Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gersfelderinnen und Gersfelder,

 

ich werde Ihnen an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen darüber berichten, was meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Magistrat, das Parlament und mich beschäftigt und bewegt.

 

Aktuelle Mitteilungen und Kurzbeiträge über Gersfelder Themen und meine Arbeit finden Sie aber insbesondere auf meinen Facebook Seiten:

 

Steffen Korell - Bürgermeister

 

oder

 

Steffen Korell - privat (login bei Facebook erforderlich)

 

Offizielle Mitteilungen und Informationen aus dem Rathaus, rund um die Verwaltung oder über die städtischen Leistungen, Einrichtungen und Termine erhalten Sie auch auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) oder auf der Facebook Seite unserer Tourist-Information.

 

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen scheuen Sie sich bitte nicht meine Mitarbeiter oder mich auch persönlich, etwa per E-Mail, zu kontaktieren. Wenn auch nicht jede Eingabe umgehend beantwortet oder umgesetzt werden kann, so kann ich Ihnen doch versichern, dass diese jedenfalls bedacht und diskutiert werden wird.

 


Neuer Frauenarzt in Gersfeld

Ich freue mich sehr, dass die intensiven Bemühungen den halben Frauenarztsitz in Gersfeld zu behalten erfolgreich waren, das Klinikum Fulda - MVZ Osthessen den Sitz übernommen hat und mit Dr. Zimmermann ab sofort wieder ein sympathischer und erfahrener Gynäkologe in Gersfeld, in attraktiven Räumlichkeiten, praktiziert. Liebe Damen, nutzt dieses Angebot, denn nur so wird es auch dauerhaft erhalten bleiben und ggf. ausgeweitet werden können!
Hier die Presseberichte:
 
 
 
 

Stadtverordnetenversammlung am 07.02.2019 - Haushaltsbeschluss

Am Donnerstag, 07.02.2019, fand die 22. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) in dieser Legislatur statt. Anders, als man nach dem Lesen der Tageszeitung meinen könnte, war es eine sehr konstruktive und harmonische Sitzung. Auch im Vorfeld der Sitzung und jetzt, danach, herrscht ein konstruktives und vertrauensvolles Klima des überparteilichen Miteinanders!

 

Die Sitzung war inbesondere von der Beratung und vom Beschluss des Wirtschaftsplans der Stadtwerke Gersfeld und des Haushaltsplanes der Stadt Gersfeld (Rhön) geprägt. Hier kam es zu etwas Historischem: Erstmals war es so, dass sich alle Fraktionen im Vorfeld der Sitzung zusammengefunden und einen gemeinsamen Antrag zum Haushalt ausgearbeitet haben, der sodann auch einstimmig angenommen wurde. Dies ist für mich ein deutliches Zeichen einer, im Vergleich zu früheren, wesentlich turbulenteren, Zeiten, ganz anderen politischen Kultur des konstruktiven, überparteilichen, faireren und respektvolleren Miteinanders, die ich lange beworben habe und die mir überaus sehr gefällt.

 

Die Auswirkungen dieses gemeinsamen Antrages bzw. des Haushaltsbeschlusses sind allerdings sehr kritisch zu sehen: Zwar konnten die Stadtverordneten das sich selbst gesetzte Ziel erreichen und eine Steuererhöhung vermeiden, doch wird diese m.M.n. sehr sehr teuer "erkauft". Denn um dieses zu erreichen, wurden viele Ausgabenpositionen, insbesondere im Bereich der Vereins- und Ehrenamtsförderung, der Repräsentation, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit, der Grün- und Ortsbildpflege und besonders der Unterhaltung (von Gebäuden, Straßen, Wegen, Brücken usw.) zum teil drastisch gekürzt. Etwa im Bereich der Straßenunterhaltung soll die Verwaltung - übertragbare Mittel aus 2018 unberücksichtigt - im nächsten und voraussichtlich auch in den Folgejahren nur 35.000 € ausgeben dürfen. Angesichts des zum Teil sehr schlechten Zustandes unserer Infrastruktur ein verschwindend geringer Betrag! Die Verwaltung wird in einigen Bereichen daher nur sehr eingeschränkt handlungsfähig sein, wird streng priorisieren und abwägen müssen, was leistbar sein wird und worauf verzichtet werden muss.

 

Auch wurde der Kurbeitrag in der Kernstadt Gersfelds und im Stadtteil Obernhausen auf einen Betrag von 2,40 € pro Übernachtung erhöht. Ich kann die Intention der Stadtverordneten, Urlaubsgäste an unseren Konsolidierungsbemühungen teilhaben zu lassen, gut nachvollziehen, sehe hier aber kritische Aspekte und hoffe, dass dies keine negativen Auswirkungen auf die touristische Entwicklung Gersfelds haben wird.

 

Zu diesem gemeinsamen Antrag habe ich mich mit einer Stellungnahme geäußert, die unten zum Download zur Verfügung steht.

 

Außerdem wurde in dieser Sitzung der Wirtschaftsplan der Stadtwerke Gersfeld wie eingebracht beschlossen und die Stadtverordneten haben über einen Vertrag zur Bewirtschaftung der Parkplätze am Roten Moor, am Schwedenwall und an der Fuldaquelle entschieden. Diese Parkplätze werden nun wieder durch den Eigenbetrieb des Landkreis Fulda bewirtschaftet, der den Winterdienst, Grünschnitt usw. organisieren muss. Die Stadt Gersfeld (Rhön) stellt weiterhin ihre Ordnungskräfte zur Kontrolle des Verkehres ab. Letzter Tagesordnungspunkt war die Entscheidung über den Ankauf einer Fläche in der Danziger Straße in Gersfeld, ggü. des ev. Kindergartens, die mit einer Kinderkrippe (U3-Betreuung) bebaut werden wird. Dies wurde ebenfalls einstimmig beschlossen, die Planung läuft derzeit. Wir gehen davon aus, in den Sommermonaten einen Bauantrag einreichen zu können.

 

Bei Fragen stehe ich, wie gewohnt, gerne zur Verfügung.

 

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Stellungnahme interfraktioneller Haushal
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Erweiterungsbauten der autismusgerechten Wohneinrichtung "Lebensbrücke" in Gersfeld feierlich eröffnet

Am gestrigen Dienstag wurde der Erweiterungsbau "Lebensbrücke" der autismusgerichten Wohneinrichtung der Tanner Diakone in Gersfeld eingeweit. Ein tolles Projekt in und für Gersfeld, mit dem die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tanner Diakone noch weiteren an Autismus erkrankten Menschen zugute kommen wird.

 

Hier ein Bericht bei Osthessen-Zeitung:

 

https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/februar/autismuszentrum-lebensbruecke-eingeweiht-grenzen-ueberwinden.html?fbclid=IwAR09sLFRGMZCCAid5aTHnt04mKHXXtAWDgfnE8-UZz-NjcC5Xoz8IL1nAXg

 

Bilder: Fuldaer Zeitung, Osthessen Zeitung

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Der Rhönbote kommt zukünftig einmal monatlich kostenlos in alle Haushalte

Was lange währt.....der "Gersfelder Rhönbote" kommt zukünftig einmal im Monat kostenlos in alle Gersfelder Haushalte.

 

Schon länger ist angestrebt die Attraktivität des "Gersfelder Rhönboten", unserer Wochenzeitung mit amtlichen Bekanntmachungen, zu steigern. Derzeit haben "nur" ca. 30 Prozent aller Gersfelder Haushalte den Rhönbote aboniert, der "Rhönbote" erreicht also bei weitem nicht alle Gersfelderinnen Gersfelder.

 

Vor Kurzem wurden erneut Gespräche mit dem Verlag geführt. Ich freue mich, dass es erreicht werden konnte, dass der "Rhönbote", wohl beginnend mit dem zweiten Halbjahr 2019, einmal im Monat als kostenlose Vollauflage an alle Gersfelder Haushalte verteilt wird. So werden auch wir / ich in Zukunft viel intensiver als zuvor Informationen aus dem Rathaus und den politischen Gremien, ähnlich wie durch diesen Blog, in Printform in alle Haushalte bringen und die Bürgerinnen und Bürger besser informieren können.

 

Außerdem wird derzeit, gemeinsam mit unserer Nachbarkommune Ebersburg, eine neue Homepage erstellt. Diese soll DIE zentrale Seite für Informationen und Termine aus Gesellschaft, Vereinen und dem politischen Geschehen werden.

Wasserbauprogramm - Infobrief an alle Grundstückseigentümer

Mit den nächsten Abgabenbescheiden wird allen, an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossenen, Grundstückseigentümern auch ein Informationsschreiben über das Wasserbauprogramm, insbesondere über die anstehende Erhebung der nächsten Vorausleistungsbeiträge auf den von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Ergänzungsbeitrag, versandt werden. Dieses Schreiben (und weitere Informationen über das Wasserbauprogramm) kann auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) und über den Link unter diesem Text heruntergeladen werden.

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Infobrief Wasserbauprogramm
Infobrief Wasserbauprogramm.pdf
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Neuer Bauamtsleiter eingestellt

Der derzeitige Leiter unserer Bauabteilung, Hr. Orhan, wird die Stadt Gersfeld (Rhön) mit dem 31.03.2019 verlassen. Ich bin sehr froh, dass wir sehr schnell einen geeigneten Nachfolger gefunden haben. Hr. Andreas Boll aus dem Gersfelder Stadtteil Schachen wird am 01.02.2019 in den Dienst der Stadt Gersfeld treten und Herrn Orhan ab dem 01.04.2019 im Amt nachfolgen.

Bildquelle; FZ vom 17.01.2019

Videobeitrag des Rhönmagazins über Gersfeld

Das Rhönmagazin - TV Mainfranken hat uns besucht und einen Bericht über die schöne Stadt Gersfeld gemacht :-)


Hier der Link zum Beitrag:


https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/rhoenmagazin-gersfeld-im-januar-2019/

Haushalt für das Jahr 2019 eingebracht - Haushaltsrede zum Download

Im Zuge der gestrigen Sitzung der Stadtverordentenversammlung habe ich unter anderem den Entwurf des Haushaltsplanes der Stadt Gersfeld (Rhön) und des Witschaftsplanes der Stadtwerke Gersfeld (Rhön) für das Jahr 2019 zur Beratung in die Stadtverordenetenversammlung eingebracht.

 

Bedauerlicherweise hat uns das Land (Hessen) für das Jahr 2019 Zuweisungen von über 310.000,00 € gekürzt, die voraussichtlich zum Teil durch eine Erhöhung der Grundsteuer B kompensiert werden müssen. Es obliegt nun der Stadtverodenetenversammlung den Haushalt zu beraten und letztverbindlich über diesen zu entscheiden. Dies ist für die nächste Sitzung der Stadtverordenetenversammlung am 07.02.2019 vorgesehen.

 

Meine Rede vom 13.12.2018 aus Anlass der Einbringung des Haushaltes und des Wirtschaftsplanes gibt es hier zum Download:

Download
Meine Haushaltsrede vom 13.12.2018
Haushaltsrede 2019.pdf
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Keime im Trinkwasser - Abkochempfehlung

Viele Bürgerinnen und Bürger bewegt derzeit, verstänlicherweise, die Keimbelastung des Trinkwassers und die aus diesem Grunde durch unsere Betriebsführerin, die Fa. Remondis, herausgegebene Abkochempfehlung.

 

Was ist passiert / was ist der Hintergrund der Abkochempfehlung?

 

Die Fa. Remondis entnimmt für die Stadtwerke Gersfeld (Rhön) an verschiedenen Stellen im gesamten Trinkwassernetz regelmäßig Wasserproben und lässt diese auf ihre chemische und mikrobilologische Reinheit untersuchen. Die letzte dieser regelmäßigen Proben wurde vor ca. zwei Wochen genommen und war, wie dies regelmäßig der Fall ist, unbelastet.

 

Unabhängig von der Regelbeprobung durch die Stadtwerke Gersfeld (Rhön) bzw. durch die Fa. Remondis, nehmen auch einige Einrichtungen in Gersfeld, etwa das Klinikum oder die Seniorenwohneinrichtungen, Wasserproben aus ihrem Hausnetz. So ist dies auch in der vergangenen Woche geschehen.

Bei diesen Proben wurden sog. "coliforme Keime" festgestellt. Diese sind bis zu einer gewissen Konzentration nicht bedenklich und kommen hin und wieder vor. Besagte Einrichtungen haben sodann die Stadtwerke Gersfeld (Rhön) bzw. die Fa. Remondis von dem Ergebnis ihrer Wasserproben informiert. Diese Information wurde zum Anlass genommen sofort eine außerordentliche Probe aus dem öffentlichen Trinkwassersystem zu nehmen. Auch bei dieser Probe wurden sodann "coliforme Keime" und ein (!) Enterokokkenbakterium festgestellt.

 

Was bedeutet "verkeimt" / ist dies gefährlich / bedenklich?

 

Jein. Wenn von einem Bakterium geschrieben wird, hat dies den folgenden Hintergrund: Im Zuge der mikrobiologischen Anlayse einer Wasserprobe wird eine gewisse Menge Wasser auf eine Perieschale mit Nährlösung gegeben. Diese wird über einen definierten Zeitraum "gebrütet". Sodann wird geprüft, ob sich Bakterien auf der Nährlösung vermehrt haben und falls ja, wieviele. In unserem Fall war es ein Enterokokkenbakterieum. Der Grenzwert liegt bei null. Global gesehen ist eine solche Sache keine Seltenheit und nicht sonderlich bedrohlich, aber der Grenzwert ist überschritten, sodass gehandelt werden muss.

 

Die festgestellten Keime / Bakterien sind für einen gesunden Menschen regelmäßig unbedenklich und kommen im tierischen und menschlichen Körper, im Verdauungsystem, in hoher Konzentration vor. Manche Arten dieses Bakterienstammes werden sogar in probiotischen Lebensmitteln zur Förderung der Darmflora eingesetzt. Bei Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem kann ein solches Bakterium, wie vieles andere aber auch, eine Infektion auslösen.

 

Ein ganz persönlicher Kommentar am Rande: Ich möchte der Angelegenheit nicht ihren Ernst, wohl aber die von Einigen an den Tag gelegte Aufregung und Dramatik nehmen: Ich bin hier möglicherweise kein Beispiel und jeder muss für sich selbst beurteilen, wie er mit einer solchen Empfehlung umgeht, aber ich selbst folge der Abkochempfehlung nicht. Wir nehmen das Wasser auch weiterhin wie gewohnt z.B. zum Zähneputen, für unsere Kaffeemaschine oder zur Zubereitung der Speisen für uns und unsere zweijährige Tochter. Diese hilft meiner Frau auch beim ausmisten ihres Pferdes und kommt viel mit Landwirtschaft und Tieren in Kontakt und steckt, wie Kinder so sind, ab und an danach auch gerne mal ihre Finger in den Mund. Ich behaupte, dass Freya auch deshalb so gesund und fidel ist, wie sie es ist, weil sie naturnah und auch mit vielen Berührungspunkten zur Landwirtschaft und zu Tieren aufwächst. Was ich sagen will: Im Alltag sind wir ständig mit solchen Keimen konfrontiert: Haustiere, der Druck einer nach einem Toilettengang nicht gründlich gewaschenen Hand, nicht gründlich gereinigtes Obst und Gemüse, in (insbes. in rohen) Fleisch- und Wurstwaren usw. Dafür haben wir ein Immunsystem. Magenbeschwerden und Durchfälle kommen bei jedem von uns hin und wieder vor, die genaue Ursache kann meist nicht ausgemacht werden. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Grenzwertüberschreitung hingenommen würde. Im Gegenteil, derzeit wird mit Priorität daran gearbeitet, dass die Abkochempfehlung aufgehoben werden kann und dies ist, wie geschrieben, kein Aufruf diese Abkochempfehlung zu ignorieren, wohl aber die Sache sachlich und reflektiert aufzunehmen.

 

Was wurde veranlasst / wie wurde / wird gehandelt?

 

Das Ergebnis dieser außerordentlichen Wasserprobe wurde, wie dies regelmäßig geschieht, dem Gesundheitsamt mitgeteilt. Da die Ursache für den festgestellten Bakterieneintrag noch nicht sicher festgelegt werden konnte (dazu noch unten) wurde durch den technischen Leiter unseres Eigenbetriebes, unseren Wassermeister und das Gesundheitsamt gemeinsam entschieden, sicher zu gehen und das Wassernetz prophylaktisch zu desinfizieren und, bis dies geschehen ist, dies ebenfalls als Vorsichtsmaßnahme, eine Abkochempfehlung auszusprechen.

 

Ich selbst habe am Nachmittag des 05.12.2018 von dieser Angelegenheit erfahren und die zuständigen Mitarbeiter angewiesen, in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, sofort alles Nötige und eine Information der Bevölkerung zu veranlassen. Es wurde ad hoc eine (Presse-) Mitteilung hierrüber verfasst. Wenige Minuten später konnte man hiervon in den regionalen und überregionalen Online-Nachrichtenportalen (Osthessen News, Fuldainfo, Osthessen Zeitung u.a.), auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) und in den sozialen Medien lesen, es im Radio hören, abends in der „Hessenschau“ davon sehen, am Donnerstag in der Fuldaer Zeitung davon lesen und am Freitag auch im „Rhönbote“ wahrnehmen. Auf eine Flugblattaktion und Lautsprecherdurchsagen wurde verzichtet. Das Gesundheitsamt hat eine Information der Bevölkerung über Rundfunk und Presse präferiert. So wurde durch Remondis gehandelt. Schon bevor diese Nachricht veröffentlicht wurde, hat der Wassermeister (Hr. Grösch), wie er mir berichtet hat, die Seniorenwohneinrichtungen, die Kliniken und Kinderbetreuungseinrichtungen informiert, die also noch früher informiert waren.

 

Es wurden Pumpen an das Netz angeschlossen, die ein Desinfektionsmittel (Chlor) in niedriger, gesundheitlich unbedenklicher Konzentration in das Leitungsnetz verbringen. Wenn das Desinfektionsmittel auch in den außenliegensten Leitungssträngen in ausreichender Konzentration nachgewiesen wurde, gilt die Leitung als desinfiziert. Sodann kann die Chlorung wieder eingestellt und die Abkochempfehlung aufgehoben werden. Dies dauert, aufgrund unseres großen und verzweigten Leitungsnetzes, eine gewisse Zeit.

 

Die von einigen Medien gewählte Überschrift "Gersfelder Wasser weiterhin mit Keimen belastet" ist vor diesem Hintergrund jedenfalls zu undiffierenziert. Es kann derzeit nicht sicher festgestellt werden, ob das Wasser weiterhin verkeimt ist oder nicht. Eine weitere Wasserprobe hätte auch unbelastet sein können. Da die Desinfizierung aber noch läuft und man nun wirklich alle Leitungen mit dem Desinfektionsmittel durchspült haben möchte, wird die Abkochempfehlung vorsorglich noch aufrechterhalten.

 

Warum sind so viele Stadtteile betroffen?

 

An der "Versorgungszone Gersfeld" hängen auch der Weiler Sparbrod sowie die Stadtteile Maiersbach, Mosbach, Rengersfeld und Rommers. Das Quell- und Brunnenwasser, etwa aus der Barnsteinquelle und dem Tiefbrunnen am Kälberrain, fließt in all diesen Bereichen, sodass die Abkochempfehlung prophylaktisch auch für diese Bereiche ausgegeben wurde und auch das Netz dort vorsorglich desinfiziert wird.

 

Woher kommt der Keim / was war die Ursache?

 

Das ist unklar. Es könnte viele mögliche Ursachen geben. Zunächst ist zu sagen, dass das Rohwasser, gerade das Quellwasser, das sich in oberflächennahen Bereichen sammelt, fast immer mit diversen Keimen belastet ist. Solche Keime kommen in der Natur regelmäßig vor und können etwa durch Regen oder Tiere, insbesondere deren Ausscheidungen, in das Wasser gebracht werden. Das, regelmäßig Keime enthaltende, Rohwasser wird sodann in einer Wasseraufbereitungsanlage mit UV-Licht bestrahlt und dadurch desinfiziert. Es fließt dann etwa einem Hochbehälter zu und wird von dort in das Leitungsnetz, zu den Verbrauchern, abgegeben.

Es könnte sein, dass die UV-Desinfektionsanlage der Barnsteinquelle kurzzeitig nicht sauber gearbeitet hat, es könnte an einem Rohrbruch, ggf. gar einem unentdeckten, gelegen haben, durch den Fremdwasser (und mit diesem Keime) in das Trinkwasser gelangt sind. Auch eine Verschmutzung im Hochbehälter (es müsste sich nur ein Insekt oder ein anderes Tier dorthin verirrt haben) oder eine unzulässigerweise mit dem Netz verbundene Zisterne können nicht ausgeschlossen werden. Dies zeigt auch, wie empfindlich unsere Infrastrukturen, auch gegen Angriffe von außen, sind.

 

Wann wird die Abkochempfehlung aufgehoben werden?

 

Sobald das Leitungsnetz komplett desinfiziert wurde (siehe oben) wird die Chlorung eingestellt. Wenn dann drei Nachproben keimfrei gewesen sind, kann man wieder von einem Regelbetrieb ausgehen und die Abkochempfehlung wird zurückgenommen werden. Die Stadtwerke Gersfeld und die Fa. Remondis werden sofort, insbes. über die o.g. Medien, informieren, sobald dies der Fall ist.

 

Bei Fragen oder Anmerkungen stehen meine Mitarbeiter oder ich und insbesondere unser Wassermeister Grösch (015165624851) jederzeit zur Verfügung.

 

Straßenausbaubeiträge - Resolution der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis Fulda

Grundsätzlich begrüße ich es sehr, dass Bürgerinnen und Bürger nicht mehr durch Straßenausbaubeiträge belastet werden müssen, denn solche Straßenausbaubeiträge stellen nicht selten eine ganz erhebliche Belastung - zum Teil sind es viele zehntausend Euro - für die anliegenden Grundstückseigentümer dar. Die neue Rechtslage zur Erhebung von Straßenausbaubeiträgen im Lande Hessen, die den Kommunen nun die Wahl lässt, ob sie Straßenausbaubeiträge erheben oder nicht, aber ihnen im Falle der Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen keine finanzielle Kompensation durch das Land gewährt, ist für die finanzschwachen Kommunen im ländlichen Raum, wie die Stadt Gersfeld (Rhön) eine ist, aber fatal! Diese Kommunen können sich den Erhalt und die Sanierung ihrer Infrastrukturen ohnehin kaum leisten, haben einen großen Investitionsstau, erheben schon jetzt meist höhere Steuern und Gebühren und sind in hohem Maße auf Förderung und Zuschüsse durch das Land oder den Bund angewiesen.

 

So wird den finanzschwachen Kommunen wie der Stadt Gersfeld (Rhön) wohl nichts anderes übrig bleiben, als an den Straßenausbaubeiträgen festzuhalten oder aber deren Ausfall durch eine Erhöhung der kommunalen Steuern, insbes. der Grundsteuer B, zu kompensieren. Damit werden diese Kommunen und der ländliche Raum im Vergleich zu den oft viel finanzstärkeren Stadt(-rand-)kommunen als Wohnort noch unattraktiver.

 

Vor diesem Hintergrund haben meine Bürgermeisterkolleginnen und Kollegen im Landkreis Fulda und ich eine Resolution zu diesem Thema verabschiedet, die heute in Fulda an unsere Landtagsabgeordneten übergeben wurde. Hier die Resolution im Wortlaut und unten zum Download:

 

"Investitionen in verkehrliche Infrastruktur können dauerhaft nicht allein aus kommunalen Haushalten gestemmt werden, folglich ist eine grundsätzliche und für alle Kommunen gleiche Regelung erforderlich. Diesen Weg hat die hessische Landesregierung durch Änderung des Kommunalen Abgabengesetzes (KAG) ohne erkennbaren Grund verlassen und nach Jahrzehnten bewährter Praxis den Kommunen den „schwarzen Peter“ zugeschoben. 
Die Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Fulda fordert daher die aktuelle und künftige Landesregierung auf, Regelungen zugunsten einer einheitlichen Praxis in Hessen verbindlich und zügig zu treffen, klare Finanzierungsvorschläge zu unterbreiten oder Finanzmittel aus originären Landesmitteln zur Verfügung zu stellen. 


Die Kommunen des Landkreises Fulda erheben nahezu allesamt seit vielen Jahrzehnten Anlagen bezogene Straßenbeiträge von Eigentümern. Dieses ist sicherlich ein wichtiger Grund für die ausgeprägte finanzielle Stabilität der meisten im Kreis Fulda gelegenen Kommunen im Vergleich zu anderen Gebieten Hessens. 
Durch die Einführung der Hessenkasse vor einigen Monaten wurden u.a. Kommunen gestärkt, die in der Vergangenheit keine Straßenbeiträge erhoben hatten, ggf. dadurch in eine finanzielle Schieflage geraten sind und auf Kassenkredite angewiesen waren. Diesem Tatbestand wollte das Land durch die Einführung der verpflichtenden Erhebung von Straßenbeiträgen im Jahre 2013 sicherlich vorbeugen. Eine andere Erklärung für diese Gesetzesänderung können wir nicht erkennen. 
Das Land Hessen betrieb zuletzt sogar einen erheblichen Aufwand, um Kommunen ohne Beitragssatzung zu disziplinieren, einer geregelten Systematik zugunsten kommunaler Entschuldung durch Beitragssatzungen (sei es Anlagen bezogen oder wiederkehrend) näher zu bringen und letztlich eine Gleichbehandlung hessischer Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Dieses Engagement zeugte von der Erkenntnis, dass die steigenden Investitionsbedürfnisse in die Infrastruktur eine der großen Herausforderungen für die öffentliche Hand darstellen. 
Durch die Entscheidung, die Erhebung von Straßenbeiträgen vollends in die kommunale Selbstverwaltung zu geben sowie der zusätzlichen Bürde, über einen einfachen Antrag eine Stundung von Beiträgen auf 20 Jahre gewähren zu müssen, wurden gerade die finanziell schwächer gestellten Gemeinden zusätzlich unter Druck gesetzt. Selbst bei kleinsten Beträgen werden die Kommunen nun schon als „Bank“ missbraucht, was zu einer deutlichen Erhöhung des Verwaltungsaufwands und zu finanziellen Mehrbelastungen durch Fremdfinanzierung führt. Als Resultat schaffen nun einige Kommunen Straßenbeiträge ab, so dass die Ungleichbehandlung unter hessischen Kommunen und ggfs. die Abhängigkeit der notwendigen Investitionen von der jeweiligen Wirtschaftslage immer stärker in den Vordergrund tritt. 

 

Durch die entstandene Situation sind inzwischen vielerorts öffentliche Bürgerproteste entstanden, die sich in der Gründung von Bürgerinitiativen äußern. Das Verständnis für die Erhebung von Straßenbeiträgen sinkt zunehmend. Durch die generelle Zunahme des Verkehrs in den letzten Jahren steigt der Unwille von Grundstückseigentümern, Straßen, die u.a. durch die Nutzung von Durchgangsverkehren schadhaft geworden sind, unter Berücksichtigung privater Eigenmittel zu sanieren. Das Argument, dass diese Infrastruktur als Erschließungsanlage allen Grundstückseignern das Baurecht und eine adäquate Nutzung dauerhaft sichert, hat an Wirkung verloren. 
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Fulda und der Stadt Fulda fordern daher die Landesregierung auf, den Bürgerfrieden durch klare Regelungen oder finanzielle Unterstützung der hessischen Kommunen aus originären Landesmitteln wieder herzustellen. 
In Frage kommt bspw. ein Sondertopf - analog Bayern - über 100 - 150 Mio. EUR für alle hessischen Kommunen. Dies erstreckt sich ebenso auf die Förderung von Abrechnungsgebieten für Kommunen, die wiederkehrende Straßenbeiträge vor dem 01.01.2018 eingeführt haben. 
Alternativ sehen wir eine klare gesetzliche Regelung als notwendig an, die entweder das Verbot oder die Pflicht zur Erhebung von Beiträgen zum Ziel hat. 
 
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Fulda sowie der Stadt Fulda
 
Fulda, 30.11.2018"
 
 

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Straßenausbaubeiträge - Resolution der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis Fulda
2018-11-30 Resolution Straßenausbaubeitr
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"Danziger Straße" in Sondersitzung nun endgültig als Kindergartenstandort festgelegt

Das war wahrlich eine "schwere Geburt". Nachdem die Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2017, nach einer intensiven und zum Teil emotional geführten Debatte beschlossen hatte, dass das vorhandene Kindergartengebäude in der Danziger Straße in Gersfeld aufgegeben werden solle und dass sowohl eine Kinderkrippe (U3-Betreuung) und auch ein Kindergarten auf der Freifläche zwischen Schlosspark und Wolf-Hirth-Straße hätte neu gebaut werden sollen, wurde dieser Beschluss nun aufgehoben. Die Stadtverordnetenversammlung hat am vergangenen Donnerstag in einer Sondersitzung mit sehr interessanten und konstruktiven Wortbeiträgen mit großer Mehrheit beschlossen, dass Kindergartengebäude in der Danziger Straße wo nötig zu sanieren, zu renovieren und auszubauen ist und dass es weiterhin als Kindergarten genutzt werden soll. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Grundstück durch die Stadt zu erwerben und die so dringend benötigte Kinderkrippe ist dort zu bauen. 

 

Die Beschlussvorlage, die ich für diese Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erstellt habe, steht unten zum Download bereit. Ich werde den bereits beauftragten Architekten nun anweisen unverzüglich mit der Planung zu beginnen!

 

Wenn der Bau der Kinderbetreuungseinrichtungen auf der Fläche oberhalb des Schlossparkes auch insofern attraktiver und komfortabler gewesen wäre, dass ein moderner Neubau dort, auf großer und attraktiver Fläche und ohne eine nun notwendige Rücksichtnahme auf vorhandene Gebäudestrukturen hätte erfolgen können, so wäre die dortige Errichtung eines Kindergartens und einer Kinderkrippe doch mit ganz erheblichen negativen Folgen für die Stadt Gersfeld (Rhön), insbesondere für die städtischen Finanzen, verbunden gewesen. Dieser Auffassung hat sich die große Mehrheit der Abgeordneten, wenn es für viele auch ein Kompromiss gewesen sein mag, nun angeschlossen:

 

Nach dem ersten Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2017 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und durch ein Architekturbüro erstellt. Diese wurde vor einigen Wochen der Stadtverordnetenversammlung präsentiert. Nach dieser Studie wäre die Entwicklung des Standortes "am Schlosspark" um ca. 3,5 Mio. € (!) teurer gewesen wäre, als dies bei Ausbau des schon jetzt genutzten Standortes "Danziger Straße" der Fall sein dürfte. Selbst diese - "kleine" - Lösung wird durch den Architekten noch mit Gesamtkosten von unglaublichen 4,25 Mio. € beziffert. Die jährlichen Folgekosten (insbes. Abschreibungen, Zins- und Tilgung von benötigten Darlehen) für den städischen Haushalt wären nach einem Neubau "am Schlosspark" deutlich höher ausgefallen, als dies nun der Fall sein wird.

 

Die Stadt Gersfeld (Rhön) kann sich den Bau eines Kindergartens / einer Kinderkrippe eigentlich leider nicht leisten und muss dieses Projekt wohl durch schmerzliche Einschnitte in anderen Bereichen möglich machen. Sie muss und will dies Projekt aber zeitnah und mit großer Priorität umsetzen, um allen Eltern, die einen solchen benötigen, einen attraktiven Betreuungsplatz für ihr Kind anbieten zu können und um noch familienfreundlicher zu werden.

 

Da eine jede Kommune bei ihrem Handeln den Geboten der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit und einer sparsamen Haushaltsführung verpflichtet ist, wäre ein Entwicklung des Standortes "am Schlosspark" rechtswidrig gewesen. Schon der damalige Beschluss war dies, da ihm keine vergleichende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zugrund lag, was aber vorgeschrieben ist.

 

Außerdem wären die Entwicklungspotentiale Gersfelds, etwa im Bereich der Gesundheitsbranche, mit einem Kindergartenbau "am Schlosspark" wohl eingeschränkt worden. Die Klinikum Fulda AG, die Acura-Rhönklinik und die Schlosspark-Klinik Dr. v. Rosen haben die Stadt darum gebeten, Entwicklungsfläche in diesem Areal vorzuhalten. Dies ist nun erfreulicherweise weiterhin der Fall.

 

Auch die Nähe der Kindergärten zur autismusgerechten Wohneinrichtung der Tanner Diakonie hätte Konflikte verusachen können und die infrakstrukturelle Erschließung dieser Fläche, insbesondere im Bereich der Abwasserbeseitigung (Kanalanschluss) wäre aufwendig und teuer gewesen. Weitere Einzelheiten können der Beschlussvorlage (siehe unten) entnommen werden.

 

Bildquelle, FZ v. 24.11.2018

 

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Streifzug Wasserkuppe - Neues Beschilderungs- und Besucherleitsystem auf der Wasserkuppe umgesetzt

Die Wasserkuppe ist Gersfelds und Hessens höchster Berg und ein beliebtes Ausflusziel für bis zu 1 Mio. Besucher im Jahr. Es werden dort die unterschiedlichsten Attraktionen angeboten und viele Interessensgruppen angesprochen: Flieger, Modellflieger, Winter- wie Sommersportler, Erlebnis- und Erholungssuchende etc.

Dieses führte in den letzten Jahren dazu, dass ein regelrechter Wald aus unterschiedlichen Hinweisschildern und Werbetafeln entstanden ist. Dies ist sowohl unansehnlich als auch verwirrend.

 

Um dieses abzustellen hat die Stadt Gersfeld (Rhön), finanziell unterstützt durch den Landkreis Fulda und das EU-Förderprogramm LEADER, ein Besucherleit- und Beschilderungssystem für die Wasserkuppe in Auftrag gegeben. Mit der Umsetzung dieses Projektes wurde nun begonnen. Die am häufigsten frequentierten "Haupt-" Wege der Wasserkuppe wurden in einen Basisrundweg ("Streifzug Wasserkuppe") zusammengefasst. Dessen Ausgangs- und Endpunkt, der wie am Gipfel mit einer Info- und Übersichtstafel versehen ist, ist die Bushaltestelle bei Peterchens Mondfahrt ("Infopunkt Zentral"). Der Weg führt bis zum höchsten Punkt der Wasserkuppe, zum Radom ("Infopunkt Gipfel"), und lenkt die Besucher sodann wieder zurück ins "Zentrum". Hinter dem Segelflugmuseum, im Bereich des Klettergartens, ist ein neues Wegestück entstanden.

 

Es ist vorgesehen, dass mit diesem Basisrundweg sukzessive themenbezogene Nebenwege verbunden werden. Vorhandene Wege sollen eingebunden und etwa um Themen wie Militärgeschichte der Wasserkuppe und der Region, Fliegerei, Sport- und Freizeit, Wetter und Sterne oder Umwelt und Natur aufgewertet werden. Auch wird daran gedacht den / die Weg/e zu digitalisieren, etwa dadurch, dass durch das Scannen von QR-Codes Informationen und mediale Angebote zu den jeweiligen Standpunkten oder Themen über das Mobiltelefon angezeigt werden. Hierrüber werden bereits Gespräche geführt.

 

Da die "alten" Schilder noch nicht demontiert sind, haben wir auf der Wasserkuppe derzeit noch mehr Schilder als bislang. Dieser Zustand wird sich nun aber nach und nach ändern, da die überflüssig gewordenen Schilder zurückgebaut werden, bis letztlich nur noch die "neue" Beschilderung vorzufinden ist. Das Erscheinungsbild der Wasserkuppe wird so wesentlich harmonischer, attraktiver und übersichtlicher werden.

 

Bauamtsleiter gesucht!

Sperrung der Brücken in der Wiesenstraße

Aufgrund ihres schlechten baulichen Zustandes ist die Verkehrssicherheit der Brücken in der Wiesenstraße, im Besonderen der Brücke über die Sparbrod, nicht mehr gewährleistet, weshalb die Brücken leider bis auf Weiteres für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden müssen.

Kindergartenstandort

 Der Magistrat hat einen Architekten mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Bau einer Kinderkrippe und eines Kindergartens auf der Fläche oberhalb des Schlossparkes oder am bestehenden Standort in der Danziger Straße beauftragt. Die Ergebnisse dieser Studie wurden während der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 01.11.2018 vorgestellt. Das Ergebnis hat die FZ am 02.11.2018 treffend betitelt: Der Komplettneubau am Schlosspark käme die Stadt Gersfeld (Rhön) wesentlich teurer als die Entwicklung des bestehenden Standortes. Ich hoffe, dass die Stadtverordnetenversammlung dem Ergebnis der Studie folgt und sich für die Entwicklung des Standortes in der Danziger Straße, unter Einbeziehung des bestehenden Kindergartens, entscheidet!

 

 

Weiterentwicklung des Wildparkes Gersfeld

Heute, 19.10.2018, in Der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht über ein Projekt für die nächsten Jahre, auf dass ich mich sehr freue und vorantreiben will. Wenn wir durch Land und Kreis Unterstützung erhalten und Fördermittel bekommen können, soll der Wildpark umgestaltet und erheblich attraktiviert werden. Wir haben bereits ein Büro mit der Erstellung einer Analyse und Studie über die Entwicklung des Wildparkes beauftragt und erste Ergebnisse bekommen. Ob nun ein Bär oder andere der genannten Tierarten tatsächlich einziehen werden sei dahingestellt, jedenfalls gibt es schon viele interessante Gedanken. Zuerst werden wir uns, da die Deiche der Teiche saniert und verstärkt werden müssen, mit diesen und dem Eingangsbereich befassen. Ich bin gespannt und hoffe, dass viele schöne und interessante Dinge dort werden.

Ab Dezember 2018 erstmals Spät-Zug um 23:23 Uhr von Fulda nach Gersfeld

Ich habe einige Anträge und Bitten geschrieben und freue mich, dass meine und die Initiative von Pro Bahn & Bus endlich erfolgreich waren. Ab Dezember wir an Freitag- und Samstagabenden eine Spätverbindung um 23:23 Uhr von Fulda nach Gersfeld eingerichtet. Mit dieser Spätverbindung wird die Rhönbahn erheblich aufgewertet. Es wird nun möglich sein das Abendprogramm Fuldas (Kino, Theater usw.) zu erleben und anschließend mit der Bahn zurück bis nach Gersfeld zu fahren. Sehr gut

Mitarbeiter/in im Bauhof der Stadt Gersfeld (Rhön) gesucht!

Breitbandinternet ab sofort in allen Teilen Gersfelds verfügbar

Gestern, 25.09.2018, dürfte ich gemeinsam mit meinen Kollegen aus Ehrenberg und Poppenhausen, dem Landrat und vertretern des Landkreises sowie der Telekom, der mit dem Tiefbau beauftragten Bauunternehmen und der Fördermittelgeber von Bund und Land im Zuge eines "Rote-Knopf-Termines" auf der Wasserkuppe das Breitbandinternet für den Vorwahlbezirk 06654 freischalten.

 

Das Breitbandinternet (min. 30 Mbit/s) ist nun - wenn entsprechende Verträge mit einem Telekomunikationsdienstleier abgeschlossen wurden - endlich in allen Teilen Gersfeld verfügbar, sodass für uns ein lang ersehnter Zustand eintritt.

 

Bild: FZ vom 26.09.2018

Spielplatz in der Kernstadt - Schlosspark

Die Planung des Spielplatzes in der Kernstadt, im Schlosspark in der Nähe des Kneipp-Tretbeckens, nimmt Gestalt an. In den letzten Wochen wurden mehrere Gespräche mit dem Planer und Vertretern der Elterninitiative für diesen Spielplatz geführt. Die Planung soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Familie, Gesundheit, Sport und Soziales vorgestellt und sodann zur Ausschreibungsreife gebracht werden, damit der Spielplatz im nächsten Jahr errichtet werden kann.

 

In der Kernstadt gibt es derzeit leider nur den etwas abgelegenen Spielplatz am Brembacher Weg. Ein zentraler Platz für kleine und ältere Kinder, für Familien zum Verweilen, fehlt. Mit diesem Projekt, welches wir durch Mittel aus dem Dorfentwicklungsprogramm mit  voraussichtlich 75 % gefördert bekommen, in wunderschönem Ambiente, soll diese Lücke geschlossen werden. Ich bin gespannt und freue mich auf die Umsetzung.

Bild: FZ vom 25.09.2018

Historische Sitzung - Beschluss zur Prüfung der Gründung eines Gemeindeverwaltungsverbandes Gersfeld - Ebersburg

Am vergangenen Donnerstag, 20.09.2018, fand ein durchaus historisches Ereignis für die Stadt Gersfeld (Rhön) und die Gemeinde Ebersburg statt. Zum ersten Mal überhaupt haben die obersten Gremien der beiden Kommunen, die Stadtverodnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) und die Gemeindevertretung der Gemeinde Ebersburg, in gemeinsamer Sitzung getagt. Einziger, gewichtiger Tagesordnungspunkt war die Frage, ob die Verwaltungen der beiden Kommunen – jedenfalls die Kernbereiche derselben – in einem sogenannten Gemeindeverwaltungsverband zusammengefasst werden sollen.

 

 

Diese Frage ist schon länger Thema zwischen meiner Kollegin Brigitte Kram aus Ebersburg und mir und in beiden Rathäusern. Schon im Dezember des vergangenen Jahres haben die beiden Parlamente beschlossen, dass geprüft werden soll, ob eine Ausweitung der Interkommunalen Zusammenarbeit  zwischen der Stadt Gersfeld (Rhön) und der Gemeinde Ebersburg sinnvoll wäre. Beide Kommunen pflegen bereits seit vielen Jahren eine Interkommunale Zusammenarbeit im Standesamt- und der Kindergartenverwaltung, im Bereich der Feldwege- und Grabenunterhaltung, der Abwasserentsorgung und in vielen Projekten im sozialen Bereich.

 

Diese, im Frühjahr begonnene, erste Prüfphase wurde nun abgeschlossen. Die eingesetzte interkommunale und interfraktionelle Arbeitsgruppe kam einstimmig zu dem Ergebnis, das

den Parlamenten eine detailierte Prüfung und die Vorbereitung der Gründung eines Gemeindeverwaltungsverbandes vorgeschlagen werden sollte. So ist es am vergangenen Donnerstag geschehen. Ein entsprechender Prüfauftrag wurde durch die beiden Parlamente erteilt, sodass nun ein arbeitsreicher, spannender Prozess vor uns liegen wird. Es werden nun etwa die derzeitigen Zuständigkeiten, der Aufbau, die Aufgabenerledigung u.v.m. in beiden Verwaltungen analysiert werden müssen um sodann zu entscheiden, ob - und falls ja welche - Aufgaben in einen Gemeindeverwaltungsverband überführt werden sollen, wie dieser aufgestellt, organisiert und finanziert werden kann. Sobald diese Analysen vorliegen und ausgewertet wurden, werden sie den Parlamenten wieder zur Beratung vorgelegt werden. Es gilt dann, wahrscheinlich gegen Ende des Jahres 2019, darüber zu entscheiden, ob ein Gemeindeverwaltungsverband tatsächlich gegründet werden soll. In den nun anstehenden Prüfprozess werden die Mitarbeiter beider Verwaltungen intensiv eingebunden und die Bürger informiert werden, auch Bürgerversammlungen soll es geben.

 

 

Dieser Prüfprozess ist sinnvoll und notwendig, da beide Kommunen aktuell und in der Zukunft vor vielen neuen Aufgaben und großen Herausforderungen stehen werden, auf die beide - kleine - Verwaltungseinheiten in ihrer derzeitigen Organisationsstruktur wohl nicht sinnvoll werden reagieren können und in Anbetracht der - auch durch das Land geschaffenen - finanziellen Zwänge weiter konsolidieren müssen.

 

Ich habe für weitere Informationen die Beschlussvorlage, die auch den Parlamentariern zur Beratung vorlag, unten zum Download angefügt.

 

Bild unten; FZ vom 22.09.2018

 

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Jahresabschluss 2015 ist 603.000 € besser als geplant

Heute, 11.09.2018, in der FZ: Ein weiterer Bericht über die letzte Sitzung der Stadtverorordnetenversammlung, in der u.a. der Jahresabschluss 2015 Thema war. Dieser fiel über 603.000,00 € besser aus als der Haushaltsplan. Insbesondere konnten wir uns über ca. 400.000,00 € Gewerbesteuermehreinnahmen freuen.

Städtepartnerschaft Gersfeld - Bellegarde

Ein Hoch auf die Deutsch-Französische Freundschaft!

 

Am Abend des 20.08. ist wieder einmal ein Bus mit Besuchern aus unserer Südfranzösischen Partnerstadt Bellegarde (liegt zwischen Nimes und Arles am Rande der Camargue) in Gersfeld eingetroffen. Viele Schüler und einige Erwachsene werden bis kommende Woche Montag in Gersfelder Gastfamilien untergebracht sein und hoffentlich eine interessante Woche mit guten Begegnungen verleben.

 

Am Vormittag des 21.07. durfte ich unsere französischen Freunde und einige Gersfelder Gastfamiien bei einem offiziellen Empfang im Kur- und Bürgerzentrum begrüßen.

 

Eine Städtepartnerschaft ist nicht viel wert, wenn es nicht Menschen gibt, die sie "leben". Daher wünsche ich mir, dass es auch in Zukunft viele gegenseitige Besuche geben wird. Auch ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Bellegarde.

 

Wer Interesse hat sich in an der Städtepartnerschaft zu beteiligen, ist herzlich eingeladen sich an mich, das Rathaus oder an den Förderkreis Städtepartnerschaft Gersfeld - Bellegarde zu wenden.

Wildpark Gersfeld - Touristische Hinweistafel an der A7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 20.07.2018 noch einmal in der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht über die Touristische Hinweistafel, die wohl ab Herbst auf unseren schönen Wildpark hinweisen wird.

 

Breitbandausbau - Informationsveranstaltung am 03.09.2018 im Bürgersaal!

Breitbandausbau in der Stadt Gersfeld (Rhön), insbes. im Vorwahlbezirk 06654 – Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung am 03.09.2018 um 19:00 Uhr im Bürgersaal.

 

Am 03.September 2018 um 19:00 Uhr wird im Bürgersaal unseres Kur- und Bürgerzentrums, Schloßplatz 9, 36129 Gersfeld (Rhön) eine Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt Gersfeld (Rhön) und der Deutschen Telekom zum Breitbandausbau in Gersfeld ( Rhön ) und im Landkreis Fulda, insbesondere im Vorwahlenbezirk 06654, stattfinden.

 

Hierzu lade ich schon jetzt sehr herzlich ein und bitte darum diese Einladung an alle Interessierten weiterzugeben.

Im Zuge dieser Veranstaltung wird die Möglichkeit bestehen sich über das Thema „Breitbandausbau“ zu informieren und auf Fragen technischer Art und zu den Produkten und Verträgen der Deutschen Telekom Auskunft zu erhalten.

 

Ampel auf grün – Haushalt und Witschaftplan 2018 der Stadt Gersfeld (Rhön) ohne Auflagen genehmigt!

Ampel auf grün – Haushalt und Witschaftplan 2018 der Stadt Gersfeld (Rhön) ohne Auflagen genehmigt!

 

Die einst so desolate Finanzlage der Stadt Gersfeld (Rhön) verbessert und stabilisiert sich. Die Konsolidierungsbemühungen greifen und zeigen Wirkung.

 

Der bereits im Dezember 2017 verabschiedete Haushalt und der Wirtschaftsplan der Stadt Gersfeld (Rhön) für das Jahr 2018 wurden vor einigen Tagen durch die Kommunalaufsicht beim Landkreis Fulda ohne Auflagen genehmigt. 

 

Im Zuge der Beurteilung der Haushaltslage wendet die Kommunalaufsichtsbehörde beim Landkreis Fulda ein Prüfverfahren zur Ermittlung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Kommune an. Diese Prüfung ergab für dieses Jahr 75 von 100 möglichen Punkten, was der Ampelfarbe „grün“ entspricht. Im Vorjahr erreichten wir „nur“ 38,75 Punkte, was noch der Ampelfarbe „rot“ entsprach.

 

Die erneuten erheblichen Verbesserungen gegenüber dem Jahr 2017 resultieren insbesondere aus höheren Erträgen – insbesondere Gewerbe- und Einkommensteueranteilen -  sowie aus reduzierteren Aufwendungen. Für das Jahr 2018 wurde mit einem Überschuss von 92.325 € geplant. Noch im Jahre 2014 wies der Haushaltsplan ein Defizit von 1.235.220 € aus. Das Jahre 2015 wurde mit einem Defizit von 808.035 €, das Jahr 2016 mit einem Defizit von 450.860 € und das Jahr 2017 mit einem Überschuss von 415 € geplant. Dabei zeigen die Jahresabschlüsse und Prognosen auf, dass die Haushaltsjahre zum Teil deutlich besser als geplant abgeschlossen haben bzw. wohl abschließen werden.

 

Ich danke den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats für die überwiegend gute und konstruktive Zusammenarbeit. Wir freuen uns sehr, dass die Ampel für Gersfeld nun auch in finanzieller Hinsicht auf „grün“ steht. Dies zeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige war und ist,  was auch die Kommunalaufsicht durch eine Genehmigung des Haushalts ohne Auflagen anerkannt hat.

 

Es muss aber weiterhin sehr sorgsam mit den städtischen Finanzen - dem Geld der Bürgerinnen und Bürger - gewirtschaftet werden. So muss auch in Zukunft etwa jede Auszahlung auf ihre Notwendigkeit und jede investive Maßnahme auf ihre Witschaftlichkeit überprüft werden.

 

Zum 30. Juni 2018 werden wir im Rahmen des Entschuldungsprogrammes „Hessenkasse“ des Landes Hessen Kassenkredite in einer Größenordnung von ca. 3,8 Mio. € ablösen. Von diesem Betrag trägt die Hälfte das Land Hessen und „nur“ die andere Hälfte verbleibt bei der Stadt Gersfeld (Rhön), die ab dem Jahr 2019 einen jährlichen Tilgungsbetrag von € 25,00 pro Einwohner an das Land abführen müssen. Für die Stadt ist die Teilnahme an der Hessenkasse die einmalige Chance, sich von ihren Kassenkrediten zu befreien und sich weiter zu entschulden.

 

Bild: FZ vom 10.07.2018

 

Kindergartenbeitragsbefreiung in Gersfeld

Heute, 27.06.2018 in der FZ - Kindergartenbeitragsbefreiung in Gersfeld

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer letzten Sitzung am 14.06.2018 beschlossen, dass auch der Besuch der Kindergärten in der Stadt Gersfeld bis zu sechs Stunden täglich beitragsfrei organisiert werden kann.

 

 

16. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 14.06.2018

am 14.06.2018 fand die 16. Sitzung der Gersfelder Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Kur- und Bürgerzentrums in Gersfeld statt.

 

Die Tagesordnung der sehr sachlichen und konstruktiven Sitzung war geprägt von Beschlüssen über Bebauungspläne. So wurde der Bebauungsplan Nr. 30 "Östliche-Günter-Groenhoff Straße" als Satzung beschlossen. Mit diesem B-Plan soll insbesondere die Entwicklung des ehemaligen Kneippkur-Heims "Ludwigstift" zu einem Wohngebäude ermöglicht und gesteuert werden. Außerdem wurde der Bebauungsplan Nr. 7 "Feriendorf Wasserkuppe" im Stadtteil Obernhausen beschlossen. Mit diesem B-Plan wird Baurecht für die Errichtung eines Hütten-Feriendorfs auf Hessens höchstem Berg ermöglicht und die Änderung des B-Planes nur 6 "Oberes Kirchhoffeld" im Stadtteil Hettenhausen wurde beschlossen. Hier geht es insbesondere um die Anpassung von Grenzverläufen und Baufenstern.

 

Ein sehr wichtiger Beschluss wurde hinsichtlich der Kindergartenbeitragsbefreiung gefasst: Die Stadtverordnetenversammlung hat darüber beraten, wie die Gesetzesinitiative des Landes zur Kindergartenbeitragsbefreiung in Hessen von bis zu sechs Stunden in Gersfeld umzusetzen ist und entschieden, dass im Rahmen der Vorgaben des Landes und der Landesförderung der Besuch der Kindergärten bis zu sechs Stunden beitragsfrei organisiert werden kann. Da die Gersfelder Kindergärten allesamt in kirchlicher Trägerschaft sind, obliegt es zunächst den Trägern die Öffnungszeiten der Kindergärten nach dem Bedarf der Eltern einzurichten. Mit dem nun vorliegenden Beschluss können diese die Öffnungszeiten so einrichten, dass der Besuch der Kindergärten bis zu sechs Stunden beitragsfrei angeboten werden kann.

 

Außerdem wurden fünf Gerichtsschöffen für die nächsten fünf Jahre gewählt, ein 3. Nachtrag zur Abwassersatzung der Stadt Gersfeld (Rhön) wurde beschlossen und es wurde der Entwurf einer Satzung über die Erhebung einer Tourismus-Abgabe (Bettensteuer) von einem Euro im gesamten Gebiet der TAG "Die Rhöner" (Kommunen Ehrenberg, Hilders, Tann, Hofbieber, Poppenhausen und Gersfeld) und für die Gersfelder Stadtteile, in denen noch kein Kurbeitrag erhoben wird, zur Beratung eingebracht. Eine Beschlussfassung über diese Satzung ist für die erste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung nach der Sommerpause (wahrscheinlich Ende August 2018) vorgesehen.

Milch- und Honigmarkt war voller Erfolg!

Der Milch- und Honigmarkt am 17.06.2018 war super Besucht udn ein voller Erfolg. Hier die Berichterstattung der Fuldaer Zeitung vom 18.06.2018 und hier ein Link zu einer Veröffentlichung von Osthessen News

Wildpark Gersfeld - Touristische Unterrichtungstafel an der A7

Demnächt wird auf unseren schönen Wildpark auch durch eine sog. "Touristische Unterrichtungstafel" an der A7 hingewiesen werden. Sehr gut

Das Freibad in Gersfeld öffnet am 12.05.2018

Einladung zur Bürgerinformationsveranslatung zum Dorfentwicklungsprogramm "IKEK" am 03.05.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 03.05.2018 wird eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Dorfentwicklungsprogramm (IKEK) und dessen Umsetzung in Gersfeld stattfinden. Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger

 

Neuer Betriebsführungsvertrag für das Schwimmbad Dalherda unterzeichnet

Am vergangenen Samstag haben wir, der Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Schwimmbadvereines Michael Wittke und Ingo Sommers, der Dalherdaer Ortsvorsteher Rolf Banik, der erste Stadtrat Harald Schäfer und ich, anlässlich des Suppenfestes im Schwimmbad in Dalherda, welches in diesem Jahr endlich einmal bei bestem Wetter stattfand, den neuen Betriebsführungsvertrag für das Freibad in Dalherda unterzeichnet.

 

Ich bin sehr froh dass die enge und gute Kooperation mit dem Schwimmbadverein fortgeführt wird und wir mit dem Schwimmbadverein einen so kompetenten Partner in Dalherda haben. Nun hoffen wir auf eine gute, sonnige Sommersaison.

Als Studiogast im HR, alle Wetter!, zum Heilklimatischen Kurort

Am gestrigen Abend durfte ich wieder zu Gast in der HR Live-Sendung "alle Wetter!", im TV-Studio in Frankfurt, sein, über unser hervorragendes Bioklima und das Prädikat Heilklimatischer Kurort berichten und ich hatten die Gelegenheit Werbung für unser schönes Gersfeld zu machen. Es war interessant und hat Spaß gemacht :-)
 
Hier der Link zur Sendung, schaut mal rein:
 
https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/alle-wetter/sendungen/video-60054~_story-sendung-30964.html

Mitmachen: Umweltaktion(en) in Gersfeld

"Ein Jeder kehr vor seiner Tür und rein ist jedes Stadtquartier" (Goethe)

 

An den nächsten Wochenenden finden wieder die alljährlichen Umwelt- bzw. Frühjahrsputzaktionen der Gersfelder Feuerwehr(en) statt.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen sich an diesen, etwa an der Putzaktion der FFW Gersfeld - Kernstadt am 21.04., zu beteiligen oder diesen Samstag zu nutzen, um sich der Qualität einer sauberen Umwelt bewusst zu werden und aktiv, etwa durch ein "Kehren vor der eigenen Tür", darauf hinzuwirken.

 

Schon jetzt herzlichen Dank an alle, die sich aktiv beteiligen werden, insbesondere an die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr!

Sehr gute Lufthygiene und therapheutisches Heilklima in Gersfeld amtlich bestätigt!

Ein ganzes Jahr wurde nach den Richtlinien des Deutschen Heilbäderverbandes und des Deutschen Tourismusverbandes an verschiedenen Standorten gemessen und heute war das Gutachten des Deutschen Wetterdienstes zur Luftqualität und die erweiterte Klimaanalyse für Gersfeld in der Post.
 
Beide Gutachten sind sehr positiv ausgefallen, d.h. wir haben unsere sehr gute Lufthygiene und das therapheutische Heilklima erneut amtlich bestätigt bekommen!
 
Unser Klima ist ideal um im freien Sport zu treiben, sich von Luftbelastungen, insbes. der großer Städte, zu erholen, um sich zu entspannen und natürlich um sehr gut darin zu leben.
 
Also auf in den Heilklimatischen Kurort Gersfeld, Urlaub vom Feinstaub machen und gesund und befreit durchatmen :-)

Nachschau 15. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung

Am vergangenen Donnerstag, 29.03.2018 fand die 15. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) statt. Auch auf der Tagesordnung dieser
Sitzung gab es wieder viele wichtige Beschlüsse zu finden, z.B.:

TOP 4: Infrastrukturziel flächendeckende Glasfaseranbindung; Antrag auf Fördermittel für Beratungsleistungen zur Breitbandausbauplanung FTTH ("Gigabit-Gesellschaft")

Es wurde beschlossen, dass sich die Stadt Gersfeld (Rhön) an der Erstellung eines Konzeptes beteiligt, mit dem erreicht werden soll mittel- bis langfristig Glasfaser-Breitbandanschlüsse in jeden Haushalt und jeden Betrieb zu verlegen. Federführend durch die Gemeinde Hofbieber und den Landkreis Fulda soll ein Förderantrag auf Bundesmittel gestellt und ein solches Konzept erarbeitet werden.

 

Top5: Nutzungs- und Überlassungsvertrag "Freibad Dalherda"

 

Der Vertrag zwischen der Stadt Gersfeld (Rhön) und dem Schwimmbadförderverein Dalherda wurde in Nuancen geändert, insbesondere an die aktuelle (Haushalts-) Rechtslage angepasst. Ich bin sehr froh, dass die Stadt mit dem Schwimmbadverein einen professionellen und hoch engagierten Partner für den Betrieb des schönen Freibades in Dalherda hat. Herzlichen Dank für die gute Arbeit!

 

TOP 6: Jahresabschluss 2014 mit Prüfungsbericht der Revision

 

Der Jahresabschluss für das Jahr 2014 wurde beschlossen und dem Magistrat wurde Entlastung erteilt. Auch die Jahresabschlüsse bis zum Jahre 2016 sind in Bearbeitung. Die Stadt Gersfeld (Rhön), insbesondere unsere Finanzabteilung, hat diesbezüglich in den letzten Jahren sehr Gutes geleistet und eniges aufgearbeitet. Bei den bearbeiteten, bzw. zur Prüfung vorgelegten, Jahresabschlüssen hat sich die Stadt Gersfeld (Rhön), im Vergleich mit allen hessischen Kommunen, von einem hinteren Platz auf einen vorderen vorgearbeitet. Herzlichen Dank an die Mitarbeiter der Finanzverwaltung!

 

TOP 9: Teilnahme an der "Hessenkasse" zum 1. Juli 2018

 

Ein weiterer wichtiger und richtiger Schritt auf dem Weg der Konsolidierung unserer Finanzen: Es wurde beschlossen, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) an dem Kassenkredit-Entschuldungsprogramm des Landes Hessen ("Hessenkasse") teilnimmt. Damit wird das Land Hessen die Hälfte, ca. 1,9 Mio €, der ca. 3,8 Mio € Kassenkreditverbindlichkeiten der Stadt Gersfeld (Rhön) übernehmen. Die übrigen 1,9 Mio € werden wir im Rahmen eines festgelegten Tilgungsplanes in den nächsten Jahren zurückführen müssen.

 

TOP 10: Wirtschaftsplan Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für das Jahr 2018

 

Der Wirtschaftsplan, quasi der Haushalt, unseres Eigenbetriebes "Stadtwerke Gersfeld (Rhön)" wurde beschlossen und kann nun als Grundlage für den Betrieb der Wasserversorgung- und Abwasserbeseitgung in den nächsten Monaten dienen. Der Wirtschaftsplan liegt, wie auch der Haushalt und das Satzungsrecht der Stadt Gersfeld (Rhön) auf der Homepage der Stadt zum herunterladen bereit

 

TOP 11: VI. Nachtrag zur Wasserversorgungssatzung (WVS) der Stadt Gersfeld (Rhön)

 

Es wurde ein sechster Nachtrag zur Wasserversorgungssatzung der Stadt Gersfeld (Rhön) beschlossen. In diesem sind insbesondere der künftig zu erhebende Anschlussbeitrag und die maximale Höhe des Ergänzungsbeitrages geregelt, der im Zuge der Finanzierung des Wasserbauprogrammes erhoben werden kann. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich gegen eine Mischfinanzierung des Wasserbauprogrammes aus Gebühren und Beiträgen ausgesprochen und entschieden, den maximal möglichen Ergänzungsbeitrag von 3,84 € pro Quadratmeter Veranlagungsfläche zu erheben.

 

TOP 12: Beantragung von Fördermitteln zur Einrichtung von WLAN Hotspots

 

Es wurde beschlossen, dass ein Antrag auf Fördermittel zur Einrichtung von WLAN-Hotspots im öffentlichen Raum gestellt werden soll.

 

Bei Fragen stehe ich jederzeit und gerne zur Verfügung.

Gersfelder Tourismus-Information erneut vom DTV ausgezeichnet!

 

Bereits im Jahre 2015 wurde die Tourismus-Information der Stadt Gersfeld (Rhön) vom DTV, dem Deutschen Tourismus-Verband, für ihre qualifizierte Arbeit ausgezeichnet. Nach einem Qualitätstest durch einen unabhängigen Prüfer wurde das Zertifikat „Geprüfte Tourist-Information“ nun erneuert. Die Gersfelder Tourismus-Information darf sich drei weitere Jahre mit dem „roten I“ des DTV schmücken.

 

Die Kompetenz- und Aufgabenfelder einer modernen Tourist-Information lassen sich heutzutage nicht auf einfache Service-Anfragen der Gäste reduzieren. Mit der Zeit haben sich viele Anforderungen in Bezug auf die Leistungen gesteigert, die Gäste erwarten beste Ausstattungs-, Informations- und Servicequalität.

 

Der Deutsche Tourismusverband hat mit der “i-Marke“ im Jahr 2006 ein Qualitätssiegel für Tourist-Informationsstellen eingeführt. Im Zuge der Prüfung wird die Angebots- und Leistungsqualität der Tourist-Informationen „mit der Brille eines Gastes“ anhand eines standardisierten, bundesweit einheitlichen Kriterienkatalogs unter die Lupe genommen.

 

Im Zuge der Zertifizierung nahm ein als Gast getarnter DTV-Prüfer die Gersfelder Tourismus-Information unangemeldet unter die Lupe und prüfte diese anhand von bis zu 40 Kriterien. Eine Rolle hierbei spielen etwa die Erreichbarkeit, die Beschilderung und die Barrierefreiheit der Tourismus-Information, insbesondere aber die Aktualität und Qualität der vorgehaltenen analogen und digitalen Informationen, etwa über den Ort, die Region und die Übernachtungs-, Gastronomie und Freizeitangebote. Nicht zuletzt legt die Prüfung einen großen Wert auf die Freundlichkeit und Kompetenz des Personals und die Qualität der Beratungsleistung, die auch durch regelmäßige Schulungen des Personals nachgewiesen werden muss.

 

Ich freue mich sehr, dass unsere Tourismus-Information fast in allen Kategorien Höchstpunktzahlen erreicht hat. Einzig bei dem in die Jahre gekommenen Mobiliar und Inventar sollten und werden wir nachbessern. Die Vorbereitungen für eine Renovierung laufen bereits. Wir wollen mit natürlichen Materialen und ortsansässigen Handwerkern zusammenarbeiten um die auch in diesen Branchen vorhandene hohe Qualität unserer Betriebe sichtbar zu machen. Auch ein Smart-TV soll in der Tourismus-Information installiert werden, auf dem etwa aktuelle Informationen, Webcams oder Landschaftsbilder präsentiert werden können. Unser Anspruch ist es, dass Gersfeld seinen Gästen und Betrieben eine hohe Beratungs- und Dienstleistungsqualität anbietet. Wir freuen uns, dass wird dies durch die Überprüfung durch den DTV nun wieder bescheinigt bekommen haben. Ich hoffe, dass auch dies dazu beiträgt, dass unsere Gäste- und Übernachtungszahlen, wie schon in den letzten Jahren, auch in den nächsten weiter steigen werden.

 

 

 

Update - Gynäkologische Versorgung in Gersfeld; Gespräch mit der KV

Heute im sonnigen Frankfurt: Der EKB Frederik Schmitt, meine Amtskollegen aus Neuhof - Heiko Stolz, aus Kalbach - Florian Hölzer, aus Hosenfeld - Peter Malolepszy und ich hatten eine interessante, intensive und konstruktive Diskussion mit dem Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen über die medizinische, insbes. gynäkologische, Versorgung im Landkreis Fulda.

Gynäkologische Versorgung in Gersfeld - Rhöner Frauen sind gefragt!

Die Diskussion um die Einrichtung eines gynäkologischen Arztsitzes in Neuhof betrifft auch die Stadt Gersfeld und den Ostkreis Fulda. Es wurde beantragt den in der Stadt Gersfeld angesiedelten halben Frauenarztsitz aus Gersfeld abzuziehen und nach Neuhof zu verlagern. In einem offenen Brief an die Kassenärztliche Vereinigung Hessen habe ich diesen Überlegungen eine deutliche Absage erteilt. Die Fuldaer Zeitung hat heute über diesen Umstand berichtet.

Allerdings ist der gynäkologische Sitz - nach Angaben seines Inhabers - wirtschaftlich nicht tragfähig und droht verloren zu gehen, wenn dieses Angebot nicht von mehr Patientinnen als bislang wahrgenommen wird! Hier sind die potentiellen Patientinnen gefragt das Angebot auch wahrzunehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier min offener Brief im Wortlaut und zum Download:

 

"Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender Dastych,
 
mit Interesse und Besorgnis verfolge ich die Debatte um und die Initiativen der, bzw. in den, Kommunen Neuhof, Flieden, Hosenfeld und Kalbach und einiger lokaler Abgeordneter mit dem Ziel der Einrichtung eines gynäkologischen Arztsitzes in der Gemeinde Neuhof, im dortigen Gesundheitszentrum in der Bahnhofstraße 7.
 
Meine Besorgnis rührt daher, dass ich befürchten muss, dass im Zuge dieser Debatten auch der derzeit in der Stadt Gersfeld (Rhön) eingerichtete halbe gynäkologische Arztsitz in den Blick oder gar in den Fokus dieser Debatte geraten könnte und man fordern, oder in ihrem Hause entsprechende Überlegungen anstellen könnte, diesen halben gynäkologischen Arztsitz aus der Stadt Gersfeld (Rhön) abzuziehen und in die Gemeinde Neuhof zu verlagern. Dem Vernehmen nach sei genau dies, nämlich die Verlagerung des halben gynäkologische Arztsitzes aus Gersfeld nach Neuhof, sogar bereits beantragt. 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Dastych, lassen Sie mich schon an dieser Stelle unmissverständlich klarstellen, dass ich solchen Überlegungen mit großer Vehemenz und aller Deutlichkeit widersprechen und nötigenfalls großen Widerstand gegen eine solche Entscheidung und ihre Umsetzung organisieren würde! 
 
Ich kenne weder die Details der Debatten im Süden des Landkreises Fulda und auch nicht alle ihre, der Verortung von Arztsitzen zugrundeliegenden, Gedanken, Möglichkeiten und Entscheidungskriterien. Nach §§ 73, 75 SGB V ist es jedoch auch und insbesondere ihre Aufgabe eine flächendeckende haus- und fachärztliche Versorgung der Bevölkerung im Lande Hessen sicherzustellen.  § 75 Abs. 1a S. 1 SGB V regelt, dass ihr Sicherstellungsauftrag insbesondere eine angemessene und zeitnahe Zurverfügungstellung einer fachärztlichen Versorgung umfasst.
 
Ich spreche mich – und dies möchte ich deutlich betonen – keineswegs gegen die Einrichtung eines gynäkologischen Arztsitzes in Neuhof aus, sondern würde eine solche begrüßen. Ich halte die
 
Einrichtung eines gynäkologischen Arztsitzes in Neuhof, wie generell der Einrichtung von (Fach-) Arztsitzen im ländlichen, sog. strukturschwachen, Raum für notwendig, sinnvoll und geboten. 
 
Eine solche Entscheidung dürfte aber in keinem Falle zu Lasten einer ebenso ländlich geprägten Kommune, wie in diesem Falle der Stadt Gersfeld (Rhön), getroffen werden!
 
Die Stadt Gersfeld (Rhön) mit ihren ca. 5600 Einwohnern ist Heilklimatischer Kurort, Gesundheitsstandort der GWO und ein gewichtiges Gesundheitszentrum im Osten des Landkreises Fulda. Mein großes Bestreben ist es die Stadt Gersfeld (Rhön) als Gesundheitsstandort weiter zu stärken und das medizinische Angebot hier vor Ort noch auszubauen. Dies insbesondere im Hinblick auf die großen Herausforderungen die uns die Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum in Zukunft noch gemeinsam bereiten könnte und voraussichtlich bereiten wird. Nur beispielhaft möchte ich Ihnen hierzu Stichworte wie „Landärztemangel“, „alternde Bevölkerung“, und „Mobilität“ nennen. 
 
Neben alternativmedizinischen Angeboten, einigen niedergelassenen Ärzten, Hebammen, einer Apotheke und einer orthopädischen Rehabilitationsklinik betreibt das Klinikum Fulda in Gersfeld eine moderne und wirtschaftlich wie medizinisch gut florierende Zweigstelle. Baulich an diese angeschlossen befindet sich ein Ärztehaus. Nach einer Zeit, in der es leider kein gynäkologisches Angebot in Gersfeld gab, werden in diesem zu unserer großen Freude nun wieder gynäkologische Leistungen angeboten. Der oben beschrieben halbe gynäkologische Sitz. 
 
Ich weiß, dass die Stadt und der Landkreis Fulda nach ihren Berechnungen und Statistiken frauenärztlich nicht unterversorgt sind. Zu dieser Betrachtung gehört aber auch die Tatsache, dass alle in die Region vergebenen frauenärztlichen Versorgungsaufträge, mit Ausnahme eines Sitzes in Künzell und eines halben Sitzes in Gersfeld, in der Stadt Fulda angesiedelt sind und dass der Sitz in Künzell nach meiner Kenntnis bereits durch ein in Fulda ansässiges MVZ angekauft wurde. 
 
Käme es zu einem Abzug dieses halben Sitzes aus Gersfeld, würde der schon jetzt unterversorgte Gesundheitsstandort Gersfeld, der Ostkreis Fulda und auch der angrenzende bayrische Raum in dieser Hinsicht massiv geschwächt. Patientinnen würden in ihrer medizinischen Versorgung und ihrer Lebensqualität sehr beeinträchtigt werden und müssten für eine frauenärztliche Behandlung wohl eine Reise nach Fulda in Kauf nehmen. 
 
Nun ist es so, dass eine Zugreise von Gersfeld nach Fulda nach der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn im Internet 43 Minuten beansprucht, wohingegen eine Zugfahrt von Neuhof nach Fulda in zehn Minuten zu erledigen ist. Der Online-Routenplaner „Google Maps“ errechnet für eine PKWFahrt von Neuhof nach Fulda eine Entfernung von 18,5 km und eine Fahrzeit von 20 Minuten, wohingegen für die Strecke von Gersfeld nach Fulda 26,7 km und 31 Minuten Fahrzeit angegeben werden. Mithin ist Die Stadt Fulda aus der Gemeinde Neuhof sowohl durch Individualverkehr als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln wesentlich günstiger angebunden, als es die Stadt Gersfeld (Rhön) ist.
 
Nicht nur aus diesen Gründen appelliere ich an Sie einer Verlegung des halben gynäkologischen Sitzes aus Gersfeld nach Neuhof – oder an einen anderen Ort – in keinem Fall zuzustimmen!
 
Im Gegenteil. Mit „nur“ einem halben frauenärztlichen Sitz ist die Stadt Gersfeld (Rhön) und der angrenzende ostfuldische Raum wohl kaum ausreichend versorgt, weshalb die Zuweisung weiterer Versorgungsaufträge nach Gersfeld nötig wäre. Ich rege an dies wohlwollend zu prüfen und enstprechend zu handeln.
 
Auch bitte ich Sie dringend und fordere Sie auf, sich nach ihren Möglichkeiten dafür einzusetzen die allgemein- und fachmedizinische Versorgung im ländlichen Raum weiterhin sicherzustellen, diese zu verbessern und einer Konzentrationswirkung wie der oben beschriebenen entgegenzuwirken. Von anderer Stelle wurde bereits angeregt im Landkreis Fulda einen zweiten Planungsbereich zu schaffen. Bitte prüfen Sie auch dieses mit entsprechendem Weitblick und Wohlwollen.
 
Mit einer Vergabe von Versorgungsaufträgen in den ländlichen Raum und einer damit möglichen Ansiedlung von Ärzten in diesem werden die medizinische Versorgung der dortigen Bevölkerung und damit deren Lebensqualität aufrechterhalten. Der ländliche Raum bleibt als Wohn- und Arbeitsort attraktiv, es wird unmittelbar und mittelbar Wirtschafts- und Strukturförderung betrieben und auch die Umwelt und Ressourcen werden geschont, indem Verkehre in die ohnehin schon stark verkehrsbelastenden Zentren vermieden werden.
 
Für Fragen oder Anmerkungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und sende
 
freundliche Grüße aus Gersfeld (Rhön)
 
Dr. Steffen Korell Bürgermeister 
 
Dieses Schreiben ergeht im Interesse der Patientinnen und Familien in der Stadt Gersfeld (Rhön), im Osten des Landkreises Fulda und auch im Sinne und mit Unterstützung meiner Bürgermeisterkollegen/-in Brigitte Kram, Gemeinde Ebersburg, Thomas Schreiner, Gemeinde Ehrenberg und Manfred Helfrich, Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe).

 

 

Bidlquelle: FZ vom 17.03.2018

Download
Gynäkologischer Sitz in Gersfeld - Offener Brief an die KV
Frauenärztliche Versorgung im Landkreis
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K65 Sparbrod - Rengersfeld ab dem 19.03. voll gesperrt

Die im vergangenen Jahr begonnen Arbeiten an der K65 werden nun fortgeführt. Die K65 wird ab dem 19.03.2018 z.T. gesperrt. Hier die Pressemitteilung von Hessen Mobil:
 
Die K 65 zwischen Rengersfeld und Sparbrod ist ab 19.03. bis voraussichtlich 30.5.2018 voll gesperrt, Umleitungen sind ausgeschildert.
 
Von Rengersfeld bis zur Einmündung auf die B 279 bei Gersfeld wir die Straße auf rund zwei Kilometer Länge grundhaft erneuert. Die Arbeiten haben im August letzten Jahres in der Ortsdurchfahrt von Rengersfeld begonnen und sollen im Lauf dieses Jahres abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Auftraggeber und Kostenträger ist der Landkreis Fulda.
 
Mehr Informationen über Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de

Der Tourismus in Gersfeld legt zu - Aktuelle Tourismuszahlen des Landes

Das Land Hessen hat die neuste Tourismus-Statistik veröffentlicht. Der Anstieg registrierter Übernachtungen in Gersfeld ist im letzten Jahr über sechs Prozent gestiegen. Mit über 140.000 Übernachtungen ist Gersfeld die Tourismus-Hauptstadt der Rhön, die wir aktuell und in den nächsten Jahren noch mit einigen tollen Projekten weiter entwickeln werden. Läuft :-)
 
 
(Bildquelle FZ vom 02.03.18)

Straßenbeleuchtung - Umrüstung auf LED-Technik

Aktuell werden einige Straßenlaternen in der Kernstadt mit modernen LED-Leuchtmitteln ausgerüstet. Später sollen noch weitere Laternen aus- und umgerüstet werden um unsere Straßen und Gehwege besser, energiesparender und sternenparkgerechter auszuleuchten.

 

 

Mitteilung des Abfallzweckverbandes - Müllabfuhr im Winter

Aktuelles vom Abfallzweckverband zur Müllabfuhr im Winter:

 

Eis, Schnee und überfrierende Nässe verursachen trotz Winterausrüstung oft erhebliche Probleme für

die Müllabfuhr, die jedes einzelne Grundstück auch in den abgelegen Bereichen anfahren muss. Insbesondere die höher gelegenen Gebiete sowie Gebiete mit vergleichsweise steileren Lagen und Straßenführungen sind davon betroffen.

 

Die Abfallwirtschaft bittet deshalb um Verständnis, wenn das Entsorgungsunternehmen bei solchen Witterungslagen nicht alle Tonnen pünktlich leeren kann. Die Müllwerker versuchen aber nach erfolgter Räumung, Straßen nachzufahren, die zum Abfuhrzeitpunkt aufgrund der Witterungsverhältnisse für die schweren Müllfahrzeuge nicht befahrbar waren. Die Sammeltouren werden bis zum Erreichen der gesetzlich zulässigen Arbeits-/Lenkzeit fortgesetzt, jedoch reicht dies nicht immer aus, die Touren vollständig abzufahren. Zudem müssen die Müllfahrzeuge auch in anderen Gemeinden noch Sammeltouren erledigen und anschließend noch in den Entsorgungsanlagen entleert werden, damit die Sammeltouren am Folgetag rechtzeitig beginnen können. Bitte bedenken Sie auch, dass die Müllabfuhr morgens sehr früh beginnen muss, um alle Tonnen in der Tagestour entleeren zu können und dass gerade morgens früh der Winterdienst der Städte und Gemeinden noch nicht alle Straßen räumen konnte.

 

Besonders problematisch für die Müllfahrzeuge ist überfrierende Nässe. Auch wenn Straßen zwar von

den Räumfahrzeugen freigeschoben sind oder auf den ersten Blick nur leicht verschneit und unproblematisch aussehen, bildet sich bei unzureichendem Abstreuen der Straßen mit Auftausalzen oder Granulaten gerade unter der dünnen Schneeschicht oft eine Eisschicht, die für die Müllfahrzeuge ein Anfahren, Bremsen oder kontrollierbares Bewegen fast unmöglich macht. Auch das Aufziehen von Schneeketten hilft gerade in diesen Fällen nicht effektiv weiter.

 

Bitte berücksichtigen Sie auch, dass das Befahren dieser Straßen mit bis zu 30 Tonnen schweren Müllfahrzeugen, die ständig anhalten und wieder anfahren müssen, deutlich schwieriger und gefährlicher ist als mit PKWs. Die Sicherheit der Müllwerker und Passanten sowie der Schutz vor Schäden an Sammelfahrzeugen, parkenden Fahrzeugen und anderen Gegenständen sind hier wichtiger als eine pünktliche Tonnenleerung. Die Schäden, die nicht mehr sicher steuerbare Müllfahrzeuge an parkenden Fahrzeugen, Gebäuden und baulichen Anlagen verursachen können, im schlimmsten Fall auch die Verletzungen von Personen, sind auf Grund der hohen Fahrzeuggewichte enorm. Diskussionen, warum die Tonne nicht pünktlich geleert wurde, obwohl die Straßen angeblich nur leicht verschneit oder vereist waren und somit hätten befahren werden können, verkehren sich sehr oft ins Gegenteil mit der Unterstellung, dass es unverantwortlich war, eine solche Straße zu befahren, wenn die Sammelfahrzeuge Schäden verursacht haben.

 

Die ausgefallenen Leerungen werden vom Entsorgungsunternehmen in aller Regel aber in den nächsten Tagen nachgeholt, soweit die Witterungs- und Straßenverhältnisse dies zulassen. Lassen Sie bitte die

nicht geleerten Müllgefäße weiterhin zur Abfuhr stehen.

 

Die Nachabfuhr wird meist einige Tage in Anspruch nehmen, da auch für die an den Folgetagen geplanten Regelabfuhren an den nächsten Tagen in den anderen Städten und Gemeinden meist die gleichen witterungsbedingten Probleme zu erwarten sind, die zu Verzögerungen führen. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass in solchen Fällen nicht immer ein genauer Termin für die Nachleerung benannt werden kann, da sich je nach Witterungslage die Situation teils arbeitstäglich, teils sogar stündlich verändern kann. Eine Nachabfuhr kann aber nicht für jeden Einzelfall sichergestellt werden, so dass dann

eine Leerung des betroffenen Gefäßes erst wieder bei der nächsten regulären Abfuhr möglich ist. In die-

sen Fällen besteht auch kein Anspruch auf Ersatzleistung oder auf Kürzung der Gebühren für witte-

rungsbedingt ausgefallene Müllabfuhrleistungen.

 

Abfallwirtschaft Landkreis Fulda und

Zweckverband Abfallsammlung für den Landkreis Fulda

Heinrich-von-Bibra-Platz 5-9

36039 Fulda

 

Telefon: (06 61) 60 06-78 52

Telefax: (06 61) 60 06-78 70

E-Mail: abfallwirtschaft@landkreis-fulda.de

Wasserbauprogramm - Bürgerversammlung am 15.01.2018

Am 15.01.2018 begann um 19:00 Uhr eine sehr gut besuchte - es waren etwa 150 - 160 Bürgerinnen und Bürger anwesend - Bürgerversammlung zur Information der Gersfelder Bürgerinnen und Bürger über die Wasserversorgung in der Stadt Gersfeld (Rhön), die anstehenden Investitionen in diese und deren Finanzierung.

 

Wie mir von vielen der Anwesenden im Nachgang berichtet wurde, war es ein sehr gelungener Abend. Der Vortrag sei sehr informativ, transparent und lehrreich gewesen.

 

Ich habe, unterstützt durch den technischen Betriebsleiter der Stadtwerke Gersfeld (Rhön), Hr. Orhan, und den kaufmännischen Betriebsleiter, Hr. Niebling, mittels einer Präsentation durch den Abend geführt und zunächst Grundsätzliches zur Wasserversorgung, Einiges über die Wasserversorgung in Gersfeld und sodann über das Wasserbauprogramm, technisch wie wirtschaftlich, sowie dessen Historie und Zukunft berichtet. In der abschließenden Diskussion konnten einige Anregungen aufgenommen und Fragen beantwortet werden.

 

Die Präsentation und die an diesem Abend genutzten Dokumente stehen unter diesem Text zum Download bereit. Die Wasserversorgungssatzung der Stadt Gersfeld (Rhön), die Betriebssatzung der Stadtwerke Gersfeld (Rhön) und der Wirtschaftplan können unter www.gersfeld.de heruntergeladen werden.

 

Ich bedanke mich bei allen Anwesenden für die angenehme Diskussion und stehe bei Fragen oder Anmerkungen gerne zur Verfügung.

 

Bilder z.T. Fuldaer Zeitung, 17.01.2018

 

 

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Neu in Gersfeld - Abfalleimer mit Hundekotbeutelspendern

Der Bauhof der Stadt Gersfeld (Rhön) hat heute die ersten Hundekotbeutelspender und neue Mülleimer im Stadtgebiet zu montiert. Angefangen wurde im Schlosspark.

 

Weitere Standorte, auch in den Statteilen, etwa Hettenhausen, werden folgen.

 

So wie es selbstverständlich sein sollte, dass jeder seinen Müll mitnimmt oder ordentlich entsorgt, bitte ich alle Hundehalter dieses Angebot zu nutzen und Hundehinterlassenschaften immer zu beseitigen. Dann präsentiert sich Gersfeld sauberer und sympathischer und die Mitarbeiter des Bauhofs haben es viel einfacher.

 

 

Lärmminderungsplanung des Landes Hessen - Bitte Beteiligen!

Die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger der Stadt Gersfeld (Rhön) wird durch den Verkehrslärm, ausgehend von den Bundesstraßen 284 und 279, stark beeinträchtigt. Bereits mehrfach wurden Versuche unternommen die zuständigen Behörden zur Anordnung von Abhilfemaßnahmen zu bewegen. Am 16.10.2017 habe ich meinen letzten Blogeintrag zu diesem Theme Veröffentlicht KLICK.

 

Derzeit erstellt das Land Hessen eine Lärmminderungsplanung. Die Fuldaer Zeitung berichtet in ihrer heutigen Ausgabe über dieses Thema. Neben einer sog. "strategischen Lärmkatierung" beinhaltet dieses auch die Aufstellung eines "Lärmaktionsplanes" zur Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen. Nähere Informationen fnden sich hier: KLICK

 

Im Zuge der Erstellung des Lärmaktionsplanes ist eine Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Bürgerinnen und Bürger können mittels eines Online-Beteiligungsverfahrens Stellungnahmen abgeben, etwa auf besonders betroffene oder besonders schützenswerte Bereiche hinweisen. KLICK

 

Die strategische Lärmkatierung ist über den "Lärmviewer" des Landes Hessen einsehbar. KLICK Erstaunlicher- und unverständlicherweise wird entlang der B 279 zwar für den Streckenabschnitt zwischen Hettenhausen und Schmalnau eine erhöhte Lärmbelastung kartiert, nicht aber in den Ortslagen Gersfelds, Altenfelds und Hettenhausens. Einen Ausschnitt aus der Lärmkarte für den Bereich Gersfeld habe ich unten angefügt.

 

Sie, sehr geehrte Gersfelderinnen und Gersfelder die sich durch den Verkehrslärm beeinträchtigt fühlen, sollten rege an diesem Beteiligungsverfahren teilnehmen und eine Stellungnahme abgeben, damit die zuständigen Stellen des Landes auf Gersfeld aufmerksam werden und Maßnahmen zur Verbesserung der Lärmsituation in unserer schönen Stadt anordnen.

 

Ich habe bereits für die Stadt Gersfeld und als Privatperson eine Stellungnahme abgegeben. Hier ein Auzug meiner Stellungnahme als Bürgermeister:

 

"die Stadt Gersfeld (Rhön) liegt im Sternenpark und Biosphärenreservat Rhön, ist eingebettet in eine herrliche Landschaft im "Land der offenen Fernen", der Rhön, und ist heilklimatischer Kurort. Gersfeld bewirbt sich erfolgreich als "Gesundheitsstadt" und Ganzjahres-Urlaubsort, insbesondere für Natursportler, Wanderer und Gesundheitstouristen. Die hiesige Landschaft und die Hoffnung in dieser ein gutes Klima, natürliche Ruhe und Entschleunigung sowie Abstand von der "Hektik des Alltags" zu finden, sind für unsere Gäste die wesentlichen Antriebe sich für einen Aufenthalt in Gersfeld (Rhön) zu entscheiden und für Neubürger nicht selten der Grund sich in Gersfeld niederzulassen.

 

Durch das Gebiet der Stadt Gersfeld, durch ihre Stadtteile Gersfeld, Altenfeld, Hettenhausen, Rodenbach und Obernhausen, verlaufen die Bundesstraßen 284 und 279. Insbesondere die zunehmend starke Frequentierung dieser Straßen mit Schwerverkehr, dies gilt im Besonderen für die B 279, führt zu einer unerträglichen Lärmbelastung der einheimischen Bevölkerung, insbesondere der direkten Anlieger der B 279, und auch unserer Gäste. Letzteres auch, da Gaststätten-, Beherberbungsbetriebe und touristische Einrichtungen in "Hörweite" der Bundesstraßen angesiedelt sind.

 

Der Schwerverkehr auf der B 279 hat in den letzten Jahren, zumindest dem Eindrucke nach, stark zugenommen. Vermehrt sind auch ausländische LKW auf diesen Straßen zu registrieren, die höchstwahrscheinlich kein Ziel in der unmittelbaren Umgebung anfahren. Vermutlich resultiert dies auch daher, dass einige Lastkraftwagenfahrer die Route über die B 279 wählen, um mautpflichtige Fahrten auf den nahegelegenen Autobahnen zu vermeiden.

 

Mit dem hohen Verkehsaufkommen nehmen nicht nur Geräuschimmissionen zu, sondern auch die Konzentration schädlicher Stoffe in der Atemluft, aus den Abgasen der Fahrzeuge (Feinstaub etc.), steigt erheblich an. Dies kann durch die Ergebnisse einer kontinuierlichen Luftqualitätsmessung in der Kommune belegt werden, steht den Zielen Gersfelds als heilklimatischer Kurort direkt entgegen und erschwert eine glaubwürdige Vermarktung dieses Prädikats.

 

Nicht nachvollziehbar ist, weshalb entlang der B 279 zwar für den Streckenabschnitt zwischen Hettenhausen und Ebersburg-Schmalnau eine erhöhte Lärmbelastung ausgewiesen ist, nicht aber in den, zumindest ebenso frequentierten und belasteten, Streckenabschnitten in den Ortslagen Hettenhausen, Altenfeld und Gersfeld. Hier wird um Aufklärung über den Hintergrund dieser Darstellung gebeten.

 

Das Vermindern des Verkehrslärms und/oder Lärmschutzmaßnahmen, insbesondere für die Stadtteile Gersfeld, Altenfeld und Hettenhausen, sind überfällig! Dieses wurde bereits bei den örtlichen Fachbehörden beantragt. Wir fordern, dass geeignete Maßnahmen ergriffen werden um die Lebensqualität der Menschen vor Ort wieder herzustellen oder jedenfalls zu verbessern, etwa durch verkehrsrechtliche Anordnungen oder bauliche Lärmschutzmaßnahmen (beispielhaft seien genannt: LKW-Nachtfahrverbot, Geschwindigkeitsbeschränkung für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t auf 30 km/h wie es zuletzt etwa in der Gemeinde Wartenberg oder in Eichenzell-Rothemann umgesetzt wurde, Bau von Ortsumgehungen, konsequente Ausweitung der Mautpflichtigkeit für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 7,5 t auf die vorgenannten Bundesstraßen).

 

Die B 279 verläuft über Gersfeld in Richtung des Freistaates Bayern. In Bayern wurden in den letzten Jahren, oder werden derzeit, Ortsumgehungen entlang aller an der B 279 gelegenen Orte (etwa Oberweißenbrunn, Frankenheim, Wegfurt, Schönau) errichtet. Wenn der Bau von Umgehungsstraßen auch aufgrund der topografischen und räumlichen Verhältnisse vor Ort schwiregig sein könnte, wäre dies für die betroffenen Stadtteile Gersfeld ebenso zu prüfen."

 

 

Neue Webcam am Rathaus Gersfeld - Marktplatzblick:

Vor wenigen Tagen wurde eine neue Webcam am Rathaus installiert, die unseren Marktplatz aufnimmt. Das Kamerabild wird gerade unserer Hompage implementiert. Neugierige können aber schon jetzt hier vorbeischauen:
 

Frohe Weihnachten!

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer schönen Stadt Gersfeld (Rhön),

 

wieder neigt sich ein Jahr seinem Ende zu. Ich wünsche Ihnen und ihren Lieben ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, ein paar entspannende Tage im Kreise von Freunden und Familie sowie Gottes reichen Segen.

 

Ganz besonders möchte ich mich in diesen Tagen bei allen, insbesondere allen Ehrenamtlichen, bedanken, die sich immer wieder für ein funktionierendes Gemeinwesen eingesetzt haben und damit unsere schöne Stadt etwas lebens- und liebenswerter gemacht haben.

 

Mit herzlichen Grüßen,

 

Ihr / Euer Bürgermeister

Dr. Steffen Korell

 

Haushalt mit einem Überschuss von > 125.000 € verabschiedet, Kinderkrippenstandort, Wassergebühren und Prüfung eines Gemeindeverwaltungsverbandes beschlossen -

Am vergangenen Donnerstag, 14.12.2017, fand die letzte Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) im Jahre 2017 statt. Inhaltlich war es sicherlich eine sehr gewichtige, wenn nicht die wichtigste, Sitzung des Jahres:

 

Ganz besonders freut mich, dass die Stadtverordnetenversammlung mit der Mehrheit der CDU- und SPD- Fraktionen den Haushaltsplan für das Jahr 2018 mit einem deutlichen Überschuss von mehr als 125.000 € verabschiedet hat. Mit dem Beschluss des Haushaltes noch vor den Feiertagen hat die Verwaltung die Möglichkeit diesen schon bald der Kommunalaufsicht zur Genehmigung vorzulegen und konsequent an den vielen wichtigen Projekte (weiter) arbeiten zu können.

 

Mit dem Haushalt wurde außerdem ein Haushaltssicherungskonzept beschlossen, mit dem ein Weg aufgezeigt wird, wie die Verlustvorträge aus den vergangenen Jahren abgetragen werden können. Insbesondere zielt dieses Konzept auf die Teilnahme an der „Hessenkasse“, einem Entschuldungsprogramm des Landes Hessen zu Gunsten der Kommunen, ab.

 

Außerdem wurde die Aufstellung einer ersten Änderung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans für die Wasserkuppe beschlossen, mit dem der Bau eines Ferien-Hüttendorfes bauplanerisch ermöglicht werden soll. Dies war nötig, da, die Erschließung der Gebäude abweichend von der bisherigen Bauleitplanung umgesetzt werden und einige der Hütten mit anderen Abmessungen als zunächst geplant errichtet werden sollen.

 

Die Stadtverordnetenversammlung hatte auch über die Wassergebühren für die kommenden zwei Jahre zu beraten und hat entschieden, dass diese auf einen Betrag von 2,37 € pro Kubikmeter Wasser festgesetzt werden. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass in den Jahren 2018 und 2019 weitere Voraussleistungen auf den Ergänzungsbeitrag zur Finanzierug des Wasserbauprogramms in Höhe eines Betrages von jeweils 0,44 € je Quadratmeter Veranlagungsfläche erhoben werden sollen. Diese Daten gehen auf eine Gebührenkalkulation zurück, die die Stadt Gersfeld (Rhön) in Vorbereitung dieser Entscheidung in Auftrag gegeben hat.

Über das Wasserbauprogramm, seine technischen und witschaftlichen Rahmenbedingungen, also auch wie die Bürgerschaft an der Finanzierung desselben beteiligt werden kann, was leider nicht vermeidbar sein wird, wird in den kommenden Wochen und Monaten noch ausführlich berichtet und in den kommenden Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung beraten werden. So soll etwa schon im Januar 2018 eine Bürgerversammlung durchgeführt werden, die auch dieses Thema zum Gegenstand haben soll.

 

Ich bin auch sehr froh darüber, dass die Stadtverordnetenversammlung endlich, denn diese Frage wurde nun fast ein Dreivierteljahr diskutiert, einen Standort für eine neue Kinderkrippe und einen neuen Kindergarten festgelegt hat. Die Mehrheit hat sich hier für die Fläche oberhalb des Schlossparkes entschieden. Wir werden als nächste Schritte nun sehr kurzfristig die Änderung des dort geltenden Bebauungsplans veranlassen und ein Ausschreibungsverfahren zur Beauftragung eines Architekturbüros durchführen.

 

Auch wurde beschlossen, dass die Etablierung eines Gemeindeverwaltungsverbandes oder einer anderweitigen intensiveren interkommunalen Zusammenarbeit mit unserer Nachbargemeinde Ebersburg geprüft werden soll. Es geht hier nicht um eine Fusion beider Kommunen, also nicht die Aufgabe der Eigenständigkeit Gersfelds, sondern um die Einrichtung einer gemeinsamen Verwaltung für beide Gebietskörperschaften. Dieses Projekt wird, wie auch der Kindergarteneubau, sehr intensiv bearbeitet werden müssen und uns im kommenden Jahr sehr viel Arbeit bereiten, aber ich freue mich schon auf den Prozess.

 

Breitbandausbau im Vorwahlbezirk 06654

 

Der Breitbandausbau schreitet auch in der Stadt Gersfeld (Rhön), Vorwahlbezirk 06654, weiter voran. Nach Abschluss der Ausbauplanung und Ermittlung des erforderlichen Arbeitsumfanges, steht nun der Terminplan hierfür fest:

 

Ab Mitte Juli 2018 können die ersten Haushalte, die dann an die neue Breitbandinfrastruktur angeschlossen sein werden oder jetzt schon sind, das schnelle Internet nutzen.

 

Auf der Internetseite www.telekom.de/landkreis-fulda sind die aktuellen Inbetriebnahmedaten für die Gersfelder Bezirke: Dörrenhof, Gersfeld, Maiersbach, Mosbach, Obernhausen, Rengersfeld, Rodenbach, Rommers, Rommers (Ziegelhütte), Sandberg, Schachen, Sparbrod und Wasserkuppe abrufbar. Rechtzeitig vor der Inbetriebnahme werden die Stadt Gersfeld (Rhön) und die Telekom nochmals im  Kur- und Bürgerzentrum der Stadt Gersfeld (Rhön) über den genauen Ablauf informieren und alle ihre Fragen gerne beantworten. Der Termin dieser Informationsveranstaltung wird rechtzeitig bekannt gegeben werden.

 

Alle Bestandskunden des Telekom-Partners RhönEnergie werden vorab persönlich angeschrieben werden, damit ein bequemer Vertragswechsel erfolgen kann.

 

Bei Fragen stehen Ihnen die Vertriebspartner der Telekom oder stehe ich Ihnen schon jetzt gerne zur Verfügung.

 

Informationsveranstaltung über Struktur und Aufgaben der Rhön GmbH

Informative Veranstaltung über die Struktur und die Aufgaben des "neuen" länderübergreifenden Destinationsmanagements, der Rhön GmbH, heute in Oberbach. Wir sind sehr gespannt auf die kommenden Monate, freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der Rhön GmbH und hoffen sehr auf ein schlagkräftiges und länderübergreifendes Rhön-Marketing. Unsere schöne Region hat dies verdient und sehr nötig.

 

Hier der Bericht auf Osthessen News

 

Gemeinsame Organisation und Vermarktung des Tourismus' in der hessischen Rhön

Ein Lebensraumkonzept für unsere schöne Heimat und eine gemeinsame(re) touristische Organisation und Vermarktung der hessischen Rhön. Ein tolles Projekt, auf dessen weitere Ausarbeitung und Umsetzung ich mich sehr freue!

Wir werden sicherlich noch viel Arbeit mit dieser Sache haben, sind uns aber sicher, dass wir diesen überfällgen Schritt gehen müssen und so einen großen Impuls für den Tourismus und die Lebensqualität unserer Gäste und ganz besonders auch für die einheimische Bevölkerung geben können.

 

Hier geht's zu den Artikel auf fuldainfo und Osthessen-News:


https://www.fuldainfo.de/6-gemeinden-auf-dem-weg-zu-einem-zukunftsfaehigen-lebensraumkonzept/

 

https://osthessen-news.de/n11576260/sechs-gemeinden-auf-dem-weg-zu-einem-zukunftsfahigen-lebensraumkonzept.html

Neu: Jugendsprechstunde!

Schüler und Jugendliche aufgepasst -- Am Donnerstag Jugendsprechstunde im Rathaus! 

 

Neben der "normalen" Bürgersprechstunde, die ich jeden Donnerstag ab 16:00 Uhr anbiete, wird am kommenden Donnerstag, 23.11. um 16:00 Uhr im Rathaus eine spezielle Jugendsprechstunde stattfinden. Kommt vorbei, ich freue mich auf viele Anregungen und Fragen!

 

In Zukunft wird es eine solche Jugendsprechstunde in unregelmäßigen Abständen immer wieder geben. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gemacht.

 

Fragen können gerne schon vorab per Mail (stadtverwaltung@gersfeld.de oder kontakt@steffen-korell.de) oder über Facebook übermittelt werden.

 

Home-Office-Light; Ein Jahr FFT in Gersfeld

Ein Jahr FFT in Gersfeld.

Bei meinem Besuch im Schloss habe ich nur zufriedene Mitarbeiter kennengelernt.

 

Als ich von der ,Home-Office-Light'-Idee von Herrn Hahl (GF der FFT) erfuhr, habe ich sofort zum Telefonhörer gegriffen und habe ihm einige geeignete Immobilien in Gersfeld empfohlen. Ich freue mich sehr, dass ich der FFT dabei helfen konnte rasch Kontakte zu knüpfen, dass sich die FFT in Gersfeld niedergelassen hat und alle mit dem Standort an unserem schönen Schlosspark sehr zufrieden sind. Ich würde mich freuen, wenn dieses Konzept Nachahmer hier in Gersfeld findet.

 

Hier geht's zum Artikel auf Osthessen-News:

 

https://osthessen-news.de/n11575143/ein-jahr-fft-home-office-light-in-gersfeld.html

Mitgliederversammlung des Verbands der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands

Seit gestern Abend sind wir zurück aus Garmisch-Partenkirchen. Von Freitag bis Samstag haben wir dort die Mitgliederversammlung des Verbands der Heilklimatischen Kurorte Deutschlands besucht. Wir haben viel gelernt und viele Ideen und Anregungen mitgenommen.

 

Vielen ist gar nicht bewusst, für welche Qualität das Zertifikat "Heilklimatischer Kurort" überhaupt steht. Es stellt mit die strengesten Voraussetzungen auf, denen sich ein zertifizierter Urlaubsort überhaupt stellen kann. Erheblich strenger, als sie etwa für einen "Luftkurort" oder einen "Erholungsort" gelten.

 

Die gesetzlichen Grenzwerte, die die Bundesimmissionsschutzverordnung regelt, etwa im Bereich Feinstaub und Stickoxide, und die als gesundheitlich unbedenklich gelten, müssen in Heilklimatischen Kurorte noch einmal um 50 % unterschritten werden. Außerdem muss ein besonderes Bioklima und eine besondere touristische Infrastruktur nachgewiesen werden.

 

Gerade aktuell, da jeder über die Umweltbelastung in den Städten redet, wird einem bewusst, wie gut es sich bei uns doch Leben und Urlaub machen lässt. Zum Regenerieren und für Aktivitäten im Freien herrschen hier ideale Bedingungen. Also raus an die Luft und atmet Euch gesund!

 

www.heilklima.de

 

Gersfeld im Hessischen Rundfunk

Der Hessische Rundfunk hat heute Abend einen sehr sympatischen Bericht über unser, Zitat: "herrliches Gersfeld und seine Naturschönheiten" gesendet. Vielen Dank an alle Mitwirkenden!
 
Anschauen lohnt sich. Hier geht's zur Mediathek:
 

Verkehrslärm durch die B 279

Die immense Verkehrsbelastung auf der B 279 ist eine echte Marter für die Anlieger in der Kernstadt, in Altenfeld und in Hettenhausen aber auch in anderen Stadtteilen.

 

Seit Jahren versuchen wir hier auf Besserung hinzuwirken, können aber selbst und unmittelbar nichts machen (als Bürgermeister bin ich als Verkehrsbehörde zwar für die kommunalen Straßen zuständig, nicht aber für Land- oder Bundesstraßen).

 

Ich habe in dieser Sache schon unzählige Anrufe und Gespräche geführt und Briefe geschrieben. Auch für den Tourismus und Kurbetrieb ist die enorme Verkehrsbelastung auf der Bundesstraße, insbesondere der - zumindest gefühlt - immer weiter zunehmende Schwerlastverkehr alles andere als zuträglich.

 

Ich hoffe stark auf eine Ausweitung der LKW-Maut auf Bundesstraßen, damit zumindest der Maut-Vermeidungsverkehr abnimmt. Es muss wohl tatsächlich erst etwas passieren bevor man einschreitet

 

(Bildquelle: FZ vom 14.10.2017)

Kaskade

Hier mal ein aktueller Eindruck aus der "Kaskade", in der ich in letzter Zeit häufiger und auch heute mal wieder war. Alles wirkt noch sehr hochwertig und bereit für eine Wiederaufnahme des Badebetriebes.

 

Mich freut, dass seit kurzem Gespräche mit einem neuen Interessenten bzw. potentiellen Betriebspartner geführt werden. Denn wir, ich, versuchen natürlich weiterhin zu erreichen, dass das Bad zu vernünftigen Bedingungen wieder in Betrieb genommen werden kann und auch diverse alternative Nutzungsmöglichkeiten wurden geprüft.

 

Zum Glück steigen unsere Übernachtungszahlen und - wir sind gerade in den Haushaltsberatungen für das Jahr 2018 - die Finanzlage gestaltet sich, mit eindeutig positiver Tendenz, bedeutend besser als noch vor einigen Jahren. Aus eigener Finanzkraft kann die Stadt Gersfeld (Rhön) den Betrieb des Bades, trotz möglicher Förderungen etwa durch den Kreis, aber bei Weitem noch nicht stemmen. Außerdem fehlt uns das Personal um dies zu organisieren und Bäderpersonal ist am Arbeitsmarkt derzeit so gut wie nicht zu bekommen.

 

Wir bleiben am Ball.

 

(Quelle drittes Bild: FZ vom 13.10.2017)

Es ist Brunftzeit - Rotwildwochen im Wildpark Gersfeld

Es ist Brunftzeit und im Wildpark Gersfeld laufen wieder die Rotwildwochen. Schaut doch mal vorbei!
 
Ein Spaziergang durch den großzügig angelegten Wildpark in Gersfeld lohnt sich in den nächsten Wochen ganz besonders. Schon von Weitem ist der Brunftschrei der Hirsche zu hören. Mit imponierendem Gehabe versuchen sie ihr Rudel zusammenzuhalten. Bis Mitte Oktober sind die Hirsche auf Freiersfüßen, machen mit lautem Röhren auf sich aufmerksam.
 
Außerdem werden zur Hirschbrunft Führungen in der Morgendämmerung mit anschließendem Frühstück in der Wildparkgaststätte angeboten (nur mit Voranmeldung, Tel. 06654 680). Folgende Termine sind vorgesehen:
 
Dienstag, 03.10.2017, Samstag 07.10.2017, Sonntag 08.10.2017, Samstag 14.10.2017, Sonntag 15.10.2017, Samstag 21.10.2017, Sonntag 22.10.2017 jeweils um 6:30 Uhr.
 

Wahl und Stadtverordnetenversammlung

Die vergangenen beiden Wochen standen insbesondere unter dem Eindruck der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 21.09.2017 und der Bundestags- und Landratswahl, die am 24.09.2017 stattgefunden hat. Eine solche Wahl macht im Rathaus viel Arbeit und erfordert einiges an Vor- und Nachbereitung. Als Gemeindewahlleiter, der ich als Bürgermeister kraft Amtes auch bin, möchte ich an dieser Stelle insbesondere meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Wahlamt der Stadt Gersfeld (Rhön) und allen ehrenamtlichen Wahlvorständen und Wahlhelfern danken. Diese haben ihre Aufgaben souverän erledigt und ohne diesen wichtigen Dienst für die Demokratie wäre die Durchführung der Wahlen nicht möglich gewesen. Nun sind wir gespannt, wann und in welcher Zusammensetzung sich der neue Bundestag konstituieren wird.

 

Im Zuge der Stadtverordnetenversammlung am 21.09.2017 wurden insbesondere einige Beschlüsse zum Haushalt und zum Wirtschaftplan des Eigenbetriebs "Stadtwerke Gersfeld" gefasst. Mit diesen Beschlüssen sind diese Dokumente nun durch die Kommunalaufsicht genehmigt. Außerdem wurden einige umfangreiche Berichte gegeben, etwa zur Situation der städtischen Finanzen, die sich, was mich sehr freut, weiterhin deutlich ins positive entwickeln oder zum Stand der Projekte und Maßnahmen mit einem Kostenvolumen von über 10.000,00 €.

 

Die Stadtverordnetenversammlung hat außerdem beschlossen, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) als Bauherrin für eine Skirollerbahn (eine Sommertrainingsstätte für Skilang- Skiläufer und Biathlethen) im Ehrengrund in Gersfeld auftreten soll. Der Betrieb dieser Trainingsstätte und deren Unterhaltung wird der SKG-Gersfeld, Abt. Ski-nordisch, obliegen. Die Strecke wird außerhalb der Trainingszeiten aber für Jedermann zur Verfügung stehen, sodass die Anlage auch einen gehörigen touristisch-positiven Effekt für die Stadt Gersfeld (Rhön) haben wird. Die Stadt Gersfeld (Rhön) beteiligt sich mit einem Betrag von 40.000,00 € an der Finanzierung der Anlage.

 

Beschlossen wurde auch, dass die sehr uneinheitliche und unübersichtliche Beschilderung und Wegeführung auf der Wasserkuppe der Vergangenheit angehören und ein strukturiertes, übersichtliches und modernes Wegeführungs- und Besucherleitsystem umgesetzt werden soll. Dieses Projekt wurde für eine Förderung durch die EU (LEADER-Programm) angemeldet. Nach Eingang des Förderbescheides soll mit der Umsetzung dieses Basisweges begonnen werden, der in Zukunft auch durch Themenwege (etwa zur Fliegerei und der Geschichte der Fliegerei auf der Wasserkuppe, zu historischen, militärhistorischen oder naturschutzfachlichen, biologischen und geologischen Themen), ergänzt werden kann und soll.

 

Im Zuge des laufenden Dorfentwicklungsprogramms (Landesförderprogramm) wurde durch das Parlament der sog. städtebauliche Fachbeitrag beschlossen, der Grundlage der Förderung von Baumaßnahmen sein wird und der nahezu vollständig vorliegende Entwurf des integrierten, kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) wurde der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis gegeben und durch diese beraten.

 

An diesem Wochenende bin ich insbesondere auf den Oktoberfesten des TSV Dalherda und der SKG Gersfeld sowie den Erntedankfesten in Maiersbach und Rengerfeld unterwegs.

 

 

Bundestags- und Landratswahl am 24.09.2017

Deutschland und der Landkreis Fulda haben gewählt. Die Wahlergebnisse des Landkreises Fulda liegen vor. Die Ergebnisse der einzelnen Wahlbezirke können unter

 

http://www.lkfd.de/wahl/webapp/

 

abgerufen werden.

 

 

Bürgerinformationsportal "Wasserqualität Online"

Seit einiger Zeit ist das Bürgerinformationsportal

 

www.wasserqualität-online.de

 

am Netz. Einfach klicken, Adresse eingeben und mehr über sein Trinkwasser erfahren.

 

 

Die Erneuerung des Wasserversorgungssystems der Stadt Gersfeld (Rhön) schreitet voran

Spatenstich für den Bau  einer  Wasserleitung von Brembach in  Richtung Obernhausen

 

Die Trink- und Löschwasserversorgung der Stadt Gersfeld (Rhön) muss in den kommenden Jahren grundhaft neu  geordnet  werden.  Vorhandene  Hochbehälter,  Quellen,  Wasserwerke  und  Wasserleitungen  müssen  saniert werden, einge werden wegfallen und andere werden erstmals gebaut werden müssen.
 
Bereits  vor  einigen  Jahren  wurden  erste  Wasserleitungsabschnitte  gebaut,  die  die  Wasserkuppe  und  damit insbesondere  die  dort  befindlichen,  wasserreichen  Tiefbrunnen  und  Hochbehälter  mit  dem  Versorgungssytem Gersfeld  verbinden  sollen.  Die  seinerzeit  verlegten  Leitungen  verlaufen,  über  ein  Pump-  und Druckminderbauwerk in der Gemarkung Obernhausen, derzeit bis in die Nähe der oberen Kohlgrabenhöfe.
 
Nach  diversen  intensiven  und  teilweise  kontroversen  Beratungen  der  städtischen  Gremien  zu  diesem gewichtigen  und  komplexen  Thema  wurde  das,  diesen  Baumaßnahmen  konzeptionell  zugrunde  liegende, Wasserbauprogramm schließlich endgültig zur Umsetzung freigegeben.
 
Wasser ist ein Grundnahrungsmittel und eines unserer wertvollsten Güter! Neben der Sanierung und Erhaltung unserer  Infrastruktur  hat  die  Herstellung  einer  hygienisch  einwandfreien,  versorgungssicheren  und  auch bezahlbaren Trink- und Löschwasserversorgung eine sehr hohe Priorität.
 
So  wurden  in  den  letzten  Monaten  dringend  benötigte  Planungen  angestrengt  und  Vergabeverfahren durchgeführt. Mit dem nun begonnen Weiterbau der Wasserleitung von den Kohlgrabenhöfen  nach Brembach wird  die  Wasserkuppe  mit  dem  Versorgungssytem  Gersfeld-Kernstadt  verbunden  und  die  hygienisch  nicht einwandfreie Quelle im Glaswald wird abgeschlagen werden können. Außerdem wird das Ortsnetz Brembachs erneuert werden. Im Zuge dieser Baumaßnahme werden 3410 m Wasserleitung und parallel hierzu auch einige Meter  Glasfaserkabel  zur  Breitbandinternetversorgung  verlegt.  Die  Maßnahme  hat  ein  Kostenvolumen  von knapp über eine Million Euro.
 
Ich  bin  sehr  froh,  dass  es  nun  weitergeht.  Bald  werden  wir  auch  mit  dem  Bau  einer  neuen  Wasserleitung beginnen,  die  Sandberg  mit  der  Kernstadt  verbindet.  Als  nächstes  stehen  dann  etwa  die  Erneuerung  unseres Wasserwerks  im  Gichenbachtal,  die  Sanierung  einer  Quelle  in  Sandberg,  die  Erneuerung  der  Ortsnetze Sandbergs  und  Rengersfelds  und  die  Sanierung  der  Hochbehälter  in  Gersfeld  und  möglicherweise  auf  der Wasserkuppe an. Die Beratungen und Vorbereitungen hierfür laufen bereits. Das Thema Wasserversorgung wird  uns  in  den  kommenden  Jahren  noch  intensiv  beschäftigen  und  leider  einiges  kosten.
 
Sobald nächste Maßnahmen zur Umsetzung anstehen, werden die Bürgerinnen und Bürger über diese im Detail informiert werden. 

 

Im Bild, v.l.n.r.: Hr. Orhan (Stadt Gersfeld (Rhön)), Ich, Hr. Seban (Planungsbüro Köhl), Hr. Kreuzer (Fa. Ulrich Bau), Klaus Niebling (Stadt Gersfeld (Rhön)

Promotion erfolgreich beendet

Im Juni wurde ich an der Universität Marburg zum Dr. iur. promoviert.

 

Links im Bild der Presseartikel der Fuldaer Zeitung, erschienen am 02.09.2017 und im untenstehenden Link der Artikel von Osthessen News, erschienen am 01.09.2017:

 

http://osthessen-news.de/n11564806/buergermeister-steffen-korell-darf-ab-sofort-den-doktortitel-tragen.html

Frischer Wind in historischen Hallen - Neuer Pächter im Schlossbräu

Das im Eigentum der Stadt Gersfeld (Rhön) stehende Restaurant Schlossbräu hat einen neuen Pächter. Ab dem 01.09.2017 wird die HOWA-Gruppe mit ihrem gestronomischen Angebot in den historischen Räumen starten.

 

Hier ein Artikel zu diesem Thema von Osthessen News: 

 

http://osthessen-news.de/n11567835/gastro-gruppe-howa-neuer-pachter-von-alter-schlossbrauerei-und-stadthalle.html

Sozialer Mittelpunkt des Dorfes

Heute in der FZ: Ein Bericht über das Schwimmbad und den Schwimmbadverein Dalherda.
 
Herzlichen Dank nach Dalherda für die professionelle und engagierte Arbeit im und für das Bad. Ohne diesen vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatz wäre der Stadt Gersfeld der Betrieb des schönen Bades möglicherweise nicht möglich. BItte lange weiter so. Unsere, meine Unterstützung ist gewiss!
 
(Bildquelle: FZ vom 04.08.2017)

K 65 Gersfeld: Grundhafte Erneuerung ab 08.08.2017

Folgende Pressemitteilung von Hessen Mobil hat mich soeben erreicht:

 

Ausbau der Ortsdurchfahrten Rengersfeld und Sparbrod:

 

Die K 65 von Rengersfeld bis zur Einmündung auf die B 279 bei Gersfeld wird in vier Bauabschnitten jeweils voll gesperrt und grundhaft erneuert. Die Arbeiten beginnen am 08.08.2017 in der Ortsdurchfahrt von Rengersfeld und dauern bis zum Wintereinbruch. Über den Winter bleibt K 65 frei befahrbahr. Sobald die Witterungsverhältniss es zulassen werden die Arbeiten auf der freien Strecke bis Sparbrod fortgesetzt. Danach folgt die Ortsdurchfahrt von Sparbrod und im Anschluss die freie Strecke von Sparbrod bis zur B 279. Die Umleitungen sind jeweils ausgeschildert.

Die Straße wird bis zu 65 Zentimeter tief abgetragen und neu aufgebaut. Die Baulänge beträgt insgesamt rund zwei Kilometer. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Kostenträger ist der Landkreis Fulda.

 

Mehr Informationen über Hessen Mobil unter: www.mobil.hessen.de

Übernachtungszahlen in Gersfeld gestiegen!

Der Tourismus in unserer schönen Stadt entwickelt sich, trotz einiger schwieriger Rahmenbedingungen (leerstehende Gaststätten und Beherbergungsbetriebe) sehr gut. Die Übernachtungszahlen steigen!

 

In den letzten Monaten wurden insbesondere Maßnahmen zur weiteren Etablierung des Heilklimatischen Kurorts in Gersfeld ergriffen. Auch ein neues Logo für die Stadt Gersfeld (Rhön) wurd durch die Tourismus-Information erarbeitet.

 

(Bildquelle: FZ vom 01.08.2017)

Du dürfst nür net aufheiern zu schnaufe - Else Held ist 103

Schon vor ein paar Tagen durfte ich Frau Else Held, der ältesten Bürgerin Gersfelds, zum 103. Geburtstag gratulieren.

 

Die nette, rüstige Dame ist sowohl geistig als auch körperlich noch sehr fit. Es war ein sehr schöner Geburtstagsbesuch.

 

Ihr Tipp zum alt werden: "Du dürfst nür net aufheiern zu schnaufe" ;-)

 

(Bildquelle: FZ vom 29.07.2017)

Kommunal-Investitionsprogramm

Gestern durfte ich Herrn Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel im Gersfelder Rathaus begrüßen. Herr Dr. Dippel hat uns Bescheide über Förderungen aus dem Kommunal-Investitionsprogramm (KIP) in Höhe eines Gesamtbetrages von etwa 550.000 € überbracht.

 

Diese Fördermittel investiert die Stadt Gersfeld überwiegend in Infrastrukturprojekte und Anschaffungen, die uns nachhaltig Einsparungen bringen werden: So sollen etwa alte und viel Heizöl verbrauchende Heizungsanlagen in der Mehrzweckhalle in Hettenhausen und im Bürgerhaus Mosbach gegen moderne Geräte getauscht werden, es werden erheblich energieeffizientere Pumpen für das Freibad Gersfeld angeschafft um den Stromverbrauch deutlich zu senken oder alte Fenster mit einem hohen Wärmeverlust wurden gegen moderne, gut isolierende, getauscht.

 

Als diese Maßnahmen waren oder sind ohnehin nötig, so dass die Fördermittel letztlich der Konsolidierung der städtischen Finanzen zu Gute kommen.

 

(Bildquelle: Fuldaer Zeitung vom 19.07.2017)

Zahl der Übernachtungen um elf Prozent gestiegen!

Gerade hat mich die Meldung aus unserer Tourismus-Information erreicht, dass die Übernachtungsstatistik für das erste Quartal 2017 vorliegt. Nach dieser ist die Anzahl der Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um erfreuliche elf Prozent gestiegen.

 

Die vorliegenden Zahlen decken sich mit unserem Eindruck und der Rückmeldung der meisten Vermieter, dass Gersfeld in den letzten Monaten und aktuell sehr gut besucht ist.

 

Wir hoffen nun auf ein angenehmes Wetter im weiteren Jahreslauf. Leider wird die Schließung der "Krone Post" und der Wegfall der dort vorgehaltenen und dringend benötigten Betten die Statistik wohl belasten.

 

Neues über den Wildpark

Am 07.06.2017 in der Fuldaer Zeitung
Am 07.06.2017 in der Fuldaer Zeitung

 

Gestern in der Fuldaer Zeitung - Neues über unseren schönen Wildpark:

Anlass des Artikels war ein Bericht von mir in der letzten Stadtverordnetenversammlung über folgenden Sachverhalt:

Die Stadt Gersfeld wird in den nächsten Monaten sehr viel Geld für die Wildparkteiche ausgeben müssen. Wahrscheinlich einen hohen sechsstelligen Betrag. Hintergrund ist, dass die wasserrechtliche Erlaubnis, die man benötigt um künstliche Gewässer wie unsere Wildparkteiche zu unterhalten, abgelaufen ist und erneuert werden muss.

Im Verfahren zur Neugenehmigung dieser Erlaubnis mussten auch die Deiche der beiden Teiche genauer untersucht werden. Hierbei kam man leider zu dem Ergebnis, dass diese, die in den 1970er Jahren errichtet wurden, nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und den heute geltenden Vorschriften entsprechen.

Beispielsweise geht man heute von heftigeren Unwetterereignissen und damit von einer größeren Menge Wasser aus, die bei einem solchen zurückgehalten werden muss.

Nach der uns vorliegenden Begutachtung sind die Böschungen der Deiche zu steil, müssten also abgeflacht und mit einer neuen Lehmschicht sowie einer sog. Filterschicht abgedichtet werden. Außerdem ist der obere Deich zu niedrig und zu stark durchwurzelt. 

 

Auch das Durchlassbauwerk kann die geforderten neun Kubikmeter pro Sekunde (!) nicht aufnehmen und muss ggf. vergrößert werden. 

 

Außerdem hat sich über die Jahre viel Schlamm in den Teichen gesammelt, der entfernt werden muss. Allein dieses wird wohl einen sechsstelligen Betrag kosten.

Aufgrund der zu erwartenden hohen Kosten wurde natürlich über alternative Lösungswege nachgedacht. So wurde auch über eine Verringerung des Wasservolumens oder eine gänzliche Aufgabe der Teiche gesprochen. Aber auch dies wird massive Kosten verursachen, da etwa die Stecheller, der durch den Wildpark fließende Bach, neu gebettet werden müsste. Alles sehr kompliziert und teuer.

Da wir also ohnehin sehr viel Geld ausgeben müssen, ohne einen wirklichen Mehrwert zu schaffen, habe ich angeregt den Wildpark aus diesem Anlass als Ganzes in den Blick zu nehmen und ggf. neu zu konzipieren. Ich habe u.a. Kontakt zum Landkreis Fulda aufgenommen und wir wollen zusammen über eine mögliche Neuausrichtung des Parks nachdenken. 


Ziel könnte es sein den Park mit weiteren Attraktionen zu einem echten Ganztagsangebot, vor allem für Familien mit Kindern, auszubauen. Auch Natur- und Umweltbildungsangebote, etwa organisiert durch die Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates, könnten ausgebaut werden bzw. könnten neu entstehen. 

 

Das neue Flächen dazu kommen werden, ist nicht ausgeschlossen, aber, anders als sich dies nach dem Lesen des Artikels in der FZ vermuten lässt, absolut offen. Es gibt noch keine vertieften Überlegungen und eine Beratung in den Gremien, die dies entscheiden müssten, steht noch aus.


Ich bin der Meinung, dass solch ein Ganztagsangebot, durch unseren ohnehin sehr schönen und beliebten Wildpark, Gersfeld und der ganzen Region sehr gut tun würde. So etwas fehlt in der Region.

Ein solches Projekt kann aber nur gelingen, wenn es gefördert wird, denn der Stadt Gersfeld fehlt es an den nötigen Finanzmitteln um in diesen Größenordnungen tätig werden zu können. Der Wildpark ist aber auch dem Landkreis Fulda sehr wichtig und für eine Förderung durch LEADER (EU-Mittel) vorgesehen und so besprechen wir derzeit, was gemeinsam möglich sein könnte. Beschlossen ist aber noch nichts, wir sind mit unseren Überlegungen noch ganz am Anfang.

 

Die Finanzlage der Stadt Gersfeld hat sich äußerst positiv entwickelt!

Heute in der Fuldaer Zeitung – die Finanzen der Stadt Gersfeld haben sich äußerst positiv entwickelt und erfreulicherweise hält dieser Trend an!

 

In den letzten Wochen waren, insbesondere in finanzieller Hinsicht, einige wirklich grandiose Entwicklungen zu verzeichnen: Der Haushaltsplan für das Jahr 2017 ist erstmals im Plus und die Jahre 2015 und 2016 schließen sehr viel besser ab, als geplant!

 

Zu Jahresbeginn machte der Beschluss des Haushaltsplanes für das Jahr 2017 den Anfang: Erstmals seit der Einführung des doppischen Haushaltsrechts konnte ein Haushalt verabschiedet werden, der kein Defizit, sondern einen Überschuss von ca. 13.600 € ausweist.

 

Im Jahr 2014 Betrug das Defizit im Ergebnishaushalt, der die laufenden Verwaltungstätigkeiten abbildet, noch ca. 1.266.000 €. Dieser enorme Fehlbetrag konnte im Jahr 2015 auf ein Defizit von 795.105 € und im Jahr 2016 auf einen Betrag von 437.910 € reduziert werden. Mit dem aktuellen Haushalt wurde für das Jahr 2017 ein Überschuss von ca. 13.600 € geplant. Die laufenden Verwaltungsgeschäfte werden also erstmals nicht mehr zu Lasten künftiger Generationen geführt und die gesetzlichen Forderungen nach einer sparsamen und nachhaltigen Haushaltswirtschaft werden eingehalten!

 

Enorm gefreut und zufriedengestellt haben aber insbesondere die vorl. Ergebnisse der Jahresabschlüsse 2015 und 2016, die uns seit einigen Tagen vorliegen: Danach wird das Jahr 2015 nicht wie geplant mit einem Fehlbetrag von 795.105 €, sondern mit einem Minus von nur ca. 193.00 € abschließen. Dies bedeutet eine Verbesserung von ca. 602.000 €!

 

Noch positiver gestaltet sich aber das Jahr 2016: Hier wurde mit einem Defizit von 437.910 € geplant. Tatsächliche wird das Jahr aber mit ca. 550.000 € im Plus absummieren. D.h. das tatsächliche Ergebnis ist fast 990.000 € besser als angenommen!

 

Diese extrem positive Entwicklung ist einerseits auf eine sparsame Verwaltungsführung und einen umsichtigen Umgang mit den Ausgaben sowie auf die Schaffung neuer Ertragsquellen, im Wesentlichen aber auf erfreulich hohe Einnahmen aus Gewerbe-, Einkommens- und Umsatzsteueranteilen und auch auf das sehr niedrige Zinsniveau zurückzuführen.

 

Diese Entwicklung freut mich sehr. Von einer finanziellen Trendwende kann zwar nicht gesprochen werden, denn die Stadt Gersfeld ist noch immer hoch verschuldet und hat Verlustvorträge aus den Vorjahren auszugleichen, aber ich meine, dass wir mit großen Schritten auf dem richtigen, wenn auch steinigen, Weg unterwegs sind und optimistischer und zufrieden als bisher in die Zukunft schauen können.

 

Die Ordnung und Konsolidierung der städtischen Finanzen war und ist eine unserer, meiner, wichtigsten Aufgaben und wird weiterhin mit hoher Priorität verfolgt werden. Ganz herzlichen Dank an alle die, die sich politisch engagieren und aktiv daran mitwirken, dass dies weiterhin gelingt.

Brigadegeneral als Mentor - Ehemaliger Astronaut Thomas Reiter auf der Wasserkuppe

In Gersfeld ist immer 'was los: Großer (Weltraum-) Bahnhof (bzw. Flugplatz :-) ) auf der Wasserkuppe.
 

Das schnelle Internet kommt - der Breitbandausbau schreitet voran

Nach langem Warten und vielen Gesprächen scheint es nun endlich soweit zu sein: Mit finanzieller Beteiligung des Bundes, des Landes und des Landkreises Fulda baut die Deutsche Telekom ihr Netz im Landkreis Fulda, so auch in Gersfeld, aus und ermöglicht so wesentlich höhere Bandbreiten als bisher.

 

Das neue Netz soll so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen, Spielen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud soll schneller und damit bequemer werden. Das maximale Tempo beim Herunterladen (Download) soll im ersten Schritt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen (Upload) auf bis zu 40 MBit/s steigen. Schon jetzt wird aber mit den nächsten Entwicklungsstufen geplant. Künftig sollen über die bestehenden Kupfer-Hausanschlussleitungen Bandbreiten bis zu 250 MBit/s erreicht werden können.

 

Im Zuge der Netzausbauplanung wurde der Landkreis Fulda in ingesamt 13 Ausbauabschnitte eingeteilt. Diese orientieren sich nicht an politischen Grenzen, sondern an Vorwahlbezirken. Gersfeld ist mit dem Vorwahlbezirk 06656, den Stadtteilen Altenfeld, Dalherda, Gichenbach und Hettenhausen mit rund 800 Haushalten, dem Ausbauabschnitt zwei zugeordnet. Das übrige Stadtgebiet, der Vorwahlbezirk 06654 mit rund 1700 Haushalten, liegt im Ausbauabschnitt acht.

 

Im Ausbauabschnitt zwei (Vorwahlbezirk 06656) soll bis Mitte November 2017 das „schnelle Internet“ Verfügbar sein. Im Ausbauabschnitt acht (Vorwahlbezirk 06654) soll es Mitte Mai 2018 soweit sein.

 

Mit diesem Netzausbau wird nicht nur unsere Stadt als Wohn- und Arbeitsort, sondern jedes einzelne Grundstück im Ausbaugebiet wird aufgewertet. Ein schneller Internet-Anschluss gehört heute zu einer der drängensten Forderungen, die von Familien und Unternehmen gestellt werden. 

 

Es wurde angekündigt, das 100 % der Haushalte, also auch abgelegene Stadtteile, Weiler und Höfe, mit mindestens 30 MBit/s angeschlossen werden. Für die allermeisten Anschlussnehmer soll aber eine Bandbreite von deutlich mehr als 50 MBit/s verfügbar sein.

 

So kommt das schnelle Netz ins Haus:

 

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch ein Glasfaserkabel ersetzt. Dies wird in den nächsten Wochen Tiefbauarbeiten erforderlich machen. Einige Kilometer Glasfaserkabel müssen verlegt werden. Die Glasfaser-Technologie ist nahezu verlustfrei und sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die vorhandenen Verteiler werden zu sog. Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Einige MFG werden neu errichtet werden.

 

Die grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung für schnellere Übertragungsraten aufzurüsten, kommt die sog. Vectoring-Technik zum Einsatz. Diese prozessorgestützte Technik beseitigt elektromagnetische Störungen, wodurch beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht werden können. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher wird die maximal erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit sein.

 

Was für Sie wichtig ist:

 

Die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte. Sie müssen aktiv werden, ihre Telekommunikationsverträge prüfen und ggf. anpassen. 

 

Kundenanschlüsse im Netzausbaugebiet der RhönEnergie Fulda erhalten zunächst VDSL-Anschlüsse („Magenta Zuhause M“) mit Bandbreiten bis zu maximal 50 MBit/s. Erst nach Migration dieser Kunden in das Telekom-Netz kann das Vectoring-Upgrade auf 100 MBit/s („Magenta Zuhause L“) erfolgen.

 

Persönliche Ansprechpartner finden Interessenten im Telekom Shop Fulda (Bahnhofstr. 11, 36037 Fulda) oder im Fachhandel (z.B. MAMEI Elektronik, Ursinusstraße 13, 36129 Gersfeld sowie Euronics XXL Kurzer, Oberste Str. 34, 36151 Burghaun ode B. Schmitt mobile GmbH, Rangstraße 39, 36043 Fulda).

 

Außerdem können Sie sich unter der Adresse

 

www.telekom.de/landkreis-fulda

 

kostenlos informieren und registrieren.

 

Auch wer bereits über einen DSL-Anschluss der Telekom verfügt, kann die höheren Internetgeschwindigkeiten nutzen. Ein Anruf bei der kostenfreien Hotline 0800 330 3000 ca. 2 Monate vor Inbetriebnahmetermin genügt.

 

Um ihre Fragen aufzunehmen und durch kompetente Fachleute beantworten zu lassen, haben wir für Sie zunächst zwei Informationsveranstaltungen nach den Sommerferien terminiert, diese werden am

 

Donnerstag, 24. August 2017, 20.00 Uhr im Bürgerhaus Ried, Sandgasse 4, 36157 Ebersburg

 

und am

 

Dienstag, 29. August 2017, 20.00 Uhr, Landgasthof St. Georg, Hauptstraße 44, 36129 Gersfeld (Rhön) - Hettenhausen,

 

stattfinden. 

 

Für den Vorwahlbezirk 06654 werden zu späterer Zeit weitere Veranstaltungen folgen.

 

Sachstand Kinderbetreuung / Neubau Kinderkrippe

Die Ausgangslage:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gersfelderinnen und Gersfelder,

liebe Eltern,

 

wir sind in der, jedenfalls hinsichtlich einer steigenden Geburtenrate, sehr erfreulichen Situation, dass wir im Zuge der Aktualisierung unserer Bedarfs- und Entwicklungsplanung für die Kinderbetreuung im Stadtgebiet Gersfeld (mit dieser Planung wird u.a. der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen für jeweils drei Jahre auf Grundlage der Einwohnerentwicklung prognostiziert und die vorhandenen Betreuungskapazitäten werden vor diesem Hintergrund qualitativ und quantitativ beleuchtet)  herausgefunden haben, dass wir in den nächsten Jahren mit anhaltend steigenden Kinderzahlen rechnen dürfen und gleichzeitig die Bereitschaft bzw. das Bedürfnis der Eltern, ihre Kinder in eine Kinderbetreuungseinrichtung, etwa einen Kindergarten oder eine Krippe (U3-Betreuung), zu geben, zunimmt.

Insbesondere für das Gebiet der Kernstadt Gersfeld wird mit einem Betreuungsplatzbedarf gerechnet, der durch die vorhandenen Angebote nicht mehr abgedeckt werden können wird. 

 

Derzeit sind in der Kernstadt ein katholischer ("Don Bosco"), ein evangelischer Kindergarten und eine Kinderkrippe im ev. Gemeindehaus am Marktplatz, "Haus der Begegnung", eingerichtet. In Hettenhausen wird der evangelische Kindergarten ("Arche Noah") betrieben, in dem auch Kinder unter drei Jahren betreut werden.

Noch bis vor einiger Zeit musste eine Warteliste für einen Krippenplatz in der Kernstadt geführt werden. Dies hat sowohl bei den Eltern, denen nicht sogleich einen Betreuungsplatz für ihr Kind angeboten werden konnte, aber auch bei uns, der Stadt Gersfeld und der Kirchengemeinde als Trägerin der Einrichtung, zu Sorgen und Missmut geführt. Gleichsam gibt es sowohl den rechtlichen Anspruch der Eltern auf einen Krippenplatz für ihr Kind und das unbedingte Bestreben der Stadt Gersfeld und mir, allen Eltern, die einen solchen benötigen oder wünschen, einen attraktiven und möglichst günstigen Betreuungsplatz für ihr Kind anbieten zu können.

Was bisher geschah:

Aus dieser Situation heraus habe ich einen Arbeitskreis, der aus Vertretern des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung, der ev. Kirchengemeinde, der Einrichtungsleitungen und der Elternschaft besteht, eingesetzt, der sich intensiv mit der Lösung o.g. Misere, d.h. mit der Schaffung kurzfristig verfügbarer Krippenplätze - um besagte Warteliste zu elemenieren - und der Planung einer nachhaltigen und attraktiven Lösung, sprich eines modernen Neubaus oder einer Erweiterung des ev. Kindergartens in der Kernstadt, außeinandergesetzt hat, um den Magistrat und andere Gremien in diesen Fragen zu beraten und um Gremienentscheidungen vorzubereiten.

Da eine funktionierende Kinderbetreuung sowohl für die betroffenen Eltern aber natürlich auch für die Stadt Gersfeld enorm wichtig ist, wurde dieses Thema in den vergangenen Wochen mit hoher Priorität behandelt. Ich bin froh, dass es in "Rekordzeit" gelungen ist eine zweite Krippengruppe im "Haus der Begegnung" zu errichten und damit die U3-Warteliste nahezu zu eleminieren. An dieser Stelle noch einmal einen ganz herzlichen Dank an alle die, die daran mitgewirkt haben, dass dies so schnell und so gut gelingen konnte!


Der Betrieb dieser zusätzlichen Gruppe wurde uns allerdings nur befristet genehmigt, ist also keine auf Dauer angelegte Lösung. 

 

Da nach intensiver Prüfung klar wurde, dass ein zunächst angestrebter Anbau an bzw. ein Umbau der bestehenden Kindergärten aus diversen Gründen wohl nicht realisierbar sein wird, wird es voraussichtlich darauf hinauslaufen, dass ein Neubau einer Kinderkrippe errichtet werden muss.

Für diesen Neubau musste zunächst ein adäquates Grundstück gefunden werden. Neben baurechtlichen, brandschutztechnischen, pädagogisch und anderen aufsichtsbehördlichen Vorgaben, die für den Bau einer solchen Einrichtung in Hülle und Fülle existieren, wurden, um nicht zunächst für sehr viel Geld einen Grunderwerb tätigen zu müssen, insbesondere Flächen beleuchtet, deren Eigentümerin die Stadt Gersfeld jetzt schon ist.

Als geeignetste Standorte stellten sich recht bald die Grünflächen oberhalb des Schlossparks, zwischen der Kastanienallee und der Alexander-Lippisch-Str., und eine Fläche am Dammel, im Bereich der Schulen, heraus. Diese Flächen sind im Eigentum der Stadt Gersfeld, sind mehr oder weniger erschlossen und städtebaulich integriert. Die Fläche am Schlosspark liegt in der Nähe der Klinik, ein Bebauungsplan, der zwar geändert werden muss, existiert bereits und nicht zuletzt handelt es sich hier um eine ruhige, sonnige Südhanglage, die direkt an unseren Schlosspark angrenzt und damit um ein für einen Kindergarten wohl besonders attraktives Grundstück. Eine Festlegung auf einen Standort durch die politischen Gremien ist aber noch nicht erfolgt. Wenn alle entscheidungserheblichen Tatsachen auf dem Tisch liegen, soll dies umgehend geschehen.

Um keine Zeit zu verlieren wurde bereits eine Änderung des dort gültigen Bebaungsplanes durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Neben dem Bau des Kindergartens soll durch diesen Plan auch eine mögliche Erweiterung der Klinik Gersfeld und/oder der Acura-Rhönklinik - dazu später mehr - baurechtlich ermöglicht werden.

Eine ganz entscheidende Hürde, die zunächst noch genommen werden muss, ist aber die Entlassung der Fläche aus naturschutzrechtlichen Beschränkungen, denn die Fläche wurde in den 1990er Jahren aus naturschutzrechtlichen Erwägungen der Bebaubarkeit entzogen. Aber auch das bekommen wir hin. Entsprechende Entlassungsanträge wurden schon vor einigen Wochen gestellt.

Was ist überhaupt geplant?: 

 

Da die Lage im Bereich der U3-Betreuung am drängensten ist, streben wir im ersten Schritt den Bau einer dreigruppige Betreuungeinrichtung an, die die Kinderkrippe im "Haus der Begegnung" ersetzen wird, d.h. die Betreuungaeinrichtung dort würde aufgegeben und in den Neubau umziehen. Die Kindergärten in Gersfeld und Hettenhausen wären hiervon, jedenfalls zunächst, nicht betroffen und würden noch in ihren jetzigen Bestandsgebäuden, in die aber zum Teil auch erhebliche Beträge investiert werden müssen und deren Kapazitäten in absehbarer Zeit wohl erschöpft sein werden, verbleiben.


Klar ist, dass wir bei solchen Investitionen auf keinen Fall "auf Kante nähen" dürfen. Will heißen, dass das noch zu planende Gebäude erweiterungsfähig gedacht werden muss und schon in der nun bevorstehenden Planungsphase mögliche zukünftige Entwicklungen, etwa die Verlagerung des ev. Kindergartens dorthin, berücksichtigt werden sollen.

 

Mittel- bis langfristig ist der Betrieb einer zentralen Betreuungseinrichtung angestrebt, um Synergien, etwa die gemeinsame Nutzung von Wirtschafts- und Zweckräumen (Küche, Heizung, Turnraum usw.) und einen effektiven  Personaleinsatz (Urlaubs-, Krankheitsvertretungen usw.) zu ermöglichen.

 

Was geschieht jetzt weiter?:


Nachdem das Umweltministerium über die Entlassung der Fläche aus den naturschutzrechtlichen Festsetzungen entschieden haben und das Grundstück damit auch formell bebaubar sein wird, könnte der nächste Schritt die Beauftragung einer Planung, entweder durch eine Direktbeauftragung eines Architekturbüros oder durch die Einleitung eines Architektenwettbewerbes, sein. Alle nötigen Vorbereitungen hierfür wurden schon getroffen. Angebote von Planern liegen uns vor und können kurzfristig beauftragt werden, wenn die Gremien dies so entscheiden.

 

Der Haushaltsplan der Stadt Gersfeld hält für die nächsten zwei Jahre einen Betrag vom 1,3 Mio. € für Planung und Bau bereit. Gleichzeitig bemühen wir uns um eine Förderung dieser Maßnahme, da ein Projekt dieser Größenordnung eine große Herausforderung für die Stadt Gersfeld, mit ihrer angespannten finanziellen Lage, ist. 

 

Dies ist auch der Grund, warum zunächst wohl "nur" die Krippeneinrichtung gebaut werden kann.

Die Stadt Gersfeld wird den gleichzeitigen Bau einer Krippe und eines Kindergartens wohl leider nicht finanzieren können.


Ich bin sehr zufrieden, dass wir in der kurzen Zeit schon so viel erreicht haben, dass hoch effizient gearbeitet und geplant wurde und bin zuversichtlich, dass wir bald in eine spannende Planungsphase einsteigen können um möglichst zeitnah mit einem modernen und attraktiven Betreuungsangebot aufwarten zu können, damit Gersfeld noch familienfreundlicher und als Wohn- und Arbeitsort weiter aufgewertet wird.

 

Mit besten Grüßen

 

Steffen Korell

 

 

Sanierungsarbeiten im Freibad fast fertiggestellt

Fast fertig, ich freue mich schon auf die Wiedereröffnung! :)

 

Die Sanierungsarbeiten an unserem schönen Freibad im Ehrengrund schreiten, auch dank der fleißigen ehrenamtlichen Helfer, gut voran. Wir sind super im Zeit- und Kostenplan.

 

Nachdem eine neue Betonsohle und ein neues Durchströmungssystem eingebracht wurde, sind auch die Folienarbeiten abgeschlossen. Die Beckenumrandung wurde mit neuen Platten hergestellt (in Eigenleistung), die Vorrichtungen für die Installation eines Sonnensegels über dem Kinderbecken wurden montiert und derzeit wird der Beckenumgang fertiggestellt (ebenfalls in Eigenleistung).

 

Außerdem wurde eine neue Desinfektionsanlage installiert und andere Teile der Technik wurden erneuert. Dies und ein um ca. 330 Kubikmeter verringertes Wasservolumen wird uns erhebliche Betriebskostenersparnisse einbringen.

 

Ich freue mich schon auf die Eröffnung, spätestens Anfang Juni. Die Planungen für ein großes Schwimmbad-  bzw. Eröffnungsfest im Sommer laufen bereits!

 

Das Bad sieht schon jetzt richtig edel aus, sagt es fleißig weiter.

 

Noch mal ganz herzlichen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer, die viele Stunden im Bad verbracht haben und noch verbringen werden, dies hat die Stadt viel Zeit und Geld gespart, ganz toll!

 

Jetzt hoffen wir auf einen schönen Sommer. Man sieht im Freibad, bis bald :)

 

Sachstand Dorfentwicklungsprogramm (IKEK-Verfahren)

Nachdem in drei sehr gut besuchten Bürgerforen eine Vielzahl an Anregungen und tollen Projektideen zusammengetragen und beraten wurden, wurden diese systematisch aufbereitet, z.T. mit den jeweiligen Projektverantwortlichen weiter präzisiert und insbesondere hinsichtlich ihrer Finanzierung konkretisiert.

Entwürfe des integrierten Kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) und des städtebaulichen Fachbeitrags (SBF) liegen uns nun vor und wurden mit dem, für das Programm zuständigen, Umweltministerium und der WI-Bank, die für das Land Hessen die Fördermittel verwaltet und über die Förderwürdigkeit der Vorhaben (mit-)entscheidet, abgestimmt, sodass diese nun beschlossen werden könnten.

Das Land Hessen hat jedoch eine Änderung der Richtlinie zur Förderung der ländlichen Entwicklung, der Rechtsgrundlage des "IKEK-Verfahrens", vorgenommen, die für unser "IKEK-Verfahren" zwar viele Vorteile mit sich bringen wird, es aber nötig macht das IKEK und den SBF in einigen Punkten noch weiter zu bearbeiten bzw. zu ändern.

Dies bringt es leider mit sich, dass sich der Abschluss der ersten Phase des Förderprogrammes, die Phase der Erstellung der Konzepte die als Grundlage für künftige Förderungen dienen, um einige Wochen verzögert und dass wir erst später als ursprünglich angenommen in die zweite, die Umsetzungsphase eintreten können. Dies ist zwar zu bedauern und war so nicht abzusehen, ist aber nötig und zugunsten einer zukünftigen reibungsloseren Umsetzung des Förderprogrammes sinnvoll.

Da das Programm noch die nächsten Jahre für Gersfeld zur Verfügung stehen wird, haben wir nun zwar etwas Zeit "verloren", für die Zukunft aber mehr Umsetzungssicherheit gewonnen.

Es ist übrigens auch jetzt und bis zum Abschluss des Programmes möglich weitere Projekte, private wie öffentliche, einzureichen. Sollten Sie diesbezüglich Ideen haben, teilen Sie diese der Stadtverwaltung, oder mir direkt, bitte mit.

Bei Anregungen, Anmerkungen oder Fragen stehen meine Mitarbeiter oder stehe ich Ihnen jederzeit und gerne zur Verfügung. Besuchen Sie gerne auch meine "Bürgersprechstunde", jeden Donnerstag ab 16:00 Uhr im Rathaus.

Frohe Ostern!

Der Osterhase war auch im Rathaus :-)

 

Ich wünsche Ihnen und ihren Familien ein frohes und gesegnetes Osterfest!

 


Spatenstich Neubau Autismuseinrichtung der Tanner Diakone

Heute durfte ich den ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der Autismuseinrichtung der Tanner Diakonie durchführen.
 
Ein tolles und für Gersfeld wichtiges Projekt. Die Tanner Diakonie investiert ca. 3,5 Mio € in den Standort Gersfeld und schafft 14 neue Betreuungsplätze und Arbeitsplätze.
 
Ich wünsche dem Bau und der Diakonie weiterhin viel Erfolg!
 
Hier der Link zu Medienberichten:
http://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2017/april/einrichtung-fuer-menschen-mit-autismus-waechst-
http://osthessen-news.de/n11556650/tanner-diakonie-erweitert-betreuungsangebot-fuer-menschen-mit-autismus.html
Bildquelle: Osthessen Zeitung

Jugendforum an der Rhönschule Gersfeld

Am 09.03.2017 in der FZ - Jugendforum in Gersfeld:

 

Gestern, am 08.03.2017, fand in der Rhönschule Gersfeld ein Jugendforum statt.

 

Unter Leitung von Antje Voll (VNLR) und Harald Vonderau (Jugendarbeiter in Gersfeld) wurden die Jugendlichen auf das Diskussionsforum vorbereitet und durch den Nachmittag geführt.

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit Fragen an meine Kollegen/in aus Ebersburg, Poppenhausen und mich, sowie an Vertreter des Kreistages zu stellen und ihre Wünsche, Vorstellungen und Kritik zu äußern.

 

Sehr leider war die Veranstaltung durch die Schülerinnen und Schüler nur mäßig besucht. Gleichwohl waren die Organisatoren sehr positiv über die Ernsthaftigkeit und Differenziertheit vieler Aussagen der Jugendlichen überrascht.

Ich hoffe eine Veranstaltung dieser Art findet bald wieder, und regelmäßig, statt. Ich würde mich sehr freuen wenn es gelingt mehr Jugendliche für das Gemeinwesen und das Politische zu begeistern. Wir werden jedenfalls dafür arbeiten.

 

 

Wasserbauprogramm endgültig in Kraft gesetzt

nnte

Am 13.02.2017 in der FZ:

Wasserbauprogramm in Kraft – Aussetzung gekippt.

   

Am vergangenen Donnerstag, 09.02.2017, hatte die Stadtverordenetenversammlung über einen Antrag abzustimmen, der zum Ziel hatte das ausgesetzte Wasserbauprogramm endgültig in Kraft zu setzen. Diesem Antrag wurde von der Mehrheit der anwesenden Parlamentarier zugestimmt, sodass nun Rechts- und damit Handlungssicherheit in dieser Sache besteht und die in der Vergangenheit zum Teil intensiven und kontroversen Debatten über dieses, für Gersfeld so wichtige, Bauprogramm beendet sind.  

 

Das Wasserbauprogramm wird in diesem Jahr große Fahrt aufnehmen: Der Stadtteil Sandberg muss an die Versorgungszone Gersfeld angeschlossen werden, die von der Wasserkuppe über Obernhausen verlaufende Wasserleitung wird in Richtung Brembach weitergeführt, das Ortsnetz Rengersfeld wird erneuert und die Aufbereitungstechnik im Wasserwek „AGHD“ muss dringend ausgetauscht werden.

 

Diese Maßnahmen sind bitter nötig, da insbesondere die Desinfektionsanlagen in den Quellen in Sandberg und dem Glaswald auf eine sehr primitive, nicht mehr zulässige Dauerchlorung aufgebaut sind, die dringend vom Netz genommen werden müssen. Die Aufbereitungsanlage im Wasserwerk „AGHD“ entspricht ebenfalls nicht mehr dem Stand der Technik und ist extrem störanfällig und damit kostenintensiv. Diese Maßnahmen, und einige weitere, die in 2017 erledigt oder begonnen werden sollen, haben ein Volumen von über 1,8 Mio € und werden uns in 2017 sehr beschäftigen.

 

Seit der Aussetzung des Wasserbauprogramms, aber auch schon davor, wurde in die Trink- und Löschwasserverorgung nur sehr wenig, zu wenig, investiert. Dieser Investitionsstau wird nun Schritt für Schritt aufgelöst werden.

 

Mit der Umsetzung  des Bauprogramms wird die Trink- und Löschwasserversorgung nachhaltig gesichert. Eine Globalberechnung, um die finanzielle Belastung zu ermitteln, die auf die Bürger zukommt, ist in Auftrag gegeben. Sobald diese vorliegt, muss die Stadtverordnetenversammlung entscheiden, ob die Bürger in Form eines Ergänzungsbeitrages, einer Gebührenerhöhung oder einer Mischung aus beidem mit an der Finanzierung beteiligt werden.

 

Sobald die genauen Berechnung vorliegen und die Gremien über die Art der Finanzierung (Ergänzungsbeitrag, Gebühren oder beides) entschieden haben, können wir konkrete Zahlen nennen. Dann wird eine umfangreiche Bürgerinformation stattfinden (Bürgerversammlungen, Homepage, Flugblätter). Dies könnte in der zweiten Jahreshälfte der Fall sein.

 

 

 

Gesagt getan! - Haushaltsentwurf erstmals mit Überschuss.

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Haushaltsrede 2017
Meine Rede zur Einbringung des Haushalts- und des Wirtschaftsplans für das Jahr 2017
Haushalts- u Wirtschaftsplanrede 2017.p
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Am 07.02.2017 in der FZ: Bedarf läst sich nicht decken; die Immobilienmarktsituation in Gersfeld (Rhön)

Am 07.02.2017 in der FZ: Bedarf lässt sich nicht decken.

Ein Bericht zur Immobilienmarktsituation in Gersfeld. Es ist eine anhaltend große Nachfrage nach Wohnraum in Gersfeld zu verzeichnen.

 

Ein eindeutiges Zeichen für die weiter zunehmende Attraktivität Gersfelds als Wohn- und Arbeitsort ist die kontinuierlich hohe Nachfrage nach Wohnraum in und um die Hauptstadt der Rhön.

 

Die, vor allem auswärtigen, Interessenten wissen die herrliche Natur und das umfangreiche Infrastrukturangebot (Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrserschließung, medizinische Versorgung, umfangreiche Seniorenbetreuungs- und Pflegeangebote, Freizeit-, Sport und Kulturangebot etc.) bei vergleichsweise günstigen Lebenshaltungskosten in unserer schönen Rhönstadt sehr zu schätzen. 

 

Wir sind ständig bemüht die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass weiterer attraktiver Wohnraum ensteht. So wird etwa die Erstellung eines Konzepts zum Flächen- und Leerstandsmanagement vorbereitet, im ehemaligen Ludwigstift sollen Wohnungen entstehen, das IKEK-Verfahren wird helfen Baulücken zu schließen und (drohend) leerstehende Immobilien aufzuwerten und marktfähig zu machen. Außerdem entwickeln wir neue Baugebiete, ganz aktuell etwa in Obernhausen und mit dem in der Planung befindlichen Bau der neuen U3- und Kindergarteneinrichtung wird auch das Kinderbetreuungsangebot enorm verbessert werden.

 

Übrigens: Die Stadt Gersfeld hat schon vor einiger Zeit sehr attraktive Preise für Bauland in Altenfeld und Hettenhausen beschlossen. In Altenfeld ist der voll erschlossene Quadratmeter Bauland zu einerm Preis von 45 € und in Hettenhausen zu 70 € zu erwerben!

 

 

Am 03.02.2017 in der FZ: Neue KITA-Plätze und glückliche Eltern!

Am 03.02.2017 in der Fuldaer Zeitung: Neue U3-Betreuungsgruppe am 01.02.2017 eröffnet.

   

Bislang war das Angebot an U3-Betreuungsplätzen in Gersfeld zu gering, viele Eltern konnten nicht zeitnah einen Betreuungsplatz für ihr Kleinkind erhalten. Aus diesem Grunde haben wir unter Hochdruck nach eine Lösung gesucht, sodass in kurzer Frist die Erweiterung der bestehenden Betreuungseinrichtung im evangelischen Gemeindehaus „Haus der Begegnung“ am Gersfelder Marktplatz geplant  und errichtet werden konnte.

 

Die Situation war unbefriedigend. Mir ist es wichtig, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) allen Eltern, die ein solches Betreuungsangebot wahrnehmen wollen, einen Platz zur Verfügung stellen kann. Wir wollen noch Kinder und Familienfreundlicher werden, wofür ausreichend hochwertige Betreuungsangebote im U3-, im Kindergarten- und im nachschulischen Bereich von essentieller Bedeutung sind.

 

Die neu eröffnete Betreuungsgruppe im „Haus der Begegnung“ ist als Übergangslösung gedacht und auch so genehmigt. Die Betriebserlaubnis wurde befristet. Ich habe einen Arbeitskreis, der aus Vertretern des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung, des Kichenvorstandes und der Kindergartenleitung besteht zu Fragen der Kinderbetreuung eingesetzt, der Vorarbeit leisten und den Magistrat beraten soll. Nachdem wir erreicht haben, dass durch die neu geschaffene Gruppe nun kurzfristig ein Betreuungsangebot zur Verfügung gestellt werden konnte, konzentrieren wir nun auf die Planung einer nachhaltigen und dauerhaften Lösung.

 

Hier wird es wohl auf einen Neubau hinauslaufen müssen. Dieser könnte oberhalb des Schlossparks entstehen. Die Stadtverordnetenversammlung wird schon in ihrer nächsten Sitzung mit dieser Sache befasst sein und soll einen Beschluss zur Änderung eines Bebauungsplans fassen. Wenn dies geschehen ist, können wir einen Planer beauftragen und vertieft in die Planungen einsteigen.

 

Nach derzeitigem Planungsstand soll in Gersfeld eine U3-Betreuungseinrichtung für zunächst drei Gruppen und Neben- / Wirtschaftsräume entstehen. Dieses Gebäude soll aber bereits so geplant werden, dass es ohne großen Aufwand um weitere (Gruppen-) Räume erweitert werden kann. Wir denken daran in Zukunft möglicherweise

 

auch den evangelischen Kindergarten in diese noch zu Planende Einrichtung zu verlegen, um eine moderne, zentrale Kinderbetreuungseinrichtung zu haben. So könnten etwa Wirtschafts- und Nebenräume gemeinsam genutzt und das Personal effizient und attraktiv beschäftigt werden.

 

Ich bin sehr zufrieden, dass wir so schnell neue Betreuungsplätze schaffen konnten. Dank gilt insbesondere den Mitgliedern des Arbeitskreises und den am Bau beteiligten Handwerkern. Wir haben in kurzer Zeit, in sehr angenehmer Athmosphäre, konsequent und konstruktiv gearbeitet und schnell eine Lösung gefunden und umgesetzt. Es hat alles richtig gut geklappt, alle haben sich eingebracht und mitgeholfen.  

  

Die Rhön in den Tagesthemen am 26.01.2017

Kein schöner Land in dieser Zeit, als das unsre weit und breit....

 

Sehr sympathischer Bericht über die Rhön in den Tagesthemen:

 

http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesthemen/tagesthemen/Das-Erste/Video?bcastId=3914&documentId=40248448

 

Neujahrsbegrüßung der Stadt Gersfeld (Rhön)

eute in den Medien: Ein Bericht über die Neujahrsbegrüßung der Stadt Gersfeld (Rhön). Eine schöne Veranstaltung bei der ich Erwin Müller aus Hettenhausen den Titel "Ehrenortsvorsteher" verleihen durfte. Vielen Dank lieber Erwin Müller für dein bisheriges, jetziges und sicher noch zukünftiges vorbildliches Engagement!

 

 

 

 

 

 

 

Hier der Text der Pressemitteilung zu dieser Veranstaltung:

 

Gerfeld (Rhön) – Neujahrsbegrüßung in der Rhönhauptstadt: Es wurde bereits sehr vieles geschafft, aber es gibt noch einiges zu tun, packen wir’s an!

   

Nach guter Tradition begrüßte Bürgermeister Steffen Korell am vergangenen Montag viele Mandatsträger aus den Reihen der Gersfelder Kommunalpolitik in gemütlicher, informeller Runde zur Neujahrsbegrüßung der Stadt Gersfeld (Rhön). Allen voran richtete er sein Wort an die Mitglieder der Stadtverordnetenversmamlung mit deren Vorsteher, Martin Gutermuth, an die Mitglieder des Magistrats, die Ortsvorsteher und Stadtbrandinspektoren sowie Vertreter der Kirchen und Schulen in Gersfeld und die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Auch einige ehemalige Mandatsträger waren der Einladung gefolgt und sind in das „Wohnzimmer“ der Stadt Gersfeld (Rhön), den Bürgersaal im Kur- und Bürgerzentrum am Schlossplatz, gekommen.

 

Korell, der bewusst nicht auf das umfangreiche politische Tagesgeschäft einging, betonte, dass eine Veranstaltung wie diese Neujahrsbegrüßung insbesondere eine Gelegenheit sein Sie solle um zusammen zu kommen, gute Gespräche zu ermöglichen und so das Miteinander, besonders zwischen Personen, beispielsweise aus der Politik und der Stadtverwaltung, die nicht alltäglich miteinander zu tun haben, weiter stärken soll.  

 

„Alle die, wir heute hier sind und auch die vielen, die nicht kommen konnten, haben doch das gleiche Ziel: Unsere schöne Stadt Gersfeld zu verwalten, zu gestalten, Probleme zu lösen und unser Gemeinwesen voran zu bringen. Jeder von uns ist eines von vielen nötigen Zahnrädern in einem großen Getriebe, bei dem der Vorwärtsgang eingelegt ist!  Wenn auch an etwas anderer Stelle und jeder auf seiner Position und mit seinen Fähigkeiten, ziehen wir doch am gleichen Strang. Ich freue mich auch in 2017 auf ein gemeinsames „Hauruck“ mit Ihnen, was ich auch erwarte. Wir, die Führungsmannschaft, müssen zusammenstehen und eine konstruktive und pragamtische Politik betreiben“ betonte Korell.

 

Korell unterstrich, das bei vielen Aufgaben, die in 2017 und auch in den Folgejahren in Gersfeld noch zu erledigen seien, die Freude, der Enthusiasmus und die Motivation am tun nicht verloren gehen dürfe. „Im Gegenteil, diese Herausforderungen sollen unser Ansporn sein. Es wurde bereits sehr vieles geschafft, aber es gibt noch einiges zu tun, packen wir’s an!“ ermunterte er die Anwesenden.

 

Wesentlicher Bestandteil der Neujahrsbegrüßung war die Ernennung Erwin Müllers zum Ehrenortsvorsteher des Stadtteils Hettenhausen. Steffen Korell würdigte Erwin Müller für seine außerordentlichen Verdienste und sein großes Engangement für das gemeine Wohl und als echten „Motor“, als „Beweger“ und dankte auch seiner Frau Irene und der Familie, die den Geehrten begleiteten.

 

Erwin Müller war über 39 Jahre Ortsvorsteher des Gersfelder Stadtteils Hettenhausen und ist auch heute noch aktives Mitglied des Hettenhauser Ortsbeirates. Darüber hinaus war oder ist Erwin Müller Mitglied in diversen Hettenhäuser und Gersfelder Vereinen aktiv und war lange Jahre Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön).

 

„Für dein vorbildliches Engagement, lieber Erwin, sei Dir im Namen der Stadt Gersfeld (Rhön) und ihrer Bürgerinnen und Bürger herzlich gedankt. Du hattest, mit deiner enormen Erfahrung, stets ein offenes Ohr für die Belange der Gersfelderinnen und Gersfelder, insbesondere in Hettenhausen“, so Korell und überreichte Erwin Müller, bevor der Stadtverordnetenvorsteher Martin Gutermuth alle Anwesenden begrüßte, die Ehrenurkunde.

 

Weihnachtsgruß, Jahresrückblick und Vorausschau

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aller Stadtteile unserer schönen Stadt Gersfeld,

   

das Christfest und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Diese Zeit kann und sollte dazu dienen auf das ablaufende Jahr zurück zu schauen. Das Jahr 2016 hat sicher für uns alle Höhen und Tiefen bereitgehalten.

 

Meine einschneidensten Erlebnisse waren zweifellos die Geburt unseres ersten Kindes, meiner Tochter Freya, ihre Taufe und meine kirchliche Hochzeit. Nach einigen anstrengenden Wochen freue ich mich nun sehr auf meine Familie und die Weihnachtstage, die wir alle nutzen sollten um zur Ruhe zu kommen, aufeinander zu zu gehen, um uns zu besinnen und ein wenig mehr Zeit, als man sie im Jahreslauf aufwenden kann, mit der Familie, mit Freunden oder mit sich selbst und angenehmen Beschäftigungen zu verbringen. Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen dies gelingt.

 

Nicht selten ist die Realität aber eine andere. In der Vorweihnachtszeit gibt es vieles zu erledigen. Sie ist nicht selten besonders hektisch. Dies gilt nicht zuletzt für viele Berufstätige und so auch für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, für die ehrenamtlichen Mandatsträger, etwa im Magistrat und mich im Rathaus. Derzeit sind wir, neben der Bearbeitung einer Vielzahl von „Baustellen“, etwa intensiv mit der Aufstellung des Haushaltsplanes für das Jahr 2017 beschäftigt. Hier gibt es wohl eine sehr positive Nachricht zu vermelden: Nach dem derzeitigen Stand der Planungen sieht es so aus, dass ich der Stadtverordnetenversammlung im nächsten Jahr zum ersten Mal seit der Einführung des doppischen Haushaltsrechts einen Haushalt vorlegen kann, der im Verwaltungsergebnis kein Defizit, sondern einen Überschuss ausweist!

 

Damit wird nicht nur ein großer und wichtiger Schritt auf dem Weg der Konsolidierung unserer Finanzen getan, sondern ganz besonders auch ein Beitrag zu einem generationengerechte(re)n Wirtschaften geleistet. 

 

Auch wenn uns die derzeit erfreulich hohen Steuereinnahmen und das niedrige Zinsniveau „in die Karten spielen“, erfordert dies doch einen konsequenten, nicht immer einfachen, Sparkurs. Auch die finanzielle Belastung für Sie, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, wird in den nächsten Jahren sicher nicht geringer werden und wir müssen, auch weil Gersfeld nach heutigen Maßstäben in den vergangenen Jahrzehnten auf „zu großem Fuß“ gewirtschaftet aber andererseits wichtige Investitionen und Unterhaltungsaufwenden nicht im erforderlichen Maße geleistet wurden, zum Teil auf Liebgewonnenes, aber (zu) teures, verzichten. Wir müssen uns jetzt und für die Zukunft besser aufstellen. Derzeit verbleibt uns nur sehr wenig Gestaltungsspielraum.

 

Auf absehbare Zeit, die noch einige Jahre fortdauern wird, wird dies wohl so bleiben und diese Zeit wird sicherlich von einigen intensiven politischen Debatten geprägt sein. In den nächsten Jahren müssen wir uns viel stärker als in der Vergangenheit unseren Pflicht- und Grundsicherungsaufgaben annehmen. Hier liegt noch einiges im Argen, was keinen Raum zum politisieren und für parteipolitisches Taktieren lässt.

 

Sachlich und gemeinsam müssen wir etwa die Trink- und Löschwasserversorgung, die Abwasserbeseitigung, der Erhalt der Infrastruktur (Straßen, Wege, Leitungen, Gebäude etc.), die Schaffung eines attraktiven Kinderbetreuungsangebotes, die Konsolidierung der desolaten Finanzen und, wo dies möglich und sinnvoll ist, auch Dinge wie den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit bearbeiten und fördern, um hier nur einige wenige Beispiele zu nennen.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Ausrichtung richtig und wichtig ist. Nicht zuletzt entspricht sie auch den ganz klaren Erwartungen und Vorgaben der uns übergeordneten Behörden. Ich erachte es als eine meiner vordringlichsten Aufgaben Themenfelder wie zuvor genannten und strukturelle Problemstellungen, die zum Teil aber hoch komplex sind und intensiver Vorbereitung bedürfen, weiter mit einer großen Priorität zu bearbeiten und dabei immer wieder für eine produktive Sachzusammenarbeit zu werben.

 

Hierbei ist mir auch die „menschliche Komponente“, etwa die Gleichhaltung aller und ein gedeihliches, optimistisches und positives Miteinander, insbesondere mit Ihnen, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, sehr wichtig. Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass es mit der Neubesetzung der Stelle des Bauamtsleiters nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den politischen Gremien personelle Veränderungen gegeben hat. Ich freue mich, dass durch die Kommunalwahl im März 2016 nicht wenige junge und motivierte Kandidaten Mandate erringen konnten und möchte auch diese Gelegenheit nutzen und mich bei den derzeitigen und nochmals bei allen ausgeschiedenen Mandatsträgern für die weit überwiegend gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Über die Fraktionsgrenzen hinweg freue ich mich auf eine gute und gedeihliche Zusammenarbeit, die für Gersfeld unbedingt nötig ist.

 

In diesen Dank seien auch alle die eingeschlossen, die ehrenamtlich und bürgerschaftlich, für oder mit anderen, tätig sind. Sei es weil sie sich in Vereinen oder Vereinigungen engagieren, für einzelne Projekte einsetzen, kleine Gesten im Alltag leisten und ganz besonderes wenn Sie sich, wie etwa die Mitglieder unserer Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes oder der Bergwacht zum Teil unter Gefahr für sich selbst für andere einsetzen.

 

Nicht nur die letzten Wochen, sondern das ganze Jahr war, wie es auch das vorherige und wie es die noch folgenden sein werden, ein ungemein spannendes, zum Teil aufregendes und sehr arbeitsreiches. Es galt und gilt weiterhin viele schon länger auf den Tagesordnungen stehende Projekte zu bearbeiten. So konnte es erreicht werden, dass neben den umfangreichen Vorarbeiten zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr zum 01.01.2017, etwa der Auswertung der von Ihnen ausgefüllten Flächenerhebungsbögen und neben tiefreichenden, zum Teil sehr komplexen, Überlegungen zu einer technisch wie wirtschaftlich sinnvollen Neuordnung der Abwasserbeseitigung in Gersfeld die Jahresabschlüsse bis zum Jahre 2014 aufgestellt und damit die entsprechende Auflagen zur  letzten Haushaltsgenehmigung erfüllt werden konnte. Der Jahresabschluss für das Jahr 2015 wird nun bearbeitet und in 2017 vorliegen. Damit kann die finanzielle Situation der Stadt Gersfeld (Rhön) nun auch auf Grundlage belastbarer Zahlen bewertet werden.

 

Insbesondere die erste Hälfte des Jahres 2016 war geprägt von der nicht einfachen Aufgabe der Bewältigung der großen Zahl der Flüchtlinge im Landkreis Fulda und in Gersfeld. Diese Situation hat sich nun, zu unserer großen Erleichterung, deutlich entspannt. Da in der zweiten Jahreshälfte durch den „Türkei-Deal“ deutlich weniger Zuweisungen an den Landkreis Fulda zu verzeichnen waren und erste Flüchtlinge zurückgeführt werden konnten, konnten die Unterkünfte auf der Wasserkuppe und in der Jugendherberge in Gersfeld aufgegeben und die Anzahl der Flüchtlinge in der noch verbleibenden Einrichtung in Gersfeld auf ein handhabbares Maß reduziert werden. Mein ganz herzlicher Dank geht hier an die vielen freiwilligen Helfer, die sich um die Betreuung der in Gersfeld untergebrachten Flüchtlinge auch weiterhin sehr bemühen.

 

Im Jahr 2016 konnte, nach einem langwierigen, für die Stadt Gersfeld (Rhön) aber erfolgreichen Rechtsstreit, die Erneuerung des Pflasters im oberen Teil des Marktplatzes und in der Brückenstraße durchgeführt werden. Hier wurde das defekte Sandsteinmaterial gegen ein hoffentlich lange haltbares Granitpflaster getauscht.

 

Auch wurde, nach einem Wechsel der Architekten, was letztlich aus mehreren Gründen notwendig wurde, aber zu einer erheblichen Verzögerung des Baubeginns geführt hat, mit der Sanierung der maroden Rathausfassade begonnen. Die Maurerarbeiten, der Austausch der alten, undichten Fenster gegen solche mit einem guten Wärmedämmwert sowie die Verputzarbeiten an der Fassade und einige Arbeiten im Inneren des Rathauses wie der Austausch alter Heizkörper, das Aufarbeiten der Böden, und das Erneuern von Elektro- und Netzwerkinstallationen konnten  abgeschlossen werden. Sobald es die Witterung im neuen Jahr zulässt, wird das Rathaus noch gestrichen und die Bauarbeiten werden zum Abschluss gebracht werden.

 

Nach einem sehr mäßigem (Bade-)Sommer wurde gleich nach Beendigung des Badebetriebes mit der überfälligen Sanierung des Mehrzweckbeckens des Gersfelder Freibades begonnen. Die Verringerung des Wasservolumens durch das Betonieren einer neuen Sohle, die Erneuerung des Durchströmungssystems, der Beckenüberlaufrinne und der Austausch alter Pumpen nebst der Chlorungsanlage gegen neue, effizientere Geräte und die Abdichtung des Beckens durch eine robuste Folie werden das Bad für die nächsten Jahre ertüchtigen und die Betriebskosten senken. Die Kaskade wird unter den derzeitigen Vorzeichen jedoch bis auf Weiteres nicht in Betrieb genommen werden können. Zumindest kann dies nicht allein durch die Stadt Gersfeld geschehen, da dies unsere finanzielle Leistungsfähigkeit bei weitem übersteigen und zu einer erheblichen Neuverschuldung führen würde.

 

Weiter wurden viele größere und kleinere Baumaßnahmen, etwa die Grundsanierung der Siedlungsstraße in Hettenhausen oder der erstmalige Ausbau einer Erschließungsstraße in Rengersfeld durchgeführt. In Rengersfeld wurden darüber hinaus Teile des Kanal- und  Wasserleitungsnetzes erneuert oder saniert. Der weitere Ausbau des Rengersfelder Wasserleitungsnetzes ist, wie auch die Erneuerung der Kreisstraße 65 ab der B 279 über Sparbrod und durch Rengersfeld, für die Jahre 2017 und 2018 vorgesehen.

 

Zur Vorbereitung der Erschließung eines Neubaugebietes in Obernhausen, einer Ferienwohnanlage auf der Wasserkuppe und für die Erweiterung des EDEKA-Marktes in der Kernstadt wurden Bebauungspläne in zum Teil langwierigen Verfahren geändert oder erstmals aufgestellt. In diese Zeit fiel auch ein Personalwechsel in der städtischen Bauabteilung. Der bisherige Abteilungsleiter, Herr Peter Beil, hat am 31.07.2016 seinen altersbedingten Ruhestand angetreten. Er wurde durch Herrn Hakki Orhan sehr gut ersetzt.

 

Nach einigen Anstrengungen konnte ich erreichen, dass Gersfeld in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen wurde. Hierrüber habe ich mich sehr gefreut, weil uns dieses Programm sehr guttun kann. In vielen Sitzungen und öffentlichen Foren mit intensiver Beteiligung der Bevölkerung haben wir unter fachkundiger Anleitung ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) erstellt, welches im kommenden Jahr beschlossen werden und als strategischer Leitfaden für die Politik der nächsten Jahre dienen soll. Auf Grundlage dieses Konzeptes können für öffentliche und private Projekte bis zum Jahre 2024 hohe Summen an Fördergeldern nach Gersfeld fließen. Nicht nur für bauliche Sanierungen kann dieses Förderprogramm eine willkommene Stütze sein, sondern es geht ganz besonders auch um die Entwicklung und Verwirklichung sozialer, kultureller oder touristischer Projektideen und um die Stärkung bürgerschaftlichen Engagements und des sozialen Zusammenhalts, nicht zuletzt um dem demografischen Wandel aktiv entgegenzutreten. Ich hoffe insbesondere auf die Umsetzung von Projekten, die der Jugend, den Vereinen oder den Senioren zugutekommen, die die Identifikation mit Gersfeld, das bürgerschaftliche Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

 

Vor dem Hintergrund des Letztgenannten freue ich mich auch ganz besonderes über die sehr gelungenen und gut besuchten Veranstaltungen, die wir in diesem Jahr in Gersfeld durchgeführt haben. Zu denken ist hier etwa an das 25-jährige Jubiläum des Biosphärenreservates Rhön, das Anlass war in Gersfeld erstmalig einen Milch- und Honig durchzuführen oder zuletzt an unseren wunderbaren Weihnachtsmarkt. Auch die Bauernmärkte, der Johannismarkt in Hettenhausen oder die diversen Kirmes- und Vereinsfeste haben viel Spaß gemacht, waren gut besucht und sind aus dem Veranstaltungsprogramm der Stadt Gersfeld nicht mehr wegzudenken. Ein herzlicher Dank geht hier an die vielen Vereine und Unternehmer, die Jahr für Jahr etwas auf die Beine stellen, damit Traditionen pflegen und das gesellige Beisammensein fördern.

 

Die Stadt Gersfeld spielt nun auch eine wesentlich aktivere Rolle auf der Wasserkuppe und für deren Entwicklung und wir werden dieses Engagement weiter steigern. Dies gilt auch für  Dinge wie die Verkehrslenkung und Überwachung auf den dort befindlichen Parkplätzen und auf jenem am Roten Moor. Ein sehr willkommener Nebeneffekt ist, dass die städtischen Finanzen durch die hier erzielten Einnahmen entlastet wurden und weiter werden.

 

Das Wintersportangebot und Winterwanderangebot wird im Nordic-Aktiv-Zentrum am Roten Moor (www.nordic-aktiv.com) und darüber hinaus weiter ausgebaut und erfreut sich bei vielen Einheimischen und Gästen wachsender Beliebtheit. Durch das Zertifizieren von ausgewiesenen Heilklimaloipen sollen der nordische Skisport mit medizinisch-gesundheitlichen Aspekten kombiniert werden um so ein weiteres Alleinstellungs- und Attraktivitätsmerkmal für Gersfeld zu schaffen.

 

Ein solches könnte auch eine Skirollerbahn im Bereich des Ehrengrundes sein, deren Bau derzeit durch die SKG-Gersfeld, den hessischen Skiverband und die Stadt Gersfeld geplant wird. Bei minimalen, einmaligen Kosten für die Stadt kann eine solche Anlage den Ski- und Schulsport in Gersfeld erheblich stärken und dauerhaft positive touristische und damit wirtschaftliche Effekte erzielen.

 

Um Letzteres weiter zu fördern, beschäftige ich mich derzeit intensiv mit den Möglichkeiten einer verstärkten touristischen Zusammenarbeit mit unseren Nachbarkommunen in der hessischen Rhön. Hierdurch sollen Synergien geschöpft, dadurch Kosten gespart und eine einheitliche und professionelle Vermarktung unserer schönen Heimat mitsamt einer stärkeren Unterstützung unserer Dienstleistungsbetriebe erreicht werden. Außerdem denken wir derzeit über eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit mit unserer Nachbarkommune Ebersburg, vll. im Bereich des Bauhofes, nach.

 

Für 2017 steht es nun an viele dieser Dinge weiterzuführen. So muss etwa das schon zu lang ausgesetzte Wasserbauprogramm endlich stringent umgesetzt und die Art der Finanzierung dieser Investitionen muss beschlossen werden. Letzteres ist für die erste Hälfte des Jahres 2017 vorgesehen und bedeutet für Sie, dass die Trinkwasserqualität und Versorgungssicherheit, auch mit Löschwasser, steigt und langfristig gesichert wird und dass die Höhe des dann notwendigen Ergänzungsbeitrages und der Wassergebühren bald feststeht. Sobald gesicherte Erkenntnisse und politische Beschlüsse hierzu vorliegen, werden Sie über alle technischen und finanziellen Fragen rund um das Wasserbauprogramm, über die Presse, das Internet und öffentliche Bürgerversammlungen informiert. Ich hoffe in dieser Thematik auf einen starken Rückhalt und auf einen Schulterschluss aller Mandatsträger!

 

Ebenfalls soll im ersten Halbjahr 2017 entschieden werden, ob sich die Stadt Gersfeld mit den Stadtteilen, die noch nicht dem Abwasserverband Oberes Fuldatal angehören, an diesen anschließt. Sollte dies bejahrt werden, werden auch die Kommunen Eichenzell und Ebersburg über diesen Anschluss beraten müssen. Durch einen Anschluss an den Abwasserverband werden sich langfristig niedrigere Gebühren und eine, den steigenden Anforderungen gerecht werdende, wirtschaftlichere und technisch adäquate Abwasseraufbereitung erhofft. Dies ist in Gersfeld bislang nur bedingt der Fall. Derzeit sind wir und die von uns beauftragten Büros insbesondere damit beschäftigt, die sehr komplexen und tiefgreifenden finanziellen Auswirkungen einer solchen Fusion zu beleuchten.

 

Im Jahre 2017 steht es ebenso dringend an, neue Kindergarten und U3-Betreuungsplätze zu schaffen. In intensiver Anstregung konnte zunächst erreicht werden, dass wahrscheinlich im Februar 2017 eine zweite U3-Gruppe im evangelischen Gemeindehaus, "Haus der Begenung", am Marktplatz eröffnen wird um den Betreuungsbedarf zunächst provisorisch abzudecken. Darüber hinaus wurde ein Architekt mit einer Grundlagenplanung für einen Neubau eines U3- und möglicherweise auch Kindergartengebäudes beauftragt, welches oberhalb unseres Schlossparkes entstehen könnte. Auch dieses Projekt wird "in die Millionen gehen" und nicht unerhebliche laufende Kosten nach sich ziehen, sodass dies intensiver Planung und Abstimmung bedarf.

 

Ebenso haben wir im Jahre 2017 unseren Bedarfs- und Entwicklungsplan im Bereich des Feuerwehrwesens fortzzuschreiben. Mit diesem Plan soll sich insbesondere auch mit der zukünftigen Organisationsstruktur der Gersfelder Feuerwehr, der Nachwuchsgewinnung, der Unterhaltung und ggf. dem notwendigen Um- oder Ausbau oder der Aufgabe vorhandener Feuerwehrhäuser auseinandergesetzt werden und die Löschwassersituation in allen Stadtteilen wird betrachtet, um Maßnahmen zu deren Verbesserung ergreifen zu können.

 

Weiter werden wir den Ausbau des Breitbandinternets, wenn auch indirekt und im Wesentlichen über den Landkreis Fulda, vorantreiben und ich möchte mich in 2017 intensiv für die Vermarktung unseres noch vorhandemnen Baulands einsetzen. Hierfür hat die Stadtversammlung erst kürzlich beschlossen, dass noch vorhandene Bauplätze in Hettenhausen und Altenfeld zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden sollen. So sind in Hettenhausen 70,- €, in Altenfeld 45,- € pro Quadratmeter zu zahlen. Voll erschlossen!

 

An dieser Stelle möchte ich Sie noch einmal einladen sich bei Fragen, Wünschen oder Anmerkungen mit meinen Mitarbeitern, den politischen Mandatsträgern oder mit mir in Verbindung zu setzen. Für Letzteres biete ich Ihnen etwa jeden Donnerstag ab 16:00 Uhr eine Bürgersprechstunde an. Termine für diese vereinbaren Sie bitte unter der Telefonnummer 06654 / 1711. Auch der „Bürger-Button“ auf der Homepage der Stadt Gersfeld (http://www.gersfeld.de/ihre-meinung-zaehlt.html), die E-Mail-Adresse stadtverwaltung@gersfeld.de oder die Telefonnummer 06654 / 17-0 stehen Ihnen für eine Kontaktaufnahme zur Verfügung.

 

Meine sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, ich möchte nun damit schließen Ihnen und den Ihrigen eine besinnliche und gesegnete Adventszeit, ein frohes (hoffentlich weißes) Weihnachtsfest, einen guten Jahreswechsel und ein erfolgreiches, glückliches und zufriedenes Jahr 2017 zu wünschen. Bleiben Sie gesund!

 

Ihr / Euer

Steffen Korell

 

 

 

FFT eröffnet "Home-Office-Light"-Büro in Gersfeld!


Eine tolle Sache, die Gersfeld weiter belebt!

Ich bin froh, dass dieses Projekt in Gersfeld umgesetzt werden konnte und stolz, als Wegbereiter daran mitgewirkt zu haben. :-)

Ich wünsche den Mitarbeitern der Fa. FFT allzeit gute Gedanken und ein angenehmes und erfolgreiches Arbeiten in unserer schönen Stadt Gersfeld. 

http://osthessen-news.de/n11544197/vom-kurfuerst-ins-mittelschloss-firma-fft-bietet-mitarbeitern-home-office-light.html

Der Winter kann kommen!

Während der vergangenen Tage wurden unsere Loipen im Nordic-Aktiv-Zentrum ( www.nordic-aktiv.com ) gemulcht und gemäht. Derzeit findet noch ein Holzeinschlag statt und anschließend werden die Wege für den kommenden Winter hergerichtet.
 
Auch wir werden noch Bäume entnehmen um an einigen Stellen, etwa am Abzweig zum Holzberghof, eine bessere Wege- und Loipenführung zu erreichen.
 
Wir sind schon auf einem sehr guten Niveau und verbessern das Angebot für unsere Gäste und die einheimichen Sportler kontinuierlich weiter. Bereits vor einiger Zeit wurde eine Wege- und Grabenbaumaßnahme im Bereich der Alten Reichsstraße durchgeführt, welche die Wasserführung verbessert und es uns ermöglichen wird die Loipe z.T. breiter auszuwalzen.
 
Derzeit sind wir in Abtimmung mit den zuständigen Kreis- und Landesbehörden um einen Ersatz für die maroden Brücken in der Alten Reichsstraße zu finden. Da hier sehr seltene Tierarten vorkommen, darf nicht einfach nur ein Durchlass gebaut werden.
 
Im kommenden Winter soll es außerdem einen separaten und präparierten Winterwanderweg vom Roten Moor, entlang der alten Reichsstraße in Richtung Obernhausen / Schneewald geben.
 
Ich hoffe schon jetzt auf einen schönen Winter und reichlich Schnee :)

Das Mehrzweckbecken im Freibad Gersfeld wird saniert!

Am gestrigen Sonntag, 11.09.2016, fand das Abschwimmen im Gersfelder Freibad statt. Einen ganz herzlichen Dank im Namen der Stadt Gersfeld (Rhön) an alle unsere schwimmenden Gäste und die vielen ehrenamtichen Helfer, die uns bei dem Betrieb der Schwimmbäder in Gersfeld und Dalherda unterstützt haben. Macht bitte weiter so!

 

Die Entscheidung über den Abschwimmtermin, d.h. den Saisonabschluss, trifft das Bäderpersonal. Natürlich werden bei dieser Entscheidung immer auch die Wetterprognose und damit die zu erwartenden Gästezahlen berücksichtigt.

 

Trotzdem warmes Wetter vorhergesagt wird, kann der Badebetrieb in diesem Jahr allerdings nicht verlängert werden, denn die Abrissarbeiten für die Sanierung des Mehrzweckbeckens stehen an. Diese müssen vorbereitet werden, was während des Badebetriebs nicht gelingen kann. Allerdings wird unser Freibad in Dalherda noch ca. eine Woche geöffnet haben, sodass Sie in diesen Tagen dorthin ausweichen können.

 

Aktuell bereitet der, von der Stadt Gersfeld (Rhön) beauftragte, Planer die Arbeiten mit den ausführenden Unternehmen, den ehrenamtlichen Helfern und den Mitarbeitern der Verwaltung.

 

Die Stadt Gersfeld investiert einen großen Geldbetrag in das Bad um es langfristig zu erhalten. Es soll ein neuer Beckenkopf errichtet, eine neue Sohle eingebracht und das Becken neu, mit einer Folie, ausgekleidet werden.

 

Es ist geplant das sanierte Bad im nächsten Jahr ohne Verzögerung zu öffnen.

 

Also bis zum nächsten Jahr und alles Gute, wir freuen uns auf Euch!

 

http://www.gersfeld.de/freibaeder.html

 

Das „IKEK“ ist auf einem sehr guten Weg!

 

Nachdem auf dem Ersten IKEK-Forum am 20. Juni mehr als hundert Gersfelderinnen und Gersfeldern aus allen Stadtteilen die Stärken und Schwächen der Stadtteile analysiert, Handlungsfelder  identifiziert und Schwerpunktsetzungen für die Zukunft vorgeschlagen hatten, wurde und wird auch in der Urlaubszeit intensiv am Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept für die Stadt Gersfeld (Rhön) „IKEK“ gearbeitet. 

 

So haben die von der Stadt Gersfeld (Rhön) beauftragten Büros, abraxas & quaas-stadtplaner, das im vergangenen Jahr erarbeitete Leitbild für Gersfeld auf die Passfähigkeit mit den Anforderungen des IKEK überprüft und konkrete Vorschläge zur Fortschreibung unterbreitet. Diese wurden der Steuerungsgruppe am 19. Juli vorgestellt und für gut befunden.

 

Am 16. August fand, unter meiner Leitung, eine zweite Beratung zum „IKEK“ mit den Ortsvorstehern statt. Die Ortsvorsteher, die sich bereits in der  Ersten Phase des IKEK sehr aktiv eingebracht haben, wurden insbesondere über den Stand des Städtebaulichen  Fachbeitrages informiert, der parallel zum IKEK erarbeitet wird und u. a. zur Abgrenzung der Fördergebiete dienen wird. Zugleich wurden mögliche Handlungsfelder und Ideen für erste gesamtkommunale Projekte erörtert, auf deren Basis die Entwicklung der Stadt Gersfeld (Rhön) mit allen Stadtteilen in den nächsten Jahren gezielt vorangebracht werden soll. Diese sollen in den nächsten Wochen durch Ortsbeiräte in den einzelnen Stadtteilen diskutiert werden.  

 

Nächster Höhepunkt wird das Zweite IKEK-Forum am 19. September sein, zu welchem wiederum alle Gersfelderinnen und Gersfelder herzlich eingeladen sind!  

 

Auf diesem Zweiten IKEK-Forum sollen vor allem das Leitbild bestätigt und die Handlungsfelder mit Zielen und Projektideen untersetzt werden. Im Zuge des IKEK und insbesondere durch diese Foren haben Sie, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, die Möglich sich aktiv und intensiv in die Entwicklung  unserer schönen Stadt einzubringen, gemeinsam Schwerpunkte für ein zukünftiges politisches Handeln zu setzen und eine Förderung für private Maßnahmen zu erhalten. Bitte nutzen Sie dies rege!  

 

Selbstredend haben Sie auch weiterhin die Möglichkeit sich direkt mit den Projektbüros oder der Verwaltung der Stadt Gersfeld (Rhön) in Verbindung zu setzen. Die von uns beauftragten Büros erreichen Sie unter:  

 

abraxas. Tourismus- & Regionalberatung GmbH

 

Weimarische Straße 3, 99425 Weimar

 

Tel. 03643 50 27 36, info@abraxas-beratung.de

 

 

quaas-stadtplaner

 

Schillerstraße 20, 99423 Weimar

 

Tel. 03643 49 49 21, buero@quaas-stadtplaner.de  

 

Ich freue mich auf ihre Beteiligung  und verbleibe bis bald und mit sommerlichen Grüßen

 

Dorfentwicklungsprogramm - IKEK

Nachdem ich mich bereits im vergangenen Jahr auf die Suche nach einem geeigneten Programm zur Förderung der Orts- und Innenentwicklung Gersfelds und seiner Stadtteile begeben habe und fündig wurde, habe ich mich sehr darum bemüht, dass Gersfeld in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen wird. Ich habe für die Stadt Gersfeld (Rhön) einen Antrag auf Aufnahme aller Stadtteile in das Dorfentwicklungsprogramm gestellt, den das hessische Umweltministerium positiv beschieden hat. Ich freue mich sehr, dass Gersfeld eine Förderzusage erhalten hat. Bis zum Jahre 2024 können nun viele hunderttausend Euro an Fördergeldern nach Gersfeld fließen, von denen insbesondere auch Sie, etwa als Immobilienbesitzer, profitieren können.

 

Das Förderprogramm sieht vor, dass zunächst, unter intensiver Beteiligung der Ortsbeiräte und interessierter Bürgerinnen und Bürger, ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) als kommunale Gesamtstrategie und einen städtebaulicher Fachbeitrag erstellt werden. Anschließend können, auf Grundlage dieser Konzeptionen, öffentliche und private Projekte und Maßnahmen identifiziert und mit bis zu 75 % der zu erwartenden Kosten gefördert werden. Die Fördermöglichkeiten umfassen neben klassischen Gebäudeinvestitionen auch den städtebaulich vertretbaren Rückbau, soziale und kulturelle Projekte, Grundversorgungseinrichtungen sowie Dienstleistungen für Beratung, Projektentwicklung und Moderation. Die Erstellung dieser Konzepte wird voraussichtlich im kommenden Winter abgeschlossen sein, sodass im nächsten Frühjahr in die Projektierungsphase eingestiegen werden kann.

 

Wir haben großes Glück noch eine Förderzusage bekommen zu haben. Das Ministerium hat einen Aufnahmestopp angekündigt, sodass bis auf Weiteres keine Kommunnen mehr in das Programm aufgenommen werden!

 

Derzeit wird mit dem Erstellen des IKEK und des städtebaulichen Fachbeitrages begonnen. Die von uns beauftragten Büros sind in allen Stadtteilen unterwegs um den Status Quo, insbesondere den Gebäudebestand, aufzunehmen und um eine Stärken - Schwächen Analyse für Gersfeld anzufertigen.

 

Wundern Sie sich nicht, wenn in diesem Zuge auch Fotografien von ihrem Stadtteil oder ihrer Immobilie gemacht werden, diese dienen der Bestandsaufnahme und Analyse und werden ausschließlich zu diesem Zweck genutzt.

 

In Kürze werden auch Stadtteilbegehungen mit den Ortsvorstehern und ein erstes IKEK-Forum stattfinden, an denen Sie sich beteiligen können.

 

Zu ihrer Information hat das von uns beauftragte Beratungsbüro einen Informationsflyer drucken lassen, der Ihnen in den nächsten Tagen zugestellt werden wird. Diesen können Sie auch weiter unten auf dieser Seite downloaden. Außerdem steht für Sie dort auch der Leitfaden zur Erstellung des IKEK bereit. 

 

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) und in Kürze auch in der Presse.

 

Bei Fragen oder Anmerlungen sprechen Sie die Mitarbeiter/innen der von uns beauftragten Büros, der Stadt Gersfeld (Rhön), ihren Ortsvorsteher oder mich gerne an.

 

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Informationsflyer IKEK
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Leitfaden zur Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK)
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Gersfeld hat gewählt. Die Ergebnisse der Kommunalwahl vom 06.03.2016 liegen vor

11.03.2016:

 

 

Am gestrigen Abend haben wir im Gemeindewahlausschuss das Endergebnis der Kommunalwahl festgestellt. Nachdem dieses in der nächsten Woche öffentlich bekannt gemacht werden wird, beginnt die Einspruchfrist zu laufen. Nach deren Ablauf ist das Ergebnis schließlich rechtskräftig.

Die "neue" Stadtverordnetenversammlung wird am 21.04.2016 zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammenkommen. Die erste Arbeitssitzung der neuen Legislaturperiode wird am 25.05.2016 stattfinden.

Hier gibt es das Wahlergebnis, auch jenes für jeden der einzelnen Bewerber und für die Ortsbeiräte, im Detail zum download.
 

07.03.2016:

 

Das vorläufige Wahlergebnis für Gersfeld steht fest. Meinen ganz herzlichen Glückwunsch an alle Kandidaten/innen, die einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung oder in den Ortsbeiräten bekommen werden.

 

Ich wünsche ein glückliches Händchen um immer die richtigen Entscheidungen für Gersfeld zu treffen und lange viel Spaß an dieser ehrenvollen Aufgabe, denn trotz vieler Probleme und Widrigkeiten macht Kommunalpolitik (jedenfalls mir;-) sehr viel Freude.

 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren und hoffe, dass über Parteigrenzen hinweg pragmatisch und sachlich gearbeitet werden kann. Dies ist nötig, denn vor uns stehen unzählige und umfangreiche Entscheidungen. Es wird eine spannende und sehr arbeitsreiche Legislatur werden.

Vielen Dank auch an alle Helfer/innen und Verwaltungsmitarbeiter/innen die die Wahl vorbereitet und gestern wie heute so fleißig gezählt haben.

 

Hier geht es zum vorläufigen Ergebnis.

 

06.03.2016:

 

Bislang wurde das sog. Trendergebnis ermittelt, d.h. jene Stimmzettel, mit denen ein Wahlvorschlag unverändert angenommen wurde (nur Listenkreuz wurde gesetzt), wurden ausgezählt. 

 

Hier geht es zum Trendergebnis für Gersfeld (Rhön)

 

Das Trendergebnis für die Wahl zum Kreistag des Landkreises Fulda findet sich hier

 

Mein Wahlaufruf zur Kommunalwahl am 06.03.2016

Wer nicht wählt, darf auch nicht meckern!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gersfelderinnen und Gersfelder,

 

am Sonntag, den 06.03.2016, finden in Hessen Kommunalwahlen statt. Sie sind aufgerufen für die nächsten fünf Jahre über die Besetzung Ihres Ortsbeirats, der Gersfelder Stadtverordnetenversammlung und des Kreistags zu entscheiden. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Gehen Sie zur Wahl und geben Sie Ihre Stimmen ab! Dadurch stärken Sie die lokale Demokratie und die Legitimation der Sie vertretenden Abgeordneten und Ihrer Entscheidungen.  Allgemeine, unmittelbare, freie, gleiche und geheime Wahlen abhalten zu können ist ein hohes Gut und eine der wesentlichen Errungenschaften unseres demokratischen Rechtsstaates. Auf deutschem Boden war dies bis vor gar nicht allzu langer Zeit keineswegs selbstverständlich. Auch wenn die kommunalen Möglichkeiten, nicht zuletzt vor dem Hintergrund unserer derzeit schwierigen Finanzlage und der generell unzureichenden Finanzausstattung durch das Land, nur begrenzt sind, ist die Kommunalwahl die beste Möglichkeit direkten Einfluss auf die Politik zu nehmen. Bei keiner anderen Wahl machen sich die Auswirkungen Ihrer Stimmabgabe so deutlich bemerkbar, denn die hier zu treffenden Entscheidungen betreffen Sie, die Menschen in der Kommune, direkt.

 

Bei der Wahl am 06.03.2016 geht es nicht um Landes- oder Bundespolitik, nicht um Griechenland, nicht um Flüchtlinge oder das Asylrecht und seine Anwendung. Es geht um den Landkreis Fulda und um Gersfelder Themen, etwa um unsere Haushaltsführung, um kommunale Steuern und Abgaben, um die Zukunft unserer Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, um Straßen- und Wegeunterhaltung, um unsere Schwimmbäder, Kindergärten, Bürgerhäuser, Spielplätze und um viele
andere Dinge direkt vor Ihrer Haustür!

 

Als Wahlleiter und Ihr Bürgermeister bitte ich Sie: Erfüllen Sie Ihre Bürgerpflicht. Gehen Sie am 06.03.2016 zur Wahl. Durch eine Stimmabgabe bekennen Sie sich zu unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung und stärken die kommunale Selbstverwaltung.

Sollten Sie fragen zum Wahlsystem und der Art und Weise Ihrer Stimmabgabe
haben, stehen meine Mitarbeiter oder ich Ihnen jederzeit und gerne zur Verfügung.
Sollten Sie am Wahlsonntag persönlich verhindert oder erkrankt sein, haben Sie die Möglichkeit die Briefwahl zu nutzen.

 

Ihr

Steffen Korell,
Bürgermeister

 

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Mein Wahlaufruf zur Kommunalwahl am 06.03.2016
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Kommunalwahl am 06.03.2016

Am Sonntag, den 06. März 2016, finden in Hessen die Kommunalwahlen statt. Kreis-, Stadt- und Gemeindeparlamente sowie die Ortsbeiräte werden für die kommenden fünf Jahre neu bestimmt. Auch in Gersfeld (Rhön) werden sich die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte neu konstituieren.

 

Informationen und amtliche Mitteilungen rund um das Thema Wahl und wählen erhalten Sie auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) oder auf der Internetseite des hessischen Landeswahlleiters. Hier erhalten Sie insbesondere informationen über das Wahlrecht und wie Sie richtig komulieren und panaschieren.

 

Hier noch ein Video der Stadt Frankfurt a.M., das schnell und verständlich erklärt, wie Sie ihre Stimme richtig abgeben:


Haushaltsrede 2016

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 03.12.2015 habe ich den Haushaltsentwurf für die Stadt Gersfeld (Rhön) und den Entwurf des Wirtschaftsplanenes für den Eigenbetrieb "Stadtwerke Gersfeld" in das Parlament zur Beratung eingebracht. Diese sind nun in den Ausschüssen und Fraktionen zu beraten und sollen in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 28.01.2016 beschlossen werden.


Wie auch im letzten Jahr waren die Haushaltsberatungen im Magistrat wieder sehr intensiv, aber auch konstruktiv. Ich bin froh dem Parlament einen Entwurf vorgelegt zu haben, mit dem das Defizit erneut um fast 400.000,00 € verringert werden konnte!


Exakt wurde das Defizit im Ergebnishaushalt um 397.295,00 € auf nunmehr 398.060,00 € reduziert und es ist geplant im nächsten und den nächsten Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen und langfristig Überschüsse zu erzielen, die zum Abbau der Verschuldung eingesetzt werden können.


Meine Haushaltsrede gibt es hier zum download:

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Haushaltsrede 2016
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Rede Wirtschaftsplan 2016
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Offener Brief an die Gersfelderinnen und Gersfelder zur Außerbetriebnahme des Wellnesbades "Kaskade"

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Veröffentlichung zur Außerbetriebnahme der Kaskade
Offener Brief - Außerbetriebnahme Kaskad
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Haushaltsrede 2015

Am 29.01.2015 habe ich den Entwurf der Haushaltssatzung und des Wirtschaftsplans der Stadtwerke Gersfeld in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

 

Nach intensiven und mühevollen Beratungen freue ich mich und bin stolz einen Haushaltsentwurf vorgelegt zu haben, mit dem das Defizit im Ergebnishaushalt von ca. 1,3 Mio. € auf ca. 795.000 € gesenkt werden konnte.

Nach aktuellen Zahlen sieht es so aus, dass die Stadt Gersfeld bis 2017 einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen kann!!!


Meine Haushaltsrede gibt es hier zum download:

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Haushaltsrede
Meine diesjährige Haushaltsrede
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Resolution der Bürgermeistkreisversammlung Fulda zum KFA 2016
KFA-Resolution-Kreisversammlung-Fulda-Ja
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