob das Wasser weiterhin verkeimt ist oder nicht. Eine weitere Wasserprobe hätte auch unbelastet sein können. Da die Desinfizierung aber noch läuft und man nun wirklich alle Leitungen mit dem Desinfektionsmittel durchspült haben möchte, wird die Abkochempfehlung vorsorglich noch aufrechterhalten.

 

Warum sind so viele Stadtteile betroffen?

 

An der "Versorgungszone Gersfeld" hängen auch der Weiler Sparbrod sowie die Stadtteile Maiersbach, Mosbach, Rengersfeld und Rommers. Das Quell- und Brunnenwasser, etwa aus der Barnsteinquelle und dem Tiefbrunnen am Kälberrain, fließt in all diesen Bereichen, sodass die Abkochempfehlung prophylaktisch auch für diese Bereiche ausgegeben wurde und auch das Netz dort vorsorglich desinfiziert wird.

 

Woher kommt der Keim / was war die Ursache?

 

Das ist unklar. Es könnte viele mögliche Ursachen geben. Zunächst ist zu sagen, dass das Rohwasser, gerade das Quellwasser, das sich in oberflächennahen Bereichen sammelt, fast immer mit diversen Keimen belastet ist. Solche Keime kommen in der Natur regelmäßig vor und können etwa durch Regen oder Tiere, insbesondere deren Ausscheidungen, in das Wasser gebracht werden. Das, regelmäßig Keime enthaltende, Rohwasser wird sodann in einer Wasseraufbereitungsanlage mit UV-Licht bestrahlt und dadurch desinfiziert. Es fließt dann etwa einem Hochbehälter zu und wird von dort in das Leitungsnetz, zu den Verbrauchern, abgegeben.

Es könnte sein, dass die UV-Desinfektionsanlage der Barnsteinquelle kurzzeitig nicht sauber gearbeitet hat, es könnte an einem Rohrbruch, ggf. gar einem unentdeckten, gelegen haben, durch den Fremdwasser (und mit diesem Keime) in das Trinkwasser gelangt sind. Auch eine Verschmutzung im Hochbehälter (es müsste sich nur ein Insekt oder ein anderes Tier dorthin verirrt haben) oder eine unzulässigerweise mit dem Netz verbundene Zisterne können nicht ausgeschlossen werden. Dies zeigt auch, wie empfindlich unsere Infrastrukturen, auch gegen Angriffe von außen, sind.

 

Wann wird die Abkochempfehlung aufgehoben werden?

 

Sobald das Leitungsnetz komplett desinfiziert wurde (siehe oben) wird die Chlorung eingestellt. Wenn dann drei Nachproben keimfrei gewesen sind, kann man wieder von einem Regelbetrieb ausgehen und die Abkochempfehlung wird zurückgenommen werden. Die Stadtwerke Gersfeld und die Fa. Remondis werden sofort, insbes. über die o.g. Medien, informieren, sobald dies der Fall ist.

 

Bei Fragen oder Anmerkungen stehen meine Mitarbeiter oder ich und insbesondere unser Wassermeister Grösch (015165624851) jederzeit zur Verfügung.

 

Straßenausbaubeiträge - Resolution der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis Fulda

Grundsätzlich begrüße ich es sehr, dass Bürgerinnen und Bürger nicht mehr durch Straßenausbaubeiträge belastet werden müssen, denn solche Straßenausbaubeiträge stellen nicht selten eine ganz erhebliche Belastung - zum Teil sind es viele zehntausend Euro - für die anliegenden Grundstückseigentümer dar. Die neue Rechtslage zur Erhebung von Straßenausbaubeiträgen im Lande Hessen, die den Kommunen nun die Wahl lässt, ob sie Straßenausbaubeiträge erheben oder nicht, aber ihnen im Falle der Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen keine finanzielle Kompensation durch das Land gewährt, ist für die finanzschwachen Kommunen im ländlichen Raum, wie die Stadt Gersfeld (Rhön) eine ist, aber fatal! Diese Kommunen können sich den Erhalt und die Sanierung ihrer Infrastrukturen ohnehin kaum leisten, haben einen großen Investitionsstau, erheben schon jetzt meist höhere Steuern und Gebühren und sind in hohem Maße auf Förderung und Zuschüsse durch das Land oder den Bund angewiesen.

 

So wird den finanzschwachen Kommunen wie der Stadt Gersfeld (Rhön) wohl nichts anderes übrig bleiben, als an den Straßenausbaubeiträgen festzuhalten oder aber deren Ausfall durch eine Erhöhung der kommunalen Steuern, insbes. der Grundsteuer B, zu kompensieren. Damit werden diese Kommunen und der ländliche Raum im Vergleich zu den oft viel finanzstärkeren Stadt(-rand-)kommunen als Wohnort noch unattraktiver.

 

Vor diesem Hintergrund haben meine Bürgermeisterkolleginnen und Kollegen im Landkreis Fulda und ich eine Resolution zu diesem Thema verabschiedet, die heute in Fulda an unsere Landtagsabgeordneten übergeben wurde. Hier die Resolution im Wortlaut und unten zum Download:

 

"Investitionen in verkehrliche Infrastruktur können dauerhaft nicht allein aus kommunalen Haushalten gestemmt werden, folglich ist eine grundsätzliche und für alle Kommunen gleiche Regelung erforderlich. Diesen Weg hat die hessische Landesregierung durch Änderung des Kommunalen Abgabengesetzes (KAG) ohne erkennbaren Grund verlassen und nach Jahrzehnten bewährter Praxis den Kommunen den „schwarzen Peter“ zugeschoben. 
Die Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Fulda fordert daher die aktuelle und künftige Landesregierung auf, Regelungen zugunsten einer einheitlichen Praxis in Hessen verbindlich und zügig zu treffen, klare Finanzierungsvorschläge zu unterbreiten oder Finanzmittel aus originären Landesmitteln zur Verfügung zu stellen. 


Die Kommunen des Landkreises Fulda erheben nahezu allesamt seit vielen Jahrzehnten Anlagen bezogene Straßenbeiträge von Eigentümern. Dieses ist sicherlich ein wichtiger Grund für die ausgeprägte finanzielle Stabilität der meisten im Kreis Fulda gelegenen Kommunen im Vergleich zu anderen Gebieten Hessens. 
Durch die Einführung der Hessenkasse vor einigen Monaten wurden u.a. Kommunen gestärkt, die in der Vergangenheit keine Straßenbeiträge erhoben hatten, ggf. dadurch in eine finanzielle Schieflage geraten sind und auf Kassenkredite angewiesen waren. Diesem Tatbestand wollte das Land durch die Einführung der verpflichtenden Erhebung von Straßenbeiträgen im Jahre 2013 sicherlich vorbeugen. Eine andere Erklärung für diese Gesetzesänderung können wir nicht erkennen. 
Das Land Hessen betrieb zuletzt sogar einen erheblichen Aufwand, um Kommunen ohne Beitragssatzung zu disziplinieren, einer geregelten Systematik zugunsten kommunaler Entschuldung durch Beitragssatzungen (sei es Anlagen bezogen oder wiederkehrend) näher zu bringen und letztlich eine Gleichbehandlung hessischer Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Dieses Engagement zeugte von der Erkenntnis, dass die steigenden Investitionsbedürfnisse in die Infrastruktur eine der großen Herausforderungen für die öffentliche Hand darstellen. 
Durch die Entscheidung, die Erhebung von Straßenbeiträgen vollends in die kommunale Selbstverwaltung zu geben sowie der zusätzlichen Bürde, über einen einfachen Antrag eine Stundung von Beiträgen auf 20 Jahre gewähren zu müssen, wurden gerade die finanziell schwächer gestellten Gemeinden zusätzlich unter Druck gesetzt. Selbst bei kleinsten Beträgen werden die Kommunen nun schon als „Bank“ missbraucht, was zu einer deutlichen Erhöhung des Verwaltungsaufwands und zu finanziellen Mehrbelastungen durch Fremdfinanzierung führt. Als Resultat schaffen nun einige Kommunen Straßenbeiträge ab, so dass die Ungleichbehandlung unter hessischen Kommunen und ggfs. die Abhängigkeit der notwendigen Investitionen von der jeweiligen Wirtschaftslage immer stärker in den Vordergrund tritt. 

 

Durch die entstandene Situation sind inzwischen vielerorts öffentliche Bürgerproteste entstanden, die sich in der Gründung von Bürgerinitiativen äußern. Das Verständnis für die Erhebung von Straßenbeiträgen sinkt zunehmend. Durch die generelle Zunahme des Verkehrs in den letzten Jahren steigt der Unwille von Grundstückseigentümern, Straßen, die u.a. durch die Nutzung von Durchgangsverkehren schadhaft geworden sind, unter Berücksichtigung privater Eigenmittel zu sanieren. Das Argument, dass diese Infrastruktur als Erschließungsanlage allen Grundstückseignern das Baurecht und eine adäquate Nutzung dauerhaft sichert, hat an Wirkung verloren. 
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Fulda und der Stadt Fulda fordern daher die Landesregierung auf, den Bürgerfrieden durch klare Regelungen oder finanzielle Unterstützung der hessischen Kommunen aus originären Landesmitteln wieder herzustellen. 
In Frage kommt bspw. ein Sondertopf - analog Bayern - über 100 - 150 Mio. EUR für alle hessischen Kommunen. Dies erstreckt sich ebenso auf die Förderung von Abrechnungsgebieten für Kommunen, die wiederkehrende Straßenbeiträge vor dem 01.01.2018 eingeführt haben. 
Alternativ sehen wir eine klare gesetzliche Regelung als notwendig an, die entweder das Verbot oder die Pflicht zur Erhebung von Beiträgen zum Ziel hat. 
 
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Fulda sowie der Stadt Fulda
 
Fulda, 30.11.2018"
 
 

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Straßenausbaubeiträge - Resolution der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis Fulda
2018-11-30 Resolution Straßenausbaubeitr
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"Danziger Straße" in Sondersitzung nun endgültig als Kindergartenstandort festgelegt

Das war wahrlich eine "schwere Geburt". Nachdem die Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2017, nach einer intensiven und zum Teil emotional geführten Debatte beschlossen hatte, dass das vorhandene Kindergartengebäude in der Danziger Straße in Gersfeld aufgegeben werden solle und dass sowohl eine Kinderkrippe (U3-Betreuung) und auch ein Kindergarten auf der Freifläche zwischen Schlosspark und Wolf-Hirth-Straße hätte neu gebaut werden sollen, wurde dieser Beschluss nun aufgehoben. Die Stadtverordnetenversammlung hat am vergangenen Donnerstag in einer Sondersitzung mit sehr interessanten und konstruktiven Wortbeiträgen mit großer Mehrheit beschlossen, dass Kindergartengebäude in der Danziger Straße wo nötig zu sanieren, zu renovieren und auszubauen ist und dass es weiterhin als Kindergarten genutzt werden soll. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Grundstück durch die Stadt zu erwerben und die so dringend benötigte Kinderkrippe ist dort zu bauen. 

 

Die Beschlussvorlage, die ich für diese Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erstellt habe, steht unten zum Download bereit. Ich werde den bereits beauftragten Architekten nun anweisen unverzüglich mit der Planung zu beginnen!

 

Wenn der Bau der Kinderbetreuungseinrichtungen auf der Fläche oberhalb des Schlossparkes auch insofern attraktiver und komfortabler gewesen wäre, dass ein moderner Neubau dort, auf großer und attraktiver Fläche und ohne eine nun notwendige Rücksichtnahme auf vorhandene Gebäudestrukturen hätte erfolgen können, so wäre die dortige Errichtung eines Kindergartens und einer Kinderkrippe doch mit ganz erheblichen negativen Folgen für die Stadt Gersfeld (Rhön), insbesondere für die städtischen Finanzen, verbunden gewesen. Dieser Auffassung hat sich die große Mehrheit der Abgeordneten, wenn es für viele auch ein Kompromiss gewesen sein mag, nun angeschlossen:

 

Nach dem ersten Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2017 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und durch ein Architekturbüro erstellt. Diese wurde vor einigen Wochen der Stadtverordnetenversammlung präsentiert. Nach dieser Studie wäre die Entwicklung des Standortes "am Schlosspark" um ca. 3,5 Mio. € (!) teurer gewesen wäre, als dies bei Ausbau des schon jetzt genutzten Standortes "Danziger Straße" der Fall sein dürfte. Selbst diese - "kleine" - Lösung wird durch den Architekten noch mit Gesamtkosten von unglaublichen 4,25 Mio. € beziffert. Die jährlichen Folgekosten (insbes. Abschreibungen, Zins- und Tilgung von benötigten Darlehen) für den städischen Haushalt wären nach einem Neubau "am Schlosspark" deutlich höher ausgefallen, als dies nun der Fall sein wird.

 

Die Stadt Gersfeld (Rhön) kann sich den Bau eines Kindergartens / einer Kinderkrippe eigentlich leider nicht leisten und muss dieses Projekt wohl durch schmerzliche Einschnitte in anderen Bereichen möglich machen. Sie muss und will dies Projekt aber zeitnah und mit großer Priorität umsetzen, um allen Eltern, die einen solchen benötigen, einen attraktiven Betreuungsplatz für ihr Kind anbieten zu können und um noch familienfreundlicher zu werden.

 

Da eine jede Kommune bei ihrem Handeln den Geboten der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit und einer sparsamen Haushaltsführung verpflichtet ist, wäre ein Entwicklung des Standortes "am Schlosspark" rechtswidrig gewesen. Schon der damalige Beschluss war dies, da ihm keine vergleichende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zugrund lag, was aber vorgeschrieben ist.

 

Außerdem wären die Entwicklungspotentiale Gersfelds, etwa im Bereich der Gesundheitsbranche, mit einem Kindergartenbau "am Schlosspark" wohl eingeschränkt worden. Die Klinikum Fulda AG, die Acura-Rhönklinik und die Schlosspark-Klinik Dr. v. Rosen haben die Stadt darum gebeten, Entwicklungsfläche in diesem Areal vorzuhalten. Dies ist nun erfreulicherweise weiterhin der Fall.

 

Auch die Nähe der Kindergärten zur autismusgerechten Wohneinrichtung der Tanner Diakonie hätte Konflikte verusachen können und die infrakstrukturelle Erschließung dieser Fläche, insbesondere im Bereich der Abwasserbeseitigung (Kanalanschluss) wäre aufwendig und teuer gewesen. Weitere Einzelheiten können der Beschlussvorlage (siehe unten) entnommen werden.

 

Bildquelle, FZ v. 24.11.2018

 

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Streifzug Wasserkuppe - Neues Beschilderungs- und Besucherleitsystem auf der Wasserkuppe umgesetzt

Die Wasserkuppe ist Gersfelds und Hessens höchster Berg und ein beliebtes Ausflusziel für bis zu 1 Mio. Besucher im Jahr. Es werden dort die unterschiedlichsten Attraktionen angeboten und viele Interessensgruppen angesprochen: Flieger, Modellflieger, Winter- wie Sommersportler, Erlebnis- und Erholungssuchende etc.

Dieses führte in den letzten Jahren dazu, dass ein regelrechter Wald aus unterschiedlichen Hinweisschildern und Werbetafeln entstanden ist. Dies ist sowohl unansehnlich als auch verwirrend.

 

Um dieses abzustellen hat die Stadt Gersfeld (Rhön), finanziell unterstützt durch den Landkreis Fulda und das EU-Förderprogramm LEADER, ein Besucherleit- und Beschilderungssystem für die Wasserkuppe in Auftrag gegeben. Mit der Umsetzung dieses Projektes wurde nun begonnen. Die am häufigsten frequentierten "Haupt-" Wege der Wasserkuppe wurden in einen Basisrundweg ("Streifzug Wasserkuppe") zusammengefasst. Dessen Ausgangs- und Endpunkt, der wie am Gipfel mit einer Info- und Übersichtstafel versehen ist, ist die Bushaltestelle bei Peterchens Mondfahrt ("Infopunkt Zentral"). Der Weg führt bis zum höchsten Punkt der Wasserkuppe, zum Radom ("Infopunkt Gipfel"), und lenkt die Besucher sodann wieder zurück ins "Zentrum". Hinter dem Segelflugmuseum, im Bereich des Klettergartens, ist ein neues Wegestück entstanden.

 

Es ist vorgesehen, dass mit diesem Basisrundweg sukzessive themenbezogene Nebenwege verbunden werden. Vorhandene Wege sollen eingebunden und etwa um Themen wie Militärgeschichte der Wasserkuppe und der Region, Fliegerei, Sport- und Freizeit, Wetter und Sterne oder Umwelt und Natur aufgewertet werden. Auch wird daran gedacht den / die Weg/e zu digitalisieren, etwa dadurch, dass durch das Scannen von QR-Codes Informationen und mediale Angebote zu den jeweiligen Standpunkten oder Themen über das Mobiltelefon angezeigt werden. Hierrüber werden bereits Gespräche geführt.

 

Da die "alten" Schilder noch nicht demontiert sind, haben wir auf der Wasserkuppe derzeit noch mehr Schilder als bislang. Dieser Zustand wird sich nun aber nach und nach ändern, da die überflüssig gewordenen Schilder zurückgebaut werden, bis letztlich nur noch die "neue" Beschilderung vorzufinden ist. Das Erscheinungsbild der Wasserkuppe wird so wesentlich harmonischer, attraktiver und übersichtlicher werden.

 

Bauamtsleiter gesucht!

Sperrung der Brücken in der Wiesenstraße

Aufgrund ihres schlechten baulichen Zustandes ist die Verkehrssicherheit der Brücken in der Wiesenstraße, im Besonderen der Brücke über die Sparbrod, nicht mehr gewährleistet, weshalb die Brücken leider bis auf Weiteres für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden müssen.

Kindergartenstandort

 Der Magistrat hat einen Architekten mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Bau einer Kinderkrippe und eines Kindergartens auf der Fläche oberhalb des Schlossparkes oder am bestehenden Standort in der Danziger Straße beauftragt. Die Ergebnisse dieser Studie wurden während der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 01.11.2018 vorgestellt. Das Ergebnis hat die FZ am 02.11.2018 treffend betitelt: Der Komplettneubau am Schlosspark käme die Stadt Gersfeld (Rhön) wesentlich teurer als die Entwicklung des bestehenden Standortes. Ich hoffe, dass die Stadtverordnetenversammlung dem Ergebnis der Studie folgt und sich für die Entwicklung des Standortes in der Danziger Straße, unter Einbeziehung des bestehenden Kindergartens, entscheidet!

 

 

Weiterentwicklung des Wildparkes Gersfeld

Heute, 19.10.2018, in Der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht über ein Projekt für die nächsten Jahre, auf dass ich mich sehr freue und vorantreiben will. Wenn wir durch Land und Kreis Unterstützung erhalten und Fördermittel bekommen können, soll der Wildpark umgestaltet und erheblich attraktiviert werden. Wir haben bereits ein Büro mit der Erstellung einer Analyse und Studie über die Entwicklung des Wildparkes beauftragt und erste Ergebnisse bekommen. Ob nun ein Bär oder andere der genannten Tierarten tatsächlich einziehen werden sei dahingestellt, jedenfalls gibt es schon viele interessante Gedanken. Zuerst werden wir uns, da die Deiche der Teiche saniert und verstärkt werden müssen, mit diesen und dem Eingangsbereich befassen. Ich bin gespannt und hoffe, dass viele schöne und interessante Dinge dort werden.

Ab Dezember 2018 erstmals Spät-Zug um 23:23 Uhr von Fulda nach Gersfeld

Ich habe einige Anträge und Bitten geschrieben und freue mich, dass meine und die Initiative von Pro Bahn & Bus endlich erfolgreich waren. Ab Dezember wir an Freitag- und Samstagabenden eine Spätverbindung um 23:23 Uhr von Fulda nach Gersfeld eingerichtet. Mit dieser Spätverbindung wird die Rhönbahn erheblich aufgewertet. Es wird nun möglich sein das Abendprogramm Fuldas (Kino, Theater usw.) zu erleben und anschließend mit der Bahn zurück bis nach Gersfeld zu fahren. Sehr gut

Mitarbeiter/in im Bauhof der Stadt Gersfeld (Rhön) gesucht!

Breitbandinternet ab sofort in allen Teilen Gersfelds verfügbar

Gestern, 25.09.2018, dürfte ich gemeinsam mit meinen Kollegen aus Ehrenberg und Poppenhausen, dem Landrat und vertretern des Landkreises sowie der Telekom, der mit dem Tiefbau beauftragten Bauunternehmen und der Fördermittelgeber von Bund und Land im Zuge eines "Rote-Knopf-Termines" auf der Wasserkuppe das Breitbandinternet für den Vorwahlbezirk 06654 freischalten.

 

Das Breitbandinternet (min. 30 Mbit/s) ist nun - wenn entsprechende Verträge mit einem Telekomunikationsdienstleier abgeschlossen wurden - endlich in allen Teilen Gersfeld verfügbar, sodass für uns ein lang ersehnter Zustand eintritt.

 

Bild: FZ vom 26.09.2018


Spatenstich Neubau Autismuseinrichtung der Tanner Diakone

Heute durfte ich den ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der Autismuseinrichtung der Tanner Diakonie durchführen.
 
Ein tolles und für Gersfeld wichtiges Projekt. Die Tanner Diakonie investiert ca. 3,5 Mio € in den Standort Gersfeld und schafft 14 neue Betreuungsplätze und Arbeitsplätze.
 
Ich wünsche dem Bau und der Diakonie weiterhin viel Erfolg!
 
Hier der Link zu Medienberichten:
http://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2017/april/einrichtung-fuer-menschen-mit-autismus-waechst-
http://osthessen-news.de/n11556650/tanner-diakonie-erweitert-betreuungsangebot-fuer-menschen-mit-autismus.html
Bildquelle: Osthessen Zeitung

Jugendforum an der Rhönschule Gersfeld

Am 09.03.2017 in der FZ - Jugendforum in Gersfeld:

 

Gestern, am 08.03.2017, fand in der Rhönschule Gersfeld ein Jugendforum statt.

 

Unter Leitung von Antje Voll (VNLR) und Harald Vonderau (Jugendarbeiter in Gersfeld) wurden die Jugendlichen auf das Diskussionsforum vorbereitet und durch den Nachmittag geführt.

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit Fragen an meine Kollegen/in aus Ebersburg, Poppenhausen und mich, sowie an Vertreter des Kreistages zu stellen und ihre Wünsche, Vorstellungen und Kritik zu äußern.

 

Sehr leider war die Veranstaltung durch die Schülerinnen und Schüler nur mäßig besucht. Gleichwohl waren die Organisatoren sehr positiv über die Ernsthaftigkeit und Differenziertheit vieler Aussagen der Jugendlichen überrascht.

Ich hoffe eine Veranstaltung dieser Art findet bald wieder, und regelmäßig, statt. Ich würde mich sehr freuen wenn es gelingt mehr Jugendliche für das Gemeinwesen und das Politische zu begeistern. Wir werden jedenfalls dafür arbeiten.

 

 

Wasserbauprogramm endgültig in Kraft gesetzt

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Am 13.02.2017 in der FZ:

Wasserbauprogramm in Kraft – Aussetzung gekippt.

   

Am vergangenen Donnerstag, 09.02.2017, hatte die Stadtverordenetenversammlung über einen Antrag abzustimmen, der zum Ziel hatte das ausgesetzte Wasserbauprogramm endgültig in Kraft zu setzen. Diesem Antrag wurde von der Mehrheit der anwesenden Parlamentarier zugestimmt, sodass nun Rechts- und damit Handlungssicherheit in dieser Sache besteht und die in der Vergangenheit zum Teil intensiven und kontroversen Debatten über dieses, für Gersfeld so wichtige, Bauprogramm beendet sind.  

 

Das Wasserbauprogramm wird in diesem Jahr große Fahrt aufnehmen: Der Stadtteil Sandberg muss an die Versorgungszone Gersfeld angeschlossen werden, die von der Wasserkuppe über Obernhausen verlaufende Wasserleitung wird in Richtung Brembach weitergeführt, das Ortsnetz Rengersfeld wird erneuert und die Aufbereitungstechnik im Wasserwek „AGHD“ muss dringend ausgetauscht werden.

 

Diese Maßnahmen sind bitter nötig, da insbesondere die Desinfektionsanlagen in den Quellen in Sandberg und dem Glaswald auf eine sehr primitive, nicht mehr zulässige Dauerchlorung aufgebaut sind, die dringend vom Netz genommen werden müssen. Die Aufbereitungsanlage im Wasserwerk „AGHD“ entspricht ebenfalls nicht mehr dem Stand der Technik und ist extrem störanfällig und damit kostenintensiv. Diese Maßnahmen, und einige weitere, die in 2017 erledigt oder begonnen werden sollen, haben ein Volumen von über 1,8 Mio € und werden uns in 2017 sehr beschäftigen.

 

Seit der Aussetzung des Wasserbauprogramms, aber auch schon davor, wurde in die Trink- und Löschwasserverorgung nur sehr wenig, zu wenig, investiert. Dieser Investitionsstau wird nun Schritt für Schritt aufgelöst werden.

 

Mit der Umsetzung  des Bauprogramms wird die Trink- und Löschwasserversorgung nachhaltig gesichert. Eine Globalberechnung, um die finanzielle Belastung zu ermitteln, die auf die Bürger zukommt, ist in Auftrag gegeben. Sobald diese vorliegt, muss die Stadtverordnetenversammlung entscheiden, ob die Bürger in Form eines Ergänzungsbeitrages, einer Gebührenerhöhung oder einer Mischung aus beidem mit an der Finanzierung beteiligt werden.

 

Sobald die genauen Berechnung vorliegen und die Gremien über die Art der Finanzierung (Ergänzungsbeitrag, Gebühren oder beides) entschieden haben, können wir konkrete Zahlen nennen. Dann wird eine umfangreiche Bürgerinformation stattfinden (Bürgerversammlungen, Homepage, Flugblätter). Dies könnte in der zweiten Jahreshälfte der Fall sein.

 

 

 

Gesagt getan! - Haushaltsentwurf erstmals mit Überschuss.

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Haushaltsrede 2017
Meine Rede zur Einbringung des Haushalts- und des Wirtschaftsplans für das Jahr 2017
Haushalts- u Wirtschaftsplanrede 2017.p
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Am 07.02.2017 in der FZ: Bedarf läst sich nicht decken; die Immobilienmarktsituation in Gersfeld (Rhön)

Am 07.02.2017 in der FZ: Bedarf lässt sich nicht decken.

Ein Bericht zur Immobilienmarktsituation in Gersfeld. Es ist eine anhaltend große Nachfrage nach Wohnraum in Gersfeld zu verzeichnen.

 

Ein eindeutiges Zeichen für die weiter zunehmende Attraktivität Gersfelds als Wohn- und Arbeitsort ist die kontinuierlich hohe Nachfrage nach Wohnraum in und um die Hauptstadt der Rhön.

 

Die, vor allem auswärtigen, Interessenten wissen die herrliche Natur und das umfangreiche Infrastrukturangebot (Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrserschließung, medizinische Versorgung, umfangreiche Seniorenbetreuungs- und Pflegeangebote, Freizeit-, Sport und Kulturangebot etc.) bei vergleichsweise günstigen Lebenshaltungskosten in unserer schönen Rhönstadt sehr zu schätzen. 

 

Wir sind ständig bemüht die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass weiterer attraktiver Wohnraum ensteht. So wird etwa die Erstellung eines Konzepts zum Flächen- und Leerstandsmanagement vorbereitet, im ehemaligen Ludwigstift sollen Wohnungen entstehen, das IKEK-Verfahren wird helfen Baulücken zu schließen und (drohend) leerstehende Immobilien aufzuwerten und marktfähig zu machen. Außerdem entwickeln wir neue Baugebiete, ganz aktuell etwa in Obernhausen und mit dem in der Planung befindlichen Bau der neuen U3- und Kindergarteneinrichtung wird auch das Kinderbetreuungsangebot enorm verbessert werden.

 

Übrigens: Die Stadt Gersfeld hat schon vor einiger Zeit sehr attraktive Preise für Bauland in Altenfeld und Hettenhausen beschlossen. In Altenfeld ist der voll erschlossene Quadratmeter Bauland zu einerm Preis von 45 € und in Hettenhausen zu 70 € zu erwerben!

 

 

Am 03.02.2017 in der FZ: Neue KITA-Plätze und glückliche Eltern!

Am 03.02.2017 in der Fuldaer Zeitung: Neue U3-Betreuungsgruppe am 01.02.2017 eröffnet.

   

Bislang war das Angebot an U3-Betreuungsplätzen in Gersfeld zu gering, viele Eltern konnten nicht zeitnah einen Betreuungsplatz für ihr Kleinkind erhalten. Aus diesem Grunde haben wir unter Hochdruck nach eine Lösung gesucht, sodass in kurzer Frist die Erweiterung der bestehenden Betreuungseinrichtung im evangelischen Gemeindehaus „Haus der Begegnung“ am Gersfelder Marktplatz geplant  und errichtet werden konnte.

 

Die Situation war unbefriedigend. Mir ist es wichtig, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) allen Eltern, die ein solches Betreuungsangebot wahrnehmen wollen, einen Platz zur Verfügung stellen kann. Wir wollen noch Kinder und Familienfreundlicher werden, wofür ausreichend hochwertige Betreuungsangebote im U3-, im Kindergarten- und im nachschulischen Bereich von essentieller Bedeutung sind.

 

Die neu eröffnete Betreuungsgruppe im „Haus der Begegnung“ ist als Übergangslösung gedacht und auch so genehmigt. Die Betriebserlaubnis wurde befristet. Ich habe einen Arbeitskreis, der aus Vertretern des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung, des Kichenvorstandes und der Kindergartenleitung besteht zu Fragen der Kinderbetreuung eingesetzt, der Vorarbeit leisten und den Magistrat beraten soll. Nachdem wir erreicht haben, dass durch die neu geschaffene Gruppe nun kurzfristig ein Betreuungsangebot zur Verfügung gestellt werden konnte, konzentrieren wir nun auf die Planung einer nachhaltigen und dauerhaften Lösung.

 

Hier wird es wohl auf einen Neubau hinauslaufen müssen. Dieser könnte oberhalb des Schlossparks entstehen. Die Stadtverordnetenversammlung wird schon in ihrer nächsten Sitzung mit dieser Sache befasst sein und soll einen Beschluss zur Änderung eines Bebauungsplans fassen. Wenn dies geschehen ist, können wir einen Planer beauftragen und vertieft in die Planungen einsteigen.

 

Nach derzeitigem Planungsstand soll in Gersfeld eine U3-Betreuungseinrichtung für zunächst drei Gruppen und Neben- / Wirtschaftsräume entstehen. Dieses Gebäude soll aber bereits so geplant werden, dass es ohne großen Aufwand um weitere (Gruppen-) Räume erweitert werden kann. Wir denken daran in Zukunft möglicherweise

 

auch den evangelischen Kindergarten in diese noch zu Planende Einrichtung zu verlegen, um eine moderne, zentrale Kinderbetreuungseinrichtung zu haben. So könnten etwa Wirtschafts- und Nebenräume gemeinsam genutzt und das Personal effizient und attraktiv beschäftigt werden.

 

Ich bin sehr zufrieden, dass wir so schnell neue Betreuungsplätze schaffen konnten. Dank gilt insbesondere den Mitgliedern des Arbeitskreises und den am Bau beteiligten Handwerkern. Wir haben in kurzer Zeit, in sehr angenehmer Athmosphäre, konsequent und konstruktiv gearbeitet und schnell eine Lösung gefunden und umgesetzt. Es hat alles richtig gut geklappt, alle haben sich eingebracht und mitgeholfen.  

  

Die Rhön in den Tagesthemen am 26.01.2017

Kein schöner Land in dieser Zeit, als das unsre weit und breit....

 

Sehr sympathischer Bericht über die Rhön in den Tagesthemen:

 

http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesthemen/tagesthemen/Das-Erste/Video?bcastId=3914&documentId=40248448

 

Neujahrsbegrüßung der Stadt Gersfeld (Rhön)