Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Gersfelderinnen und Gersfelder,

 

ich werde Ihnen an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen darüber berichten, was meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Magistrat, das Parlament und mich beschäftigt und bewegt.

 

Aktuelle Mitteilungen und Kurzbeiträge über Gersfelder Themen und meine Arbeit finden Sie aber insbesondere auf meinen Facebook Seiten:

 

Steffen Korell - Bürgermeister

 

oder

 

Steffen Korell - privat (login bei Facebook erforderlich)

 

Offizielle Mitteilungen und Informationen aus dem Rathaus, rund um die Verwaltung oder über die städtischen Leistungen, Einrichtungen und Termine erhalten Sie auch auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) oder auf der Facebook Seite unserer Tourist-Information.

 

Bei Fragen, Wünschen oder Anregungen scheuen Sie sich bitte nicht meine Mitarbeiter oder mich auch persönlich, etwa per E-Mail, zu kontaktieren. Wenn auch nicht jede Eingabe umgehend beantwortet oder umgesetzt werden kann, so kann ich Ihnen doch versichern, dass diese jedenfalls bedacht und diskutiert werden wird.

 


Mitarbeiter in der Bauverwaltung gesucht!

Gersfeld erhält das Prädikat "Tourismusort"

Neben dem Prädikat "Heilklimatischer Kurort", welches nur im Stadteil Kernstadt gilt, wurde die Stadt Gersfeld (Rhön) nun, als gesamte Kommune, zum Tourismusort prädikatisiert. Damit ist Gersfeld ab dem 01.09.2020 nicht nur Heilklimatischer Kurort, sondern auch einer von nur elf Tourismusorten in Hessen und der Einzige in der Rhön.

 

Schon zu Beginn des Jahres habe ich durch einen entsprechenden Antrag den Prädikatisierungsprozess initiiert. Dieser Antrag wurde durch den Fachausschuss für Kur-, Erholungs- und Tourismusorte beim Regierungspräsidium Kassel geprüft. Die Entscheidung über die Verleihung des Prädikates lag beim Hessischen Wirtschaftsministerium.

 

Nachdem die Prüfkommission Gersfeld im Frühjahr besucht und einen begeisterten Eindruck gewonnen hat, wurde mir die Anerkennungsurkunde und ein entsprechender Bescheid am Dienstag, 01.09.2020, durch Herrn Horst Wenzel, den für Prädikatisierungsverfahren und Tourismus zuständigen Mitarbieter des RP Kassel, in unserem schönen Schlosspark übergeben.

 

Tourismusorte müssen mehr als doppelt so viele Übernachtungsgäste wie Einwohner aufweisen. Ferner müssen sie sich durch ihre landschaftliche Lage oder durch bedeutende kulturelle Einrichtungen wie Museen und Theater, internationalen Veranstaltungen oder sonstigen bedeutenden Freizeiteinrichtungen von überörtlicher Bedeutung, oder durch geeignete Angebote für Naherholung, von anderen Orten abheben.

 

Anerkannte Tourismusorte haben das Recht, einen zweckgebundenen Tourismusbeitrag zur Pflege ihrer touristischen Infrastruktur zu erheben. Die Details müssen die Kommunen in einer Satzung regeln. Beratungen hierrüber werden in den nächsten Monaten mit den Beherbergungsbetrieben und in den politischen Gremien geführt werden. Mein Ziel ist Gleichbehandlung. Deshalb meine ich, dass die als "Notlösung" eingeführte Tourismusabgabe in Form einer Bettensteuer wieder zurückgenommen und eine einheitliche Abgaben in Form eines Beitrages in allen Gersfelder Stadtteilen eingeführt werden sollte.

 

"Touristische Infrastruktur zu erhalten und auszubauen, nutzt langfristig allen Beteiligten", sagt auch Wirtschaftsminister Al-Wazir. "Zufriedene Gäste kommen wieder, Unternehmen können mit intakter touristischer Infrastruktur und guten Freizeitangeboten werben, und auch für die Einwohner selbst ist ein attraktives Umfeld ein Gewinn. Tourismus hat für die Entwicklung ländlicher Regionen hohe Bedeutung. In Hessen sichert er – in Vollzeitstellen umgerechnet – rund 230.000 Arbeitsplätze. 2019 verbuchte Hessen mit über 35 Mio. Übernachtungen den zehnten Besucherrekord in Folge."

 

Im Besonderen danke ich unseren tollen Betrieben, die mit viel Hingabe und Einsatz eine hohe Zahl an Tages- und Übernachtungsgäste zufrieden stellen. Ich hoffe, dass der derzeit hohe Besucheranstrom anhält und die Übernachtungszahlen und damit die touristische Wertschöpfung in Gersfeld und der Rhön noch weiter steigen.

 

Hier die Pressemitteilung des Landes Hessen

 

Information der Stadtwerke Gersfeld zur Sanierung des Hochbehälters Gersfeld - Hochzone

Sie haben einen Chlorgeruch bei der Nutzung des Trinkwassers festgestellt? Wir informieren Sie über den Hintergrund:

 

Das Wasserwerk „Gersfeld-Hochzone“ wird derzeit grundlegend saniert. Aus Anlass dieser Arbeiten musste auch die UV-Desinfektionsanlage, mit der das Rohwasser entkeimt wird, abgeschaltet werden. Diese wird durch eine neue, moderne, Anlage ersetzt. Zusätzlich wird eine Ultrafiltrationsanlage installiert werden.

 

Um die Keimfreiheit des Trinkwassers auch während der Bauarbeiten gewährleisten zu können, musste die Chlorkonzentration im Trinkwasser leicht, innerhalb der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung, angehoben werden. Dies ist gesundheitlich unbedenklich und betrifft das Versorgungsgebiet Gersfeld-Kernstadt sowie die mit diesem verbundenen Stadtteile Maiersbach, Rengersfeld, Rommers, Mosbach und Rodenbach (Bereich Sparbrod).

 

Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten und der Neuerrichtung der Wasseraufbereitungstechnik wird auf die Chlorung des Trinkwassers verzichtet werden können.

 

Die Bauarbeiten schreiten planmäßig voran. Die bauliche Sanierung des Wasserwerks „Gersfeld – Hochzone“ wird voraussichtlich Ende des Jahres 2020 abgeschlossen sein. Die technische Ausrüstung (Ultrafiltrationsanlage, UV-Desinfektionsanlage, Verrohrung, Steuerungs- und Fernwirktechnik) soll bis Juni 2021 installiert werden.

 

Derzeit sind die beiden Wasserkammern teilweise freigelegt. Abdichtungs- und Dämmarbeiten werden durchgeführt. Das Technikgebäude erhält ein neues Dach. Im Innenbereich des Hochbehälters wird eine der Wasserkammern für die alsbald folgenden Sandstrahl- und Beschichtungsarbeiten vorbereitet. Rohrleitungen zur Anbindung der Wasserkammern sowie der Wasseraufbereitungstechnik wurden verändert.

 

Für die Sanierungen des Wasserwerkes „Gersfeld Hochzone“ sind Kosten in Höhe eines Betrages von ca. 1,2 Mio. € zu erwarten.

 

Neben dieser Maßnahme werden derzeit auch der Hochbehälter Wasserkuppe sowie das Wasserwerk „AGHD“ im Rommerser Grund saniert. Dies sind die wesentlichen Maßnahmen des Wasserbauprogramms und für die Versorgungssicherheit von zentraler Bedeutung.

 

Alle diese Maßnahmen sind dringend erforderlich, mit dem Gesundheitsamt Fulda abgestimmt, liegen im Zeitplan und im Kostenrahmen.

 

gez. Dr. Steffen Korell

Bürgermeister und Vorsitzender der Betriebskommission der Stadtwerke Gersfeld (Rhön)

 

Sachstand Kinderkrippenbau in der Danziger Straße

Die Planung und der Bau der Kinderkrippe liegen voll im Zeitplan. Die Planungen waren kompliziert, liefen aber reibungslos und sind seit einger Zeit abgeschlossen. Heute findet die Submission statt, sodass wir alsbald Aufträge vergeben können. Die ersten Arbeiten (Erdbau, Bodenplatte etc.) sollen im Herbst beginnen.

 

Foto: Fuldaer Zeitung vom 22.07.2020

Das Freibad Gersfeld öffnet am 22.06.2020

Die Stadt Gersfeld (Rhön) freut sich mitteilen zu können, dass das Freibad Gersfeld am 22.06.2020 wieder eröffnen wird. Das Schwimmen in unserem schönen Freibad wird damit schon sehr bald wieder möglich sein. Das Freibad in Dalherda bleibt, insbesondere auch aufgrund technischer Probleme - eines Rohbruchs in der Zuleitung und wegen anstehender Sanierungsarbeiten - in Absprache mit dem Verein zur Förderung des Schwimmbades Dalherda in der Saison 2020 geschlossen. 

 

Aufgrund der noch nicht überwundenen Gefährdungslage durch das SARS-CoV-2-Virus wird auf Reinigung, Desinfektion, Hygiene und Infektionsprävention ein besonderer Wert gelegt werden. Es wurde ein Hygienekonzept erstellt, welches dem Badebetrieb zugrunde liegen wird. Dies sieht einige notwendige Einschränkungen des „normalen“ Badebetriebes vor, u.a.:

  • Es dürfen sich maximal 200 Personen gleichzeitig im Bad aufhalten,
  • es dürfen sich maximal 60 Personen gleichzeitig im Schwimmbecken aufhalten,
  • das Schwimmbecken wird durch Leinen in drei Bereiche unterteilt werden, die für das Schwimmen genutzt werden können,
  • die Liegewiese wird nur zum Teil geöffnet werden,
  • die Sprunganlagen, die Rutschbahn und das Kinder- / Planschbecken bleibt geschlossen,
  • der Warmumkleidebereich und die Duschen bleiben geschlossen. Eine Körperreinigung vor und nach dem Schwimmen ist mittels der Kaltbrause im Außenbereich durchzuführen,
  • das Bad wird von 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr und von 14:30 Uhr bis 19:30 Uhr geöffnet sein. In der Zeit von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr haben alle Badegäste das Bad zu verlassen, damit notwendige Desinfektions- und Reinigungsarbeiten durchgeführt werden können,
  • an der Kasse werden Namen und Kontaktdaten der Badegäste aufgenommen, um im Bedarfsfall Infektionswege nachvollziehen und melden zu können,
  • Es gelten die allgemeinen Hygieneempfehlungen, insbesondere das Abstands- und (Hand-) Hygienegebot.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen.

Um das Infektionsrisiko gering zu halten, werden alle Badegäste dringend gebeten sich rücksichtsvoll und umsichtig zu verhalten, auf Abstände zueinander, Hygiene, Aushänge vor Ort zu achten und diese, wie auch die Anweisungen der Aufsichtspersonen, zu befolgen.

 

Die oben beschriebenen Einschränkungen gelten bis auf Weiteres und werden bei einer Veränderung der Gefährdungslage angepasst oder aufgehoben werden.

Aus der Rhön-Academie Schwarzerden wird das Mehrgenerationenprojekt Zukunftsdorf Sonnerden

Aus der Rhön-Akademie Schwarzerden wird das Mehrgenerationenprojekt "Zukunftsdorf Sonnerden". Ein tolles Projekt - Gemeinsam Leben und Arbeiten in der Rhön - für Gersfeld und die Rhön, welches ich gerne interessiert und intensiv begleite / begleitet habe. Ich wünsche dem Projekt viel Erfolg.

 

Informationen gibt es hier:

 

https://www.sonnerden.de/

 

https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/sonnerden-plant-bullerbue-in-der-rhoen-mehrgenerationenprojekt-90003732.html

 

https://osthessen-news.de/n11634576/medischulen-ziehen-nach-fulda-sonnerden-wird-mehrgenerationen-dorf.html

Vandalismus am Kleinfußballfeld am Dammel

Das Kleinfußballfeld am Schulzentrum Gersfeld, am Dammel, wird sowohl von den Schulen als auch von der SKG Gersfeld genutzt und steht zudem allen Bürgerinnen und Bürgern als Spiel- und Freizeitfläche zur Verfügung. Leider kommt es immer wieder zu mutwillig verursachten Schäden an der Anlage. So wurden etwa die Tornetze schon mehrfach zerschnitten oder auch entfernt. Die Stadt Gersfeld, die SKG Gersfeld und die Anne-Frank-Schule müssen so immer wieder notwendige Pflege- und Reparaturarbeiten übernehmen.

 

Nun hat es erneut einen unfassbaren Vorfall von Vandalismus großen Ausmaßes an der Anlage gegeben: In den Tagen vor dem 04. Juni 2020 wurde der Belag an beiden Torbereichen zerschnitten und z.T. auch entfernt.

 

Die Anlage ist so nicht mehr nutzbar und muss aufwendig und teuer repariert werden. Schülerinnen und Schüler, Fußballerinnen und Fußballer und alle Bürgerinnen und Bürger, die die Anlage oft und gerne genutzen, müssen nun durch das idiotische Verhalten Einzelner leiden!

 

Strafanzeige wurde erstattet. Nach den Tätern wird gesucht. Um sachdienliche Hinweise an die Polizei, die Stadt Gersfeld (Rhön), die SKG Gersfeld oder die Anne-Frank-Schule wird gebeten!

 

Außerdem suchen wir nach Lösungen, wie das Kleinfußballfeld weiterhin für jedermann zugänglich gehalten und öffentlich genutzt werden kann. Wer Ideen hat, mag sich ebenfalls gerne melden.

 

Neue Mitbewohner im Wildpark Gersfeld - Tarpan-Pferde

Heute sind im Wildpark Gersfeld neue Mitbewohner eingezogen: Tarpan-Pferde!

 

Tarpane sind europäische Wildpferde. Die Rasse wurde im 17. und 18. Jhdt. ausgerottet und seit einiger Zeit rückgezüchtet.

 

Jetzt ist sind diese wilden Ur-Pferdchen (einjährige Studfohlen) auch in unserem Wildpark zu sehen, der damit wieder um eine Attraktion reicher geworden ist 😀🐴🐎😍

Sanierung des Hochbehälters Wasserkuppe

Die Stadt Gersfeld investiert kontinuierlich in die Qualität und Versorgungssicherheit der Trink- und Löschwasserversorgung. Derzeit läuft unter anderem die Sanierung des höchsten Hochbehälters im Lande Hessen, direkt neben dem Radom auf der Wasserkuppe.

Auswirkungen der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen auf die Finanzen der Stadt Gersfeld (Rhön)

In der heutigen (12.05.2020) Ausgabe berichtet die Fuldaer Zeitung über die Auswirkungen der Corona-Bekämpfungsmaßnahmen auf die Finanzen der Stadt Gersfeld (Rhön), die im Rahmen der letzten Stadtverordnetenversammlung am 07.05.2020 skizziert habe.

 

Es kann derzeit und wohl auch in der nächsten Zeit noch niemand sicher sagen, wie sich die Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Lage der Unternehmen, der Privathaushalte und damit auch auf die Einnahmen des Staates und der Kommunen auswirken wird. Hier kann man derzeit nur schätzen und nicht mit der nötigen Genauigkeit planen. 

 

Wir gehen derzeit davon aus, dass der Stadt Gersfeld in 2020 Einnahmen von zwei bis drei Mio. Euro fehlen werden, wenn Land oder Bund uns finanziell nicht unterstützen.

Wichtig ist aber vor allem, dass "die öffentliche Hand" die Wirtschaft effektiv unterstützt, Impulse gibt und hilft wo sie kann und darf, denn der Staat und die Kommunen sind in ihrer Existenz nicht gefährdet. Die Unternehmen, Unternehmensinhaber und deren Beschäftigte sind es.

Auch unsere Verwaltung machte und macht derzeit nicht viel anderes als sich hiermit zu befassen. So wurden und werden auch diverse Erleichterungen durchgesetzt, Kindergartenbeiträge ausgesetzt, Abgabenzahlungen gestunden u.dgl.m.

 

Foto: Fuldaer Zeitung, 12.05.2020

Bürgermeisterwahl auf März 2021 verschoben

Am 24.05.2020 sollte in Gersfeld die Bürgermeisterwahl, meine Wiederwahl, stattfinden. Aufgrund eines gesetzlichen Verbotes des Landes Hessen durften während der Corona-Krise keine Wahlen und so auch die Bürgermeisterwahl in Gersfeld nicht stattfinden. Die Stadtverordnetenversammlung hatte den Wahltermin aufzuheben und einen neuen zu bestimmen. Dies ist am vergangenen Donnerstag geschehen:

 

Der neue Wahltermin wurde auf den Tag der nächsten Kommunalwahl in Hessen, die im März 2021 stattfinden werden, verschoben. Wahrscheinlich wird dies der 14.03.2021 sein.

 

Nach dem regulären Ende meiner ersten, sechsjährigen, Amtszeit am 10.09.2020, werde ich die Amtsgeschäftige bis zur Wahl im März 2021 gem. § 41 der Hessischen Gemeindeordnung weiterführen.

 

Bitte den Termin schon jetzt vormerken, zur Wahl gehen, das Kreuzchen bei "Ja" machen und Freunde, Familienmitglieder und Bekannte motivieren dies auch zu tun :-)

 

Bester Haushalt seit Einführung seit 2009 beschlossen

Am vergangenen Donnerstag hat die Stadtverordnetenversammlung den besten Haushalt seit Einführung des doppischen Haushaltsrechts, seit 2009, beschlossen. Fast noch mehr freut es mich, dass es auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, dass sich alle fünf Fraktionen, unter Einbeziehung der Verwaltung und mir, auf einen gemeinsamen Antrag zu diesem Haushalt geeinigt haben. Das war in der Gersfelder Politik früher mal sehr anders und es lag / liegt mir sehr am Herzen, dass sich dies veränderte und so bleibt.

 

Der Haushalt sollte bereits im März beschlossen werden, was aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht getan wurde und bedauerlicherweise ist dieser Haushalt nicht viel wert: Die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen werden sich auch massiv auf die Finanzen der Kommunen auswirken. Einnahmen werden in erheblichem Maße wegbrechen, sodass wir auch die Ausgaben auf das Nötigste reduzieren und den Gürtel - und dies wohl auch noch in den nächsten Jahren - noch enger schnallen müssen. Ein Nachtragshaushalt wird kommen.

 

Es kann derzeit und wohl auch in der nächsten Zeit noch niemand sicher sagen, wie sich die Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Lage der Unternehmen, der Privathaushalte und damit auch auf die Einnahmen des Staates und der Kommunen auswirken wird. Hier kann man derzeit nur schätzen und nicht mit der nötigen Genauigkeit planen. 

 

Wir gehen davon aus, dass der Stadt Gersfeld in 2020 Einnahmen von zwei bis drei Mio. Euro fehlen werden, wenn Land oder Bund nicht unterstützen.

Wichtig ist, dass "die öffentliche Hand" die Wirtschaft effektiv unterstützt, Impulse gibt und hilft wo sie kann und darf, denn die Kommunen sind in ihrer Existenz nicht gefährdet. Die Unternehmen, Unternehmensinhaber und deren Beschäftigte sind es.

Auch unsere Verwaltung machte und macht derzeit nicht viel anderes als sich hiermit zu befassen. So wurden und werden auch diverse Erleichterungen durchgesetzt, Kindergartenbeiträge ausgesetzt, Abgabenzahlungen gestunden u.dgl.m.

Nächste Lockerungen: Wiedereröffnung des Wildparkes, der Spielplätze und der Bücherei

Mit der jüngsten Verodnungslage konnten heute, am 04. Mai, weitere städtische Einrichtungen wie die Spielplätze und unser Wildpark wieder eröffnen. Die Allgemeinen Ge- und Verbote bzw. die Hygieneempfehlungen des Robert-Koch-Institutes, insbesondere das Abstands- und Händewaschgebot gelten aber weiterhin und ganz besonderes auch hier.

 

Im Bereich des Wildparkeingangs kann es, da auch in der Warteschlange Abstände gewahrt werden müssen, zu Wartezeiten kommen. Auf Hygiene und Desinfektionsmaßnahmen wird besonderen Wert gelegt. Die Fütterungen von Tieren ist noch nicht möglich, da noch nicht klar ist, ob / wie sich das Virus auch auf Tiere übertragen kann.

Die Wildparkgaststätte darf nur Speisen und Getränke nach Bestellung herausgeben, die nicht im Bereich der Gaststätte verzehrt werden dürfen.

 

Auch unsere schöne Bücherei wird am 08. Mai unter Auflagen wieder eröffnen (siehe Bild).

 

Bleibt gesund!

Wiedereröffnung des Wertstoffhofes unter Auflagen

Am nächsten Mittwoch, 29.04. 2020, können wir den Wertstoffhof in der Schachener Straße unter Auflagen wieder eröffnen.

 

Ich bitte sehr um Rücksicht und Nachsicht, falls es zu Wartezeiten kommt und um die Einhaltung des Abstandsgebotes!

Ab 27.04.2020 Maskenpflicht in Hessen

Ab kommenden Montag, 27.04.2020, gilt in Hessen, an manchen Orten, eine Maskenpflicht.

 

In Gersfeld gibt es (selbstgenähte) Masken über den Verein Miteinander-Füreinander, im Büro am Marktplatz und in der Guten Stube.

 

Die Apotheke Marbaise bietet FFP2-Masken und Mund-Nasen-Schutzmasken zum Kauf an.

 

Beibt gesund!

Interview im Deutschlandfunk zur Verschiebung der Wahlen und den finanziellen Folgen der Corona-Krise

Der Deutschlandfunk hat mich zur Verschiebung der Bürgermeisterwahlen und zu den finanziellen Folgen der Corona-Krise für die Kommunen interviewt. Hier der Link zur Mediathek zum nachhören. Beitrag "Deutschland Heute" vom 07.04., 14:22 Uhr

Bürgerbrief zur Corona-Krise

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

es sind besondere Zeiten, die wir gerade erleben. Das Corona-Virus hat uns alle „im Griff“. Es beschäftigt uns fast rund um die Uhr und viele von uns, auch unsere Verwaltung und mich, zu 100 Prozent. Unser Alltag, unser Leben hat sich seit einigen Tagen sehr verändert: Durch die Bundes- und die Landesregierungen wurden Maßnahmen angeordnet, die noch vor kurzer Zeit in unserem Land kaum denkbar erschienen. Maßnahmen, die wesentliche Grundrechte und damit unseren Alltag massiv einschränken, und die in unserer pluralistischen, freiheitlichen Gesellschaftsordnung aus gutem Grund auf ganz besondere Krisen beschränkt sein müssen.

 

Aber, meine sehr geehrten Damen und Herren, leider haben wir derzeit eine solche Situation und es ist zu befürchten, dass wir uns erst am Anfang einer Epidemie befinden, dass die Zahl der mit dem Corona-Virus Infizierten weiter exponentiell steigen wird und dass damit auch die Anzahl der schweren Verläufe und mit diesen auch die Todeszahlen weiter zunehmen werden.

 

Es ist Zeit zu handeln! Es spielt nun keine Rolle wie man zu „der Politik“, „der Regierung“ oder „der Kanzlerin“ steht. Die Botschaften, die diese und alle Entscheider gerade senden und die Maßnahmen, die zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen wurden oder durch das Robert-Koch-Institut als Empfehlung ausgesprochen werden, sind wichtig und gehen uns alle an!

 

Jeder von uns muss diese Situation als seine Herausforderung und Aufgabe verstehen, sich an diese halten und das ihm / ihr Mögliche tun, um sich und andere zu schützen. Es kommt derzeit auf eine sehr deutsche Tugend an: Disziplin. Nur so, nur dann werden wir die Auswirkungen des Corona-Virus halbwegs geordnet meistern können!

 

Zwar ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass ein gesunder, fitter junger Mensch nur ein „Halskratzen“ verspürt oder Erkältungssymptome zeigen wird und eine Corona-Infektion schadlos überstehen kann. Aber auch bei jungen, fitten Menschen sind schon schwerere Krankheitsverläufe bekannt geworden. Ganz besonders sind es aber ältere und vorerkrankte Menschen, bei denen eine Corona-Infektion massive Probleme und lebensbedrohliche Verläufe hervorrufen kann. Ein Medikament oder einen Impfstoff gibt es, anders als etwa bei der Grippe, gegen das Corona-Virus (noch) nicht.

 

Diese Menschen sind, um zu überleben, auf eine intensive medizinische Versorgung, insbesondere eine künstliche Beatmung, angewiesen. Wenn diese nicht oder nicht mehr, etwa weil die Kapazitäten des Gesundheitswesens überlastet sind, zur Verfügung gestellt werden kann, schwinden die Überlebenschancen erheblich. So ist es etwa in Italien und Spanien, wo an einzelnen Tagen mehrere hundert, gar bis zu tausend, Tote zu verzeichnen waren. Erschreckende Zahlen!

 

Ein wenig beruhigen mag zwar, dass die Bundesrepublik Deutschland über eines der besten, wenn nicht das beste, Gesundheitswesen der Welt verfügt. Dies gilt sowohl für die Qualität als auch für die Quantität der medizinischen Versorgung. So stehen in unserem Land ca. 28.000 Intensivbetten und ca. 20.000 Beatmungsgeräte zur Verfügung. Deutlich mehr, als in Italien, dass nur über ca. 5200 Intensivbetten verfügt, und auch mehr als in der bevölkerungsreichen Volksrepublik China und in den meisten anderen Staaten der Erde. Im Landkreis Fulda gibt es 80 Intensivbetten bzw. solche, die eine Beatmung ermöglichen. Eine hohe Zahl. Trotzdem, auch unsere Kapazitäten sind endlich!

 

Insbesondere, da nicht alle diese Betten für Corona-Patienten verfügbar sind. Gehen Sie von einer Belegung von bis zu 80 Prozent durch Intensivpatienten ohne Corona-Infektion aus. Verunfallte, Schlaganfälle, Herzinfarkte usw., die es auch weiterhin gibt und die dringend und intensiv behandelt werden müssen. Derzeit werden alle nicht dringenden Operationen verschoben, sodass wohl bis zu 50 Prozent dieser Betten freigemacht werden können.

 

Wenn man nun von einer Quote von fünf Prozent der Infizierten ausgeht, die beatmungspflichtig werden, lässt sich leicht errechnen, wie viele Neuinfizierte unser Gesundheitssystem maximal aushalten kann. Es wären ca. 40.000 pro Tag. Ohne Gegenmaßnahmen wäre von einem täglichen Anstieg der Neuinfektionen von 25 bis 33 Prozent auszugehen, sodass diese Zahl binnen weniger Tage erreicht wäre!

 

Führt man sich diese Zahlen vor Augen, so wird klar, wie schnell ein Kollaps unseres Gesundheitswesens eintreten kann und dass Verhältnisse wie derzeit in Italien auch für uns kein unrealistisches Szenario sind.

 

So kann Vielen auch das beste Gesundheitssystem nicht mehr helfen, wenn sich die Bevölkerung nicht aktiv an der Bekämpfung des Corona-Virus beteiligt. Tun Sie dies!

 

Denn wenn es zu einem exponentiellen Anstieg der Fälle, insbesondere der Schweren, kommt und diese in großer Anzahl auf endliche Behandlungskapazitäten treffen, müssen medizinische Hilfeleistungen priorisiert werden. Ärzte sind gezwungen zu entscheiden, wer eine überlebensnotwenidge Behandlung erhält und wer nicht. Dies kann dazu führen, dass vielen Bedürftigen keine adäquate Behandlung, wie eine überlebensnotwendige Beatmung, mehr zugeführt werden kann. Ein schreckliches Szenario und eine der bittersten Pflichten für jeden Arzt!

 

Darum ist es so ungemein wichtig die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren. Der Wissenschaft ist Zeit zu gewinnen und die medizinischen Kapazitäten in den Krankenhäusern sind zu schonen. Ein Massenanfall von Infizierten und schwer Erkrankten muss verhindert werden. Nur so können so viele wie möglich behandelt und vor dem Tode bewahrt werden!

 

Ich fordere Sie daher auf und bitte Sie im Interesse ihrer und unser aller Gesundheit inständig: Befolgen Sie die Maßnahmen und Ratschläge der Verantwortlichen und Wissenschaftler! Reduzieren Sie die Kontakte zu ihren Mitmenschen erheblich, halten Sie großzügig Abstand zueinander, befolgen Sie die Hygieneempfehlungen, bleiben Sie wenn möglich zu Hause und informieren Sie sich aus seriösen Quellen.

 

Übrigens: Vorbereitet sein und eine gewisse Vorratshaltung sind sinnvoll! So war es schon immer. Auch in meinem Haushalt gibt es eine „Notfallkiste“. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt zu diesen Themen regelmäßig Publikationen wie Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen heraus und hält auch auf seiner Homepage Informationen hierzu bereit (https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/VorsorgefuerdenKat-fall_node.html ). Diese sind für jeden von uns wichtig und sollten beherzigt werden. „Hamsterkäufe“ und übertriebenes Horten, etwa von Toilettenpapier, oder Lebensmitteln sind aber nicht nur unnötig - unsere Versorgung ist gesichert - sondern egoistisch und nehmen denen, die tatsächlich bedürftig sind, im Zweifel wichtige Ressourcen weg.

 

Aktuelle Informationen aus erster Hand erhalten Sie auf den Seiten des

 

- Robert-Koch-Institutes (https://www.rki.de/),

- der Bundesregierung (https://www.bundesregierung.de/),

- der hessischen Landesregierung (https://www.hessen.de/),

- des Landkreises Fulda (https://www.landkreis-fulda.de/),

- der Stadt Gersfeld (https://www.gersfeld.de/)

- und auf meiner Homepage (https://www.steffen-korell.de/)

 

Hochwertige Informationen per Push-Nachricht erhalten sie über Apps des Landes Hessen „hessenWARN“ und des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz „NINA“ auf ihr Smartphone.

 

Meine Damen und Herren, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, jeder von uns hat derzeit große Sorgen und es stellen sich viele Fragen. Wir alle müssen mir der Unsicherheit dieser dynamischen Lage und mit Ängsten umgehen und werden vor große Herausforderungen gestellt. Wenn es auch manchmal schwer fällt: Angst, Panik, Emotion und Meinung sind schlechte Berater und dürfen nicht die Leitlinien des Handelns sein!

 

Gerade in Zeiten wie diesen gilt es sich auf das Wesentliche zu besinnen, zusammen zu stehen, besonnen und rational zu bleiben, auf die Wissenschaft und die Entscheider zu vertrauen und in seinem Wirkungs- und Verantwortungsbereich umsichtig und verantwortungsvoll zu handeln.

 

Natürlich frage auch ich mich jeden Tag aufs Neue, was werden wird: Wird es meiner hochschwangeren Frau, meiner Tochter, meinen Eltern und Schwiegereltern gut ergehen? Kann ich die baldige Geburt meines zweiten Kindes im Kreissaal miterleben oder muss ich aus Sicherheitsgründen „draußen bleiben“? Was muss und kann ich zum Schutz meiner Familie, der mir unterstehenden ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr und meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Bevölkerung generell noch tun? Wann und wie kann die eigentlich für den 24. Mai vorgesehenen Bürgermeisterwahl stattfinden? Was bedeutet diese Krise für unser Gemeinwesen, für die Wirtschaft und das Zusammenleben in unserer Stadt? Für die Stadtverwaltung und ihre Finanzausstattung?

 

Neben den gesundheitlichen Auswirkungen sind auch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie bzw. der Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung erheblich. Unsere Wirtschaft steigt aus voller Fahrt auf die Bremse und schaltet in den Rückwärtsgang. Eine harte Zeit für die vielen gesunden Betriebe, deren fleißige und rechtschaffende Inhaber und die Selbstständigen, denen derzeit die Einnahmen wegbrechen und die um ihre Existenz bangen. Ich bin froh, dass der Staat umfassende Hilfen angekündigt hat und diese unbürokratisch und schnell zur Verfügung stellen will. Ich bange mit Ihnen, dass die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Krise, für die Betriebe und deren Mitarbeiter,

verkraftbar bleiben. Lassen Sie sich, liebe Geschäfts- und Gewerbetreibende, nicht entmutigen, bleiben Sie standhaft, tatkräftig und hoffnungsvoll!

 

Trotz der umfassenden Beschränkungen können wir Einiges tun. Etwa bei Letzterem: Wenn es Ihnen möglich ist, unterstützen Sie sich gegenseitig. Helfen Sie sich und unseren heimischen Betrieben. Kaufen Sie lokal. Nutzen Sie Abhol- und Lieferangebote wo sie noch möglich sind oder kaufen Sie Gutscheine!

 

Viele Haupt- und Ehrenamtlich setzen sich für uns ein. Sie arbeiten hart und professionell an der Bewältigung der Krise. Medizinisches Personal, die Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes und der Freiwilligen Feuerwehren, Erzieherinnen und Lehrkörper in Notbetreuungseinrichtungen, alle, die in kritischen Infrastrukturen und systemrelevanten Berufen beschäftigt sind, die auch mir, als örtlich zuständige Ordnungsbehörde, helfen, diese außergewöhnliche Situation zu bewältigen.

 

Als beorderter Reservist der Bundeswehr, der als „Spezialist für Zivil-Militärische-Zusammenarbeit“ eingesetzt und so auch für den Katastrophenschutz zuständig ist, sei mir der Hinweis gestattet, dass auch die Bundeswehr eine nicht unerhebliche Rolle in Lagen wie dieser spielt: Sie beteiligt sich, im Rahmen der Amtshilfe, hinter den Kulissen bereits jetzt sehr aktiv: Die Bundeswehrkrankenhäuser leisten ihren Beitrag (übrigens behandeln diese auch in "normalen" Zeiten fast 60 Prozent rein "zivil"), die Sanität ist umfassend eingebunden, Beatmungsgeräte und anderes medizinisches Material aus den Auslandseinsätzen wurde nach Deutschland gezogen, medizinische

Schutzausrüstung, Feldbetten usw. werden zur Verfügung gestellt, Logistikkapazitäten stehen bereit und unzählige Reservisten mit medizinischem Hintergrund sind mobilisiert.

 

Vielen vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer und an alle, die in Situationen wie dieser, im Großen wie im Kleinen, für andere handeln und Verantwortung übernehmen!

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Situationen wie diese erinnern uns daran, was im Leben wirklich wichtig ist. Dinge die gestern noch dringend erledigt werden mussten, die uns gestresst haben, sind in den Hintergrund getreten. Die Prioritäten haben sich verschoben. Familien stehen enger zusammen und ich freue mich über die unzähligen Hilfsangebote, die mich erreichen und die ich jeden Tag wahrnehme, etwa die diversen Angebote für andere, etwa Ältere und Quarantänisierte, einzukaufen.

 

Ich bin mir absolut sicher, dass wir auch diese einmalige Situation bestehen werden und dass wir als Gesellschaft gestärkt aus ihr hervorgehen können. Gemeinsam, sehr geehrte Damen und Herren, werden wir diese Situation bestehen!

 

Sehr geehrte Damen und Herren, wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben oder wenn Sie meinen, dass wir Ihnen behilflich sein können, dass ich Ihnen behilflich sein kann, scheunen Sie sich bitte nicht, meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder mich (auch mobil und per WhatsApp unter der 0172 / 9656542) zu kontaktieren.

 

Stehen Sie zusammen, bleiben Sie gesund und hoffnungsvoll!

 

Ihr / Euer

 

Dr. Steffen Korell,

Bürgermeister

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Mein zweiter Bürgerbrief zur Corona-Krise
Bürgerbrief Corona 20200325.pdf
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Bekämpfung des Corona-Virus - Sachstandsmitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

zur Eindämmung der Coronakrise gibt es weitere Beschlüsse des Bundes und der Länder. Vor allem der Kontakt zu Mitmenschen wird eingeschränkt, nicht mehr als eine Person. Bitte halten Sie bei jedem Kontakt einen Abstand von min. 1,5 Metern ein.

 

Ich bitte Sie und Euch DRINGEND, sich an diese Maßnahmen zu halten. Polizei und Ordnungsbehörden werden kontrollieren.

 

Dies ist keine Ausgangssperre, die aber bei Nichteinhaltung unvermeidlich wird.

 

Die letzte Verordnung zur Beschränkung sozialer Kontakte vom 22.03.2020 finden Sie unten zum Download.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, wir werden diese Krise gemeinsam meistern! Aber wir alle sind gefordert. Jeder muss diese außergewöhnliche Situation als seine Aufgabe verstehen und, durch das Einhalten der Ver- und Gebote und der der empfohlenen Schutzmaßnahmen, daran mitwirken die Infektionsketten zu unterbrechen.

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr / Euer


Dr. Steffen Korell

Bürgermeister

 

 

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verordnung_zur_beschraenkung_sozialer_ko
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Bekämpfung des Corona-Virus - Sachstandsmitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

am gestrigen Abend hat die Hessische Landesregierung weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus beschlossen. Insbesondere:

 

- Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen sind verboten

- Vollständige Schließung der gastronomischen Betriebe ab dem 21.03.2020 um 12:00 Uhr

- Anpassung der Berufsgruppen mit Anspruch auf Kinderbetreuung trotz Schließung der Kitas

 

Die Änderungsverordnung vom 20.03.2020 finden Sie unten zum Download.

 

Ich bitte Sie und fordere Sie auf diese Ge- und Verbote im Sinne ihrer und unser aller Gesundheit einzuhalten. Unser Ordnungsamt und die Polizei wird dieses kontrollieren.

 

Die derzeitige Lage ist für uns alle sehr schwer, auch für die heimische Wirtschaft und Gastronomie. Unterstützen Sie diese. Kaufen Sie regional und nutzen Sie nach Möglichkeit die (Liefer-) Angebote unserer Geschäfte und gastronomischen Betriebe.

 

Bei Fragen oder Anmerkungen stehen meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder stehe ich (0172 / 9656542 - auch WhatsApp) Ihnen gerne wie gewohnt zur Verfügung!

 

Achten Sie auf sich und ihre Lieben. Bleiben Sie gesund!

 

Download
Anpassungsverordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus vom 20.03.2020
anpassungsverordnung_20.3.pdf
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Bekämpfung des Corona-Virus - Sachstandsmitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 folgende
Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart. Die entsprechende Verordnung findet sich unten zum Download. Diese, auf Grundlage des § 32 IfSG erlassene, Verordnung ist unmittelbar geltendes Recht. Für die Einrichtungen der Stadt Gersfeld (Rhön) bedeutet dies die  Schließung der Bürgerhäuser, des Wildparkes, der Bücherei und des Jugendtreffs sowie die Sperrung der Spielplätze. Außerdem wurde der Publikumsverkehr im Rathaus und den Außenstellen der Verwaltung eingeschränkt.

 

I. Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt
werden.


Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.


Alle Einrichtungen des Gesundheitswesen bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen
geöffnet.

 

II. Für den Publikumsverkehr zu schließen sind
- Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
- Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen
- Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
- Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
- der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern,
Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
- alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
- Spielplätze.


III. Zu verbieten sind
- Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
- Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer
Glaubensgemeinschaften.

 

IV. Zu erlassen sind
- Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (zB Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
- in den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
- Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und -hinweise
- Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu
touristischen Zwecken genutzt werden können,
- Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.

 

 

Download
Vierte Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus
2020-03-17_vierte_vo_bekaempfung_corona_
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Bürgerinformation zum Coronavirus

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

bitte die unten zum Download verfügbare Bürgerinformation zum Coronavirus beachten!

 

Bleiben Sie gesund!

 

Ihr

Dr. Steffen Korell,

Bürgermeister

 

 

Download
Bürgerinformation zum Coronavirus, 14.03.2020
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Naturschutz und Förderung der Biodiversität in der Stadt Gersfeld (Rhön)

Schon gewusst? Die Stadt Gersfeld (Rhön) bemüht sich aktiv um den Naturschutz und die Förderung der Biodiversität.

 

So nimmt die Stadt etwa an dem LIFE-Projekt „Hessische Rhön – Berggrünland, Hutungen und ihre Vögel" (https://www.biosphaerenreservat-rhoen.de/natur/projekte-im-bereich-natur/life-projekt/) teil. Die Rhön ist berühmt für ihre artenreichen Bergwiesen. Insbesondere die botanische Ausstattung ist für deutsche Mittelgebirge außergewöhnlich. Die Rhön verfügt über die größten Borstgrasrasen-Biotope außerhalb der Alpen. Im Bereich der Rhön treffen wärmeliebende südliche Pflanzengesellschaften auf nordische Arten. Diesen außergewöhnlichen botanischen Schatz, der Lebensraum für viele seltene Tiere ist, gilt es zu schützen. So hat sich die Stadt Gersfeld (Rhön) verpflichtet, in ihrem Eigentum befindliche Flächen, etwa in der Gemarkung Mosbach oder am Simmelsberg, einem besonderen Pflegekonzept zu unterwerfen, welches dem Erhalt dieser biologischen Vielfalt dient und diese Verpflichtung im Falle der Verpachtung an die Pächter weiter zu geben.

 

Generell ist es so, dass die Pachtverträge, die die Stadt Gersfeld (Rhön), vorrangig mit einheimischen Landwirten, schließt, Auflagen über eine naturschützende Bewirtschaftung enthalten, etwa mit Ziel sensible Uferbereiche besonders zu schützen oder Blühstreifen zu belassen, die als „Bienenweide“ und damit dem Schutz von Insekten dienen.

 

Öffentlichen Flächen, etwa Straßenbanketten oder auch der obere Teil des Schlossparks, werden mit Wildkrautsamen angesäht und diese werden, für Bienen und Insekten, erst nach der Blüte gemäht.

 

Die Stadt Gersfeld ist diesbzegüglich auch in anderen Bereichen innovativ und Vorreiter:

 

So war eine der ersten Weisungen, die ich 2014 gegenüber unserem Bauhof erteilt habe, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) auf den Einsatz von chemischen Substanzen zur Unkrautbekämpfung, etwa Glyphosat, komplett verzichtet!

 

Der Bauhof der Stadt Gersfeld bekämpft Unkräuter schon seit vielen Jahren rein mechanisch oder thermisch, etwa mittels eines inovativen Heißwassersystems (die Unkräuter werden mittels eines Dampfstrahlers mit heißem, reinen, Wasser besprüht; dadurch platzen ihre Zellen auf und sie gehen ein).

Auch chemische Pflanzenschutzmittel setzen wir nicht ein, sondern verwenden natürliche Produkte. Etwa ein Mittel auf Lehmbasis gegen Pilzbefall an Bäumen.

 

Auch die Motorwerkzeuge des Bauhofs, wie Rasenmäher, Laubbläser, Sägen, werden nach und nach gegen, auch leisere, Akkugeräte ersetzt.

 

Acura Rhön-Klinik stellt neuen Chefarzt und neue Fachabteilung "VOR" vor

Aus der Pressemitteilung aus Anlass der Vorstellung des neuen Chefarztes der Acura Rhön-Klinik und der Vorstellung der neuen Fachabteilung "VOR":

 

Die ACURA Rhön-Klinik Gersfeld am Campus „Fritz-Stamer-Straße“ in Gersfeld, betrieben von der AccuMeda Gruppe, ist eine Fachklinik für medizinische Rehabilitation im Bereich Orthopädie und VOR-Orthopädie mit 105 Betten sowie 12 Begleitbetten. Die Fachklinik ist nach § 30 der Gewerbeordnung konzessioniert und beihilfefähig und ist mit einem Belegungsvertrag mit der Deutschen Rentenversicherung Bund, der DRV Hessen und weiterer Rentenversicherungen sowie mit einem Versorgungsvertrag nach § 111 SGB V für alle gesetzlichen Krankenkassen ausgestattet. Im Jahr werden rund 2.000 stationäre und ambulante Patienten unter Beachtung der der neusten medizinischen Erkenntnisse fachspezifisch behandelt. Die Acura Rhön-Klinik ist nach dem aktuellen QMS-Reha-Verfahren zertifiziert.

 

Neuer Chefarzt Herr Dr. med. Bernhard Schwarz

 

Herr Dr. Schwarz hat die medizinische Leitung der ACURA Rhön-Klinik zum 01.01.2020 übernommen. Er ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Facharzt für orthopädische Rheumatologie und verfügt über die Zusatzbezeichnungen Sozialmedizin, Chirotherapie, physikalische Medizin und Sportmedizin. Herr Dr. Schwarz verfügt über jahrelange Erfahrungen als niedergelassener Arzt und als leitender Arzt bzw. Chefarzt in Rehakliniken.

 

Neue Fachabteilung für verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation VOR-Orthopädie

 

Zusätzlich zu der Fachabteilung Orthopädie, die die Bereiche Anschlußheilbehandlung AHB, die klassische Rehabilitation HV (Heilverfahren) und die medizinisch beruflich orientierte Rehabilitation MBOR umfasst, ist seit Dezember letzten Jahres die Abteilung VOR-Orthopädie hinzugekommen. Die Verantwortung für diese neue Fachabteilung liegt in den Händen von Herrn Doctor-medic A.-M. Buja und Frau Dipl.-Pschologin und Psychologische Psychotherapeutin N. Tews.

 

Es ist schon lange bekannt, dass zum Beispiel chronische Schmerzen (u.a. Rücken- und Kopfschmerzen) durch soziale und psychische Belastungen begünstigt werden. Genau hier setzt das Konzept der verhaltensmedizinisch orientierte Rehabilitation VOR an und hat sich mittlerweile für viele Betroffene als sinnvolle Möglichkeit erwiesen, ein ganzheitlich-orientiertes Verständnis für ihre eigenen Beschwerden zu entwickeln und damit umso mehr von den angebotenen Behandlungen zu profitieren.

 

Bei der verhaltensmedizinisch orientierten Rehabilitation handelt es sich um ein Konzept der Deutschen Rentenversicherung Bund, bei dem Patienten, die neben einer orthopädischen Erkrankung zusätzlich durch Stress, chronische Schmerzen oder Problemen in Beruf und Familie belastet sind, besonders nachhaltig geholfen werden kann.

 

Die VOR zeichnet sich durch geschlossene Behandlungsgruppen von maximal 12 Personen mit den Schwerpunkten Bewegungstherapie und Psychologie/Psychotherapie sowie einer Dauer von 4 Wochen aus.

 

Weiterentwicklung des Gesundheitsstandortes Stadt Gersfeld

 

Mit einer hervorragenden medizinischen Infrastruktur – viele niedergelassene Haus- und Fachärtze, den gynäkologischen und onkologischen Facharztsitzen im „Ärztehaus“ am Klinikum, diversen Therapheuten, der Apotheke, natur- bzw. alternativmedizinischen Angeboten, dem Klinikum Gersfeld und der Acura Rhön-Klinik Gersfeld - ist der Heilklimatische Kurort ein bedeutender Gesundheitsstandort in der Region. „Ich freue mich sehr, dass die Acura Rhön-Klink ihr Angebot in Gersfeld weiter ausbaut und mit Herrn Dr. Schwarz einen neuen Chefarzt finden konnte. Ich wünsche der Acura Rhön-Klink, all ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere Herrn Dr. Schwarz und ihren Patienten für die Zukunft alles Gute und kann meine Unterstützung jederzeit zusichern“ erklärt Bürgermeister Dr. Steffen Korell.

 

Digitalisierung: 50.000 € Förderung für Interkommunale Zusammenarbeit

Gestern hat uns, meiner Kollegin Kram aus Ebersburg und mir, der Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber einen Förderbescheid über 50.000 Euro für eine interkommunale Zusammenarbeit im Bereich der IT bzw. Digitalisierung übergeben.

 

„Wenn zwei Gemeinden den Weg der Digitalisierung ihrer Verwaltung gemeinsam gehen“, sagte Klüber, „dann ist die Unterstützung des Landes eine richtig gute Zukunftsinvestition.“

 

Mit dem Geld fördert das Land die Schaffung einer gemeinsamen EDV-Umgebung für die weitere interkommunale Zusammenarbeit im Rahmen des geplanten Gemeindeverwaltungsverbandes. Gersfeld und Ebersburg haben eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zum Aufbau einer gemeinsamen EDV-Umgebung unterzeichnet. Die erforderlichen IT-Komponenten können damit gebündelt und gemeinsam genutzt werden. So senken sie die Kosten für die zunehmende Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Es wurden Einsparmöglichkeiten von circa 32.000 Euro jährlich berechnet. Das entspricht einem Effizienzgewinn von 26 Prozent.

 

Aus der Gesellschaft, für die Gesellschaft! - Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg

Aus der Gesellschaft, für die Gesellschaft!
 
Schon gewusst? Auf Initiative meiner Kollegin Kram aus Ebersburg und mir wurde, unterstützt durch LEADER-Fördermittel, die Zukunftsstifung Gersfeld-Ebersburg gegründet.
 
Dieser Verein ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Unternehmen, gesellschaftlichen Einrichtungen (wie z.B. Familienzentren, Kindergärten, Fördervereinen von Schulen, Kirchlichen Einrichtungen), Bürgerinnen und Bürgern, sowie den politischen Vertretern im Oberen Fuldatal, also Ebersburg und Gersfeld.
 
Das Wohnen, Leben und Arbeiten in unserer Stadt soll in allen Lebensphasen möglich und attraktiv bleiben. Der sog. Strukturwandel soll positiv und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gestaltet werden. Auch unter veränderten Alltagsbedingungen soll unsere Region ein Lebensraum mit sehr hoher Lebensqualität für Jung und Alt sein!
 
Mit Hilfe der Zukunftsstiftung sollen Projekte und wichtige Maßnahmen der lokaler Vereine und Einrichtungen nach Auslaufen öffentlicher Fördergelder weiterfinanziert und Servicelücken geschlossen werden.
 
Auf der Homepage der Zukunftsstiftung finden sich auch die neuste Nachrichten, öffentliche Bekanntmachungen und Veranstaltungshinweise aus Gersfeld und Ebersburg.
 

Das Groenhoff-Areal auf der Wasserkuppe

Es ist traurig und deprimierend zu sehen, wie das Groenhoff-Areal auf der Wasserkuppe immer weiter verfällt und die Entwicklung der Wasserkuppe weit hinter ihren Möglichkeiten zurück bleibt. 

Es handelt sich beim Groenhoff-Areal um einen historisch wichtigen Gebäudekomplex und das nicht auf irgendeinem Küppel, sondern auf Hessens höchstem Berg. Die Wasserkuppe ist die Wiege des Segelflugs und hatte eine enorme (militärische) Bedeutung im Rahmen der deutschen Teilung und ist einer der größten Tourismus-Magneten in Hessen und der Rhön. Mithin sollte die Wasserkuppe und auch das Groenhoff-Areal, mehr als vieles Andere, die volle Aufmerksamkeit des Landes verdient haben!

Denn Eigentümer des Areals ist das Land Hessen. Dieses muss sich bekennen und dringend Pläne dazu entwickeln, was mit dem sehr maroden Gebäudekomplex geschehen, wie er entwickelt werden soll. Aufgrund der Eigentumsverhältnisse und des vielen Geldes, welches eine adäquate Entwicklung der Liegernschaft kosten wird, können dies der Landkreis Fulda und / oder die Stadt Gersfeld (Rhön) alleine nicht leisten. Beide haben aber ein enormes Interesse daran, dass hier etwas geschieht und wollen sich an einer solchen Entwicklung auch unterstützend, gar federführend, beteiligen. Ideen und konkrete Vorstellungen haben wir!

 

In den letzten Jahren wurden diesbezüglich mehrere Gespräche geführt, Briefe geschrieben und Bitten an das Land formuliert. Bislang leider ohne greifbare Ergebnisse. Dies ist ärgerlich und deprimierend.

 

Nun zieht der Landkreis Fulda, aufgrund des schlechten baulichen und energetischen Zustands des Groenhoff-Hauses, auch die Biosphärenreservatsverwaltung (ein Amt des Landkreises, dass derzeit im Groenhoff-Haus untergebracht ist) von der Wasserkuppe ab. Eine, aus Sicht des Landkreises, nachvollziehbare Entscheidung, aber eine traurige und für das Biosphärenreservat Rhön, für die Rhön, für Gersfeld und die Wasserkuppe ungünstige Entwicklung.

 

Damit wird es - meines Wissens - zukünftig keine Einrichtung mehr geben, in der Gäste und Interessierte am Wochenende Umweltbildung erfahren und Informationen über das Biosphärenreservat und die Rhön aufnehmen können. In Bayern ist dies anders (dazu noch unten).

Pläne liegen in der Schublade: Unter Federführung des Landkreises Fulda, mit meiner Beteiligung, wurde durch ein renomiertes Architekturbüro bereits vor einiger Zeit eine Machbarkeitsstudie zu dem Groenhoff-Areal erstellt, die unter anderem die Einrichtung einer modernen Jugendherberge, von Büroräumlichkeiten und eines Biosphärenreservats-Informationszentrum (eines das seinen Namen auch verdient) vorsieht. Auch Förderanträge zur Finanzierung weiterer Planungsleistungen und zur Umsetzung erster Maßnahmen wurden geschrieben. Diese Studie könnte, sollte, das Land aufnehmen, weiterentwickeln und sukzessive umsetzen!

 

Das Land Hessen hat den Vertrag mit der UNESCO über das Biosphärenreservat Rhön unterzeichnet. Hierzu gehört auch, dass Umweltbildung angeboten wird und damit, dass Anlaufstellen eingerichtet sind, an denen diese vermittelt werden kann. 

Ein solches Besucher- und Umweltbildungszentrum, das auf die Wasserkuppe gehört, könnte ideal mit dem Gersfelder Wildpark  zusammenarbeiten:

 

Meine Vorstellung ist es, den Wildpark zu einem Biosphären-Park zu etwickeln, dort Bildungsangebote über die heimische Tier- und Pflanzenwelt einzurichten und diese für jung und alt erlebbar zu machen. In einem Besucher- und Bildungszentrum auf der Wasserkuppe sollten Kultur, Geschichte, Geologie, Wetter oder der Sternenpark und die Dachmarke Rhön eine Rolle spielen. Dort sollte auf den Wildpark in Gersfeld verwiesen und dazu angeregt werden, die Fauna und die Flora der Rhön in Gersfeld "live" zu erleben. Dazu gehören etwa auch eine medial gut aufbereitet Ausstellung, eine hochwertige Gastronomie, die regionale Produkte verarbeitet und anbietet, und Übernachtungsmöglichkeiten im Wildpark.

 

Das Land sollte sich unbedingt aktiver um die Entwicklung des Biosphärenreservates Rhön kümmern, insbesondere bevor es ein zweites Biosphärenreservat in der Rheinaue ausweist. Die Zukunft Gersfelds hängt auch an der Entwicklung des Biosphärenreservats. Gersfeld ist und wird nie ein Industrie- und Gewerbestandort sein. Wir brauchen dringend Impulse in diesem Bereich, etwa um uns touristisch weiterentwickeln zu können.

 

Besonders frustrierend ist, dass uns die Bayern, nur wenige Kilometer weiter, vormachen wie es sein könnte: Tolle Einrichtung in Oberbach oder Oberelsbach, ein Biodiversitätszentrum mit Forschungs- und Bildungsauftrag das in Bischofsheim entstehen wird und Einiges mehr, machen neidisch. Leider fehlen solche Anlaufstellen und die mit Ihnen verbundene Wertschöpfung in der hessichen Rhön.

 

Ich werde, gemeinsam mit dem Landrat und seinen Mitarbeiter/-innen, weiter daran Arbeiten, dass die Wasserkuppe und das Groenhoff-Areal die Entwicklung nehmen, die sie verdient haben!

 

Bild: Fuldaer Zeitung vom 04.01.2020

Beschlüsse für drei Wohn(-bau-)gebiete gefasst!

Es ist eine tolle Sache, wenn Bauwillige bei einer Kommune nach Bauland anfragen. So war es auch in Gersfeld in der letzten Zeit häufig. Als Bürgermeister freut man sich sehr über solche Anfragen, zeigen diese doch, dass die Kommune, unsere Stadt Gersfeld, als attraktiver Wohnort angesehen wird und die Perspektive für eine Entwicklung durch Ansiedlung neuer Einwohner gut ist.

 

In Gersfeld schlägt diese Freude oft in Frust um, denn die Stadt Gersfeld (Rhön) hat selbst keine Bauplätze mehr, die sie vermarkten und verkaufen könnte. Gleichsam wurden die vielen attraktiven Bauplätze, die es in Gersfeld sehr wohl noch gibt, die aber in Privateigentum liegen, bislang nicht verkauft. Dies ist sehr schade und hindert die Kommune an ihrer Entwicklung. Diese Nachfrage muss durch ein Angebot gedeckt werden, damit Gersfeld Bauwillige, insbes. Familien, nicht an andere Kommunen verliert.

 

So habe ich den Gremien schon vor einiger Zeit und mehrfach vorgeschlagen, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) ihre Siedlungsentwicklung aktiver gestalten muss. Konkret indem die Ausweisung eines oder mehrerer Wohnbaugebiete vorbereitet und dann durchgeführt wird.

 

Ich freue mich, dass die Stadtverordnetenversammlung, in ihrer letzten Sitzung am 12.12.2019, nun drei Aufstellungsbeschlüsse für Wohnbaugebiete nach den Vorgaben des § 13b BauGB gefasst hat. In den Blick genommen werden Flächen am Komberg, auf der Wacht und zwischen Gersfeld und Brembach. Diese können nun in den nächsten zwei Jahren noch im sog. vereinfachten Verfahren zu Wohnbaugebieten entwickelt werden.

 

Es werden weitere Beratungen und Gespräche mit den Eigentümern der Flächen folgen. Alsdann wird durch die Stadtverordnetenversammlung zu entscheiden sein, welche/r dieser Aufstellungsbeschlüsse tatsächlich in eine Bebauungsplanung münden soll und schließlich sind Gelder für die Planung, evtl. den Eigentumserwerb und die Erschließung in den Haushalt einzustellen.

Bild: Fuldaer Zeitung vom 03.01.2020

 

 

 

Tiefbautechniker/-in und Auszubildende/-r gesucht

Die Stadt Gersfeld (Rhön) sucht einen Tiefbautechniker / eine Tiefbautechnikerin als Verstärkung für die Bauabteilung und einen Auszubilden / eine Auszubildende. Interessenten können sich gerne bei mir melden.

1. Geburtstag der "Guten Stube"

Unsere "Gute Stube" hat Geburtstag!

Schon seit einem Jahr gibt es dieses ganz besondere und hervorragende Projekt in der ehemaligen Gastwirtschaft "Alte Post" in der Rommerser Straße 2, durch das Gersfeld überörtlich positiv wahrgenommen und beachtet wird.

Heute, 15.11.2019 hat die Fuldaer Zeitung ein schönes Portrait der "Guten Stube" veröffentlicht.

Vorbildliche Sozial- und Jugendarbeit in Gersfeld!

Am 07.11.2019 in der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht aus der Bürgerversammlung vom 04.11.2019 bei der auch die vorbildliche Sozial- und Jugendarbeit in Gersfeld vorgestellt wurde.

Pressebericht Sachstand Kinderkrippenbau und Finanzen der Stadt Gersfeld

Am 06.11.2019 in der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht über die Bürgerversammlung am 04.11.2019, bei der auch über den Planungsstand der Kinderkrippe und die Finanzlage der Stadt Gersfeld (Rhön) berichtet wurde.

Bürgermeisterwahl am 24.05.2020 - ich werde wieder antreten!

Am vergangenen Donnerstag, 31.10.2019, hat die Stadtverordnetenversammlung den Termin für die nächste Bürgermeisterwahl auf den 24.05.2020 festgelegt. Ich trete wieder an!

 

Schon vor der Wahl im Jahre 2014 war für mich klar, dass ich mich für mehr als eine Amtszeit engagieren würde. Ich freue mich auf sechs weitere Jahre in diesem schönen Amt und darauf, in und für Gersfeld, nah an den Menschen, zu arbeiten.

 

Ich bin mittlerweile sehr in Gersfeld verwurzelt und freue mich mit meiner Familie in der schönen Rhön, in Gersfeld, leben und für meine Heimatkommune arbeiten zu dürfen. Dies erfüllt mich sehr!

 

Gersfeld steht noch immer vor großen Herausforderungen, braucht Kontinuität und eine sachliche, vernünftige, konsequente, transparente und nachaltige Politik und Politiker, die die Menschen in den Mittelpunkt stellt/en, denn um diese geht es bei allem politischen Tun.

Dies gilt nach wie vor und ich meine, dass dies ist in den vergangenen Jahren, trotz der teilweise sehr ungünstigen Start- und Rahmenbedingungen, gut gelungen ist. Trotzdem sich vieles manchmal nur langsam und mit großem Einsatz entwickeln kann, bin ich sehr zufrieden. Gersfeld blickt heute in vielerlei Hinsicht besser, strukturierter und zukunftsfähiger nach vorne als früher.

 

Vieles wurde erledigt, erreicht oder begonnen. Insbesondere wird in den politischen Gremien - und dies freut mich sehr - anders als dies noch vor wenigen Jahren zum Teil der Fall war, mit gegenseitigem Respekt, sachlich und sehr überparteilich gearbeitet. Hierum habe ich mich gleich von Beginn an intensiv bemüht und habe sehr transparent, eng und offen mit allen Mandatsträgern zusammengearbeitet. Gerade vor dem Hintergrund der vielen Herausforderungen, ist dies Grundlage für ein sinniges politisches Arbeiten und ich bin sehr zufrieden darüber, dass dies nun in Gersfeld so ist. Die (meisten) Sitzungen machen Spaß. So stelle ich mir Kommunalpolitik vor!

 

Sehr vieles ist noch zu tun. Vor allem einige Großprojekte und strukturelle Veränderungen wurden angestoßen oder stehen an und bedürfen Übersicht, Umsicht, Durchhaltevermögen und Weitblick.

 

Ich bin nach wie vor sehr motiviert, habe viele Ideen und freue mich das Amt innehaben zu dürfen. Ein mittlerweile großes und fruchtbares Netzwerk und neben fundiertem Wissen und Können nun auch einige praktische Erfahrung helfen mir dabei.

 

Ich gehe, trotzdem es manchmal äußerst fordernd ist, jeden Tag sehr gerne in's Rathaus und ganz besondere in direkten Kontakt mit den Menschen unserer schönen Stadt.

 

Zusätzlich motiviert mich, dass mir bereits drei Fraktionen bzw. Parteien (die CDU, die FDP und Bündnis 90 / die Grünen (Der Artikel unten enthält einen Fehler, es muss FDP statt SPD heißen) und auch andere Mandatsträger ihre Unterstützung meiner Kandidatur zugesichert haben. Das zeigt mir, dass meine Arbeit offensichtlich wertgeschätzt und anerkannt wird und gibt zusätzlichen "Rückenwind" für die nächsten Jahre.

 

Hier geht's zum entsprechenden Artikel auf Osthessen News

 

Bild unten: Fuldaer Zeitung vom 04.11.2019

Einladung zur Bürgerversammlung

Neue Pächter in der Krone Post und im Schlossbräu

Heute, 29.10. in der FZ: Gute Nachrichten für die Gastronomie in Gersfeld :-)
Heute, 29.10. in der FZ: Gute Nachrichten für die Gastronomie in Gersfeld :-)
Heute, 29.10. in der FZ - Gute Nachrichten für die Gastronomie in Gersfeld die "Krone Post" und das "Schlossbräu" haben einen neuen Pächter.

Bürger-GIS über die Homepage der Stadt Gersfeld erreichbar

Der Bürgerservice wird kontinuierlich verbessert!

Vor kurzem wurde auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) ein Bürger-Geoinformationssystem (GIS) verlinkt, mit dem sich jedermann die in der Stadt Gersfeld (Rhön) gültigen Bebauungspläne und den Flächennutzungsplan anzeigen lassen kann. Dies ist insbesondere für Bauherren wichtig und interessant, um frühzeitig über die Bauplanungsrechtlichen Vorgaben für ihr Vorhaben informiert zu sein.

 

Außerdem werden auf der Seite https://www.gersfeld.de/bauen-wohnen.html die Bebauungspläne der Stadt Gersfeld (Rhön) zum Download zur Verfügung gestellt.

 

Übrigens Stellt das Land Hessen ein digitales Informationssystem zur Verfügung, mittels dem man sich über Bodenrichtwerte Informieren kann: Bodenrichtwertinformationssystem (BORIS)

 

Hier der direkte Link zum Bürger-GIS

 

 

Spielplatz am Schlosspark - Ausführungsplanung 1. BA

Am gestrigen Abend wurde dem Bauauschuss die finale Ausführungsplanung für den ersten Bauabschnitt des neuen (Mehrgenerationen-) Spielplatzes am Schlosspark vorgestellt. Die Bauarbeiten, die durch Firmen getätigt werden müssen, werden demnächst ausgeschrieben. Einen erheblichen Teil der Arbeiten wird unser Bauhof selbst erledigen. Ab März sollen die Arbeiten dann endlich losgehen und hoffentlich bis Ostern / Mai 2020 abgeschlossen sein. Ich freue mich darauf!

 

Bei dem ersten Bauabschnitt handelt es sich um den Bereich unterhalb des Kneipp-Tretbeckens am Seiteneingang der Stadthalle. Dieser Bereich wird überwiegend mit Spielgeräten für Kleinkinder ausgestattet werden. In einem zweiten Bauabschnitt soll dann, auf der Fläche oberhalb des Tretbeckens, ein Spielbereich für etwas ältere Kinder geschaffen werden.

 

Vielen Dank auch an die fleißigen Mütter, die sich so intensiv in die Planung eingebracht und fleißig um Spenden geworben haben!

Skirollerbahn eröffnet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntag, den 13.10.2019 konnten wir die neue Skirollerbahn im Ehrengrund in Gersfeld eröffnen und ihrer bestimmung übergeben. Es wurde schneller und günstiger als vorgesehen gebaut und das Ergebnis ist hervorragen. Ein einzigartiges Sportförderprojekt für Gersfeld und die Region.

 

Hier geht es zu den Presseberichten:

 

Fuldaer Zeitung

 

Osthessen News

 

 

Bild: Osthessen News

Erstes Fest mit unserer Pateneinheit der Bundeswehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag, 12.10.2019 fand auf dem Schützenplatz in Gersfeld das erste Fest zur Feier der Patenschaft zwischen der Stadt Gersfeld (Rhön) und der Inspektion Ausbildung Streikräftebasis des Vereinte Nationen Ausbildungszentrums der Bundeswehr aus Wildflecken statt.

Unsere Pateneinheit war mit acht Militärfahrzeugen, Material und über 50 Soldatinnen und Soldaten vertreten. Auch Fahrzeuge und Material der Gersfelder Feuerwehr und des Roten Kreuzes konnten besichtigt werden. Ein wirklich gelungenes Fest mit super Stimmung und vielen guten Gesprächen.

 

Hier ein Pressebericht

 

 

Bild: Osthessen Zeitung

Jetzt auch Onkologie in Gersfeld

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder eine tolle Nachricht für das "Gesundheitsstädtchen" Gersfeld!
Der enge Kontakt zum und die gute Zusammenarbeit mit dem Klinikum Fulda zahlen sich aus: Das MVZ Osthessen intensiviert sein Engagement in Gersfeld und bietet, nach der Einrichtung eines gynäkologischen Angebots, durch Herrn Dr. Dickhut ab dem 01.11. nun auch onkologische Sprechstunden an. Damit bekommen wir hier, im ländlichen Raum, jemanden der, genau wie im Klinikum Fulda, Krebsdiagnose und -therapien auf höchstem Niveau anbietet. Ein enormer Gewinn für die Stadt Gersfeld und vor allem die Rhöner Patienten!

 

Hier einige Presseberichte:

 

Fuldaer Zeitung

Osthessen Zeitung

Osthessen News

 

Bild: Fuldaer Zeitung

Neu - Onkologie in Gersfeld

Wieder eine tolle Nachricht für das "Gesundheitsstädtchen" Gersfeld!


Der enge Kontakt zum und die gute Zusammenarbeit mit dem Klinikum Fulda zahlen sich aus: Das MVZ Osthessen intensiviert sein Engagement in Gersfeld und bietet, nach der Einrichtung eines gynäkologischen Angebots, durch Herrn Dr. Dickhut ab dem 01.11. nun auch onkologische Sprechstunden an.


Damit bekommen wir hier, im ländlichen Raum, jemanden der, genau wie im Klinikum Fulda, Krebsdiagnose und -therapien auf höchstem Niveau anbietet. Ein enormer Gewinn für die Stadt Gersfeld und vor allem die Rhöner Patienten.

 

Hier geht's zu den Presseberichten:

 

https://osthessen-news.de/n11626443/dr-andreas-dickhut-uebernimmt-onkologiesprechstunde-in-der-rhoen.html

 

https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/oktober/krebsversorgung-in-gersfeld-sichergestellt-andreas-dickhut-uebernimmt.html?fbclid=IwAR0leF4DBJ251x2XDv77hEvEcOUNo2lTsnJV2Nm9ICr4hV_7vxiHmVVhiH0

 

 

Nach Wandalismus - Neue Liege im Schlosspark aufgestellt

Im Gersfelder Schlosspark steht jetzt eine neue, größere und schwerere Liege. Nachdem die alte leider demoliert wurde, hoffe ich dass diese pfleglicher behandelt wird und länger hält.

Patenschaft Stadt Gersfeld - Bundeswehr; Patenschaftsfest am 11.10.2019 am Schützenplatz

Die Stadt Gersfeld hat vor Kurzem eine Patenschaft mit der 2. Inspektion des Vereinte Nationen Ausbildungszentrums aus der Rhön-Kaserne in Wildflecken begründet.
 
Am 11.10. ab 16:00 Uhr werden wir im Rahmen eines ersten Patenschaftsfestes am Schützenplatz in Gersfeld die Patenschaftsurkunden übergeben und diese Verbindung gemeinsam feiern. Es wird u.a. auch eine Ausstellung von Fahrzeugen und Ausrüstung der Bundeswehr und der Feuerwehr, Spiele, Stockbrot am Lagerfeuer u.a. geben. Hierzu lade ich schon jetzt alle Interessierten sehr herzlich ein. (Darf gern weitergesagt und geteilt werden!)
 
Auch Bundespräsident Steinmeier befürwortet Patenschaften zwischen Kommunen und Einheiten der Bundeswehr.
Hier der Link zum entsprechenden Artikel

"Fachkräftesicherung für heute und morgen - Mitarbeiter finden und binden" Unternehmerabend der Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg

Die Stadt Gersfeld (Rhön) und die Gemeinde Ebersburg beschäftigen sich aktiv und präventiv mit der Bewältigung der Herausforderungen des Strukturwandels in der Gesellschaft, insbesondere auch der Arbeitswelt in unserer Region. So wurde am Abend des 10.09.2019 ein gut besuchter Unternehmerabend zum Thema "Fachkräftesicherung für heute und morgen - Mitarbeiter finden und binden" organisiert. Viele gut gelaunte Menschen und interessante Gespräche

 

Hier der Bericht auf Osthessen-News

 

Bild: Osthessen News, 11.09.2019

 

Ortsdurchfahrten Gersfeld und Altenfeld - Geschwindkigeitsbeschränkung für LKW angeordnet

Die Verkehrsbehörde beim Landkreis Fulda hat eine Geschwindigkeitsreduzierung für Fahrzeuge über 3,5 t für die Durchfahrten der B 279 durch die Kernstadt Gersfelds und Altenfeld zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr angeordnet. Eine entsprechende Beschilderung wird demnächst angebracht werden.

 

Gersfeld ist Heilklimatischer Kurort. Der (sanfte) Tourismus spielt hier eine erhebliche Rolle und einige Anlieger der Bundesstraße 279 werden durch den von dieser Straße ausgehenden Verkehrslärm sehr stark beeinträchtigt.

 

So bemühe ich mich seit vielen Jahren um eine Geschwindigkeitsreduzierung, zumindest für LKW, im Bereich der Ortsdurchfahrten der B 279 durch Gersfelder Stadtteile. Mein letzter diesbezüglicher Antrag stammt aus dem Jahre 2015.

 

Seither haben viele Gespräche, Sitzungen und Immissionsberechnungen stattgefunden, mit dem Ergebnis, dass die zulässigen Schallimmissionswerte für einige Bereiche der Kernstadt Gersfeld und Altenfelds (nicht in Hettenhausen) überschritten wurden, sodass nun endlich reagiert und zumindest eine nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung für diese Bereiche angeordnet wurde.

Bild: Fuldaerzeitung vom 02.09.2019

Wasserentnahme aus Gewässern des Landkreises ab sofort verboten!

Verfügung der unteren Wasserbehörde

 

Wasserentnahme aus Gewässern des Landkreises ab sofort verboten!

LANDKREIS FULDA. Ab sofort ist die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern im Landkreis Fulda verboten beziehungsweise nur noch stark eingeschränkt möglich. Dies hat der Landkreis Fulda als Untere Wasserbehörde angeordnet. Durch die Hitze der vergangenen Wochen und den wenigen Regen führen die Flüsse, Bäche und Seen nur noch sehr wenig Wasser. Die normalerweise zugelassene Wasserentnahme im Rahmen des sogenannten Gemein- und Anliegergebrauchs ist deshalb ab sofort weitgehend verboten.

Auf Grundlage des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) ist ab sofort bis auf weiteres untersagt, aus Flüssen, Bächen und Seen ohne Erlaubnis Wasser zu entnehmen. Wer dagegen verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die im Einzelfall mit einem Bußgeld bis zu 100 000 Euro geahndet wird. Lediglich das Tränken von Vieh und das Schöpfen per Hand sind bis auf weiteres zugelassen. Zudem gilt das Entnahmeverbot nicht für zugelassene Benutzungen im Rahmen erteilter Erlaubnisse, Bewilligungen und alter Rechte. Jedoch kann es sein, dass auch diese Erlaubnisse eingeschränkt werden, wenn sich die Pegelstände weiterhin verschlechtern.

Das heiße Sommerwetter hat in den Gewässern des Kreises zu niedrigen Wasserständen geführt. Auch nach den Niederschlägen hat sich die Situation nicht entspannt. Im Gegenteil: Die Pegelstände nehmen weiter ab. Durch die anhaltende Trockenheit entstehen für die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern kritische Zustände. Die Allgemeinverfügung soll dazu dienen, vorsorglich die Lebensgrundlage Wasser, wasserökologische Belange sowie das Wohl der Allgemeinheit zu schützen und zu erhalten.

Der Landkreis Fulda appelliert an die Bürgerinen und Bürger, sorgsam mit der Ressource Wasser unzugehen und sich verantwortugnsbewusst zu verhalten.

 

Die Allgemeinverfügung im Wortlaut:

 

Allgemeinverfügung zum Ausschluss des Gemeingebrauchs sowie des Eigentümer- und Anliegergebrauchs im Hinblick auf die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern im Landkreis Fulda

 

Auf Grundlage des § 100 Abs. 1 des Gesetzes über die Ordnung des Wasserhaushaltes (Wasserhaushaltsgesetz – WHG) erlässt der Kreisausschuss des Landkreises Fulda als zuständige untere Wasserbehörde folgende Allgemeinverfügung:

1. Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Flüsse, Seen) im Landkreis Fulda wird bis auf Weiteres untersagt. Hiervon ausgenommen sind das Tränken von Vieh sowie das Schöpfen mit Handgefäßen.

2. Die Untersagung gilt auch für die Entnahme durch die Eigentümer der an oberirdische Gewässer angrenzenden Grundstücke und die zur Nutzung dieser Grundstücke Berechtigten (Anlieger).

3. Die sofortige Vollziehung wird angeordnet.

4. Die untere Wasserbehörde kann auf Antrag eine widerrufliche Ausnahme erteilen, wenn überwiegende Gründe des Wohls der Allgemeinheit dies erfordern oder das Verbot im Einzelfall zu einer unbilligen Härte führt.

 

II. Begründung

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der seit Wochen bzw. Monaten fehlenden Niederschläge haben sich in den Gewässern sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Eine Änderung dieser Situation ist derzeit nicht absehbar. Die bisher gefallenen Niederschlagsmengen liegen weit unter dem Durchschnitt. Es besteht die Gefahr, dass der Naturhaushalt nachhaltig gestört wird. Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern verstärkt diese Gefahr erheblich.

Rechtsgrundlage für die in Ziff. 1 und 2 getroffenen Anordnungen ist § 100 Abs. 1 WHG i.V.m. § 65 Abs.1 Hessisches Wassergesetz (HWG) sowie den §§ 33, 25, 26 WHG und 19 Abs. 3, 21 Abs. 1 HWG.

Danach können der Gemeingebrauch und der Eigentümer- und Anliegergebrauch durch die zuständige Behörde nach pflichtgemäßem Ermessen zum Wohl der Allgemeinheit, insbesondere zum Schutz des Naturhaushalts, beschränkt oder ausgeschlossen werden. Die für ein oberirdisches Gewässer erforderliche Mindestwasserführung (§ 33 WHG) ist auch dann zu beachten und einzuhalten, wenn die Wasserentnahme keinem Genehmigungserfordernis unterliegt und somit keiner Zulassung durch die zuständige Behörde bedarf. Widerspricht die Benutzung den Anforderungen der Mindestwasserführung, so können Maßnahmen angeordnet werden, die zur Durchsetzung dieser Anforderungen notwendig sind.

Die angeordnete Untersagung des Gemeingebrauchs und des Eigentümer- und Anliegergebrauchs ist geeignet, die Gewässer vor weiteren Störungen durch eine Verringerung der Wasserführung zu schützen und eine Verschlechterung der durch die langanhaltende extreme Trockenheit kritischen Gewässerzustände zu vermeiden und damit die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern vor Schaden zu bewahren. Die Untersagung bezweckt ferner, vorsorglich die Lebensgrundlage Wasser, wasserökologische Belange sowie das Wohl der Allgemeinheit zu schützen und zu erhalten. Sie ist ein geeignetes Mittel zur Absicherung der ökologischen, wassermengen- und wassergütewirtschaftlichen Anforderungen.

Die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung wird gemäß § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) angeordnet. Sie liegt im besonderen öffentlichen Interesse (§ 80 Abs. 3 VwGO), weil es nicht vertretbar ist, Wasserentnahmen durch Einlegung von Rechtsmitteln fortzusetzen und dadurch die Ordnung des Wasserhaushalts weiter zu beeinträchtigen. Durch weitere Entnahmen wäre der zur Aufrechterhaltung der wasserbiologischen Vorgänge zu erhaltende Mindestabfluss nicht mehr gewährleistet.

 

III. Hinweise

Das Entnahmeverbot gilt nicht für zugelassene Benutzungen (Erlaubnisse, Bewilligungen, alte Rechte). Sofern die Einschränkung von Befugnissen und Rechten erforderlich wird, ergeht eine gesonderte Anordnung durch die zuständige Behörde.

Die Einhaltung des Entnahmeverbots wird überwacht. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1 Nr. 1 HWG wird hingewiesen. Bei einer Zuwiderhandlung gegen diese Allgemeinverfügung können nach § 73 Abs. 2 HWG Bußgelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro verhängt werden.

Die vorstehende Allgemeinverfügung gilt am Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 41 Abs. 4 Satz 4 Hessisches Verwaltungsverfahrensgesetz).

 

IV. Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Entscheidung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist bei dem Kreisausschuss des Landkreises Fulda, Wörthstraße 15, 36037 Fulda,  einzulegen.

 

Fulda, 16.Juli 2019                                                               

Landkreis Fulda

Der Kreisausschuss

Frederik Schmitt

Erster Kreisbeigeordneter

Klinikum Gersfeld erhält künftig 400.000 € jährlich

Eine super Nachricht für Gersfeld. Das Klinikum Gersfeld erhält ab 2020 eine jährliche Pauschalfördeurng des Bundes von 400.000,00 €

 

Hier die Pressemitteilung des Büros unseres MdBs Michael Brand:

 

Klinikum Gersfeld und Eichhof Lauterbach erhalten künftig 400.000 Euro jährlich - Minister Spahn informiert MdB Brand über Förderzusage

 

MdB Michael Brand: „Top-Nachricht für Patienten wie Beschäftigte der beiden Kliniken und für die gesamte Region“

Das Klinikum in Gersfeld und das Medizinische Zentrum Eichhof in Lauterbach werden ab dem Jahr 2020 mit pauschal zusätzlichen 400.000 Euro jährlich gefördert. Diese Zusage hat der in den Landkreisen Fulda und Vogelsberg direktgewählte Bundestagsabgeordnete, Michael Brand, heute von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erhalten.

 

„Das ist eine Top-Nachricht für Patienten wie Beschäftigte der beiden Kliniken und für die gesamte Region. Die dauerhafte Bundesförderung ist auch ein Beweis, dass die stärkere Unterstützung gerade für die ländliche Region angepackt und umgesetzt wird“, so Brand. „Das Ziel ist klar: Kurze Wege, schnelle Erreichbarkeit, eine hochwertige wie flächendeckende medizinische Versorgung.“

 

Bundestag und Bundesregierung haben mit dem Pflegepersonalstärkungsgesetz die Stärkung der Krankenhäuser in ländlichen Regionen in den Blick genommen. Dazu zählt nach aktueller Einigung zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft, des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung sowie dem Verband der Privaten Krankenversicherung auch das Klinikum Gersfeld und das Medizinische Zentrum Eichhof in der Region.

Die Krankenhäuser müssen die Voraussetzungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für einen Sicherstellungszuschlag erfüllen (unter anderem Bevölkerungsdichte unter 100 Einwohner) sowie eine Fachabteilung für Innere Medizin, Chirurgie oder Geburtshilfe vorhalten. Um die zusätzliche Förderung zu erhalten, müssen die Krankenhäuser, anders als beim Sicherstellungszuschlag, kein Defizit nachweisen.

 

Hintergrund

 

Zuschlag für bedarfsnotwendige Krankenhäuser im ländlichen Raum: Mit dem am 1. Januar 2019 in Kraft getretenen Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) wurde die Finanzierung von Krankenhäusern neu aufgestellt. Ab dem Jahr 2020 erfolgt die Finanzierung der Kosten des einzelnen Krankenhauses für die Pflege am Bett durch ein eigenes Pflegebudget. Damit wird sichergestellt, dass die in den Krankenhäusern anfallenden Pflegepersonalkosten vollständig von den Kostenträgern finanziert werden. Da bislang die Mittel für Pflegepersonalkosten von den Krankenhäusern teilweise auch für andere Personalkosten genutzt wurden, werden ab 2020 rund 200 Millionen Euro in die Landesbasisfallwerte überführt. Mit weiteren 50 Millionen Euro werden Krankenhäuser in ländlichen Regionen gefördert. Damit wird eine bessere Versorgung im ländlichen Raum ermöglicht.

 

Weg zum Freibad vorrübergehend gesperrt

Achtung: Wegen anstehender Asphaltierungsarbeiten (Erneuerung der Deckschicht) im Bereich des Freibades Gersfeld wird der rückwärtige Bereich der Tannenstraße, im Bereich des Freibades, vom 08.07.2019 bis vss. 12.07.2019 voll gesperrt.


Das Freibad wird in dieser Zeit über eine Zuwegung zwischen den Tennisplätzen erreichbar sein. Die Umleitungsstrecken und Parkmöglichkeiten können dem anliegenden Plan entnommen werden. Das Bauunternehmen und die Bauabteilung der Stadt Gersfeld (Rhön) sind bemüht die Baumaßnahme zügig abzuwickeln und die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Für Anmerkungen oder bei Fragen steht die Bauabteilung der Stadt Gersfeld (Rhön) unter der Nr. 06654 / 1770 gerne zur Verfügung.

Bundesverdienstkreuz an Erwin Müller aus Hettenhausen verliehen

Ich bin froh und geehrt, dass ich am vergangenen Sonntag, im Zuge der Eröffnung des 25. Johannismarktes in Hettenhausen, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ("Bundesverdienstkreuz") an Herrn Erwin Müller übergeben durfte.

 

Nachdem ich Erwin Müller bereits Anfang des Jahres 2016 für diese Auszeichnung vorgeschlagen habe, wurde sie ihm nun, nach über dreijährigem Prüfverfahren, verliehen. Damit gehört Erwin Müller zu dem elitären Kreis von nur etwas mehr über 1000 Personen, an die das Bundesverdienstkreuz für besondere Verdienste an Volk und Staat jährlich verliehen wird.

 

Erwin Müller hat es wahrlich verdient: Er ist seit über 40 Jahre im Ortsbeirat Hettenhausen tätig, davon war er 39 Jahre als Ortsvorsteher engagiert. Er war viele Jahre Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) und in deren Ausschüssen, auch als Vorsitzender, aktiv. Er war und ist Mitglied und führendes Mitglied in vielen Gersfelder, insbes. Hettenhäuser, Vereinen. Er hat sich bei den Jungsozialisten und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, als freigestellter Betriebsrat und in Gewerkschaften viele Jahrzehnte rege engagiert. Außerdem war viele Jahre ehrenamtlicher Richter und ist Träger diverser Auszeichnungen.

 

Lieber Erwin, du bist ein Vorbild. Ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser großen Ehre!

 

Bildquelle: FZ vom 24.06.2019

Neues Tragkraftspritzenfahrzeug an die FFW Gersfeld - Mosbach übergeben

Aus Anlass des Kommersabends zur Feuer des 90-jährigen bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Gersfeld - Mosbach durfte ich den Kameradinnen und Kameraden der FFW Mosbach ein neues wasserführendes Tragkraftspritzenfahrzeug übergeben. Die Freiwillige Feuerwehr Mosbach ist, wie die FFW Gersfeld insgesamt, eine Starke Truppe. Gut ausgebildet, motiviert mit funktionierender Kameradschaft. Mit dem neuen Fahrzeug, welches ein altes TSF auf Basis eines VW LT ersetzt, stimmt nun auch die Ausrüstung der Wehr.

 

An dieser Stelle darf ich bereits ganz herzlich zum Feuerwehrfest der FFW Gersfeld - Mosbach einladen, welches die Wehr Ende August, gemeinsam mit dem Stadtfeuerwehrtag aus Anlass des 90. Jubiläums, ausrichten wird.

 

Viel Spaß und Erfolg mit dem neuen Fahrzeug und ganz herzlichen Dank für euren Dienst liebe Kameradinnen und Kameraden der FFW Gersfeld. Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!

 

Bild: Fuldar Zeitung vom 19.06.2019

Patenschaft der Stadt Gersfeld (Rhön) mit der II. Inspektion des VN-Ausbildungszentrums der Bundeswehr in Wildflecken

Etwa ein Drittel des ca. 7000 Hektar großen Truppenübungsplatz Wildflecken liegen auf hessischem, auf Gersfelder, Gebiet. Die Gemarkungen der Gersfelder Stadtteile Rodenbach, Rengersfeld, Rommers, Gichenbach und Dalhdera grenzen direkt an den Truppenübungsplatzes an. Damit spielte und spielt dieser und die Bundeswehr, die den Übungsplatz nach dem Abzug der US-Streitkräfte betreibt, eine nicht unerhebliche Rolle in der Geschichte Gersfelds und im Leben der Gersfelderinnen und Gersfelder. Etwa die Vergangenheit des Dorfes Dalherda wurde ganz massiv von den Streitkräften und dem Truppenübungsplatz geprägt. Außerdem ist er ein nicht unerheblicher wirtschaftlicher Faktor für die Region und Gersfeld.

 

Einst pflegte die Stadt Gersfeld (Rhön) eine Patenschaft mit der 3. Batterie des Panzerartilleriebataillons 355 mit Sitz in der Rhönkaserne im benachbarten Wildflecken. Neben schönen Barbarafeiern (die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Artilleristen) wurden gemeinsam Veranstaltungen, Feste und Zusammenkünfte organisiert, durch die viele wertvolle menschliche Begegnungen und Kontakte zwischen Soldaten der Bundeswehr und Gersfelder Bürgerinnen und Bürgern entstanden. Mit der Auflösung der 3./355 wurde mit dieser Tradition gebrochen. Die Kontakte der Stadt Gersfeld (Rhön) zur Bundeswehr sind zwar nie abgerissen, aber doch sehr zurückgegangen.

 

Da ich der Meinung war und bin, dass dies nicht so bleiben sollte, habe ich Kontakte zum Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr mit Sitz in Hammelburg und Wildflecken aufgenommen und den politischen Gremien der Stadt Gersfeld vorgeschlagen, wieder eine Patenschaft bzw. Partnerschaft zwischen der Stadt Gersfeld und der Bundeswehr, konkret mit der II. Inspektion des Vereinte Nationen Ausbildungszentrums der Bundeswehr mit Sitz in Wildflecken, zu begründen. Der entscheidende Beschluss für eine solche wurde nun, in der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 13.03.2019, mit großer Mehrheit gefasst.

 

Hierrüber freue ich mich sehr, denn ich meine, dass eine solche Patenschaft sowohl ein Ausdruck der Wertschätzung für den Dienst unserer Soldatinnen und Soldaten für unser Land, seine Menschen und für unsere, nicht selbstverständliche, freiheitlich-demokratische Grundordnung sein kann. Insbesondere aber können hierdurch viele schöne und wertvolle Menschliche Begegnungen entstehen und Gersfeld kann weiter, im Kreise der Soldaten und ihrer Familien, als attraktiver Wohn- und Ausflugsort bekannt werden. Schon jetzt sprechen wir darüber etwa eine weitere Musikveranstaltung, ein Fußballturnier mit Beteiligung der Bundeswehr und Gersfelder Mannschaften / Vereinen oder andere gemeinsame Veranstaltungen dieser Art zu organisieren.

 

Viele Informationen über das Vereinte Nationen Ausbildungszentrum der Bundeswehr, etwa zu seinem Auftrag, gibt es auf den Seiten der Bundeswehr: KLICK

 

Wer sich in diesem Zusammenhang einbringen möchte, kann sich jederzeit und gerne an mich wenden.

 

Skirollerbahn in Gersfeld - Spatenstich

Die Bauarbeiten für die Skirollerbahn in Gersfeld, im Bereich des Ehrengrundes, haben begonnen. Nach Eingang der Förderbescheide von Land und Landkreis und nach dem Durchlaufen der Vergabeverfahren wurden die Aufträge zum Bau der Skirollerbahn in Gersfeld erteilt. Vor etwa einer Woche hat die durch die Stadt Gersfeld (Rhön) beauftragte Bauunternehmung Küllmer aus Fulda mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Am vergangenen Freitag haben wir dies durch einen "Spatenstich", gemeinsam mit Kindern der Trainingsgruppen der SKG Gersfeld, dokumentiert. 

 

Die Skirollerbahn wird Ski- und Skilangläufern aus der Skisportstadt Gersfeld aber auch aus der weiteren Umgebung als ideale Sommertrainingsstätte dienen. Durch Trainierende aus fern und nah hoffen wir auf eine weitere touristische Belegung unserer schönen Stadt. Im Winter ist auf den asphaltierten Wegen etwa das Einrichten von präparierten Winterwanderwegen möglich. Es wird feste Nutzungszeiten geben, zu denen die Skirollerbahn als Trainingsstätte genutzt werden kann. Außerhalb dieser Zeiten stehen die Wege, wie bisher, jedermann, etwa für Spaziergänge im schönen Ehrengrund, zur Verfügung. Für die Stadt Gersfeld Rhön entstehen, außer einer überschaubaren Investition von 40.000 € keine Folgekosten. Die Pflege und der Unterhalt der Sportstätte wird der SKG Gersfeld obliegen.

 

Auf den Bildern u.a. zu sehen:

 

Horst Gutermuth, 1. Vorsitzender der SKG Gersfeld (ganz links)

Elmar Hergert, Planungsbüro Hergert (dritter von links)

Dr. Steffen Korell (Mitte)

Veit Küllmer, Bauunternehmung Küllmer (zweiter von rechts)

Andreas Boll, Bauabteilungsleiter der Stadt Gersfeld (Rhön) (ganz rechts)

Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg gegründet

Nach einer Initiative meiner Kollegin Brigitte Kram, Bürgermeisterin der Gemeinde Ebersburg, und mir, hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön), so wie auch die Gemeindevertretung Ebersburg, im Jahre 2018 beschlossen, dass ein Antrag auf Gewährung von EU / LEADER-Fördermitteln für den Aufbau eines Lokalen Netzwerks zur Bekämpfung des Strukturwandels in Gersfeld und Ebersburg gestellt werden soll. Ein solcher Antrag wurde gestellt. Die Fördermittel wurden gewährt. Eine Arbeitnehmerin, Fr. Lisa Knur, wurde befristet eingestellt und ist seither für die Kommunen Ebersburg und Gersfeld in diesem Zusammenhang tätig.

 

Dieses LEADER-Vorhaben trägt nun Früchte: Nach intensiver Vorbereitung wurde am vergangenen Donnerstag, 06.06.2019, im Bürgersaal des Kur- und Bürgerzentrums in Gersfeld die "Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg" als einzutragender Verein gegründet. Im Rahmen dieser Gründungsversammlung wurde aus den Reihen der anwesenden Vertreter der Unternehmerschaft, der Politik und der gesellschaftlichen Akteure der Vorstand des Vereines bestimmt und der Förderausschuss besetzt. Zum ersten Vorsitzenden wurde Jan Garlepp, Geschäftsführer und ärztlicher Leiter des Klinikums Gersfeld gewählt.

 

Ziel der Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg ist es aus der Gesellschaft Spenden und Fördergelder zu aquirieren, und diese für die Gesellschaft, nämlich zur Unterstützung von Projekten, vornehmlich im sozialen Bereich, zu verausgaben und damit den Auswirkungen des sog. demografischen Wandels aktiv und nachhaltig entgegenzuwirken. Das Wohnen, Leben und Arbeiten in Gersfeld und Ebersburg soll in allen Lebensphasen attraktiv gehalten bzw. attraktiv gemacht werden, um den Strukturwandel positiv und im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu begleiten.

  

Aus dem Leitbild der Zukunftsstiftung:

 

"Die Zukunftsstifung wirbt Mittel ein und vergibt diese an lokale Akteure, um eine nachhaltige Wirkung von Projekten  vor allem in folgenden Bereichen entsprechend des Leitbildes zu Fördern:

  • Stärkung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
  • Unterstützung von Seniorinnen und Senioren bei der Bewältigung des Alltags und Entlastung der Familienangehörigen,
  • Unterstützung von Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentfaltung und Berufsfindung,
  • Ermutigung zur Übernahme gesellschaftlicher Mitverantwortung,
  • Aktives Entgegenwirken drohender Isolation & Vereinsamung,
  • Erhalt der physischen und psychischen Gesundheit,
  • Gestaltung von Integration, Inklusion, sowie Abbau sozialer Barrieren,
  • Etablierung einer Wertschätzungskultur für ehrenamtliche Arbeit und professionelle Betreuung und Koordination von Ehrenamtlichen.

In der Gremienarbeit der Zukunftsstiftung Gersfeld-Ebersburg e.V. kommen gesellschaftliche Einrichtungen (z.B. Initiativen der Daseinsvorsorge, Vereine, Familienzentren, Kirche), Unternehmen und die politisch gewählten Vertreterinnen und Vertreter miteinander ins Gespräch. Auf diese Weise werden die Lücken zwischen staatlich und marktwirtschaftlich möglichem Handeln aufgedeckt und innovative Lösungen möglich. Die Zukunftsstiftung wirbt aktiv um das Vertrauen und die finanzielle Unterstützung durch die in der Region aktiven Unternehmen, gesellschaftlichen Einrichtungen und die Bürgerinnen und Bürger. Die Prioritäten setzen die Gremien der Zukunftsstiftung unabhängig von Einzelinteressen oder politischen Zielvorgaben mithilfe transparenter Förderkriterien und paritätischem Stimmrecht. Die Zukunftsstiftung setzt sich das Ziel, lokale Akteure bei der Antragstellung sowie dem Monitoring und der Evaluierung der von der Zukunftsstiftung geförderten Maßnahmen zu unterstützen. Mit der "Bürgerseite für Gersfeld & Ebersburg" schafft die Zukunftsstiftung eine zentrale Internetplattform für ein Mehr an Miteinander im Oberen Fuldatal.

 

Die Zukunftsstiftung steht für die Achtung der Menschenwürde, Solidarität und Zukunftsfähigkeit. Sie toleriert weder menschenfeindliches Ansinnen noch jegliche Form der Diskriminierung. Ihre besondere Wertschätzung gilt allen ehrenamtlich Tätgen, die schon heute unser Leben in Gersfeld und Ebersburg durch ihr Engagement bereichern!"

 

Ein, wie ich finde, großartiges Projekt. Ich bin sehr dankbar für die intensive Unterstützung und große Mitwirkungsbereichschaft, die das Projekt bislang erfahren hat und hoffe auf ein nachhaltiges Engagement zugunsten des sozialen Lebens und Zusammenhalts in Gersfeld und Ebersburg, auf viele schöne Projekte und eine große Spendenbereitshaft. Jeder ist eingeladen mitzmachen und sich zu engagieren!

 

Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim in Gersfeld - Spenden an das Soldatenhilfswerk und die "Gute Stube" übergeben

Die Einnahmen aus dem Benefizkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöchheim wurden an die „Gute Stube“ und das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr gespendet.

 

Am 18.12.2018 fand ein Benefitzkonzert des Heeresmusikkorps Veitshöcheim in der Stadthalle in Gersfeld statt. Die Initiatoren des Konzertes, Bürgermeister (und Oberstleutnant der Reserve) Dr. Steffen Korell und Oberstleutnant Roman Jähnel, Kommandeur des Bereichs Truppenübungsplatzkommandatur Süd, freuten sich, dass viele Gersfelderinnen und Gersfelder, aber auch einige auswärtige Gäste, eine erstklassigen Darbietung - unter anderem eine musikalischen Reise um die Welt, Militärmärsche und adventliche Musik - der professionellen Militärmusiker aus Franken genießen konnten.

 

Die Einnahmen des Konzertes kommen gänzlich gemeinnützigen Zwecken zu Gute. BGM Dr. Korell und OTL Jähnel verständigten sich darauf, dass die Einnahmen von insgesamt 2.314,10 € geteilt und hälftig an das Soldatenhilfswerk der Bundeswehr (www.soldatenhilfswerk.org) und an das soziale Projekt „Gute Stube“ in Gersfeld gespendet werden.

 

Kürzlich wurde nun der Spendenscheck über einen Betrag von 1.157,05 € durch Bürgermeister Dr. Steffen Korell an den Sozialarbeiter der Stadt Gersfeld (Rhön), Harald Vonderau, der auch wesentlicher Organisator der „Guten Stube“ ist, übergeben.

 

Die „Gute Stube“

 

Die „Gute Stube“ ist ein soziales Projekt der Stadt Gersfeld (Rhön), das sich als Bürger- und Familienzentrum an alle Bürgerinnen und Bürger im Sozialraum Gersfeld, Ebersburg und Poppenhausen richtet.

 

Die Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte "Alte Post" in der Rommerser Str. 2 sind seit November 2018 so eingerichtet, das Begegnungen aller Art und ein vielseitiges Miteinander möglich werden. Vom Seniorentanz bis zur Krabbelgruppe, vom Selbsthilfeangebot bis zum Schachturnier, vom Sprachunterricht über die Strickstube bis zur Kleinkonferenz garantiert die „Gute Stube“ alle nur vorstellbaren Möglichkeiten zur Begegnung von Jung bis Alt, von Groß und Klein.

Der ehemalige Gastraum wird dabei je nach Angebot den jeweiligen Bedürfnissen angepasst. Die vorherige Küche wird mit Kochmöglichkeit und Sitzecke zum gemütlichen Treff für alle Altersklassen. Das ehemalige Fernsehzimmer ist jetzt ein multifunktionales Büro für verschiedene Disziplinen im sozialen Netzwerk und dient unterschiedlichen Beratungsstellen, die eigentlich nur in der Kreisstadt Fulda ansässig sind, als Anlaufstelle. So finden beispielsweise junge Familien, Schwangere, Ehrenamtliche, Menschen mit Handicap oder Geflüchtete hier Beratung für ihre Lebensfragen.

 

Im Bildungsbereich bietet die „Gute Stube“ den Fachstellen des Landkreises, dem Verein Miteinander-Füreinander, dem Biosphärenreservat Rhön, den Verbraucherzentralen oder allen anderen Interessenten Raum für ihre Angebote rund um Themenkreise wie Gesundheit, Neue Medien oder Umweltschutz.

 

Mit diesem Fächer an unterschiedlichsten Angeboten will die Stadt Gersfeld über ihre Akteure im sozialen Bereich, Familien, Einzelpersonen, Gruppen und Initiativen unterstützen, die Idee eines lebendigen Miteinanders stärken und den Zusammenhalt der Generationen fördern.

 

Die „Gute Stube“ ist,

 

  • Treffpunkt für Menschen, die sich informieren und austauschen, gemeinsam planen oder etwas unternehmen wollen,
  • Sammelpunkt für alle, die tolle neue Vorschläge für das allgemeine Miteinander haben,
  • Knotenpunkt für alle Mitwirkenden im Sozialen Netzwerk, die ihre Angebote und Aktionen mit anderen teilen möchten, und
  • Ausgangspunkt für die Umsetzung neuer Ideen und Initiativen.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an den Angeboten teilzunehmen, neue Ideen einzubringen und so die „Gute Stube“ und ihre Initiativen mit zu gestalten.

 

Kontakt "Gute Stube":

06654 – 9184968

gutestube@gersfeld.de

 

Pfingstkonzert der Stadtkapelle - Eintritt frei

 

Die Stadtkapelle Gersfeld zusammen mit Stadt und Tourist-Information Gersfeld laden Gäste und Bürger mit ihren Familien zu einem bunten Frühlingsstrauß der Musik ein!

Moderation: Wolfgang Weinig

Unter Leitung von Stadtkapellmeister Yannik Helm wird Ihnen ein buntes Programm für die ganze Familie, Jung und Alt, einen abwechslungsreichen Abend bereiten. Aktuelle Poptitel, Musical- und Filmmelodien bilden neben Tradition und Klassik die Bandbreite der Musik ab und präsentieren Ihnen die unterschiedlichsten Genres.

Eintritt frei. Spenden kommen der Jugendarbeit zugute!

Ehemaliges Seniorenhaus am Brembacher Weg verkauft

Endlich, das ehemalige Seniorenhaus am Brembacher Weg in Gersfeld hat eine neue Eigentümerin!


Nachdem über das Vermögen der bisherigen Eigentümerin ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde, ist lange Zeit nichts passiert. Auf meine Initiative hat dann letztlich die Stadt Gersfeld ein Zwangsversteigerungsverfahren betrieben. Nun wurde die Immobilie am vergangenen Donnerstag versteigert. 


Ich hoffe, dass nun sehr bald eine sinnvolle Nutzung in das Gebäude einzieht, etwa Wohnungen gebaut werden. 


In der nächsten Woche werde ich versuchen einen ersten Kontakt zur neuen Eigentümerin herzustellen, um näheres zu erfahren bzw. zu besprechen.

Packt die Badehose ein! - Das Freibad öffnet

Unser schönes Freibad in Gersfeld öffnet am am kommenden Sonntag, 19.05.2019 um 9:30 Uhr seine Türen.
 
Mit saniertem Becken, neuer Filteranlage und neuem Schwimmeister steht einer tollen Freibad-Saison nichts mehr im Wege. Hoffen wir auf viele schöne Sonnentage :-)
 
Schon jetzt einen ganz herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die in der Saisonvorbereitung so rege geholfen haben und während der Saison und danach wieder fleißig helfen werden!

Neubau der Kinderkrippe - Es geht voran, Raumplanung beschlossen

Die Planung des Neubaus der Kinderkrippe (U3-Betreuung) in der Kernstadt, auf dem Grundstück zwischen der Danziger- und der Königsberger Straße, läuft auf vollen Touren.

In den Sitzungen des Bau- und Sozial-/Familienausschusses am vergangenen Dienstag und Mittwoch wurde die Raumplanung vorgestellt und beschlossen. In einem nächsten Schritt werden nun die Kindergartenaufsichtsbehörde, der Fachdienst Jugend und Soziales beim Landkreis Fulda und Fachplaner, etwa für Statik, Heizung, Lüftung, Sanitär u.a. einbezogen.

Wir werden im August 2019 einen Bau- und Förderantrag stellen. Wie nun klar ist werden eine wesentlich höhere Förderung bekommen als zunächst gedacht.

Im Herbst soll dann ein Vergabeverfahren für die Bauleistungen beginnen, sodass ab dem Frühjahr 2020 gebaut werden kann.

Angliederung Gersfelds nach Bayern - April April !

Die Presse hat doch schon Wind von der Sache bekommen: Derzeit bereiten wir einen Antrag auf Eingliederung Gersfelds nach Bayern vor. Hintergrund ist insbesondere, dass die Kommunen jenseits der Landesgrenze durch den Freistaat finanziell wesentlich besser ausgestattet werden. So wie dies derzeit (in Hessen) geschieht, kommen wir auf keinen grünen Zweig. So darf und kann es nicht weitergehen!
Es wird sicherlich ein langes und zähes Verfahren werden, aber ich stehe hierzu schon länger mit der bayrischen Staatsregierung und der Regierung von Unterfranken in Kontakt. Die bayrische Seite ist durchaus offen für einen solchen Übertritt, der auch historisch gerechtfertigt werden kann. Bevor Gersfeld 1866 durch Preußen annektiert wurde, waren wir bayrisch.

 

Bild: FZ vom 01.04.2019

Klinikum Gersfeld - Gute Entwicklung in den letzten Jahren!

Gestern, 16.02.2019 in der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht über das Klinikum Gersfeld und seine gute Entwicklung in den vergangenen Jahren.

 

Es ist sehr gut, dass wir mit dem Klinikum Fulda, dem Klinik Gersfeld, eine so gut funktionierende und von Ärzten, Patienten und Besuchern geschätzte medizinische Einrichtung in Gersfeld haben. Dem Klinikum Fulda und dem Landkreis Fulda sei gedankt, dass die Klinik Gersfeld seinerzeit übernommen und so positiv entwickelt wurde.

 

Sehr freut es mich zu vernehmen, dass das Klinikum Fulda an seinen Erweiterungsgedanken in Gersfeld festhält. Ich werde weiterhin stetig und mit großer Priorität daran arbeiten, dass dies so geschieht. Erst kürzlich hat im, an die Klinik angeschlossenen, Ärztehaus ein neuer Frauenarzt seine Tätigkeit aufgenommen und den Standort gestärkt.

 

Ich freue mich auf eine weiterhin sehr gute und enge Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Klinik und wünsche der Einrichtung auch in Zukunft alles Gute und eine weitere positive Entwicklung.

 

Bilder: Fuldaer Zeitung vom 16.02.2019

Neuer Frauenarzt in Gersfeld

Ich freue mich sehr, dass die intensiven Bemühungen den halben Frauenarztsitz in Gersfeld zu behalten erfolgreich waren, das Klinikum Fulda - MVZ Osthessen den Sitz übernommen hat und mit Dr. Zimmermann ab sofort wieder ein sympathischer und erfahrener Gynäkologe in Gersfeld, in attraktiven Räumlichkeiten, praktiziert. Liebe Damen, nutzt dieses Angebot, denn nur so wird es auch dauerhaft erhalten bleiben und ggf. ausgeweitet werden können!
Hier die Presseberichte:
 
 
 
 

Stadtverordnetenversammlung am 07.02.2019 - Haushaltsbeschluss

Am Donnerstag, 07.02.2019, fand die 22. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) in dieser Legislatur statt. Anders, als man nach dem Lesen der Tageszeitung meinen könnte, war es eine sehr konstruktive und harmonische Sitzung. Auch im Vorfeld der Sitzung und jetzt, danach, herrscht ein konstruktives und vertrauensvolles Klima des überparteilichen Miteinanders!

 

Die Sitzung war inbesondere von der Beratung und vom Beschluss des Wirtschaftsplans der Stadtwerke Gersfeld und des Haushaltsplanes der Stadt Gersfeld (Rhön) geprägt. Hier kam es zu etwas Historischem: Erstmals war es so, dass sich alle Fraktionen im Vorfeld der Sitzung zusammengefunden und einen gemeinsamen Antrag zum Haushalt ausgearbeitet haben, der sodann auch einstimmig angenommen wurde. Dies ist für mich ein deutliches Zeichen einer, im Vergleich zu früheren, wesentlich turbulenteren, Zeiten, ganz anderen politischen Kultur des konstruktiven, überparteilichen, faireren und respektvolleren Miteinanders, die ich lange beworben habe und die mir überaus sehr gefällt.

 

Die Auswirkungen dieses gemeinsamen Antrages bzw. des Haushaltsbeschlusses sind allerdings sehr kritisch zu sehen: Zwar konnten die Stadtverordneten das sich selbst gesetzte Ziel erreichen und eine Steuererhöhung vermeiden, doch wird diese m.M.n. sehr sehr teuer "erkauft". Denn um dieses zu erreichen, wurden viele Ausgabenpositionen, insbesondere im Bereich der Vereins- und Ehrenamtsförderung, der Repräsentation, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit, der Grün- und Ortsbildpflege und besonders der Unterhaltung (von Gebäuden, Straßen, Wegen, Brücken usw.) zum teil drastisch gekürzt. Etwa im Bereich der Straßenunterhaltung soll die Verwaltung - übertragbare Mittel aus 2018 unberücksichtigt - im nächsten und voraussichtlich auch in den Folgejahren nur 35.000 € ausgeben dürfen. Angesichts des zum Teil sehr schlechten Zustandes unserer Infrastruktur ein verschwindend geringer Betrag! Die Verwaltung wird in einigen Bereichen daher nur sehr eingeschränkt handlungsfähig sein, wird streng priorisieren und abwägen müssen, was leistbar sein wird und worauf verzichtet werden muss.

 

Auch wurde der Kurbeitrag in der Kernstadt Gersfelds und im Stadtteil Obernhausen auf einen Betrag von 2,40 € pro Übernachtung erhöht. Ich kann die Intention der Stadtverordneten, Urlaubsgäste an unseren Konsolidierungsbemühungen teilhaben zu lassen, gut nachvollziehen, sehe hier aber kritische Aspekte und hoffe, dass dies keine negativen Auswirkungen auf die touristische Entwicklung Gersfelds haben wird.

 

Zu diesem gemeinsamen Antrag habe ich mich mit einer Stellungnahme geäußert, die unten zum Download zur Verfügung steht.

 

Außerdem wurde in dieser Sitzung der Wirtschaftsplan der Stadtwerke Gersfeld wie eingebracht beschlossen und die Stadtverordneten haben über einen Vertrag zur Bewirtschaftung der Parkplätze am Roten Moor, am Schwedenwall und an der Fuldaquelle entschieden. Diese Parkplätze werden nun wieder durch den Eigenbetrieb des Landkreis Fulda bewirtschaftet, der den Winterdienst, Grünschnitt usw. organisieren muss. Die Stadt Gersfeld (Rhön) stellt weiterhin ihre Ordnungskräfte zur Kontrolle des Verkehres ab. Letzter Tagesordnungspunkt war die Entscheidung über den Ankauf einer Fläche in der Danziger Straße in Gersfeld, ggü. des ev. Kindergartens, die mit einer Kinderkrippe (U3-Betreuung) bebaut werden wird. Dies wurde ebenfalls einstimmig beschlossen, die Planung läuft derzeit. Wir gehen davon aus, in den Sommermonaten einen Bauantrag einreichen zu können.

 

Bei Fragen stehe ich, wie gewohnt, gerne zur Verfügung.

 

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Stellungnahme interfraktioneller Haushal
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Erweiterungsbauten der autismusgerechten Wohneinrichtung "Lebensbrücke" in Gersfeld feierlich eröffnet

Am gestrigen Dienstag wurde der Erweiterungsbau "Lebensbrücke" der autismusgerichten Wohneinrichtung der Tanner Diakone in Gersfeld eingeweit. Ein tolles Projekt in und für Gersfeld, mit dem die hervorragende Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tanner Diakone noch weiteren an Autismus erkrankten Menschen zugute kommen wird.

 

Hier ein Bericht bei Osthessen-Zeitung:

 

https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2019/februar/autismuszentrum-lebensbruecke-eingeweiht-grenzen-ueberwinden.html?fbclid=IwAR09sLFRGMZCCAid5aTHnt04mKHXXtAWDgfnE8-UZz-NjcC5Xoz8IL1nAXg

 

Bilder: Fuldaer Zeitung, Osthessen Zeitung

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Der Rhönbote kommt zukünftig einmal monatlich kostenlos in alle Haushalte

Was lange währt.....der "Gersfelder Rhönbote" kommt zukünftig einmal im Monat kostenlos in alle Gersfelder Haushalte.

 

Schon länger ist angestrebt die Attraktivität des "Gersfelder Rhönboten", unserer Wochenzeitung mit amtlichen Bekanntmachungen, zu steigern. Derzeit haben "nur" ca. 30 Prozent aller Gersfelder Haushalte den Rhönbote aboniert, der "Rhönbote" erreicht also bei weitem nicht alle Gersfelderinnen Gersfelder.

 

Vor Kurzem wurden erneut Gespräche mit dem Verlag geführt. Ich freue mich, dass es erreicht werden konnte, dass der "Rhönbote", wohl beginnend mit dem zweiten Halbjahr 2019, einmal im Monat als kostenlose Vollauflage an alle Gersfelder Haushalte verteilt wird. Der Rhönbote wird aber weiterhin wöchentlich erscheinen und den Abonennten ins Haus geliefert werden. So werden auch wir / ich in Zukunft viel intensiver als zuvor Informationen aus dem Rathaus und den politischen Gremien, ähnlich wie durch diesen Blog, in Printform in alle Haushalte bringen und die Bürgerinnen und Bürger besser informieren können.

 

Außerdem wird derzeit, gemeinsam mit unserer Nachbarkommune Ebersburg, eine neue Homepage erstellt. Diese soll DIE zentrale Seite für Informationen und Termine aus Gesellschaft, Vereinen und dem politischen Geschehen werden.

Wasserbauprogramm - Infobrief an alle Grundstückseigentümer

Mit den nächsten Abgabenbescheiden wird allen, an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossenen, Grundstückseigentümern auch ein Informationsschreiben über das Wasserbauprogramm, insbesondere über die anstehende Erhebung der nächsten Vorausleistungsbeiträge auf den von der Stadtverordnetenversammlung beschlossenen Ergänzungsbeitrag, versandt werden. Dieses Schreiben (und weitere Informationen über das Wasserbauprogramm) kann auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) und über den Link unter diesem Text heruntergeladen werden.

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Infobrief Wasserbauprogramm
Infobrief Wasserbauprogramm.pdf
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Neuer Bauamtsleiter eingestellt

Der derzeitige Leiter unserer Bauabteilung, Hr. Orhan, wird die Stadt Gersfeld (Rhön) mit dem 31.03.2019 verlassen. Ich bin sehr froh, dass wir sehr schnell einen geeigneten Nachfolger gefunden haben. Hr. Andreas Boll aus dem Gersfelder Stadtteil Schachen wird am 01.02.2019 in den Dienst der Stadt Gersfeld treten und Herrn Orhan ab dem 01.04.2019 im Amt nachfolgen.

Bildquelle; FZ vom 17.01.2019

Videobeitrag des Rhönmagazins über Gersfeld

Das Rhönmagazin - TV Mainfranken hat uns besucht und einen Bericht über die schöne Stadt Gersfeld gemacht :-)


Hier der Link zum Beitrag:


https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/rhoenmagazin-gersfeld-im-januar-2019/

Haushalt für das Jahr 2019 eingebracht - Haushaltsrede zum Download

Im Zuge der gestrigen Sitzung der Stadtverordentenversammlung habe ich unter anderem den Entwurf des Haushaltsplanes der Stadt Gersfeld (Rhön) und des Witschaftsplanes der Stadtwerke Gersfeld (Rhön) für das Jahr 2019 zur Beratung in die Stadtverordenetenversammlung eingebracht.

 

Bedauerlicherweise hat uns das Land (Hessen) für das Jahr 2019 Zuweisungen von über 310.000,00 € gekürzt, die voraussichtlich zum Teil durch eine Erhöhung der Grundsteuer B kompensiert werden müssen. Es obliegt nun der Stadtverodenetenversammlung den Haushalt zu beraten und letztverbindlich über diesen zu entscheiden. Dies ist für die nächste Sitzung der Stadtverordenetenversammlung am 07.02.2019 vorgesehen.

 

Meine Rede vom 13.12.2018 aus Anlass der Einbringung des Haushaltes und des Wirtschaftsplanes gibt es hier zum Download:

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Meine Haushaltsrede vom 13.12.2018
Haushaltsrede 2019.pdf
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Keime im Trinkwasser - Abkochempfehlung

Viele Bürgerinnen und Bürger bewegt derzeit, verstänlicherweise, die Keimbelastung des Trinkwassers und die aus diesem Grunde durch unsere Betriebsführerin, die Fa. Remondis, herausgegebene Abkochempfehlung.

 

Was ist passiert / was ist der Hintergrund der Abkochempfehlung?

 

Die Fa. Remondis entnimmt für die Stadtwerke Gersfeld (Rhön) an verschiedenen Stellen im gesamten Trinkwassernetz regelmäßig Wasserproben und lässt diese auf ihre chemische und mikrobilologische Reinheit untersuchen. Die letzte dieser regelmäßigen Proben wurde vor ca. zwei Wochen genommen und war, wie dies regelmäßig der Fall ist, unbelastet.

 

Unabhängig von der Regelbeprobung durch die Stadtwerke Gersfeld (Rhön) bzw. durch die Fa. Remondis, nehmen auch einige Einrichtungen in Gersfeld, etwa das Klinikum oder die Seniorenwohneinrichtungen, Wasserproben aus ihrem Hausnetz. So ist dies auch in der vergangenen Woche geschehen.

Bei diesen Proben wurden sog. "coliforme Keime" festgestellt. Diese sind bis zu einer gewissen Konzentration nicht bedenklich und kommen hin und wieder vor. Besagte Einrichtungen haben sodann die Stadtwerke Gersfeld (Rhön) bzw. die Fa. Remondis von dem Ergebnis ihrer Wasserproben informiert. Diese Information wurde zum Anlass genommen sofort eine außerordentliche Probe aus dem öffentlichen Trinkwassersystem zu nehmen. Auch bei dieser Probe wurden sodann "coliforme Keime" und ein (!) Enterokokkenbakterium festgestellt.

 

Was bedeutet "verkeimt" / ist dies gefährlich / bedenklich?

 

Jein. Wenn von einem Bakterium geschrieben wird, hat dies den folgenden Hintergrund: Im Zuge der mikrobiologischen Anlayse einer Wasserprobe wird eine gewisse Menge Wasser auf eine Perieschale mit Nährlösung gegeben. Diese wird über einen definierten Zeitraum "gebrütet". Sodann wird geprüft, ob sich Bakterien auf der Nährlösung vermehrt haben und falls ja, wieviele. In unserem Fall war es ein Enterokokkenbakterieum. Der Grenzwert liegt bei null. Global gesehen ist eine solche Sache keine Seltenheit und nicht sonderlich bedrohlich, aber der Grenzwert ist überschritten, sodass gehandelt werden muss.

 

Die festgestellten Keime / Bakterien sind für einen gesunden Menschen regelmäßig unbedenklich und kommen im tierischen und menschlichen Körper, im Verdauungsystem, in hoher Konzentration vor. Manche Arten dieses Bakterienstammes werden sogar in probiotischen Lebensmitteln zur Förderung der Darmflora eingesetzt. Bei Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem kann ein solches Bakterium, wie vieles andere aber auch, eine Infektion auslösen.

 

Ein ganz persönlicher Kommentar am Rande: Ich möchte der Angelegenheit nicht ihren Ernst, wohl aber die von Einigen an den Tag gelegte Aufregung und Dramatik nehmen: Ich bin hier möglicherweise kein Beispiel und jeder muss für sich selbst beurteilen, wie er mit einer solchen Empfehlung umgeht, aber ich selbst folge der Abkochempfehlung nicht. Wir nehmen das Wasser auch weiterhin wie gewohnt z.B. zum Zähneputen, für unsere Kaffeemaschine oder zur Zubereitung der Speisen für uns und unsere zweijährige Tochter. Diese hilft meiner Frau auch beim ausmisten ihres Pferdes und kommt viel mit Landwirtschaft und Tieren in Kontakt und steckt, wie Kinder so sind, ab und an danach auch gerne mal ihre Finger in den Mund. Ich behaupte, dass Freya auch deshalb so gesund und fidel ist, wie sie es ist, weil sie naturnah und auch mit vielen Berührungspunkten zur Landwirtschaft und zu Tieren aufwächst. Was ich sagen will: Im Alltag sind wir ständig mit solchen Keimen konfrontiert: Haustiere, der Druck einer nach einem Toilettengang nicht gründlich gewaschenen Hand, nicht gründlich gereinigtes Obst und Gemüse, in (insbes. in rohen) Fleisch- und Wurstwaren usw. Dafür haben wir ein Immunsystem. Magenbeschwerden und Durchfälle kommen bei jedem von uns hin und wieder vor, die genaue Ursache kann meist nicht ausgemacht werden. Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Grenzwertüberschreitung hingenommen würde. Im Gegenteil, derzeit wird mit Priorität daran gearbeitet, dass die Abkochempfehlung aufgehoben werden kann und dies ist, wie geschrieben, kein Aufruf diese Abkochempfehlung zu ignorieren, wohl aber die Sache sachlich und reflektiert aufzunehmen.

 

Was wurde veranlasst / wie wurde / wird gehandelt?

 

Das Ergebnis dieser außerordentlichen Wasserprobe wurde, wie dies regelmäßig geschieht, dem Gesundheitsamt mitgeteilt. Da die Ursache für den festgestellten Bakterieneintrag noch nicht sicher festgelegt werden konnte (dazu noch unten) wurde durch den technischen Leiter unseres Eigenbetriebes, unseren Wassermeister und das Gesundheitsamt gemeinsam entschieden, sicher zu gehen und das Wassernetz prophylaktisch zu desinfizieren und, bis dies geschehen ist, dies ebenfalls als Vorsichtsmaßnahme, eine Abkochempfehlung auszusprechen.

 

Ich selbst habe am Nachmittag des 05.12.2018 von dieser Angelegenheit erfahren und die zuständigen Mitarbeiter angewiesen, in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt, sofort alles Nötige und eine Information der Bevölkerung zu veranlassen. Es wurde ad hoc eine (Presse-) Mitteilung hierrüber verfasst. Wenige Minuten später konnte man hiervon in den regionalen und überregionalen Online-Nachrichtenportalen (Osthessen News, Fuldainfo, Osthessen Zeitung u.a.), auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) und in den sozialen Medien lesen, es im Radio hören, abends in der „Hessenschau“ davon sehen, am Donnerstag in der Fuldaer Zeitung davon lesen und am Freitag auch im „Rhönbote“ wahrnehmen. Auf eine Flugblattaktion und Lautsprecherdurchsagen wurde verzichtet. Das Gesundheitsamt hat eine Information der Bevölkerung über Rundfunk und Presse präferiert. So wurde durch Remondis gehandelt. Schon bevor diese Nachricht veröffentlicht wurde, hat der Wassermeister (Hr. Grösch), wie er mir berichtet hat, die Seniorenwohneinrichtungen, die Kliniken und Kinderbetreuungseinrichtungen informiert, die also noch früher informiert waren.

 

Es wurden Pumpen an das Netz angeschlossen, die ein Desinfektionsmittel (Chlor) in niedriger, gesundheitlich unbedenklicher Konzentration in das Leitungsnetz verbringen. Wenn das Desinfektionsmittel auch in den außenliegensten Leitungssträngen in ausreichender Konzentration nachgewiesen wurde, gilt die Leitung als desinfiziert. Sodann kann die Chlorung wieder eingestellt und die Abkochempfehlung aufgehoben werden. Dies dauert, aufgrund unseres großen und verzweigten Leitungsnetzes, eine gewisse Zeit.

 

Die von einigen Medien gewählte Überschrift "Gersfelder Wasser weiterhin mit Keimen belastet" ist vor diesem Hintergrund jedenfalls zu undiffierenziert. Es kann derzeit nicht sicher festgestellt werden, ob das Wasser weiterhin verkeimt ist oder nicht. Eine weitere Wasserprobe hätte auch unbelastet sein können. Da die Desinfizierung aber noch läuft und man nun wirklich alle Leitungen mit dem Desinfektionsmittel durchspült haben möchte, wird die Abkochempfehlung vorsorglich noch aufrechterhalten.

 

Warum sind so viele Stadtteile betroffen?

 

An der "Versorgungszone Gersfeld" hängen auch der Weiler Sparbrod sowie die Stadtteile Maiersbach, Mosbach, Rengersfeld und Rommers. Das Quell- und Brunnenwasser, etwa aus der Barnsteinquelle und dem Tiefbrunnen am Kälberrain, fließt in all diesen Bereichen, sodass die Abkochempfehlung prophylaktisch auch für diese Bereiche ausgegeben wurde und auch das Netz dort vorsorglich desinfiziert wird.

 

Woher kommt der Keim / was war die Ursache?

 

Das ist unklar. Es könnte viele mögliche Ursachen geben. Zunächst ist zu sagen, dass das Rohwasser, gerade das Quellwasser, das sich in oberflächennahen Bereichen sammelt, fast immer mit diversen Keimen belastet ist. Solche Keime kommen in der Natur regelmäßig vor und können etwa durch Regen oder Tiere, insbesondere deren Ausscheidungen, in das Wasser gebracht werden. Das, regelmäßig Keime enthaltende, Rohwasser wird sodann in einer Wasseraufbereitungsanlage mit UV-Licht bestrahlt und dadurch desinfiziert. Es fließt dann etwa einem Hochbehälter zu und wird von dort in das Leitungsnetz, zu den Verbrauchern, abgegeben.

Es könnte sein, dass die UV-Desinfektionsanlage der Barnsteinquelle kurzzeitig nicht sauber gearbeitet hat, es könnte an einem Rohrbruch, ggf. gar einem unentdeckten, gelegen haben, durch den Fremdwasser (und mit diesem Keime) in das Trinkwasser gelangt sind. Auch eine Verschmutzung im Hochbehälter (es müsste sich nur ein Insekt oder ein anderes Tier dorthin verirrt haben) oder eine unzulässigerweise mit dem Netz verbundene Zisterne können nicht ausgeschlossen werden. Dies zeigt auch, wie empfindlich unsere Infrastrukturen, auch gegen Angriffe von außen, sind.

 

Wann wird die Abkochempfehlung aufgehoben werden?

 

Sobald das Leitungsnetz komplett desinfiziert wurde (siehe oben) wird die Chlorung eingestellt. Wenn dann drei Nachproben keimfrei gewesen sind, kann man wieder von einem Regelbetrieb ausgehen und die Abkochempfehlung wird zurückgenommen werden. Die Stadtwerke Gersfeld und die Fa. Remondis werden sofort, insbes. über die o.g. Medien, informieren, sobald dies der Fall ist.

 

Bei Fragen oder Anmerkungen stehen meine Mitarbeiter oder ich und insbesondere unser Wassermeister Grösch (015165624851) jederzeit zur Verfügung.

 

Straßenausbaubeiträge - Resolution der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis Fulda

Grundsätzlich begrüße ich es sehr, dass Bürgerinnen und Bürger nicht mehr durch Straßenausbaubeiträge belastet werden müssen, denn solche Straßenausbaubeiträge stellen nicht selten eine ganz erhebliche Belastung - zum Teil sind es viele zehntausend Euro - für die anliegenden Grundstückseigentümer dar. Die neue Rechtslage zur Erhebung von Straßenausbaubeiträgen im Lande Hessen, die den Kommunen nun die Wahl lässt, ob sie Straßenausbaubeiträge erheben oder nicht, aber ihnen im Falle der Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen keine finanzielle Kompensation durch das Land gewährt, ist für die finanzschwachen Kommunen im ländlichen Raum, wie die Stadt Gersfeld (Rhön) eine ist, aber fatal! Diese Kommunen können sich den Erhalt und die Sanierung ihrer Infrastrukturen ohnehin kaum leisten, haben einen großen Investitionsstau, erheben schon jetzt meist höhere Steuern und Gebühren und sind in hohem Maße auf Förderung und Zuschüsse durch das Land oder den Bund angewiesen.

 

So wird den finanzschwachen Kommunen wie der Stadt Gersfeld (Rhön) wohl nichts anderes übrig bleiben, als an den Straßenausbaubeiträgen festzuhalten oder aber deren Ausfall durch eine Erhöhung der kommunalen Steuern, insbes. der Grundsteuer B, zu kompensieren. Damit werden diese Kommunen und der ländliche Raum im Vergleich zu den oft viel finanzstärkeren Stadt(-rand-)kommunen als Wohnort noch unattraktiver.

 

Vor diesem Hintergrund haben meine Bürgermeisterkolleginnen und Kollegen im Landkreis Fulda und ich eine Resolution zu diesem Thema verabschiedet, die heute in Fulda an unsere Landtagsabgeordneten übergeben wurde. Hier die Resolution im Wortlaut und unten zum Download:

 

"Investitionen in verkehrliche Infrastruktur können dauerhaft nicht allein aus kommunalen Haushalten gestemmt werden, folglich ist eine grundsätzliche und für alle Kommunen gleiche Regelung erforderlich. Diesen Weg hat die hessische Landesregierung durch Änderung des Kommunalen Abgabengesetzes (KAG) ohne erkennbaren Grund verlassen und nach Jahrzehnten bewährter Praxis den Kommunen den „schwarzen Peter“ zugeschoben. 
Die Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Fulda fordert daher die aktuelle und künftige Landesregierung auf, Regelungen zugunsten einer einheitlichen Praxis in Hessen verbindlich und zügig zu treffen, klare Finanzierungsvorschläge zu unterbreiten oder Finanzmittel aus originären Landesmitteln zur Verfügung zu stellen. 


Die Kommunen des Landkreises Fulda erheben nahezu allesamt seit vielen Jahrzehnten Anlagen bezogene Straßenbeiträge von Eigentümern. Dieses ist sicherlich ein wichtiger Grund für die ausgeprägte finanzielle Stabilität der meisten im Kreis Fulda gelegenen Kommunen im Vergleich zu anderen Gebieten Hessens. 
Durch die Einführung der Hessenkasse vor einigen Monaten wurden u.a. Kommunen gestärkt, die in der Vergangenheit keine Straßenbeiträge erhoben hatten, ggf. dadurch in eine finanzielle Schieflage geraten sind und auf Kassenkredite angewiesen waren. Diesem Tatbestand wollte das Land durch die Einführung der verpflichtenden Erhebung von Straßenbeiträgen im Jahre 2013 sicherlich vorbeugen. Eine andere Erklärung für diese Gesetzesänderung können wir nicht erkennen. 
Das Land Hessen betrieb zuletzt sogar einen erheblichen Aufwand, um Kommunen ohne Beitragssatzung zu disziplinieren, einer geregelten Systematik zugunsten kommunaler Entschuldung durch Beitragssatzungen (sei es Anlagen bezogen oder wiederkehrend) näher zu bringen und letztlich eine Gleichbehandlung hessischer Bürgerinnen und Bürger zu erreichen. Dieses Engagement zeugte von der Erkenntnis, dass die steigenden Investitionsbedürfnisse in die Infrastruktur eine der großen Herausforderungen für die öffentliche Hand darstellen. 
Durch die Entscheidung, die Erhebung von Straßenbeiträgen vollends in die kommunale Selbstverwaltung zu geben sowie der zusätzlichen Bürde, über einen einfachen Antrag eine Stundung von Beiträgen auf 20 Jahre gewähren zu müssen, wurden gerade die finanziell schwächer gestellten Gemeinden zusätzlich unter Druck gesetzt. Selbst bei kleinsten Beträgen werden die Kommunen nun schon als „Bank“ missbraucht, was zu einer deutlichen Erhöhung des Verwaltungsaufwands und zu finanziellen Mehrbelastungen durch Fremdfinanzierung führt. Als Resultat schaffen nun einige Kommunen Straßenbeiträge ab, so dass die Ungleichbehandlung unter hessischen Kommunen und ggfs. die Abhängigkeit der notwendigen Investitionen von der jeweiligen Wirtschaftslage immer stärker in den Vordergrund tritt. 

 

Durch die entstandene Situation sind inzwischen vielerorts öffentliche Bürgerproteste entstanden, die sich in der Gründung von Bürgerinitiativen äußern. Das Verständnis für die Erhebung von Straßenbeiträgen sinkt zunehmend. Durch die generelle Zunahme des Verkehrs in den letzten Jahren steigt der Unwille von Grundstückseigentümern, Straßen, die u.a. durch die Nutzung von Durchgangsverkehren schadhaft geworden sind, unter Berücksichtigung privater Eigenmittel zu sanieren. Das Argument, dass diese Infrastruktur als Erschließungsanlage allen Grundstückseignern das Baurecht und eine adäquate Nutzung dauerhaft sichert, hat an Wirkung verloren. 
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Fulda und der Stadt Fulda fordern daher die Landesregierung auf, den Bürgerfrieden durch klare Regelungen oder finanzielle Unterstützung der hessischen Kommunen aus originären Landesmitteln wieder herzustellen. 
In Frage kommt bspw. ein Sondertopf - analog Bayern - über 100 - 150 Mio. EUR für alle hessischen Kommunen. Dies erstreckt sich ebenso auf die Förderung von Abrechnungsgebieten für Kommunen, die wiederkehrende Straßenbeiträge vor dem 01.01.2018 eingeführt haben. 
Alternativ sehen wir eine klare gesetzliche Regelung als notwendig an, die entweder das Verbot oder die Pflicht zur Erhebung von Beiträgen zum Ziel hat. 
 
Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Bürgermeisterkreisversammlung des Landkreises Fulda sowie der Stadt Fulda
 
Fulda, 30.11.2018"
 
 

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Straßenausbaubeiträge - Resolution der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Landkreis Fulda
2018-11-30 Resolution Straßenausbaubeitr
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"Danziger Straße" in Sondersitzung nun endgültig als Kindergartenstandort festgelegt

Das war wahrlich eine "schwere Geburt". Nachdem die Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2017, nach einer intensiven und zum Teil emotional geführten Debatte beschlossen hatte, dass das vorhandene Kindergartengebäude in der Danziger Straße in Gersfeld aufgegeben werden solle und dass sowohl eine Kinderkrippe (U3-Betreuung) und auch ein Kindergarten auf der Freifläche zwischen Schlosspark und Wolf-Hirth-Straße hätte neu gebaut werden sollen, wurde dieser Beschluss nun aufgehoben. Die Stadtverordnetenversammlung hat am vergangenen Donnerstag in einer Sondersitzung mit sehr interessanten und konstruktiven Wortbeiträgen mit großer Mehrheit beschlossen, dass Kindergartengebäude in der Danziger Straße wo nötig zu sanieren, zu renovieren und auszubauen ist und dass es weiterhin als Kindergarten genutzt werden soll. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist ein Grundstück durch die Stadt zu erwerben und die so dringend benötigte Kinderkrippe ist dort zu bauen. 

 

Die Beschlussvorlage, die ich für diese Sitzung der Stadtverordnetenversammlung erstellt habe, steht unten zum Download bereit. Ich werde den bereits beauftragten Architekten nun anweisen unverzüglich mit der Planung zu beginnen!

 

Wenn der Bau der Kinderbetreuungseinrichtungen auf der Fläche oberhalb des Schlossparkes auch insofern attraktiver und komfortabler gewesen wäre, dass ein moderner Neubau dort, auf großer und attraktiver Fläche und ohne eine nun notwendige Rücksichtnahme auf vorhandene Gebäudestrukturen hätte erfolgen können, so wäre die dortige Errichtung eines Kindergartens und einer Kinderkrippe doch mit ganz erheblichen negativen Folgen für die Stadt Gersfeld (Rhön), insbesondere für die städtischen Finanzen, verbunden gewesen. Dieser Auffassung hat sich die große Mehrheit der Abgeordneten, wenn es für viele auch ein Kompromiss gewesen sein mag, nun angeschlossen:

 

Nach dem ersten Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2017 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und durch ein Architekturbüro erstellt. Diese wurde vor einigen Wochen der Stadtverordnetenversammlung präsentiert. Nach dieser Studie wäre die Entwicklung des Standortes "am Schlosspark" um ca. 3,5 Mio. € (!) teurer gewesen wäre, als dies bei Ausbau des schon jetzt genutzten Standortes "Danziger Straße" der Fall sein dürfte. Selbst diese - "kleine" - Lösung wird durch den Architekten noch mit Gesamtkosten von unglaublichen 4,25 Mio. € beziffert. Die jährlichen Folgekosten (insbes. Abschreibungen, Zins- und Tilgung von benötigten Darlehen) für den städischen Haushalt wären nach einem Neubau "am Schlosspark" deutlich höher ausgefallen, als dies nun der Fall sein wird.

 

Die Stadt Gersfeld (Rhön) kann sich den Bau eines Kindergartens / einer Kinderkrippe eigentlich leider nicht leisten und muss dieses Projekt wohl durch schmerzliche Einschnitte in anderen Bereichen möglich machen. Sie muss und will dies Projekt aber zeitnah und mit großer Priorität umsetzen, um allen Eltern, die einen solchen benötigen, einen attraktiven Betreuungsplatz für ihr Kind anbieten zu können und um noch familienfreundlicher zu werden.

 

Da eine jede Kommune bei ihrem Handeln den Geboten der Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit und einer sparsamen Haushaltsführung verpflichtet ist, wäre ein Entwicklung des Standortes "am Schlosspark" rechtswidrig gewesen. Schon der damalige Beschluss war dies, da ihm keine vergleichende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zugrund lag, was aber vorgeschrieben ist.

 

Außerdem wären die Entwicklungspotentiale Gersfelds, etwa im Bereich der Gesundheitsbranche, mit einem Kindergartenbau "am Schlosspark" wohl eingeschränkt worden. Die Klinikum Fulda AG, die Acura-Rhönklinik und die Schlosspark-Klinik Dr. v. Rosen haben die Stadt darum gebeten, Entwicklungsfläche in diesem Areal vorzuhalten. Dies ist nun erfreulicherweise weiterhin der Fall.

 

Auch die Nähe der Kindergärten zur autismusgerechten Wohneinrichtung der Tanner Diakonie hätte Konflikte verusachen können und die infrakstrukturelle Erschließung dieser Fläche, insbesondere im Bereich der Abwasserbeseitigung (Kanalanschluss) wäre aufwendig und teuer gewesen. Weitere Einzelheiten können der Beschlussvorlage (siehe unten) entnommen werden.

 

Bildquelle, FZ v. 24.11.2018

 

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Streifzug Wasserkuppe - Neues Beschilderungs- und Besucherleitsystem auf der Wasserkuppe umgesetzt

Die Wasserkuppe ist Gersfelds und Hessens höchster Berg und ein beliebtes Ausflusziel für bis zu 1 Mio. Besucher im Jahr. Es werden dort die unterschiedlichsten Attraktionen angeboten und viele Interessensgruppen angesprochen: Flieger, Modellflieger, Winter- wie Sommersportler, Erlebnis- und Erholungssuchende etc.

Dieses führte in den letzten Jahren dazu, dass ein regelrechter Wald aus unterschiedlichen Hinweisschildern und Werbetafeln entstanden ist. Dies ist sowohl unansehnlich als auch verwirrend.

 

Um dieses abzustellen hat die Stadt Gersfeld (Rhön), finanziell unterstützt durch den Landkreis Fulda und das EU-Förderprogramm LEADER, ein Besucherleit- und Beschilderungssystem für die Wasserkuppe in Auftrag gegeben. Mit der Umsetzung dieses Projektes wurde nun begonnen. Die am häufigsten frequentierten "Haupt-" Wege der Wasserkuppe wurden in einen Basisrundweg ("Streifzug Wasserkuppe") zusammengefasst. Dessen Ausgangs- und Endpunkt, der wie am Gipfel mit einer Info- und Übersichtstafel versehen ist, ist die Bushaltestelle bei Peterchens Mondfahrt ("Infopunkt Zentral"). Der Weg führt bis zum höchsten Punkt der Wasserkuppe, zum Radom ("Infopunkt Gipfel"), und lenkt die Besucher sodann wieder zurück ins "Zentrum". Hinter dem Segelflugmuseum, im Bereich des Klettergartens, ist ein neues Wegestück entstanden.

 

Es ist vorgesehen, dass mit diesem Basisrundweg sukzessive themenbezogene Nebenwege verbunden werden. Vorhandene Wege sollen eingebunden und etwa um Themen wie Militärgeschichte der Wasserkuppe und der Region, Fliegerei, Sport- und Freizeit, Wetter und Sterne oder Umwelt und Natur aufgewertet werden. Auch wird daran gedacht den / die Weg/e zu digitalisieren, etwa dadurch, dass durch das Scannen von QR-Codes Informationen und mediale Angebote zu den jeweiligen Standpunkten oder Themen über das Mobiltelefon angezeigt werden. Hierrüber werden bereits Gespräche geführt.

 

Da die "alten" Schilder noch nicht demontiert sind, haben wir auf der Wasserkuppe derzeit noch mehr Schilder als bislang. Dieser Zustand wird sich nun aber nach und nach ändern, da die überflüssig gewordenen Schilder zurückgebaut werden, bis letztlich nur noch die "neue" Beschilderung vorzufinden ist. Das Erscheinungsbild der Wasserkuppe wird so wesentlich harmonischer, attraktiver und übersichtlicher werden.

 

Bauamtsleiter gesucht!

Sperrung der Brücken in der Wiesenstraße

Aufgrund ihres schlechten baulichen Zustandes ist die Verkehrssicherheit der Brücken in der Wiesenstraße, im Besonderen der Brücke über die Sparbrod, nicht mehr gewährleistet, weshalb die Brücken leider bis auf Weiteres für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt werden müssen.

Kindergartenstandort

 Der Magistrat hat einen Architekten mit der Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum Bau einer Kinderkrippe und eines Kindergartens auf der Fläche oberhalb des Schlossparkes oder am bestehenden Standort in der Danziger Straße beauftragt. Die Ergebnisse dieser Studie wurden während der letzten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 01.11.2018 vorgestellt. Das Ergebnis hat die FZ am 02.11.2018 treffend betitelt: Der Komplettneubau am Schlosspark käme die Stadt Gersfeld (Rhön) wesentlich teurer als die Entwicklung des bestehenden Standortes. Ich hoffe, dass die Stadtverordnetenversammlung dem Ergebnis der Studie folgt und sich für die Entwicklung des Standortes in der Danziger Straße, unter Einbeziehung des bestehenden Kindergartens, entscheidet!

 

 

Weiterentwicklung des Wildparkes Gersfeld

Heute, 19.10.2018, in Der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht über ein Projekt für die nächsten Jahre, auf dass ich mich sehr freue und vorantreiben will. Wenn wir durch Land und Kreis Unterstützung erhalten und Fördermittel bekommen können, soll der Wildpark umgestaltet und erheblich attraktiviert werden. Wir haben bereits ein Büro mit der Erstellung einer Analyse und Studie über die Entwicklung des Wildparkes beauftragt und erste Ergebnisse bekommen. Ob nun ein Bär oder andere der genannten Tierarten tatsächlich einziehen werden sei dahingestellt, jedenfalls gibt es schon viele interessante Gedanken. Zuerst werden wir uns, da die Deiche der Teiche saniert und verstärkt werden müssen, mit diesen und dem Eingangsbereich befassen. Ich bin gespannt und hoffe, dass viele schöne und interessante Dinge dort werden.

Ab Dezember 2018 erstmals Spät-Zug um 23:23 Uhr von Fulda nach Gersfeld

Ich habe einige Anträge und Bitten geschrieben und freue mich, dass meine und die Initiative von Pro Bahn & Bus endlich erfolgreich waren. Ab Dezember wir an Freitag- und Samstagabenden eine Spätverbindung um 23:23 Uhr von Fulda nach Gersfeld eingerichtet. Mit dieser Spätverbindung wird die Rhönbahn erheblich aufgewertet. Es wird nun möglich sein das Abendprogramm Fuldas (Kino, Theater usw.) zu erleben und anschließend mit der Bahn zurück bis nach Gersfeld zu fahren. Sehr gut

Mitarbeiter/in im Bauhof der Stadt Gersfeld (Rhön) gesucht!

Breitbandinternet ab sofort in allen Teilen Gersfelds verfügbar

Gestern, 25.09.2018, dürfte ich gemeinsam mit meinen Kollegen aus Ehrenberg und Poppenhausen, dem Landrat und vertretern des Landkreises sowie der Telekom, der mit dem Tiefbau beauftragten Bauunternehmen und der Fördermittelgeber von Bund und Land im Zuge eines "Rote-Knopf-Termines" auf der Wasserkuppe das Breitbandinternet für den Vorwahlbezirk 06654 freischalten.

 

Das Breitbandinternet (min. 30 Mbit/s) ist nun - wenn entsprechende Verträge mit einem Telekomunikationsdienstleier abgeschlossen wurden - endlich in allen Teilen Gersfeld verfügbar, sodass für uns ein lang ersehnter Zustand eintritt.

 

Bild: FZ vom 26.09.2018

Spielplatz in der Kernstadt - Schlosspark

Die Planung des Spielplatzes in der Kernstadt, im Schlosspark in der Nähe des Kneipp-Tretbeckens, nimmt Gestalt an. In den letzten Wochen wurden mehrere Gespräche mit dem Planer und Vertretern der Elterninitiative für diesen Spielplatz geführt. Die Planung soll in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Familie, Gesundheit, Sport und Soziales vorgestellt und sodann zur Ausschreibungsreife gebracht werden, damit der Spielplatz im nächsten Jahr errichtet werden kann.

 

In der Kernstadt gibt es derzeit leider nur den etwas abgelegenen Spielplatz am Brembacher Weg. Ein zentraler Platz für kleine und ältere Kinder, für Familien zum Verweilen, fehlt. Mit diesem Projekt, welches wir durch Mittel aus dem Dorfentwicklungsprogramm mit  voraussichtlich 75 % gefördert bekommen, in wunderschönem Ambiente, soll diese Lücke geschlossen werden. Ich bin gespannt und freue mich auf die Umsetzung.

Bild: FZ vom 25.09.2018

Historische Sitzung - Beschluss zur Prüfung der Gründung eines Gemeindeverwaltungsverbandes Gersfeld - Ebersburg

Am vergangenen Donnerstag, 20.09.2018, fand ein durchaus historisches Ereignis für die Stadt Gersfeld (Rhön) und die Gemeinde Ebersburg statt. Zum ersten Mal überhaupt haben die obersten Gremien der beiden Kommunen, die Stadtverodnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) und die Gemeindevertretung der Gemeinde Ebersburg, in gemeinsamer Sitzung getagt. Einziger, gewichtiger Tagesordnungspunkt war die Frage, ob die Verwaltungen der beiden Kommunen – jedenfalls die Kernbereiche derselben – in einem sogenannten Gemeindeverwaltungsverband zusammengefasst werden sollen.

 

 

Diese Frage ist schon länger Thema zwischen meiner Kollegin Brigitte Kram aus Ebersburg und mir und in beiden Rathäusern. Schon im Dezember des vergangenen Jahres haben die beiden Parlamente beschlossen, dass geprüft werden soll, ob eine Ausweitung der Interkommunalen Zusammenarbeit  zwischen der Stadt Gersfeld (Rhön) und der Gemeinde Ebersburg sinnvoll wäre. Beide Kommunen pflegen bereits seit vielen Jahren eine Interkommunale Zusammenarbeit im Standesamt- und der Kindergartenverwaltung, im Bereich der Feldwege- und Grabenunterhaltung, der Abwasserentsorgung und in vielen Projekten im sozialen Bereich.

 

Diese, im Frühjahr begonnene, erste Prüfphase wurde nun abgeschlossen. Die eingesetzte interkommunale und interfraktionelle Arbeitsgruppe kam einstimmig zu dem Ergebnis, das

den Parlamenten eine detailierte Prüfung und die Vorbereitung der Gründung eines Gemeindeverwaltungsverbandes vorgeschlagen werden sollte. So ist es am vergangenen Donnerstag geschehen. Ein entsprechender Prüfauftrag wurde durch die beiden Parlamente erteilt, sodass nun ein arbeitsreicher, spannender Prozess vor uns liegen wird. Es werden nun etwa die derzeitigen Zuständigkeiten, der Aufbau, die Aufgabenerledigung u.v.m. in beiden Verwaltungen analysiert werden müssen um sodann zu entscheiden, ob - und falls ja welche - Aufgaben in einen Gemeindeverwaltungsverband überführt werden sollen, wie dieser aufgestellt, organisiert und finanziert werden kann. Sobald diese Analysen vorliegen und ausgewertet wurden, werden sie den Parlamenten wieder zur Beratung vorgelegt werden. Es gilt dann, wahrscheinlich gegen Ende des Jahres 2019, darüber zu entscheiden, ob ein Gemeindeverwaltungsverband tatsächlich gegründet werden soll. In den nun anstehenden Prüfprozess werden die Mitarbeiter beider Verwaltungen intensiv eingebunden und die Bürger informiert werden, auch Bürgerversammlungen soll es geben.

 

 

Dieser Prüfprozess ist sinnvoll und notwendig, da beide Kommunen aktuell und in der Zukunft vor vielen neuen Aufgaben und großen Herausforderungen stehen werden, auf die beide - kleine - Verwaltungseinheiten in ihrer derzeitigen Organisationsstruktur wohl nicht sinnvoll werden reagieren können und in Anbetracht der - auch durch das Land geschaffenen - finanziellen Zwänge weiter konsolidieren müssen.

 

Ich habe für weitere Informationen die Beschlussvorlage, die auch den Parlamentariern zur Beratung vorlag, unten zum Download angefügt.

 

Bild unten; FZ vom 22.09.2018

 

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Jahresabschluss 2015 ist 603.000 € besser als geplant

Heute, 11.09.2018, in der FZ: Ein weiterer Bericht über die letzte Sitzung der Stadtverorordnetenversammlung, in der u.a. der Jahresabschluss 2015 Thema war. Dieser fiel über 603.000,00 € besser aus als der Haushaltsplan. Insbesondere konnten wir uns über ca. 400.000,00 € Gewerbesteuermehreinnahmen freuen.

Städtepartnerschaft Gersfeld - Bellegarde

Ein Hoch auf die Deutsch-Französische Freundschaft!

 

Am Abend des 20.08. ist wieder einmal ein Bus mit Besuchern aus unserer Südfranzösischen Partnerstadt Bellegarde (liegt zwischen Nimes und Arles am Rande der Camargue) in Gersfeld eingetroffen. Viele Schüler und einige Erwachsene werden bis kommende Woche Montag in Gersfelder Gastfamilien untergebracht sein und hoffentlich eine interessante Woche mit guten Begegnungen verleben.

 

Am Vormittag des 21.07. durfte ich unsere französischen Freunde und einige Gersfelder Gastfamiien bei einem offiziellen Empfang im Kur- und Bürgerzentrum begrüßen.

 

Eine Städtepartnerschaft ist nicht viel wert, wenn es nicht Menschen gibt, die sie "leben". Daher wünsche ich mir, dass es auch in Zukunft viele gegenseitige Besuche geben wird. Auch ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch in Bellegarde.

 

Wer Interesse hat sich in an der Städtepartnerschaft zu beteiligen, ist herzlich eingeladen sich an mich, das Rathaus oder an den Förderkreis Städtepartnerschaft Gersfeld - Bellegarde zu wenden.

Wildpark Gersfeld - Touristische Hinweistafel an der A7

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 20.07.2018 noch einmal in der Fuldaer Zeitung: Ein Bericht über die Touristische Hinweistafel, die wohl ab Herbst auf unseren schönen Wildpark hinweisen wird.

 

Breitbandausbau - Informationsveranstaltung am 03.09.2018 im Bürgersaal!

Breitbandausbau in der Stadt Gersfeld (Rhön), insbes. im Vorwahlbezirk 06654 – Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung am 03.09.2018 um 19:00 Uhr im Bürgersaal.

 

Am 03.September 2018 um 19:00 Uhr wird im Bürgersaal unseres Kur- und Bürgerzentrums, Schloßplatz 9, 36129 Gersfeld (Rhön) eine Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt Gersfeld (Rhön) und der Deutschen Telekom zum Breitbandausbau in Gersfeld ( Rhön ) und im Landkreis Fulda, insbesondere im Vorwahlenbezirk 06654, stattfinden.

 

Hierzu lade ich schon jetzt sehr herzlich ein und bitte darum diese Einladung an alle Interessierten weiterzugeben.

Im Zuge dieser Veranstaltung wird die Möglichkeit bestehen sich über das Thema „Breitbandausbau“ zu informieren und auf Fragen technischer Art und zu den Produkten und Verträgen der Deutschen Telekom Auskunft zu erhalten.

 

Ampel auf grün – Haushalt und Witschaftplan 2018 der Stadt Gersfeld (Rhön) ohne Auflagen genehmigt!

Ampel auf grün – Haushalt und Witschaftplan 2018 der Stadt Gersfeld (Rhön) ohne Auflagen genehmigt!

 

Die einst so desolate Finanzlage der Stadt Gersfeld (Rhön) verbessert und stabilisiert sich. Die Konsolidierungsbemühungen greifen und zeigen Wirkung.

 

Der bereits im Dezember 2017 verabschiedete Haushalt und der Wirtschaftsplan der Stadt Gersfeld (Rhön) für das Jahr 2018 wurden vor einigen Tagen durch die Kommunalaufsicht beim Landkreis Fulda ohne Auflagen genehmigt. 

 

Im Zuge der Beurteilung der Haushaltslage wendet die Kommunalaufsichtsbehörde beim Landkreis Fulda ein Prüfverfahren zur Ermittlung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Kommune an. Diese Prüfung ergab für dieses Jahr 75 von 100 möglichen Punkten, was der Ampelfarbe „grün“ entspricht. Im Vorjahr erreichten wir „nur“ 38,75 Punkte, was noch der Ampelfarbe „rot“ entsprach.

 

Die erneuten erheblichen Verbesserungen gegenüber dem Jahr 2017 resultieren insbesondere aus höheren Erträgen – insbesondere Gewerbe- und Einkommensteueranteilen -  sowie aus reduzierteren Aufwendungen. Für das Jahr 2018 wurde mit einem Überschuss von 92.325 € geplant. Noch im Jahre 2014 wies der Haushaltsplan ein Defizit von 1.235.220 € aus. Das Jahre 2015 wurde mit einem Defizit von 808.035 €, das Jahr 2016 mit einem Defizit von 450.860 € und das Jahr 2017 mit einem Überschuss von 415 € geplant. Dabei zeigen die Jahresabschlüsse und Prognosen auf, dass die Haushaltsjahre zum Teil deutlich besser als geplant abgeschlossen haben bzw. wohl abschließen werden.

 

Ich danke den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats für die überwiegend gute und konstruktive Zusammenarbeit. Wir freuen uns sehr, dass die Ampel für Gersfeld nun auch in finanzieller Hinsicht auf „grün“ steht. Dies zeigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige war und ist,  was auch die Kommunalaufsicht durch eine Genehmigung des Haushalts ohne Auflagen anerkannt hat.

 

Es muss aber weiterhin sehr sorgsam mit den städtischen Finanzen - dem Geld der Bürgerinnen und Bürger - gewirtschaftet werden. So muss auch in Zukunft etwa jede Auszahlung auf ihre Notwendigkeit und jede investive Maßnahme auf ihre Witschaftlichkeit überprüft werden.

 

Zum 30. Juni 2018 werden wir im Rahmen des Entschuldungsprogrammes „Hessenkasse“ des Landes Hessen Kassenkredite in einer Größenordnung von ca. 3,8 Mio. € ablösen. Von diesem Betrag trägt die Hälfte das Land Hessen und „nur“ die andere Hälfte verbleibt bei der Stadt Gersfeld (Rhön), die ab dem Jahr 2019 einen jährlichen Tilgungsbetrag von € 25,00 pro Einwohner an das Land abführen müssen. Für die Stadt ist die Teilnahme an der Hessenkasse die einmalige Chance, sich von ihren Kassenkrediten zu befreien und sich weiter zu entschulden.

 

Bild: FZ vom 10.07.2018

 

Kindergartenbeitragsbefreiung in Gersfeld

Heute, 27.06.2018 in der FZ - Kindergartenbeitragsbefreiung in Gersfeld

Die Stadtverordnetenversammlung hat in ihrer letzten Sitzung am 14.06.2018 beschlossen, dass auch der Besuch der Kindergärten in der Stadt Gersfeld bis zu sechs Stunden täglich beitragsfrei organisiert werden kann.

 

 

16. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 14.06.2018

am 14.06.2018 fand die 16. Sitzung der Gersfelder Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Kur- und Bürgerzentrums in Gersfeld statt.

 

Die Tagesordnung der sehr sachlichen und konstruktiven Sitzung war geprägt von Beschlüssen über Bebauungspläne. So wurde der Bebauungsplan Nr. 30 "Östliche-Günter-Groenhoff Straße" als Satzung beschlossen. Mit diesem B-Plan soll insbesondere die Entwicklung des ehemaligen Kneippkur-Heims "Ludwigstift" zu einem Wohngebäude ermöglicht und gesteuert werden. Außerdem wurde der Bebauungsplan Nr. 7 "Feriendorf Wasserkuppe" im Stadtteil Obernhausen beschlossen. Mit diesem B-Plan wird Baurecht für die Errichtung eines Hütten-Feriendorfs auf Hessens höchstem Berg ermöglicht und die Änderung des B-Planes nur 6 "Oberes Kirchhoffeld" im Stadtteil Hettenhausen wurde beschlossen. Hier geht es insbesondere um die Anpassung von Grenzverläufen und Baufenstern.

 

Ein sehr wichtiger Beschluss wurde hinsichtlich der Kindergartenbeitragsbefreiung gefasst: Die Stadtverordnetenversammlung hat darüber beraten, wie die Gesetzesinitiative des Landes zur Kindergartenbeitragsbefreiung in Hessen von bis zu sechs Stunden in Gersfeld umzusetzen ist und entschieden, dass im Rahmen der Vorgaben des Landes und der Landesförderung der Besuch der Kindergärten bis zu sechs Stunden beitragsfrei organisiert werden kann. Da die Gersfelder Kindergärten allesamt in kirchlicher Trägerschaft sind, obliegt es zunächst den Trägern die Öffnungszeiten der Kindergärten nach dem Bedarf der Eltern einzurichten. Mit dem nun vorliegenden Beschluss können diese die Öffnungszeiten so einrichten, dass der Besuch der Kindergärten bis zu sechs Stunden beitragsfrei angeboten werden kann.

 

Außerdem wurden fünf Gerichtsschöffen für die nächsten fünf Jahre gewählt, ein 3. Nachtrag zur Abwassersatzung der Stadt Gersfeld (Rhön) wurde beschlossen und es wurde der Entwurf einer Satzung über die Erhebung einer Tourismus-Abgabe (Bettensteuer) von einem Euro im gesamten Gebiet der TAG "Die Rhöner" (Kommunen Ehrenberg, Hilders, Tann, Hofbieber, Poppenhausen und Gersfeld) und für die Gersfelder Stadtteile, in denen noch kein Kurbeitrag erhoben wird, zur Beratung eingebracht. Eine Beschlussfassung über diese Satzung ist für die erste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung nach der Sommerpause (wahrscheinlich Ende August 2018) vorgesehen.

Milch- und Honigmarkt war voller Erfolg!

Der Milch- und Honigmarkt am 17.06.2018 war super Besucht udn ein voller Erfolg. Hier die Berichterstattung der Fuldaer Zeitung vom 18.06.2018 und hier ein Link zu einer Veröffentlichung von Osthessen News

Wildpark Gersfeld - Touristische Unterrichtungstafel an der A7

Demnächt wird auf unseren schönen Wildpark auch durch eine sog. "Touristische Unterrichtungstafel" an der A7 hingewiesen werden. Sehr gut

Das Freibad in Gersfeld öffnet am 12.05.2018

Einladung zur Bürgerinformationsveranslatung zum Dorfentwicklungsprogramm "IKEK" am 03.05.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 03.05.2018 wird eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Dorfentwicklungsprogramm (IKEK) und dessen Umsetzung in Gersfeld stattfinden. Herzliche Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger

 

Neuer Betriebsführungsvertrag für das Schwimmbad Dalherda unterzeichnet

Am vergangenen Samstag haben wir, der Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Schwimmbadvereines Michael Wittke und Ingo Sommers, der Dalherdaer Ortsvorsteher Rolf Banik, der erste Stadtrat Harald Schäfer und ich, anlässlich des Suppenfestes im Schwimmbad in Dalherda, welches in diesem Jahr endlich einmal bei bestem Wetter stattfand, den neuen Betriebsführungsvertrag für das Freibad in Dalherda unterzeichnet.

 

Ich bin sehr froh dass die enge und gute Kooperation mit dem Schwimmbadverein fortgeführt wird und wir mit dem Schwimmbadverein einen so kompetenten Partner in Dalherda haben. Nun hoffen wir auf eine gute, sonnige Sommersaison.

Als Studiogast im HR, alle Wetter!, zum Heilklimatischen Kurort

Am gestrigen Abend durfte ich wieder zu Gast in der HR Live-Sendung "alle Wetter!", im TV-Studio in Frankfurt, sein, über unser hervorragendes Bioklima und das Prädikat Heilklimatischer Kurort berichten und ich hatten die Gelegenheit Werbung für unser schönes Gersfeld zu machen. Es war interessant und hat Spaß gemacht :-)
 
Hier der Link zur Sendung, schaut mal rein:
 
https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/alle-wetter/sendungen/video-60054~_story-sendung-30964.html

Update: Gynäkologische Versorgung in Gersfeld - Gersfelder Sitz nicht mehr akut gefährdet!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin sehr froh, dass sich der Einsatz gelohnt hat!

 

Der Berufungsausschuss der Kassenärztlichen Vereinigung hat gestern keine Entscheidung getroffen und die Antragsstellerin, das MVZ Medicum, denkt über Alternativen, etwa die Einrichtung einer Zweigpraxis (ohne Sitzverlegung möglich) nach. Damit ist eine Verlegung des halben gynäkologischen Arztsitzes aus Gersfeld zunächst vom Tisch. Ich hoffe, dass dies dazu führt, dass wir dauerhaft ein hochwertiges gynäkologisches Angebot in Gersfeld behalten!

 

Bildquelle: FZ vom 13.04.2018

Mitmachen: Umweltaktion(en) in Gersfeld

"Ein Jeder kehr vor seiner Tür und rein ist jedes Stadtquartier" (Goethe)

 

An den nächsten Wochenenden finden wieder die alljährlichen Umwelt- bzw. Frühjahrsputzaktionen der Gersfelder Feuerwehr(en) statt.

 

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen sich an diesen, etwa an der Putzaktion der FFW Gersfeld - Kernstadt am 21.04., zu beteiligen oder diesen Samstag zu nutzen, um sich der Qualität einer sauberen Umwelt bewusst zu werden und aktiv, etwa durch ein "Kehren vor der eigenen Tür", darauf hinzuwirken.

 

Schon jetzt herzlichen Dank an alle, die sich aktiv beteiligen werden, insbesondere an die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und Jugendfeuerwehr!

Sehr gute Lufthygiene und therapheutisches Heilklima in Gersfeld amtlich bestätigt!

Ein ganzes Jahr wurde nach den Richtlinien des Deutschen Heilbäderverbandes und des Deutschen Tourismusverbandes an verschiedenen Standorten gemessen und heute war das Gutachten des Deutschen Wetterdienstes zur Luftqualität und die erweiterte Klimaanalyse für Gersfeld in der Post.
 
Beide Gutachten sind sehr positiv ausgefallen, d.h. wir haben unsere sehr gute Lufthygiene und das therapheutische Heilklima erneut amtlich bestätigt bekommen!
 
Unser Klima ist ideal um im freien Sport zu treiben, sich von Luftbelastungen, insbes. der großer Städte, zu erholen, um sich zu entspannen und natürlich um sehr gut darin zu leben.
 
Also auf in den Heilklimatischen Kurort Gersfeld, Urlaub vom Feinstaub machen und gesund und befreit durchatmen :-)

Nachschau 15. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung

Am vergangenen Donnerstag, 29.03.2018 fand die 15. Sitzung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön) statt. Auch auf der Tagesordnung dieser
Sitzung gab es wieder viele wichtige Beschlüsse zu finden, z.B.:

TOP 4: Infrastrukturziel flächendeckende Glasfaseranbindung; Antrag auf Fördermittel für Beratungsleistungen zur Breitbandausbauplanung FTTH ("Gigabit-Gesellschaft")

Es wurde beschlossen, dass sich die Stadt Gersfeld (Rhön) an der Erstellung eines Konzeptes beteiligt, mit dem erreicht werden soll mittel- bis langfristig Glasfaser-Breitbandanschlüsse in jeden Haushalt und jeden Betrieb zu verlegen. Federführend durch die Gemeinde Hofbieber und den Landkreis Fulda soll ein Förderantrag auf Bundesmittel gestellt und ein solches Konzept erarbeitet werden.

 

Top5: Nutzungs- und Überlassungsvertrag "Freibad Dalherda"

 

Der Vertrag zwischen der Stadt Gersfeld (Rhön) und dem Schwimmbadförderverein Dalherda wurde in Nuancen geändert, insbesondere an die aktuelle (Haushalts-) Rechtslage angepasst. Ich bin sehr froh, dass die Stadt mit dem Schwimmbadverein einen professionellen und hoch engagierten Partner für den Betrieb des schönen Freibades in Dalherda hat. Herzlichen Dank für die gute Arbeit!

 

TOP 6: Jahresabschluss 2014 mit Prüfungsbericht der Revision

 

Der Jahresabschluss für das Jahr 2014 wurde beschlossen und dem Magistrat wurde Entlastung erteilt. Auch die Jahresabschlüsse bis zum Jahre 2016 sind in Bearbeitung. Die Stadt Gersfeld (Rhön), insbesondere unsere Finanzabteilung, hat diesbezüglich in den letzten Jahren sehr Gutes geleistet und eniges aufgearbeitet. Bei den bearbeiteten, bzw. zur Prüfung vorgelegten, Jahresabschlüssen hat sich die Stadt Gersfeld (Rhön), im Vergleich mit allen hessischen Kommunen, von einem hinteren Platz auf einen vorderen vorgearbeitet. Herzlichen Dank an die Mitarbeiter der Finanzverwaltung!

 

TOP 9: Teilnahme an der "Hessenkasse" zum 1. Juli 2018

 

Ein weiterer wichtiger und richtiger Schritt auf dem Weg der Konsolidierung unserer Finanzen: Es wurde beschlossen, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) an dem Kassenkredit-Entschuldungsprogramm des Landes Hessen ("Hessenkasse") teilnimmt. Damit wird das Land Hessen die Hälfte, ca. 1,9 Mio €, der ca. 3,8 Mio € Kassenkreditverbindlichkeiten der Stadt Gersfeld (Rhön) übernehmen. Die übrigen 1,9 Mio € werden wir im Rahmen eines festgelegten Tilgungsplanes in den nächsten Jahren zurückführen müssen.

 

TOP 10: Wirtschaftsplan Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für das Jahr 2018

 

Der Wirtschaftsplan, quasi der Haushalt, unseres Eigenbetriebes "Stadtwerke Gersfeld (Rhön)" wurde beschlossen und kann nun als Grundlage für den Betrieb der Wasserversorgung- und Abwasserbeseitgung in den nächsten Monaten dienen. Der Wirtschaftsplan liegt, wie auch der Haushalt und das Satzungsrecht der Stadt Gersfeld (Rhön) auf der Homepage der Stadt zum herunterladen bereit

 

TOP 11: VI. Nachtrag zur Wasserversorgungssatzung (WVS) der Stadt Gersfeld (Rhön)

 

Es wurde ein sechster Nachtrag zur Wasserversorgungssatzung der Stadt Gersfeld (Rhön) beschlossen. In diesem sind insbesondere der künftig zu erhebende Anschlussbeitrag und die maximale Höhe des Ergänzungsbeitrages geregelt, der im Zuge der Finanzierung des Wasserbauprogrammes erhoben werden kann. Die Stadtverordnetenversammlung hat sich gegen eine Mischfinanzierung des Wasserbauprogrammes aus Gebühren und Beiträgen ausgesprochen und entschieden, den maximal möglichen Ergänzungsbeitrag von 3,84 € pro Quadratmeter Veranlagungsfläche zu erheben.

 

TOP 12: Beantragung von Fördermitteln zur Einrichtung von WLAN Hotspots

 

Es wurde beschlossen, dass ein Antrag auf Fördermittel zur Einrichtung von WLAN-Hotspots im öffentlichen Raum gestellt werden soll.

 

Bei Fragen stehe ich jederzeit und gerne zur Verfügung.

Gersfelder Tourismus-Information erneut vom DTV ausgezeichnet!

 

Bereits im Jahre 2015 wurde die Tourismus-Information der Stadt Gersfeld (Rhön) vom DTV, dem Deutschen Tourismus-Verband, für ihre qualifizierte Arbeit ausgezeichnet. Nach einem Qualitätstest durch einen unabhängigen Prüfer wurde das Zertifikat „Geprüfte Tourist-Information“ nun erneuert. Die Gersfelder Tourismus-Information darf sich drei weitere Jahre mit dem „roten I“ des DTV schmücken.

 

Die Kompetenz- und Aufgabenfelder einer modernen Tourist-Information lassen sich heutzutage nicht auf einfache Service-Anfragen der Gäste reduzieren. Mit der Zeit haben sich viele Anforderungen in Bezug auf die Leistungen gesteigert, die Gäste erwarten beste Ausstattungs-, Informations- und Servicequalität.

 

Der Deutsche Tourismusverband hat mit der “i-Marke“ im Jahr 2006 ein Qualitätssiegel für Tourist-Informationsstellen eingeführt. Im Zuge der Prüfung wird die Angebots- und Leistungsqualität der Tourist-Informationen „mit der Brille eines Gastes“ anhand eines standardisierten, bundesweit einheitlichen Kriterienkatalogs unter die Lupe genommen.

 

Im Zuge der Zertifizierung nahm ein als Gast getarnter DTV-Prüfer die Gersfelder Tourismus-Information unangemeldet unter die Lupe und prüfte diese anhand von bis zu 40 Kriterien. Eine Rolle hierbei spielen etwa die Erreichbarkeit, die Beschilderung und die Barrierefreiheit der Tourismus-Information, insbesondere aber die Aktualität und Qualität der vorgehaltenen analogen und digitalen Informationen, etwa über den Ort, die Region und die Übernachtungs-, Gastronomie und Freizeitangebote. Nicht zuletzt legt die Prüfung einen großen Wert auf die Freundlichkeit und Kompetenz des Personals und die Qualität der Beratungsleistung, die auch durch regelmäßige Schulungen des Personals nachgewiesen werden muss.

 

Ich freue mich sehr, dass unsere Tourismus-Information fast in allen Kategorien Höchstpunktzahlen erreicht hat. Einzig bei dem in die Jahre gekommenen Mobiliar und Inventar sollten und werden wir nachbessern. Die Vorbereitungen für eine Renovierung laufen bereits. Wir wollen mit natürlichen Materialen und ortsansässigen Handwerkern zusammenarbeiten um die auch in diesen Branchen vorhandene hohe Qualität unserer Betriebe sichtbar zu machen. Auch ein Smart-TV soll in der Tourismus-Information installiert werden, auf dem etwa aktuelle Informationen, Webcams oder Landschaftsbilder präsentiert werden können. Unser Anspruch ist es, dass Gersfeld seinen Gästen und Betrieben eine hohe Beratungs- und Dienstleistungsqualität anbietet. Wir freuen uns, dass wird dies durch die Überprüfung durch den DTV nun wieder bescheinigt bekommen haben. Ich hoffe, dass auch dies dazu beiträgt, dass unsere Gäste- und Übernachtungszahlen, wie schon in den letzten Jahren, auch in den nächsten weiter steigen werden.

 

 

 

Update - Gynäkologische Versorgung in Gersfeld; Gespräch mit der KV

Heute im sonnigen Frankfurt: Der EKB Frederik Schmitt, meine Amtskollegen aus Neuhof - Heiko Stolz, aus Kalbach - Florian Hölzer, aus Hosenfeld - Peter Malolepszy und ich hatten eine interessante, intensive und konstruktive Diskussion mit dem Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen über die medizinische, insbes. gynäkologische, Versorgung im Landkreis Fulda.

Gynäkologische Versorgung in Gersfeld - Rhöner Frauen sind gefragt!

Die Diskussion um die Einrichtung eines gynäkologischen Arztsitzes in Neuhof betrifft auch die Stadt Gersfeld und den Ostkreis Fulda. Es wurde beantragt den in der Stadt Gersfeld angesiedelten halben Frauenarztsitz aus Gersfeld abzuziehen und nach Neuhof zu verlagern. In einem offenen Brief an die Kassenärztliche Vereinigung Hessen habe ich diesen Überlegungen eine deutliche Absage erteilt. Die Fuldaer Zeitung hat heute über diesen Umstand berichtet.

Allerdings ist der gynäkologische Sitz - nach Angaben seines Inhabers - wirtschaftlich nicht tragfähig und droht verloren zu gehen, wenn dieses Angebot nicht von mehr Patientinnen als bislang wahrgenommen wird! Hier sind die potentiellen Patientinnen gefragt das Angebot auch wahrzunehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier min offener Brief im Wortlaut und zum Download:

 

"Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Vorstandsvorsitzender Dastych,
 
mit Interesse und Besorgnis verfolge ich die Debatte um und die Initiativen der, bzw. in den, Kommunen Neuhof, Flieden, Hosenfeld und Kalbach und einiger lokaler Abgeordneter mit dem Ziel der Einrichtung eines gynäkologischen Arztsitzes in der Gemeinde Neuhof, im dortigen Gesundheitszentrum in der Bahnhofstraße 7.
 
Meine Besorgnis rührt daher, dass ich befürchten muss, dass im Zuge dieser Debatten auch der derzeit in der Stadt Gersfeld (Rhön) eingerichtete halbe gynäkologische Arztsitz in den Blick oder gar in den Fokus dieser Debatte geraten könnte und man fordern, oder in ihrem Hause entsprechende Überlegungen anstellen könnte, diesen halben gynäkologischen Arztsitz aus der Stadt Gersfeld (Rhön) abzuziehen und in die Gemeinde Neuhof zu verlagern. Dem Vernehmen nach sei genau dies, nämlich die Verlagerung des halben gynäkologische Arztsitzes aus Gersfeld nach Neuhof, sogar bereits beantragt. 
 
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Dastych, lassen Sie mich schon an dieser Stelle unmissverständlich klarstellen, dass ich solchen Überlegungen mit großer Vehemenz und aller Deutlichkeit widersprechen und nötigenfalls großen Widerstand gegen eine solche Entscheidung und ihre Umsetzung organisieren würde! 
 
Ich kenne weder die Details der Debatten im Süden des Landkreises Fulda und auch nicht alle ihre, der Verortung von Arztsitzen zugrundeliegenden, Gedanken, Möglichkeiten und Entscheidungskriterien. Nach §§ 73, 75 SGB V ist es jedoch auch und insbesondere ihre Aufgabe eine flächendeckende haus- und fachärztliche Versorgung der Bevölkerung im Lande Hessen sicherzustellen.  § 75 Abs. 1a S. 1 SGB V regelt, dass ihr Sicherstellungsauftrag insbesondere eine angemessene und zeitnahe Zurverfügungstellung einer fachärztlichen Versorgung umfasst.
 
Ich spreche mich – und dies möchte ich deutlich betonen – keineswegs gegen die Einrichtung eines gynäkologischen Arztsitzes in Neuhof aus, sondern würde eine solche begrüßen. Ich halte die
 
Einrichtung eines gynäkologischen Arztsitzes in Neuhof, wie generell der Einrichtung von (Fach-) Arztsitzen im ländlichen, sog. strukturschwachen, Raum für notwendig, sinnvoll und geboten. 
 
Eine solche Entscheidung dürfte aber in keinem Falle zu Lasten einer ebenso ländlich geprägten Kommune, wie in diesem Falle der Stadt Gersfeld (Rhön), getroffen werden!
 
Die Stadt Gersfeld (Rhön) mit ihren ca. 5600 Einwohnern ist Heilklimatischer Kurort, Gesundheitsstandort der GWO und ein gewichtiges Gesundheitszentrum im Osten des Landkreises Fulda. Mein großes Bestreben ist es die Stadt Gersfeld (Rhön) als Gesundheitsstandort weiter zu stärken und das medizinische Angebot hier vor Ort noch auszubauen. Dies insbesondere im Hinblick auf die großen Herausforderungen die uns die Sicherstellung einer adäquaten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum in Zukunft noch gemeinsam bereiten könnte und voraussichtlich bereiten wird. Nur beispielhaft möchte ich Ihnen hierzu Stichworte wie „Landärztemangel“, „alternde Bevölkerung“, und „Mobilität“ nennen. 
 
Neben alternativmedizinischen Angeboten, einigen niedergelassenen Ärzten, Hebammen, einer Apotheke und einer orthopädischen Rehabilitationsklinik betreibt das Klinikum Fulda in Gersfeld eine moderne und wirtschaftlich wie medizinisch gut florierende Zweigstelle. Baulich an diese angeschlossen befindet sich ein Ärztehaus. Nach einer Zeit, in der es leider kein gynäkologisches Angebot in Gersfeld gab, werden in diesem zu unserer großen Freude nun wieder gynäkologische Leistungen angeboten. Der oben beschrieben halbe gynäkologische Sitz. 
 
Ich weiß, dass die Stadt und der Landkreis Fulda nach ihren Berechnungen und Statistiken frauenärztlich nicht unterversorgt sind. Zu dieser Betrachtung gehört aber auch die Tatsache, dass alle in die Region vergebenen frauenärztlichen Versorgungsaufträge, mit Ausnahme eines Sitzes in Künzell und eines halben Sitzes in Gersfeld, in der Stadt Fulda angesiedelt sind und dass der Sitz in Künzell nach meiner Kenntnis bereits durch ein in Fulda ansässiges MVZ angekauft wurde. 
 
Käme es zu einem Abzug dieses halben Sitzes aus Gersfeld, würde der schon jetzt unterversorgte Gesundheitsstandort Gersfeld, der Ostkreis Fulda und auch der angrenzende bayrische Raum in dieser Hinsicht massiv geschwächt. Patientinnen würden in ihrer medizinischen Versorgung und ihrer Lebensqualität sehr beeinträchtigt werden und müssten für eine frauenärztliche Behandlung wohl eine Reise nach Fulda in Kauf nehmen. 
 
Nun ist es so, dass eine Zugreise von Gersfeld nach Fulda nach der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn im Internet 43 Minuten beansprucht, wohingegen eine Zugfahrt von Neuhof nach Fulda in zehn Minuten zu erledigen ist. Der Online-Routenplaner „Google Maps“ errechnet für eine PKWFahrt von Neuhof nach Fulda eine Entfernung von 18,5 km und eine Fahrzeit von 20 Minuten, wohingegen für die Strecke von Gersfeld nach Fulda 26,7 km und 31 Minuten Fahrzeit angegeben werden. Mithin ist Die Stadt Fulda aus der Gemeinde Neuhof sowohl durch Individualverkehr als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln wesentlich günstiger angebunden, als es die Stadt Gersfeld (Rhön) ist.
 
Nicht nur aus diesen Gründen appelliere ich an Sie einer Verlegung des halben gynäkologischen Sitzes aus Gersfeld nach Neuhof – oder an einen anderen Ort – in keinem Fall zuzustimmen!
 
Im Gegenteil. Mit „nur“ einem halben frauenärztlichen Sitz ist die Stadt Gersfeld (Rhön) und der angrenzende ostfuldische Raum wohl kaum ausreichend versorgt, weshalb die Zuweisung weiterer Versorgungsaufträge nach Gersfeld nötig wäre. Ich rege an dies wohlwollend zu prüfen und enstprechend zu handeln.
 
Auch bitte ich Sie dringend und fordere Sie auf, sich nach ihren Möglichkeiten dafür einzusetzen die allgemein- und fachmedizinische Versorgung im ländlichen Raum weiterhin sicherzustellen, diese zu verbessern und einer Konzentrationswirkung wie der oben beschriebenen entgegenzuwirken. Von anderer Stelle wurde bereits angeregt im Landkreis Fulda einen zweiten Planungsbereich zu schaffen. Bitte prüfen Sie auch dieses mit entsprechendem Weitblick und Wohlwollen.
 
Mit einer Vergabe von Versorgungsaufträgen in den ländlichen Raum und einer damit möglichen Ansiedlung von Ärzten in diesem werden die medizinische Versorgung der dortigen Bevölkerung und damit deren Lebensqualität aufrechterhalten. Der ländliche Raum bleibt als Wohn- und Arbeitsort attraktiv, es wird unmittelbar und mittelbar Wirtschafts- und Strukturförderung betrieben und auch die Umwelt und Ressourcen werden geschont, indem Verkehre in die ohnehin schon stark verkehrsbelastenden Zentren vermieden werden.
 
Für Fragen oder Anmerkungen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und sende
 
freundliche Grüße aus Gersfeld (Rhön)
 
Dr. Steffen Korell Bürgermeister 
 
Dieses Schreiben ergeht im Interesse der Patientinnen und Familien in der Stadt Gersfeld (Rhön), im Osten des Landkreises Fulda und auch im Sinne und mit Unterstützung meiner Bürgermeisterkollegen/-in Brigitte Kram, Gemeinde Ebersburg, Thomas Schreiner, Gemeinde Ehrenberg und Manfred Helfrich, Gemeinde Poppenhausen (Wasserkuppe).

 

 

Bidlquelle: FZ vom 17.03.2018

Download
Gynäkologischer Sitz in Gersfeld - Offener Brief an die KV
Frauenärztliche Versorgung im Landkreis
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Spatenstich Neubau Autismuseinrichtung der Tanner Diakone

Heute durfte ich den ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der Autismuseinrichtung der Tanner Diakonie durchführen.
 
Ein tolles und für Gersfeld wichtiges Projekt. Die Tanner Diakonie investiert ca. 3,5 Mio € in den Standort Gersfeld und schafft 14 neue Betreuungsplätze und Arbeitsplätze.
 
Ich wünsche dem Bau und der Diakonie weiterhin viel Erfolg!
 
Hier der Link zu Medienberichten:
http://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2017/april/einrichtung-fuer-menschen-mit-autismus-waechst-
http://osthessen-news.de/n11556650/tanner-diakonie-erweitert-betreuungsangebot-fuer-menschen-mit-autismus.html
Bildquelle: Osthessen Zeitung

Jugendforum an der Rhönschule Gersfeld

Am 09.03.2017 in der FZ - Jugendforum in Gersfeld:

 

Gestern, am 08.03.2017, fand in der Rhönschule Gersfeld ein Jugendforum statt.

 

Unter Leitung von Antje Voll (VNLR) und Harald Vonderau (Jugendarbeiter in Gersfeld) wurden die Jugendlichen auf das Diskussionsforum vorbereitet und durch den Nachmittag geführt.

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten Gelegenheit Fragen an meine Kollegen/in aus Ebersburg, Poppenhausen und mich, sowie an Vertreter des Kreistages zu stellen und ihre Wünsche, Vorstellungen und Kritik zu äußern.

 

Sehr leider war die Veranstaltung durch die Schülerinnen und Schüler nur mäßig besucht. Gleichwohl waren die Organisatoren sehr positiv über die Ernsthaftigkeit und Differenziertheit vieler Aussagen der Jugendlichen überrascht.

Ich hoffe eine Veranstaltung dieser Art findet bald wieder, und regelmäßig, statt. Ich würde mich sehr freuen wenn es gelingt mehr Jugendliche für das Gemeinwesen und das Politische zu begeistern. Wir werden jedenfalls dafür arbeiten.

 

 

Wasserbauprogramm endgültig in Kraft gesetzt

nnte

Am 13.02.2017 in der FZ:

Wasserbauprogramm in Kraft – Aussetzung gekippt.

   

Am vergangenen Donnerstag, 09.02.2017, hatte die Stadtverordenetenversammlung über einen Antrag abzustimmen, der zum Ziel hatte das ausgesetzte Wasserbauprogramm endgültig in Kraft zu setzen. Diesem Antrag wurde von der Mehrheit der anwesenden Parlamentarier zugestimmt, sodass nun Rechts- und damit Handlungssicherheit in dieser Sache besteht und die in der Vergangenheit zum Teil intensiven und kontroversen Debatten über dieses, für Gersfeld so wichtige, Bauprogramm beendet sind.  

 

Das Wasserbauprogramm wird in diesem Jahr große Fahrt aufnehmen: Der Stadtteil Sandberg muss an die Versorgungszone Gersfeld angeschlossen werden, die von der Wasserkuppe über Obernhausen verlaufende Wasserleitung wird in Richtung Brembach weitergeführt, das Ortsnetz Rengersfeld wird erneuert und die Aufbereitungstechnik im Wasserwek „AGHD“ muss dringend ausgetauscht werden.

 

Diese Maßnahmen sind bitter nötig, da insbesondere die Desinfektionsanlagen in den Quellen in Sandberg und dem Glaswald auf eine sehr primitive, nicht mehr zulässige Dauerchlorung aufgebaut sind, die dringend vom Netz genommen werden müssen. Die Aufbereitungsanlage im Wasserwerk „AGHD“ entspricht ebenfalls nicht mehr dem Stand der Technik und ist extrem störanfällig und damit kostenintensiv. Diese Maßnahmen, und einige weitere, die in 2017 erledigt oder begonnen werden sollen, haben ein Volumen von über 1,8 Mio € und werden uns in 2017 sehr beschäftigen.

 

Seit der Aussetzung des Wasserbauprogramms, aber auch schon davor, wurde in die Trink- und Löschwasserverorgung nur sehr wenig, zu wenig, investiert. Dieser Investitionsstau wird nun Schritt für Schritt aufgelöst werden.

 

Mit der Umsetzung  des Bauprogramms wird die Trink- und Löschwasserversorgung nachhaltig gesichert. Eine Globalberechnung, um die finanzielle Belastung zu ermitteln, die auf die Bürger zukommt, ist in Auftrag gegeben. Sobald diese vorliegt, muss die Stadtverordnetenversammlung entscheiden, ob die Bürger in Form eines Ergänzungsbeitrages, einer Gebührenerhöhung oder einer Mischung aus beidem mit an der Finanzierung beteiligt werden.

 

Sobald die genauen Berechnung vorliegen und die Gremien über die Art der Finanzierung (Ergänzungsbeitrag, Gebühren oder beides) entschieden haben, können wir konkrete Zahlen nennen. Dann wird eine umfangreiche Bürgerinformation stattfinden (Bürgerversammlungen, Homepage, Flugblätter). Dies könnte in der zweiten Jahreshälfte der Fall sein.

 

 

 

Gesagt getan! - Haushaltsentwurf erstmals mit Überschuss.

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Haushaltsrede 2017
Meine Rede zur Einbringung des Haushalts- und des Wirtschaftsplans für das Jahr 2017
Haushalts- u Wirtschaftsplanrede 2017.p
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Am 07.02.2017 in der FZ: Bedarf läst sich nicht decken; die Immobilienmarktsituation in Gersfeld (Rhön)

Am 07.02.2017 in der FZ: Bedarf lässt sich nicht decken.

Ein Bericht zur Immobilienmarktsituation in Gersfeld. Es ist eine anhaltend große Nachfrage nach Wohnraum in Gersfeld zu verzeichnen.

 

Ein eindeutiges Zeichen für die weiter zunehmende Attraktivität Gersfelds als Wohn- und Arbeitsort ist die kontinuierlich hohe Nachfrage nach Wohnraum in und um die Hauptstadt der Rhön.

 

Die, vor allem auswärtigen, Interessenten wissen die herrliche Natur und das umfangreiche Infrastrukturangebot (Einkaufsmöglichkeiten, Verkehrserschließung, medizinische Versorgung, umfangreiche Seniorenbetreuungs- und Pflegeangebote, Freizeit-, Sport und Kulturangebot etc.) bei vergleichsweise günstigen Lebenshaltungskosten in unserer schönen Rhönstadt sehr zu schätzen. 

 

Wir sind ständig bemüht die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass weiterer attraktiver Wohnraum ensteht. So wird etwa die Erstellung eines Konzepts zum Flächen- und Leerstandsmanagement vorbereitet, im ehemaligen Ludwigstift sollen Wohnungen entstehen, das IKEK-Verfahren wird helfen Baulücken zu schließen und (drohend) leerstehende Immobilien aufzuwerten und marktfähig zu machen. Außerdem entwickeln wir neue Baugebiete, ganz aktuell etwa in Obernhausen und mit dem in der Planung befindlichen Bau der neuen U3- und Kindergarteneinrichtung wird auch das Kinderbetreuungsangebot enorm verbessert werden.

 

Übrigens: Die Stadt Gersfeld hat schon vor einiger Zeit sehr attraktive Preise für Bauland in Altenfeld und Hettenhausen beschlossen. In Altenfeld ist der voll erschlossene Quadratmeter Bauland zu einerm Preis von 45 € und in Hettenhausen zu 70 € zu erwerben!

 

 

Am 03.02.2017 in der FZ: Neue KITA-Plätze und glückliche Eltern!

Am 03.02.2017 in der Fuldaer Zeitung: Neue U3-Betreuungsgruppe am 01.02.2017 eröffnet.

   

Bislang war das Angebot an U3-Betreuungsplätzen in Gersfeld zu gering, viele Eltern konnten nicht zeitnah einen Betreuungsplatz für ihr Kleinkind erhalten. Aus diesem Grunde haben wir unter Hochdruck nach eine Lösung gesucht, sodass in kurzer Frist die Erweiterung der bestehenden Betreuungseinrichtung im evangelischen Gemeindehaus „Haus der Begegnung“ am Gersfelder Marktplatz geplant  und errichtet werden konnte.

 

Die Situation war unbefriedigend. Mir ist es wichtig, dass die Stadt Gersfeld (Rhön) allen Eltern, die ein solches Betreuungsangebot wahrnehmen wollen, einen Platz zur Verfügung stellen kann. Wir wollen noch Kinder und Familienfreundlicher werden, wofür ausreichend hochwertige Betreuungsangebote im U3-, im Kindergarten- und im nachschulischen Bereich von essentieller Bedeutung sind.

 

Die neu eröffnete Betreuungsgruppe im „Haus der Begegnung“ ist als Übergangslösung gedacht und auch so genehmigt. Die Betriebserlaubnis wurde befristet. Ich habe einen Arbeitskreis, der aus Vertretern des Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung, des Kichenvorstandes und der Kindergartenleitung besteht zu Fragen der Kinderbetreuung eingesetzt, der Vorarbeit leisten und den Magistrat beraten soll. Nachdem wir erreicht haben, dass durch die neu geschaffene Gruppe nun kurzfristig ein Betreuungsangebot zur Verfügung gestellt werden konnte, konzentrieren wir nun auf die Planung einer nachhaltigen und dauerhaften Lösung.

 

Hier wird es wohl auf einen Neubau hinauslaufen müssen. Dieser könnte oberhalb des Schlossparks entstehen. Die Stadtverordnetenversammlung wird schon in ihrer nächsten Sitzung mit dieser Sache befasst sein und soll einen Beschluss zur Änderung eines Bebauungsplans fassen. Wenn dies geschehen ist, können wir einen Planer beauftragen und vertieft in die Planungen einsteigen.

 

Nach derzeitigem Planungsstand soll in Gersfeld eine U3-Betreuungseinrichtung für zunächst drei Gruppen und Neben- / Wirtschaftsräume entstehen. Dieses Gebäude soll aber bereits so geplant werden, dass es ohne großen Aufwand um weitere (Gruppen-) Räume erweitert werden kann. Wir denken daran in Zukunft möglicherweise

 

auch den evangelischen Kindergarten in diese noch zu Planende Einrichtung zu verlegen, um eine moderne, zentrale Kinderbetreuungseinrichtung zu haben. So könnten etwa Wirtschafts- und Nebenräume gemeinsam genutzt und das Personal effizient und attraktiv beschäftigt werden.

 

Ich bin sehr zufrieden, dass wir so schnell neue Betreuungsplätze schaffen konnten. Dank gilt insbesondere den Mitgliedern des Arbeitskreises und den am Bau beteiligten Handwerkern. Wir haben in kurzer Zeit, in sehr angenehmer Athmosphäre, konsequent und konstruktiv gearbeitet und schnell eine Lösung gefunden und umgesetzt. Es hat alles richtig gut geklappt, alle haben sich eingebracht und mitgeholfen.  

  

Die Rhön in den Tagesthemen am 26.01.2017

Kein schöner Land in dieser Zeit, als das unsre weit und breit....

 

Sehr sympathischer Bericht über die Rhön in den Tagesthemen:

 

http://www.ardmediathek.de/tv/Tagesthemen/tagesthemen/Das-Erste/Video?bcastId=3914&documentId=40248448

 

Neujahrsbegrüßung der Stadt Gersfeld (Rhön)

eute in den Medien: Ein Bericht über die Neujahrsbegrüßung der Stadt Gersfeld (Rhön). Eine schöne Veranstaltung bei der ich Erwin Müller aus Hettenhausen den Titel "Ehrenortsvorsteher" verleihen durfte. Vielen Dank lieber Erwin Müller für dein bisheriges, jetziges und sicher noch zukünftiges vorbildliches Engagement!

 

 

 

 

 

 

 

Hier der Text der Pressemitteilung zu dieser Veranstaltung:

 

Gerfeld (Rhön) – Neujahrsbegrüßung in der Rhönhauptstadt: Es wurde bereits sehr vieles geschafft, aber es gibt noch einiges zu tun, packen wir’s an!

   

Nach guter Tradition begrüßte Bürgermeister Steffen Korell am vergangenen Montag viele Mandatsträger aus den Reihen der Gersfelder Kommunalpolitik in gemütlicher, informeller Runde zur Neujahrsbegrüßung der Stadt Gersfeld (Rhön). Allen voran richtete er sein Wort an die Mitglieder der Stadtverordnetenversmamlung mit deren Vorsteher, Martin Gutermuth, an die Mitglieder des Magistrats, die Ortsvorsteher und Stadtbrandinspektoren sowie Vertreter der Kirchen und Schulen in Gersfeld und die anwesenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Auch einige ehemalige Mandatsträger waren der Einladung gefolgt und sind in das „Wohnzimmer“ der Stadt Gersfeld (Rhön), den Bürgersaal im Kur- und Bürgerzentrum am Schlossplatz, gekommen.

 

Korell, der bewusst nicht auf das umfangreiche politische Tagesgeschäft einging, betonte, dass eine Veranstaltung wie diese Neujahrsbegrüßung insbesondere eine Gelegenheit sein Sie solle um zusammen zu kommen, gute Gespräche zu ermöglichen und so das Miteinander, besonders zwischen Personen, beispielsweise aus der Politik und der Stadtverwaltung, die nicht alltäglich miteinander zu tun haben, weiter stärken soll.  

 

„Alle die, wir heute hier sind und auch die vielen, die nicht kommen konnten, haben doch das gleiche Ziel: Unsere schöne Stadt Gersfeld zu verwalten, zu gestalten, Probleme zu lösen und unser Gemeinwesen voran zu bringen. Jeder von uns ist eines von vielen nötigen Zahnrädern in einem großen Getriebe, bei dem der Vorwärtsgang eingelegt ist!  Wenn auch an etwas anderer Stelle und jeder auf seiner Position und mit seinen Fähigkeiten, ziehen wir doch am gleichen Strang. Ich freue mich auch in 2017 auf ein gemeinsames „Hauruck“ mit Ihnen, was ich auch erwarte. Wir, die Führungsmannschaft, müssen zusammenstehen und eine konstruktive und pragamtische Politik betreiben“ betonte Korell.

 

Korell unterstrich, das bei vielen Aufgaben, die in 2017 und auch in den Folgejahren in Gersfeld noch zu erledigen seien, die Freude, der Enthusiasmus und die Motivation am tun nicht verloren gehen dürfe. „Im Gegenteil, diese Herausforderungen sollen unser Ansporn sein. Es wurde bereits sehr vieles geschafft, aber es gibt noch einiges zu tun, packen wir’s an!“ ermunterte er die Anwesenden.

 

Wesentlicher Bestandteil der Neujahrsbegrüßung war die Ernennung Erwin Müllers zum Ehrenortsvorsteher des Stadtteils Hettenhausen. Steffen Korell würdigte Erwin Müller für seine außerordentlichen Verdienste und sein großes Engangement für das gemeine Wohl und als echten „Motor“, als „Beweger“ und dankte auch seiner Frau Irene und der Familie, die den Geehrten begleiteten.

 

Erwin Müller war über 39 Jahre Ortsvorsteher des Gersfelder Stadtteils Hettenhausen und ist auch heute noch aktives Mitglied des Hettenhauser Ortsbeirates. Darüber hinaus war oder ist Erwin Müller Mitglied in diversen Hettenhäuser und Gersfelder Vereinen aktiv und war lange Jahre Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Gersfeld (Rhön).

 

„Für dein vorbildliches Engagement, lieber Erwin, sei Dir im Namen der Stadt Gersfeld (Rhön) und ihrer Bürgerinnen und Bürger herzlich gedankt. Du hattest, mit deiner enormen Erfahrung, stets ein offenes Ohr für die Belange der Gersfelderinnen und Gersfelder, insbesondere in Hettenhausen“, so Korell und überreichte Erwin Müller, bevor der Stadtverordnetenvorsteher Martin Gutermuth alle Anwesenden begrüßte, die Ehrenurkunde.

 

Weihnachtsgruß, Jahresrückblick und Vorausschau

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aller Stadtteile unserer schönen Stadt Gersfeld,

   

das Christfest und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Diese Zeit kann und sollte dazu dienen auf das ablaufende Jahr zurück zu schauen. Das Jahr 2016 hat sicher für uns alle Höhen und Tiefen bereitgehalten.

 

Meine einschneidensten Erlebnisse waren zweifellos die Geburt unseres ersten Kindes, meiner Tochter Freya, ihre Taufe und meine kirchliche Hochzeit. Nach einigen anstrengenden Wochen freue ich mich nun sehr auf meine Familie und die Weihnachtstage, die wir alle nutzen sollten um zur Ruhe zu kommen, aufeinander zu zu gehen, um uns zu besinnen und ein wenig mehr Zeit, als man sie im Jahreslauf aufwenden kann, mit der Familie, mit Freunden oder mit sich selbst und angenehmen Beschäftigungen zu verbringen. Ich wünsche Ihnen, dass Ihnen dies gelingt.

 

Nicht selten ist die Realität aber eine andere. In der Vorweihnachtszeit gibt es vieles zu erledigen. Sie ist nicht selten besonders hektisch. Dies gilt nicht zuletzt für viele Berufstätige und so auch für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, für die ehrenamtlichen Mandatsträger, etwa im Magistrat und mich im Rathaus. Derzeit sind wir, neben der Bearbeitung einer Vielzahl von „Baustellen“, etwa intensiv mit der Aufstellung des Haushaltsplanes für das Jahr 2017 beschäftigt. Hier gibt es wohl eine sehr positive Nachricht zu vermelden: Nach dem derzeitigen Stand der Planungen sieht es so aus, dass ich der Stadtverordnetenversammlung im nächsten Jahr zum ersten Mal seit der Einführung des doppischen Haushaltsrechts einen Haushalt vorlegen kann, der im Verwaltungsergebnis kein Defizit, sondern einen Überschuss ausweist!

 

Damit wird nicht nur ein großer und wichtiger Schritt auf dem Weg der Konsolidierung unserer Finanzen getan, sondern ganz besonders auch ein Beitrag zu einem generationengerechte(re)n Wirtschaften geleistet. 

 

Auch wenn uns die derzeit erfreulich hohen Steuereinnahmen und das niedrige Zinsniveau „in die Karten spielen“, erfordert dies doch einen konsequenten, nicht immer einfachen, Sparkurs. Auch die finanzielle Belastung für Sie, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, wird in den nächsten Jahren sicher nicht geringer werden und wir müssen, auch weil Gersfeld nach heutigen Maßstäben in den vergangenen Jahrzehnten auf „zu großem Fuß“ gewirtschaftet aber andererseits wichtige Investitionen und Unterhaltungsaufwenden nicht im erforderlichen Maße geleistet wurden, zum Teil auf Liebgewonnenes, aber (zu) teures, verzichten. Wir müssen uns jetzt und für die Zukunft besser aufstellen. Derzeit verbleibt uns nur sehr wenig Gestaltungsspielraum.

 

Auf absehbare Zeit, die noch einige Jahre fortdauern wird, wird dies wohl so bleiben und diese Zeit wird sicherlich von einigen intensiven politischen Debatten geprägt sein. In den nächsten Jahren müssen wir uns viel stärker als in der Vergangenheit unseren Pflicht- und Grundsicherungsaufgaben annehmen. Hier liegt noch einiges im Argen, was keinen Raum zum politisieren und für parteipolitisches Taktieren lässt.

 

Sachlich und gemeinsam müssen wir etwa die Trink- und Löschwasserversorgung, die Abwasserbeseitigung, der Erhalt der Infrastruktur (Straßen, Wege, Leitungen, Gebäude etc.), die Schaffung eines attraktiven Kinderbetreuungsangebotes, die Konsolidierung der desolaten Finanzen und, wo dies möglich und sinnvoll ist, auch Dinge wie den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit bearbeiten und fördern, um hier nur einige wenige Beispiele zu nennen.

 

Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Ausrichtung richtig und wichtig ist. Nicht zuletzt entspricht sie auch den ganz klaren Erwartungen und Vorgaben der uns übergeordneten Behörden. Ich erachte es als eine meiner vordringlichsten Aufgaben Themenfelder wie zuvor genannten und strukturelle Problemstellungen, die zum Teil aber hoch komplex sind und intensiver Vorbereitung bedürfen, weiter mit einer großen Priorität zu bearbeiten und dabei immer wieder für eine produktive Sachzusammenarbeit zu werben.

 

Hierbei ist mir auch die „menschliche Komponente“, etwa die Gleichhaltung aller und ein gedeihliches, optimistisches und positives Miteinander, insbesondere mit Ihnen, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, sehr wichtig. Dies gilt auch vor dem Hintergrund, dass es mit der Neubesetzung der Stelle des Bauamtsleiters nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in den politischen Gremien personelle Veränderungen gegeben hat. Ich freue mich, dass durch die Kommunalwahl im März 2016 nicht wenige junge und motivierte Kandidaten Mandate erringen konnten und möchte auch diese Gelegenheit nutzen und mich bei den derzeitigen und nochmals bei allen ausgeschiedenen Mandatsträgern für die weit überwiegend gute und konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Über die Fraktionsgrenzen hinweg freue ich mich auf eine gute und gedeihliche Zusammenarbeit, die für Gersfeld unbedingt nötig ist.

 

In diesen Dank seien auch alle die eingeschlossen, die ehrenamtlich und bürgerschaftlich, für oder mit anderen, tätig sind. Sei es weil sie sich in Vereinen oder Vereinigungen engagieren, für einzelne Projekte einsetzen, kleine Gesten im Alltag leisten und ganz besonderes wenn Sie sich, wie etwa die Mitglieder unserer Freiwilligen Feuerwehr, des Roten Kreuzes oder der Bergwacht zum Teil unter Gefahr für sich selbst für andere einsetzen.

 

Nicht nur die letzten Wochen, sondern das ganze Jahr war, wie es auch das vorherige und wie es die noch folgenden sein werden, ein ungemein spannendes, zum Teil aufregendes und sehr arbeitsreiches. Es galt und gilt weiterhin viele schon länger auf den Tagesordnungen stehende Projekte zu bearbeiten. So konnte es erreicht werden, dass neben den umfangreichen Vorarbeiten zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr zum 01.01.2017, etwa der Auswertung der von Ihnen ausgefüllten Flächenerhebungsbögen und neben tiefreichenden, zum Teil sehr komplexen, Überlegungen zu einer technisch wie wirtschaftlich sinnvollen Neuordnung der Abwasserbeseitigung in Gersfeld die Jahresabschlüsse bis zum Jahre 2014 aufgestellt und damit die entsprechende Auflagen zur  letzten Haushaltsgenehmigung erfüllt werden konnte. Der Jahresabschluss für das Jahr 2015 wird nun bearbeitet und in 2017 vorliegen. Damit kann die finanzielle Situation der Stadt Gersfeld (Rhön) nun auch auf Grundlage belastbarer Zahlen bewertet werden.

 

Insbesondere die erste Hälfte des Jahres 2016 war geprägt von der nicht einfachen Aufgabe der Bewältigung der großen Zahl der Flüchtlinge im Landkreis Fulda und in Gersfeld. Diese Situation hat sich nun, zu unserer großen Erleichterung, deutlich entspannt. Da in der zweiten Jahreshälfte durch den „Türkei-Deal“ deutlich weniger Zuweisungen an den Landkreis Fulda zu verzeichnen waren und erste Flüchtlinge zurückgeführt werden konnten, konnten die Unterkünfte auf der Wasserkuppe und in der Jugendherberge in Gersfeld aufgegeben und die Anzahl der Flüchtlinge in der noch verbleibenden Einrichtung in Gersfeld auf ein handhabbares Maß reduziert werden. Mein ganz herzlicher Dank geht hier an die vielen freiwilligen Helfer, die sich um die Betreuung der in Gersfeld untergebrachten Flüchtlinge auch weiterhin sehr bemühen.

 

Im Jahr 2016 konnte, nach einem langwierigen, für die Stadt Gersfeld (Rhön) aber erfolgreichen Rechtsstreit, die Erneuerung des Pflasters im oberen Teil des Marktplatzes und in der Brückenstraße durchgeführt werden. Hier wurde das defekte Sandsteinmaterial gegen ein hoffentlich lange haltbares Granitpflaster getauscht.

 

Auch wurde, nach einem Wechsel der Architekten, was letztlich aus mehreren Gründen notwendig wurde, aber zu einer erheblichen Verzögerung des Baubeginns geführt hat, mit der Sanierung der maroden Rathausfassade begonnen. Die Maurerarbeiten, der Austausch der alten, undichten Fenster gegen solche mit einem guten Wärmedämmwert sowie die Verputzarbeiten an der Fassade und einige Arbeiten im Inneren des Rathauses wie der Austausch alter Heizkörper, das Aufarbeiten der Böden, und das Erneuern von Elektro- und Netzwerkinstallationen konnten  abgeschlossen werden. Sobald es die Witterung im neuen Jahr zulässt, wird das Rathaus noch gestrichen und die Bauarbeiten werden zum Abschluss gebracht werden.

 

Nach einem sehr mäßigem (Bade-)Sommer wurde gleich nach Beendigung des Badebetriebes mit der überfälligen Sanierung des Mehrzweckbeckens des Gersfelder Freibades begonnen. Die Verringerung des Wasservolumens durch das Betonieren einer neuen Sohle, die Erneuerung des Durchströmungssystems, der Beckenüberlaufrinne und der Austausch alter Pumpen nebst der Chlorungsanlage gegen neue, effizientere Geräte und die Abdichtung des Beckens durch eine robuste Folie werden das Bad für die nächsten Jahre ertüchtigen und die Betriebskosten senken. Die Kaskade wird unter den derzeitigen Vorzeichen jedoch bis auf Weiteres nicht in Betrieb genommen werden können. Zumindest kann dies nicht allein durch die Stadt Gersfeld geschehen, da dies unsere finanzielle Leistungsfähigkeit bei weitem übersteigen und zu einer erheblichen Neuverschuldung führen würde.

 

Weiter wurden viele größere und kleinere Baumaßnahmen, etwa die Grundsanierung der Siedlungsstraße in Hettenhausen oder der erstmalige Ausbau einer Erschließungsstraße in Rengersfeld durchgeführt. In Rengersfeld wurden darüber hinaus Teile des Kanal- und  Wasserleitungsnetzes erneuert oder saniert. Der weitere Ausbau des Rengersfelder Wasserleitungsnetzes ist, wie auch die Erneuerung der Kreisstraße 65 ab der B 279 über Sparbrod und durch Rengersfeld, für die Jahre 2017 und 2018 vorgesehen.

 

Zur Vorbereitung der Erschließung eines Neubaugebietes in Obernhausen, einer Ferienwohnanlage auf der Wasserkuppe und für die Erweiterung des EDEKA-Marktes in der Kernstadt wurden Bebauungspläne in zum Teil langwierigen Verfahren geändert oder erstmals aufgestellt. In diese Zeit fiel auch ein Personalwechsel in der städtischen Bauabteilung. Der bisherige Abteilungsleiter, Herr Peter Beil, hat am 31.07.2016 seinen altersbedingten Ruhestand angetreten. Er wurde durch Herrn Hakki Orhan sehr gut ersetzt.

 

Nach einigen Anstrengungen konnte ich erreichen, dass Gersfeld in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen wurde. Hierrüber habe ich mich sehr gefreut, weil uns dieses Programm sehr guttun kann. In vielen Sitzungen und öffentlichen Foren mit intensiver Beteiligung der Bevölkerung haben wir unter fachkundiger Anleitung ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) erstellt, welches im kommenden Jahr beschlossen werden und als strategischer Leitfaden für die Politik der nächsten Jahre dienen soll. Auf Grundlage dieses Konzeptes können für öffentliche und private Projekte bis zum Jahre 2024 hohe Summen an Fördergeldern nach Gersfeld fließen. Nicht nur für bauliche Sanierungen kann dieses Förderprogramm eine willkommene Stütze sein, sondern es geht ganz besonders auch um die Entwicklung und Verwirklichung sozialer, kultureller oder touristischer Projektideen und um die Stärkung bürgerschaftlichen Engagements und des sozialen Zusammenhalts, nicht zuletzt um dem demografischen Wandel aktiv entgegenzutreten. Ich hoffe insbesondere auf die Umsetzung von Projekten, die der Jugend, den Vereinen oder den Senioren zugutekommen, die die Identifikation mit Gersfeld, das bürgerschaftliche Engagement und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

 

Vor dem Hintergrund des Letztgenannten freue ich mich auch ganz besonderes über die sehr gelungenen und gut besuchten Veranstaltungen, die wir in diesem Jahr in Gersfeld durchgeführt haben. Zu denken ist hier etwa an das 25-jährige Jubiläum des Biosphärenreservates Rhön, das Anlass war in Gersfeld erstmalig einen Milch- und Honig durchzuführen oder zuletzt an unseren wunderbaren Weihnachtsmarkt. Auch die Bauernmärkte, der Johannismarkt in Hettenhausen oder die diversen Kirmes- und Vereinsfeste haben viel Spaß gemacht, waren gut besucht und sind aus dem Veranstaltungsprogramm der Stadt Gersfeld nicht mehr wegzudenken. Ein herzlicher Dank geht hier an die vielen Vereine und Unternehmer, die Jahr für Jahr etwas auf die Beine stellen, damit Traditionen pflegen und das gesellige Beisammensein fördern.

 

Die Stadt Gersfeld spielt nun auch eine wesentlich aktivere Rolle auf der Wasserkuppe und für deren Entwicklung und wir werden dieses Engagement weiter steigern. Dies gilt auch für  Dinge wie die Verkehrslenkung und Überwachung auf den dort befindlichen Parkplätzen und auf jenem am Roten Moor. Ein sehr willkommener Nebeneffekt ist, dass die städtischen Finanzen durch die hier erzielten Einnahmen entlastet wurden und weiter werden.

 

Das Wintersportangebot und Winterwanderangebot wird im Nordic-Aktiv-Zentrum am Roten Moor (www.nordic-aktiv.com) und darüber hinaus weiter ausgebaut und erfreut sich bei vielen Einheimischen und Gästen wachsender Beliebtheit. Durch das Zertifizieren von ausgewiesenen Heilklimaloipen sollen der nordische Skisport mit medizinisch-gesundheitlichen Aspekten kombiniert werden um so ein weiteres Alleinstellungs- und Attraktivitätsmerkmal für Gersfeld zu schaffen.

 

Ein solches könnte auch eine Skirollerbahn im Bereich des Ehrengrundes sein, deren Bau derzeit durch die SKG-Gersfeld, den hessischen Skiverband und die Stadt Gersfeld geplant wird. Bei minimalen, einmaligen Kosten für die Stadt kann eine solche Anlage den Ski- und Schulsport in Gersfeld erheblich stärken und dauerhaft positive touristische und damit wirtschaftliche Effekte erzielen.

 

Um Letzteres weiter zu fördern, beschäftige ich mich derzeit intensiv mit den Möglichkeiten einer verstärkten touristischen Zusammenarbeit mit unseren Nachbarkommunen in der hessischen Rhön. Hierdurch sollen Synergien geschöpft, dadurch Kosten gespart und eine einheitliche und professionelle Vermarktung unserer schönen Heimat mitsamt einer stärkeren Unterstützung unserer Dienstleistungsbetriebe erreicht werden. Außerdem denken wir derzeit über eine stärkere interkommunale Zusammenarbeit mit unserer Nachbarkommune Ebersburg, vll. im Bereich des Bauhofes, nach.

 

Für 2017 steht es nun an viele dieser Dinge weiterzuführen. So muss etwa das schon zu lang ausgesetzte Wasserbauprogramm endlich stringent umgesetzt und die Art der Finanzierung dieser Investitionen muss beschlossen werden. Letzteres ist für die erste Hälfte des Jahres 2017 vorgesehen und bedeutet für Sie, dass die Trinkwasserqualität und Versorgungssicherheit, auch mit Löschwasser, steigt und langfristig gesichert wird und dass die Höhe des dann notwendigen Ergänzungsbeitrages und der Wassergebühren bald feststeht. Sobald gesicherte Erkenntnisse und politische Beschlüsse hierzu vorliegen, werden Sie über alle technischen und finanziellen Fragen rund um das Wasserbauprogramm, über die Presse, das Internet und öffentliche Bürgerversammlungen informiert. Ich hoffe in dieser Thematik auf einen starken Rückhalt und auf einen Schulterschluss aller Mandatsträger!

 

Ebenfalls soll im ersten Halbjahr 2017 entschieden werden, ob sich die Stadt Gersfeld mit den Stadtteilen, die noch nicht dem Abwasserverband Oberes Fuldatal angehören, an diesen anschließt. Sollte dies bejahrt werden, werden auch die Kommunen Eichenzell und Ebersburg über diesen Anschluss beraten müssen. Durch einen Anschluss an den Abwasserverband werden sich langfristig niedrigere Gebühren und eine, den steigenden Anforderungen gerecht werdende, wirtschaftlichere und technisch adäquate Abwasseraufbereitung erhofft. Dies ist in Gersfeld bislang nur bedingt der Fall. Derzeit sind wir und die von uns beauftragten Büros insbesondere damit beschäftigt, die sehr komplexen und tiefgreifenden finanziellen Auswirkungen einer solchen Fusion zu beleuchten.

 

Im Jahre 2017 steht es ebenso dringend an, neue Kindergarten und U3-Betreuungsplätze zu schaffen. In intensiver Anstregung konnte zunächst erreicht werden, dass wahrscheinlich im Februar 2017 eine zweite U3-Gruppe im evangelischen Gemeindehaus, "Haus der Begenung", am Marktplatz eröffnen wird um den Betreuungsbedarf zunächst provisorisch abzudecken. Darüber hinaus wurde ein Architekt mit einer Grundlagenplanung für einen Neubau eines U3- und möglicherweise auch Kindergartengebäudes beauftragt, welches oberhalb unseres Schlossparkes entstehen könnte. Auch dieses Projekt wird "in die Millionen gehen" und nicht unerhebliche laufende Kosten nach sich ziehen, sodass dies intensiver Planung und Abstimmung bedarf.

 

Ebenso haben wir im Jahre 2017 unseren Bedarfs- und Entwicklungsplan im Bereich des Feuerwehrwesens fortzzuschreiben. Mit diesem Plan soll sich insbesondere auch mit der zukünftigen Organisationsstruktur der Gersfelder Feuerwehr, der Nachwuchsgewinnung, der Unterhaltung und ggf. dem notwendigen Um- oder Ausbau oder der Aufgabe vorhandener Feuerwehrhäuser auseinandergesetzt werden und die Löschwassersituation in allen Stadtteilen wird betrachtet, um Maßnahmen zu deren Verbesserung ergreifen zu können.

 

Weiter werden wir den Ausbau des Breitbandinternets, wenn auch indirekt und im Wesentlichen über den Landkreis Fulda, vorantreiben und ich möchte mich in 2017 intensiv für die Vermarktung unseres noch vorhandemnen Baulands einsetzen. Hierfür hat die Stadtversammlung erst kürzlich beschlossen, dass noch vorhandene Bauplätze in Hettenhausen und Altenfeld zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden sollen. So sind in Hettenhausen 70,- €, in Altenfeld 45,- € pro Quadratmeter zu zahlen. Voll erschlossen!

 

An dieser Stelle möchte ich Sie noch einmal einladen sich bei Fragen, Wünschen oder Anmerkungen mit meinen Mitarbeitern, den politischen Mandatsträgern oder mit mir in Verbindung zu setzen. Für Letzteres biete ich Ihnen etwa jeden Donnerstag ab 16:00 Uhr eine Bürgersprechstunde an. Termine für diese vereinbaren Sie bitte unter der Telefonnummer 06654 / 1711. Auch der „Bürger-Button“ auf der Homepage der Stadt Gersfeld (http://www.gersfeld.de/ihre-meinung-zaehlt.html), die E-Mail-Adresse stadtverwaltung@gersfeld.de oder die Telefonnummer 06654 / 17-0 stehen Ihnen für eine Kontaktaufnahme zur Verfügung.

 

Meine sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, ich möchte nun damit schließen Ihnen und den Ihrigen eine besinnliche und gesegnete Adventszeit, ein frohes (hoffentlich weißes) Weihnachtsfest, einen guten Jahreswechsel und ein erfolgreiches, glückliches und zufriedenes Jahr 2017 zu wünschen. Bleiben Sie gesund!

 

Ihr / Euer

Steffen Korell

 

 

 

FFT eröffnet "Home-Office-Light"-Büro in Gersfeld!


Eine tolle Sache, die Gersfeld weiter belebt!

Ich bin froh, dass dieses Projekt in Gersfeld umgesetzt werden konnte und stolz, als Wegbereiter daran mitgewirkt zu haben. :-)

Ich wünsche den Mitarbeitern der Fa. FFT allzeit gute Gedanken und ein angenehmes und erfolgreiches Arbeiten in unserer schönen Stadt Gersfeld. 

http://osthessen-news.de/n11544197/vom-kurfuerst-ins-mittelschloss-firma-fft-bietet-mitarbeitern-home-office-light.html

Der Winter kann kommen!

Während der vergangenen Tage wurden unsere Loipen im Nordic-Aktiv-Zentrum ( www.nordic-aktiv.com ) gemulcht und gemäht. Derzeit findet noch ein Holzeinschlag statt und anschließend werden die Wege für den kommenden Winter hergerichtet.
 
Auch wir werden noch Bäume entnehmen um an einigen Stellen, etwa am Abzweig zum Holzberghof, eine bessere Wege- und Loipenführung zu erreichen.
 
Wir sind schon auf einem sehr guten Niveau und verbessern das Angebot für unsere Gäste und die einheimichen Sportler kontinuierlich weiter. Bereits vor einiger Zeit wurde eine Wege- und Grabenbaumaßnahme im Bereich der Alten Reichsstraße durchgeführt, welche die Wasserführung verbessert und es uns ermöglichen wird die Loipe z.T. breiter auszuwalzen.
 
Derzeit sind wir in Abtimmung mit den zuständigen Kreis- und Landesbehörden um einen Ersatz für die maroden Brücken in der Alten Reichsstraße zu finden. Da hier sehr seltene Tierarten vorkommen, darf nicht einfach nur ein Durchlass gebaut werden.
 
Im kommenden Winter soll es außerdem einen separaten und präparierten Winterwanderweg vom Roten Moor, entlang der alten Reichsstraße in Richtung Obernhausen / Schneewald geben.
 
Ich hoffe schon jetzt auf einen schönen Winter und reichlich Schnee :)

Das Mehrzweckbecken im Freibad Gersfeld wird saniert!

Am gestrigen Sonntag, 11.09.2016, fand das Abschwimmen im Gersfelder Freibad statt. Einen ganz herzlichen Dank im Namen der Stadt Gersfeld (Rhön) an alle unsere schwimmenden Gäste und die vielen ehrenamtichen Helfer, die uns bei dem Betrieb der Schwimmbäder in Gersfeld und Dalherda unterstützt haben. Macht bitte weiter so!

 

Die Entscheidung über den Abschwimmtermin, d.h. den Saisonabschluss, trifft das Bäderpersonal. Natürlich werden bei dieser Entscheidung immer auch die Wetterprognose und damit die zu erwartenden Gästezahlen berücksichtigt.

 

Trotzdem warmes Wetter vorhergesagt wird, kann der Badebetrieb in diesem Jahr allerdings nicht verlängert werden, denn die Abrissarbeiten für die Sanierung des Mehrzweckbeckens stehen an. Diese müssen vorbereitet werden, was während des Badebetriebs nicht gelingen kann. Allerdings wird unser Freibad in Dalherda noch ca. eine Woche geöffnet haben, sodass Sie in diesen Tagen dorthin ausweichen können.

 

Aktuell bereitet der, von der Stadt Gersfeld (Rhön) beauftragte, Planer die Arbeiten mit den ausführenden Unternehmen, den ehrenamtlichen Helfern und den Mitarbeitern der Verwaltung.

 

Die Stadt Gersfeld investiert einen großen Geldbetrag in das Bad um es langfristig zu erhalten. Es soll ein neuer Beckenkopf errichtet, eine neue Sohle eingebracht und das Becken neu, mit einer Folie, ausgekleidet werden.

 

Es ist geplant das sanierte Bad im nächsten Jahr ohne Verzögerung zu öffnen.

 

Also bis zum nächsten Jahr und alles Gute, wir freuen uns auf Euch!

 

http://www.gersfeld.de/freibaeder.html

 

Das „IKEK“ ist auf einem sehr guten Weg!

 

Nachdem auf dem Ersten IKEK-Forum am 20. Juni mehr als hundert Gersfelderinnen und Gersfeldern aus allen Stadtteilen die Stärken und Schwächen der Stadtteile analysiert, Handlungsfelder  identifiziert und Schwerpunktsetzungen für die Zukunft vorgeschlagen hatten, wurde und wird auch in der Urlaubszeit intensiv am Integrierten kommunalen Entwicklungskonzept für die Stadt Gersfeld (Rhön) „IKEK“ gearbeitet. 

 

So haben die von der Stadt Gersfeld (Rhön) beauftragten Büros, abraxas & quaas-stadtplaner, das im vergangenen Jahr erarbeitete Leitbild für Gersfeld auf die Passfähigkeit mit den Anforderungen des IKEK überprüft und konkrete Vorschläge zur Fortschreibung unterbreitet. Diese wurden der Steuerungsgruppe am 19. Juli vorgestellt und für gut befunden.

 

Am 16. August fand, unter meiner Leitung, eine zweite Beratung zum „IKEK“ mit den Ortsvorstehern statt. Die Ortsvorsteher, die sich bereits in der  Ersten Phase des IKEK sehr aktiv eingebracht haben, wurden insbesondere über den Stand des Städtebaulichen  Fachbeitrages informiert, der parallel zum IKEK erarbeitet wird und u. a. zur Abgrenzung der Fördergebiete dienen wird. Zugleich wurden mögliche Handlungsfelder und Ideen für erste gesamtkommunale Projekte erörtert, auf deren Basis die Entwicklung der Stadt Gersfeld (Rhön) mit allen Stadtteilen in den nächsten Jahren gezielt vorangebracht werden soll. Diese sollen in den nächsten Wochen durch Ortsbeiräte in den einzelnen Stadtteilen diskutiert werden.  

 

Nächster Höhepunkt wird das Zweite IKEK-Forum am 19. September sein, zu welchem wiederum alle Gersfelderinnen und Gersfelder herzlich eingeladen sind!  

 

Auf diesem Zweiten IKEK-Forum sollen vor allem das Leitbild bestätigt und die Handlungsfelder mit Zielen und Projektideen untersetzt werden. Im Zuge des IKEK und insbesondere durch diese Foren haben Sie, liebe Gersfelderinnen und Gersfelder, die Möglich sich aktiv und intensiv in die Entwicklung  unserer schönen Stadt einzubringen, gemeinsam Schwerpunkte für ein zukünftiges politisches Handeln zu setzen und eine Förderung für private Maßnahmen zu erhalten. Bitte nutzen Sie dies rege!  

 

Selbstredend haben Sie auch weiterhin die Möglichkeit sich direkt mit den Projektbüros oder der Verwaltung der Stadt Gersfeld (Rhön) in Verbindung zu setzen. Die von uns beauftragten Büros erreichen Sie unter:  

 

abraxas. Tourismus- & Regionalberatung GmbH

 

Weimarische Straße 3, 99425 Weimar

 

Tel. 03643 50 27 36, info@abraxas-beratung.de

 

 

quaas-stadtplaner

 

Schillerstraße 20, 99423 Weimar

 

Tel. 03643 49 49 21, buero@quaas-stadtplaner.de  

 

Ich freue mich auf ihre Beteiligung  und verbleibe bis bald und mit sommerlichen Grüßen

 

Dorfentwicklungsprogramm - IKEK

Nachdem ich mich bereits im vergangenen Jahr auf die Suche nach einem geeigneten Programm zur Förderung der Orts- und Innenentwicklung Gersfelds und seiner Stadtteile begeben habe und fündig wurde, habe ich mich sehr darum bemüht, dass Gersfeld in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen wird. Ich habe für die Stadt Gersfeld (Rhön) einen Antrag auf Aufnahme aller Stadtteile in das Dorfentwicklungsprogramm gestellt, den das hessische Umweltministerium positiv beschieden hat. Ich freue mich sehr, dass Gersfeld eine Förderzusage erhalten hat. Bis zum Jahre 2024 können nun viele hunderttausend Euro an Fördergeldern nach Gersfeld fließen, von denen insbesondere auch Sie, etwa als Immobilienbesitzer, profitieren können.

 

Das Förderprogramm sieht vor, dass zunächst, unter intensiver Beteiligung der Ortsbeiräte und interessierter Bürgerinnen und Bürger, ein integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK) als kommunale Gesamtstrategie und einen städtebaulicher Fachbeitrag erstellt werden. Anschließend können, auf Grundlage dieser Konzeptionen, öffentliche und private Projekte und Maßnahmen identifiziert und mit bis zu 75 % der zu erwartenden Kosten gefördert werden. Die Fördermöglichkeiten umfassen neben klassischen Gebäudeinvestitionen auch den städtebaulich vertretbaren Rückbau, soziale und kulturelle Projekte, Grundversorgungseinrichtungen sowie Dienstleistungen für Beratung, Projektentwicklung und Moderation. Die Erstellung dieser Konzepte wird voraussichtlich im kommenden Winter abgeschlossen sein, sodass im nächsten Frühjahr in die Projektierungsphase eingestiegen werden kann.

 

Wir haben großes Glück noch eine Förderzusage bekommen zu haben. Das Ministerium hat einen Aufnahmestopp angekündigt, sodass bis auf Weiteres keine Kommunnen mehr in das Programm aufgenommen werden!

 

Derzeit wird mit dem Erstellen des IKEK und des städtebaulichen Fachbeitrages begonnen. Die von uns beauftragten Büros sind in allen Stadtteilen unterwegs um den Status Quo, insbesondere den Gebäudebestand, aufzunehmen und um eine Stärken - Schwächen Analyse für Gersfeld anzufertigen.

 

Wundern Sie sich nicht, wenn in diesem Zuge auch Fotografien von ihrem Stadtteil oder ihrer Immobilie gemacht werden, diese dienen der Bestandsaufnahme und Analyse und werden ausschließlich zu diesem Zweck genutzt.

 

In Kürze werden auch Stadtteilbegehungen mit den Ortsvorstehern und ein erstes IKEK-Forum stattfinden, an denen Sie sich beteiligen können.

 

Zu ihrer Information hat das von uns beauftragte Beratungsbüro einen Informationsflyer drucken lassen, der Ihnen in den nächsten Tagen zugestellt werden wird. Diesen können Sie auch weiter unten auf dieser Seite downloaden. Außerdem steht für Sie dort auch der Leitfaden zur Erstellung des IKEK bereit. 

 

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) und in Kürze auch in der Presse.

 

Bei Fragen oder Anmerlungen sprechen Sie die Mitarbeiter/innen der von uns beauftragten Büros, der Stadt Gersfeld (Rhön), ihren Ortsvorsteher oder mich gerne an.

 

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Informationsflyer IKEK
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Leitfaden zur Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK)
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Gersfeld hat gewählt. Die Ergebnisse der Kommunalwahl vom 06.03.2016 liegen vor

11.03.2016:

 

 

Am gestrigen Abend haben wir im Gemeindewahlausschuss das Endergebnis der Kommunalwahl festgestellt. Nachdem dieses in der nächsten Woche öffentlich bekannt gemacht werden wird, beginnt die Einspruchfrist zu laufen. Nach deren Ablauf ist das Ergebnis schließlich rechtskräftig.

Die "neue" Stadtverordnetenversammlung wird am 21.04.2016 zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammenkommen. Die erste Arbeitssitzung der neuen Legislaturperiode wird am 25.05.2016 stattfinden.

Hier gibt es das Wahlergebnis, auch jenes für jeden der einzelnen Bewerber und für die Ortsbeiräte, im Detail zum download.
 

07.03.2016:

 

Das vorläufige Wahlergebnis für Gersfeld steht fest. Meinen ganz herzlichen Glückwunsch an alle Kandidaten/innen, die einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung oder in den Ortsbeiräten bekommen werden.

 

Ich wünsche ein glückliches Händchen um immer die richtigen Entscheidungen für Gersfeld zu treffen und lange viel Spaß an dieser ehrenvollen Aufgabe, denn trotz vieler Probleme und Widrigkeiten macht Kommunalpolitik (jedenfalls mir;-) sehr viel Freude.

 

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren und hoffe, dass über Parteigrenzen hinweg pragmatisch und sachlich gearbeitet werden kann. Dies ist nötig, denn vor uns stehen unzählige und umfangreiche Entscheidungen. Es wird eine spannende und sehr arbeitsreiche Legislatur werden.

Vielen Dank auch an alle Helfer/innen und Verwaltungsmitarbeiter/innen die die Wahl vorbereitet und gestern wie heute so fleißig gezählt haben.

 

Hier geht es zum vorläufigen Ergebnis.

 

06.03.2016:

 

Bislang wurde das sog. Trendergebnis ermittelt, d.h. jene Stimmzettel, mit denen ein Wahlvorschlag unverändert angenommen wurde (nur Listenkreuz wurde gesetzt), wurden ausgezählt. 

 

Hier geht es zum Trendergebnis für Gersfeld (Rhön)

 

Das Trendergebnis für die Wahl zum Kreistag des Landkreises Fulda findet sich hier

 

Mein Wahlaufruf zur Kommunalwahl am 06.03.2016

Wer nicht wählt, darf auch nicht meckern!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gersfelderinnen und Gersfelder,

 

am Sonntag, den 06.03.2016, finden in Hessen Kommunalwahlen statt. Sie sind aufgerufen für die nächsten fünf Jahre über die Besetzung Ihres Ortsbeirats, der Gersfelder Stadtverordnetenversammlung und des Kreistags zu entscheiden. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Gehen Sie zur Wahl und geben Sie Ihre Stimmen ab! Dadurch stärken Sie die lokale Demokratie und die Legitimation der Sie vertretenden Abgeordneten und Ihrer Entscheidungen.  Allgemeine, unmittelbare, freie, gleiche und geheime Wahlen abhalten zu können ist ein hohes Gut und eine der wesentlichen Errungenschaften unseres demokratischen Rechtsstaates. Auf deutschem Boden war dies bis vor gar nicht allzu langer Zeit keineswegs selbstverständlich. Auch wenn die kommunalen Möglichkeiten, nicht zuletzt vor dem Hintergrund unserer derzeit schwierigen Finanzlage und der generell unzureichenden Finanzausstattung durch das Land, nur begrenzt sind, ist die Kommunalwahl die beste Möglichkeit direkten Einfluss auf die Politik zu nehmen. Bei keiner anderen Wahl machen sich die Auswirkungen Ihrer Stimmabgabe so deutlich bemerkbar, denn die hier zu treffenden Entscheidungen betreffen Sie, die Menschen in der Kommune, direkt.

 

Bei der Wahl am 06.03.2016 geht es nicht um Landes- oder Bundespolitik, nicht um Griechenland, nicht um Flüchtlinge oder das Asylrecht und seine Anwendung. Es geht um den Landkreis Fulda und um Gersfelder Themen, etwa um unsere Haushaltsführung, um kommunale Steuern und Abgaben, um die Zukunft unserer Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung, um Straßen- und Wegeunterhaltung, um unsere Schwimmbäder, Kindergärten, Bürgerhäuser, Spielplätze und um viele
andere Dinge direkt vor Ihrer Haustür!

 

Als Wahlleiter und Ihr Bürgermeister bitte ich Sie: Erfüllen Sie Ihre Bürgerpflicht. Gehen Sie am 06.03.2016 zur Wahl. Durch eine Stimmabgabe bekennen Sie sich zu unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung und stärken die kommunale Selbstverwaltung.

Sollten Sie fragen zum Wahlsystem und der Art und Weise Ihrer Stimmabgabe
haben, stehen meine Mitarbeiter oder ich Ihnen jederzeit und gerne zur Verfügung.
Sollten Sie am Wahlsonntag persönlich verhindert oder erkrankt sein, haben Sie die Möglichkeit die Briefwahl zu nutzen.

 

Ihr

Steffen Korell,
Bürgermeister

 

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Mein Wahlaufruf zur Kommunalwahl am 06.03.2016
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Kommunalwahl am 06.03.2016

Am Sonntag, den 06. März 2016, finden in Hessen die Kommunalwahlen statt. Kreis-, Stadt- und Gemeindeparlamente sowie die Ortsbeiräte werden für die kommenden fünf Jahre neu bestimmt. Auch in Gersfeld (Rhön) werden sich die Stadtverordnetenversammlung und die Ortsbeiräte neu konstituieren.

 

Informationen und amtliche Mitteilungen rund um das Thema Wahl und wählen erhalten Sie auf der Homepage der Stadt Gersfeld (Rhön) oder auf der Internetseite des hessischen Landeswahlleiters. Hier erhalten Sie insbesondere informationen über das Wahlrecht und wie Sie richtig komulieren und panaschieren.

 

Hier noch ein Video der Stadt Frankfurt a.M., das schnell und verständlich erklärt, wie Sie ihre Stimme richtig abgeben:


Haushaltsrede 2016

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 03.12.2015 habe ich den Haushaltsentwurf für die Stadt Gersfeld (Rhön) und den Entwurf des Wirtschaftsplanenes für den Eigenbetrieb "Stadtwerke Gersfeld" in das Parlament zur Beratung eingebracht. Diese sind nun in den Ausschüssen und Fraktionen zu beraten und sollen in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 28.01.2016 beschlossen werden.


Wie auch im letzten Jahr waren die Haushaltsberatungen im Magistrat wieder sehr intensiv, aber auch konstruktiv. Ich bin froh dem Parlament einen Entwurf vorgelegt zu haben, mit dem das Defizit erneut um fast 400.000,00 € verringert werden konnte!


Exakt wurde das Defizit im Ergebnishaushalt um 397.295,00 € auf nunmehr 398.060,00 € reduziert und es ist geplant im nächsten und den nächsten Jahren einen ausgeglichenen Haushalt vorzulegen und langfristig Überschüsse zu erzielen, die zum Abbau der Verschuldung eingesetzt werden können.


Meine Haushaltsrede gibt es hier zum download:

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Haushaltsrede 2016
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Rede Wirtschaftsplan 2016
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Offener Brief an die Gersfelderinnen und Gersfelder zur Außerbetriebnahme des Wellnesbades "Kaskade"

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Veröffentlichung zur Außerbetriebnahme der Kaskade
Offener Brief - Außerbetriebnahme Kaskad
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Haushaltsrede 2015

Am 29.01.2015 habe ich den Entwurf der Haushaltssatzung und des Wirtschaftsplans der Stadtwerke Gersfeld in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht.

 

Nach intensiven und mühevollen Beratungen freue ich mich und bin stolz einen Haushaltsentwurf vorgelegt zu haben, mit dem das Defizit im Ergebnishaushalt von ca. 1,3 Mio. € auf ca. 795.000 € gesenkt werden konnte.

Nach aktuellen Zahlen sieht es so aus, dass die Stadt Gersfeld bis 2017 einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen kann!!!


Meine Haushaltsrede gibt es hier zum download:

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Haushaltsrede
Meine diesjährige Haushaltsrede
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Resolution der Bürgermeistkreisversammlung Fulda zum KFA 2016
KFA-Resolution-Kreisversammlung-Fulda-Ja
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